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111 zu 78 - Oldenburg brennt ein Dreier- und Punktefestival ab

111 zu 78 - Oldenburg brennt ein Dreier- und Punktefestival ab

Den s.Oliver Baskets gelingt ein wichtiger Sieg gegen die direkte Konkurrenz aus Trier. Die Brose Baskets mühen sich zum Auswärtserfolg in Braunschweig, während Bremerhaven keine Probleme gegen Hagen hat – Der zweite Teil der Mittwochpartien des 23. Spieltags in der Zusammenfassung.

Die Ergebnisse im Überblick:

s.Oliver Baskets – TBB Trier 69:63

New Yorker Phantoms Braunschweig – Brose Baskets 82:86

Eisbären Bremerhaven – Phoenix Hagen 86:64

EWE Baskets Oldenburg – medi bayreuth 111:78

Von: Manuel Baraniak

s.Oliver Baskets – TBB Trier 69:63 (Boxscore)

Beinahe wäre den s.Oliver Baskets in ihrer mit 3.140 Zuschauern ausverkauften Turnhölle wie in der jüngeren Vergangenheit die Puste ausgegangen. Mit 17 Punkten Differenz führten die Würzburger vor dem Schlussabschnitt, mussten dann aber mit ansehen, wie die Gäste aus Trier kontinuierlich ihren Rückstand verkürzen konnten. Dass die Hausherren in den ersten vier Minuten des Durchgangs keine Punkten erzielten, tat ihr Übriges dazu.

Geschultert wurden die Moselstädter bei ihrer Aufholjagd von Nationalspieler Andi Seiferth, der sechs Punkte in Folge erzielte und 1:55 Minuten vor Schluss das 66:60 herstellte. Doch aus einer Auszeit heraus traf Jimmy McKinney bei 68 Sekunden auf der Uhr einen Dreier und sorgte damit für die Vorentscheidung.

Somit gewannen die Würzburger trotz nur acht erzielten Zählern im Schlussviertel gegen einen direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt. Für die TBB war es derweil nicht nur die sechste Niederlage aus den letzten sieben Partien; auch verloren die Trierer den direkten Vergleich gegen Würzburg. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten drehte für die Franken Marcellus Sommerville auf und stellte mit 17 Punkten den Topscorer. Zusammen mit Maxi Kleber war er hauptverantwortlich dafür, dass Würzburg in einer umkämpften Partie das Rebound-Duell deutlich für sich entscheiden konnte (44:25). Bester Werfer in Reihen Triers war Trevon Hughes (15 Pkt).

New Yorker Phantoms Braunschweig – Brose Baskets 82:86 (Boxscore)

Es ist das Charakteristikum eines amtierenden Meisters, sich auch in fremder Halle bei einer Aufholjagd des Gastgebers nicht beirren zu lassen: Nachdem die Braunschweiger durch ein Drei-Punkte-Spiel Immanuel McElroys knapp zwei Minuten vor Schluss auf 77:79 verkürzten, antwortete Anton Gavel im darauffolgenden Angriff ebenfalls mit einem erfolgreichen Korb samt And-one.

Und ein amtierender Meister weiß auch einmal das Glück (des Tüchtigen) auf seiner Seite: Mit einer 82:83-Führung 13 Sekunden vor Schluss ausgestattet, ging John Goldsberry an die Freiwurflinie, traf seinen ersten, vergab aber seinen zweiten Versuch. Doch Sharrod Ford – wieder zurück nach fast dreimonatiger Verletzungspause – sicherte sich den Offensiv-Rebound und den Einwurf Bambergs; Anton Gavel markierte an der Linie kaltschnäuzig den Endstand.

Dass die Gastgeber wieder in die Partie fanden, lag vor allem an Nana Harding und Isaiah Swann, die zusammen 20 der 32 Punkte Braunschweigs im Schlussviertel erzielten. Swann (22 Pkt, 6 Reb, 5 Ast) hatte am Ende die meisten Zähler aller Akteure auf dem Konto und wurde über den gesamten Spielverlauf von Immanuel McElroy (17 Pkt, 8 Reb) unterstützt; doch die Bamberger präsentierten sich ballsicher und mit sechs zweistellig punktenden Akteuren zu ausgeglichen. Vor allem das Big-Men-Gespann um D’Or Fischer (16 Pkt, 10 Reb, 7/9 FG) und Sharrod Ford (13 Pkt, 5 Reb, 5/6 FG) war von den Phantoms nicht zu stoppen.

Eisbären Bremerhaven – Phoenix Hagen 86:64 (Boxscore)

Das Bremerhavener Team läuft zwar als Eisbären auf, doch kalt präsentierten sich die Gäste aus Hagen – David Bell ausgenommen. Während der Shooting Guard als einziger Hagener im ersten Spielabschnitt punktete, zur Halbzeitpause schon 18 Zähler auf dem Konto hatte und dabei sechs Dreier einnetzte, wies der Rest der Mannschaft in der ersten Hälfte eine Feldwurfquote von 11 Prozent auf!

Die Hausherren nutzten die Offensivschwäche des restlichen Hagener Teams aus, starteten mit einem 9:0-Lauf in die Partie und lagen kein einziges Mal zurück. Zeitweise führten die Hansestädter mit 34 Zählern Differenz; vor dem Schlussabschnitt waren es 31 Punkte.

Auf Grund dieses frühzeitig feststehenden Kantersieges konnte Bremerhavens Trainer Calvin Oldham alle zwölf Spieler einsetzen; unter fünf zweistellig punktenden Eisbären zeigte sich Adas Juskevicius (19 Pkt, 7 Reb) am besten aufgelegt. Devin Searcy (10 Pkt, 11 Reb) war mit einem Double-Double hauptverantwortlich dafür, dass die Gastgeber auch die Bretter dominierten. David Bell hatte für Hagen letztlich 21 Zähler (7/10 3P) auf seinem Konto.

EWE Baskets Oldenburg – medi bayreuth 111:78 (Boxscore)

15:12 mag in manchen Partien der Spielstand nach dem ersten Viertel lauten. Im Nord-Süd-Duell stand es so nach vier Minuten, als die ersten elf Würfe allesamt im Netz zappelten! Während der Offensivmotor Bayreuths fortan ein wenig zurückschaltete, schossen die Oldenburger weiterhin aus allen Rohren. Zur Halbzeitpause hatten die Donnervögel elf ihrer 18 Dreier getroffen und schon 68 Punkte erzielt.

Die Entscheidung fiel dann im dritten Spielabschnitt, nach dem die Gastgeber mit 95:62 führten. In diesem Durchgang musste auch der ehemalige Oldenburger Ronnie Burrell nach seinem zweiten unsportlichen Foul die Partie frühzeitig verlassen.

Für die Oldenburger bedeutete der Sieg den fünften Heimerfolg in Serie. Während dieses Laufs haben die Norddeutschen ihre Gegner durchschnittlich mit 17,8 Zählern nach Hause geschickt.

17 getroffene Dreier samt 63-prozentiger Quote aus der Distanz standen am Ende für Oldenburg im Statistikbogen. Hierbei zeichnten sich vor allem Julius Jenkins (21 Pkt, 4/4 3P), Rickey Paulding (19 Pkt, 5/7 3P) und Nemanja Aleksandrov aus (19 Pkt, 17 davon in der ersten Hälfte, 3/3 3P). Zudem verteilten die Hausherren als Mannschaft 23 Assists. Für Bayreuth legte D.J. Seeley 17 Zähler auf.

Videos zum Spieltag gibt es in Kürze bei Beko-BBL.TV

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