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13. Sieg in Folge für Berlin / Bayern gewinnen Overtime-Krimi in Leipzig

13. Sieg in Folge für Berlin / Bayern gewinnen Overtime-Krimi in Leipzig

Der FC Bayern München und der Mitteldeutsche BC liefern sich vor 7.300 Zuschauern in Leipzig einen hochklassigen Schlagabtausch mit dem besserem Ende für die Bayern, Berlin fährt den 13. Sieg in Serie ein und Chad Topper ballert die Artland Dragons zum Sieg: Das und mehr bot der Rückrundenauftakt in der Beko BBL.

ALBA BERLIN – WALTER Tigers Tübingen 106:87

s.Oliver Baskets – Telekom Baskets Bonn 72:81

Mitteldeutscher BC – FC Bayern München 90:97 (nach OT)

MHP RIESEN Ludwigsburg – RASTA Vechta 86:72

Artland Dragons – FRAPORT SKYLINERS 83:77

Von: Joshua Wiedmann

ALBA BERLIN – WALTER Tigers Tübingen 106:87 (Boxscore)

Viel hatte vor dem Rückrundenstart in Berlin nicht für die WALTER Tigers gesprochen: Weder die Tabellensituation, noch die zuletzt starke Serie der Hausherren (12 Siege) – und auch nicht die Personallage. Denn zu allem Überfluss fehlten den Tigers mit Anatoly Kashirov und Jonathan Wallace auch noch ihre beiden Topscorer verletzungsbedingt.

Und doch hielten die Schwaben in Berlin bravourös dagegen – und lieferten sich mit den „Albatrossen“ einen offensiven Schlagabtausch par excellence: Vor allem in der ersten Hälfte (55:46) schossen die Tigers mit den Gastgebern auf hohem Niveau um die Wette; allein einem 10:1-Lauf zu Beginn des zweiten Viertels hatte ALBA nach 20 Minuten einen knappen Vorsprung zu verdanken.

Nach dem Seitenwechsel zogen die Hauptstädter die Zügel dann aber auch defensiv an – und stürmten mit einem 17:3-Lauf auf und davon. Während den Tigers – abgesehen vom starken Alex Harris (24 P) – nun vermehrt die Optionen ausgingen, demonstrierte ALBA perfektes Mannschaftsspiel: Sieben „Albatrosse“ punkteten zweistellig, während 60 Prozent aller ALBA-Wurfversuche im Tübinger Korb landeten. Berlin fährt damit wettbewerbsübergreifend den 13. Sieg in Folge ein.    

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s.Oliver Baskets – Telekom Baskets Bonn 72:81 (Boxscore)

Die Telekom Baskets Bonn bleiben das beste Auswärtsteam der Beko BBL-Saison. In Würzburg gelang den Rheinländern der achte Sieg „on the road“ (bei nur einer Niederlage). Für die s.Oliver Baskets ist die Heimpleite dagegen gleichbedeutend mit dem vierten Punktverlust in Folge.

Die Partie schien von Beginn an unter keinem guten Stern für die Franken zu stehen – denn Neuzugang Dominic Waters musste auf Grund eines eingeklemmten Nervs kurzfristig passen. Dafür sprangen zwei junge Deutsche in die Bresche: Erst Maxi Kleber, der das ALLSTAR-Duell gegen Tony Gaffney (9 P) klar für sich entschied, elf seiner 15 Punkte vor dem Seitenwechsel erzielte und so maßgeblich am knappen Halbzeit-Resultat (40:40) beteiligt war. Dann Swingman Maurice Stuckey, der das Gros seiner 17 Punkte in der zweiten Hälfte erzielte und die Gastgeber mehrfach von außen in Führung schoss (4/7 Dreier).

In der Schlussphase hatten die Telekom Baskets die Würzburger Jungstars dann aber Kontrolle – und auch das Spielgeschehen. Während für die Gäste nun vor allem Jared Jordan, der mit einem Triple-Double flirtete (20 P, 8 As, 7 Reb), den Ton angab, schenkten die Hausherren ihre Siegchance zu leichtfertig her. Die Würzburger entschieden zwar das Duell an den Brettern knapp für sich (34:30) – auch dank 14 Rebounds von Kleber –, konnten die Telekom Baskets aber insgesamt zu selten vom Punkten abhalten (52 Prozent Trefferquote).     

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MHP RIESEN Ludwigsburg – RASTA Vechta 86:72 (Boxscore)

Auf eines hatte RASTA Vechta in der Hinrunde der laufenden Saison stets bauen können: die eigene Rebound-Stärke. Zum Auftakt der Hinrunde musste der Aufsteiger in seiner Paradedisziplin (ligaweit die meisten „Bretter“) – und damit letztlich auch auf dem Scoreboard – eine deutliche Schlappe hinnehmen.

