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BIG - Basketball in Deutschland
„Ich werde noch spektakulärer!“ - Big Man Daniel Theis im BIG-Interview

„Ich werde noch spektakulärer!“ - Big Man Daniel Theis im BIG-Interview

Daniel Theis spricht in BIG über den Wechsel von Ulm nach Bamberg, den Wettkampf um Minuten mit Elias Harris und seine Ziele für die Zukunft.

Die halbe Liga hatte an Ihnen Interesse. Was hat den Ausschlag für Bamberg gegeben?

In erster Linie sportliche Gründe. Ich will Titel gewinnen. Das kann ich in Bamberg. Ich hatte außerdem ein Gespräch mit dem neuen Trainer Andrea Trinchieri. Das war extrem positiv. Er hat mir sein Konzept erklärt. Für mich hörte sich das alles sehr schlüssig an. Er hat mir erklärt, wen er in mir sieht, und diesen Spieler habe auch ich in mir gesehen. Er hat mir gesagt: Ich werde dich noch besser machen. Das habe ich ihm geglaubt. Es hat sich nach dem Gespräch einfach super angefühlt.

Es soll bei den Verhandlungen aber auch ein ordentlicher Vertrag herausgesprungen sein, wenn man Ihrem Ex-Geschäftsführer Thomas Stoll glauben darf.

Ich denke, ich kann zufrieden sein. Ich würde an dieser Stelle auch gern noch mal meinen Dank an Ulm schicken für die letzten zwei Jahre. Zum Abschluss hatte ich ein persönliches Gespräch mit Dr. Thomas Stoll und Coach Leibenath, das war mir sehr wichtig. Jetzt beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Aber das Geld hat nicht die entscheidende Rolle gespielt, das wissen alle, die mich kennen. Und es gab ja auch andere Interessenten.

In Bamberg treffen Sie jetzt auf Elias Harris. Auch ein Nationalspieler, auch ein Power Forward, auch athletisch, ähnlich groß. Gut oder schlecht?

Etwas Besseres kann mir doch gar nicht passieren. Vor allem im Training. Wir werden uns fordern, wir können auch zusammen auf dem Feld stehen. Oder uns eine Position teilen.

Haben Sie schon mit ihm gesprochen?

Nein. Ehrlich gesagt, wir kennen uns persönlich noch gar nicht. Das kommt.

Auf dem Power-Forward-Spot sind 40 Minuten zu verteilen. Wie viele Minuten wollen Sie haben?

Wie heißt es so schön: Das entscheidet der Coach. Jeder will spielen. Auch ich! Ich würde mich über 30 Minuten freuen. Aber ist das realistisch? Ich will in der Defense Vollgas geben, da können 20 bis 25 auch völlig okay sein. Ich werde in Bamberg um jede Minute kämpfen.

Auch Harris spielt Summer League, hörten wir. Wer schafft es zuerst in die NBA?

Das ist ja kein Wettbewerb. Je mehr Deutsche es in die NBA schaffen, desto besser wäre es für den deutschen Basketball. Wäre es nicht super, wenn am Ende fünf, sechs oder acht deutsche Spieler in der NBA spielen? Das würde das Spiel bei uns voranbringen. Klar, Dirk ist die Ausnahme, das ist ein anderes Niveau, aber ich spreche von Spielern, die dahinter solide mitspielen können.

Ihr Kumpel Dennis Schröder, mit dem Sie in Braunschweig in der ProB einen Alley-Oop nach dem anderen aufgelegt haben, würde sich freuen.

Es wäre natürlich der Hammer, wenn wir irgendwann beide in der NBA spielen würden, wenn auch ich dazugehören würde.

Müssen sich die Fans eigentlich darauf einstellen, dass Daniel Theis in Bamberg seinen Stil umstellt? Effektiver – und weniger spektakulär?

Gegen effektiver habe ich nichts einzuwenden. Aber ich werde immer versuchen, spektakulär zu spielen. Ich denke eher, dass ich auch noch spektakulärer spiele, wenn ich besser werde. Ich werde meinen Stil nicht ändern, das wäre ja nicht mehr ich. Das will der Trainer auch gar nicht. Er will, dass ich mich verbessere – und das will auch ich. 


Das komplette Interview findet Ihr in der aktuellen Ausgabe der BIG (Abonnenten haben sie bereits eine Woche früher im Briefkasten), und außerdem gibt es im Heft noch folgende Themen:

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- Alex King: Albas Forward schreibt über die tolle Saison der Berliner
- Wolfgang Heyder: Der Zoff zwischen Bambergs Geschäftsführer und Aufsichtsrat
- Interview mit Bambergs neuem Coach Andrea Trinchieri 
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