Die MHP RIESEN griffen aber nicht nur 14 Rebounds mehr als Vechta, sondern hatten auch den Mann des Abends in ihren Reihen. 25 Punkte von Coby Karl sorgten dafür, dass sich die Schwaben in Halbzeit zwei langsam, aber sicher absetzen konnten; näher als auf fünf Zähler (68:63) sollte RASTA in der Schlussphase nicht mehr herankommen. Einer von Coby Karls vier Dreiern zum 81:68 vier Minuten vor Schluss besiegelte den Ausgang der Partie.

Keaton Grant kam als zweitbester Punktesammler auf 18 Zähler für die MHP RIESEN. Brandon Bowman (18 P) und Richard Williams (17) punkteten für die Gäste am verlässlichsten. Insgesamt ließ Vechta aber zu viele einfache Chancen liegen - insbesondere an der Freiwurflinie: Lediglich elf von 25 RASTA-Versuchen vom „Stripe“ fanden ihr Ziel.

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Mitteldeutscher BC – FC Bayern München 90:97 n. VL. (Boxscore)

Die Arena Leipzig hatte sich schon einmal als gutes Pflaster für den Mitteldeutschen BC erwiesen – nämlich beim 73:71-Erfolg gegen Braunschweig Ende November, als die „Wölfe“ erstmals ein Heimspiel „in der Fremde“ ausgetragen hatten. Und die Rückkehr nach Leipzig sollte nicht weniger spektakulär werden.

Einem ausgeglichenen Auftakt in die Partie (16:16) folgte zunächst eine Drangphase der Bayern. Beim Stand von 19:34 schien vieles auf eine Machtdemonstration des Tabellenführers hinauszulaufen. Angepeitscht von 7.300 Zuschauern (Rekord für den MBC) starteten die Gastgeber allerdings einen 21:6-Lauf, der zur Halbzeit wieder für ausgeglichene Verhältnisse sorgte.

Und nach dem Seitenwechsel übernahmen die „Wölfe“ endgültig das Zepter. Ein Drei-Punkte-Wurf von Angelo Caloiaro schraubte den MBC-Vorsprung schließlich auf elf Zähler hoch (67:56). Mit elf der nächsten 13 Bayern-Zähler brachten Robin Benzing und Chevon Troutman die Gäste jedoch zurück ins Spiel.

Die entscheidenden Nadelstiche versetzte dem MBC aber das Münchener Aufbau-Duo. Erst krönte Malcolm Delaney, der zwischenzeitlich angeschlagen vom Feld musste, seine Rückkehr mit dem Treffer zum 85:85-Ausgleich, der für die Verlängerung sorgte. In dieser übernahm dann Heiko Schaffartzik, der neun seiner 21 Zähler im letzten Viertel bzw. der Zusatzschicht erzielte. Auch das starke MBC-Dreigestirn aus Hrvoje Kovacevic (21 P), Marcus Hatten (20) und Angelo Caloiaro (19) fand nun kein Rezept mehr gegen die Bayern-Defensive.  

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Artland Dragons – FRAPORT SKYLINERS 83:77 (Boxscore)

Dass die FRAPORT SKYLINERS es inzwischen gewohnt sind, dezimiert – also ohne mehrere Stammkräfte – anzutreten, demonstrierten sie in der Hinrunde mehrfach in beeindruckender Art und Weise. Auch ohne Topscorer Andy Rautins, Neuzugang Dane Watts und die Langzeitverletzten Jacob Burtschi und Marius Nolte verlangten die Mainstädter den Artland Dragons zum Rückrunden-Beginn alles ab.

Nach einem einseitigen Start (20:10) sah es über weite Strecken der Begegnung sogar so aus, als könnte Frankfurt die Überraschung im Artland gelingen. Doch erst zu Beginn des Schlussviertels ging das Momentum auf Seiten der Dragons über: Mit drei Dreiern binnen weniger Minuten – zwei durch Chad Topper – sicherte sich Quakenbrück erstmals seit der Anfangsphase wieder die Führung (71:62). Und weil der blendend aufgelegte Topper (21 P) noch einmal von „downtown“ einnetzte, wuchs der Drachen-Vorsprung weiter. Ein Schlussspurt der SKYLINERS vermochte den Rückstand schließlich noch einmal auf vier Punkte zu drücken, aber nicht in einen Sieg umzukehren.

Quakenbrück netzte insgesamt 18 Drei-Punkte-Würfe ein – allein auf das Konto von Scharfschütze Topper gingen deren sieben (bei acht Versuchen)! Auf der Gegenseite war es Johannes Voigtmann, der mit einer ähnlich hohen Wurfquote (9/10 FG) und einer starken Allround-Leistung (15 P, 5 As, 5 Reb) zu überzeugen wusste. Die dritte Frankfurter Schlappe in Folge konnte aber auch er nicht abwenden.

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Videos zum Spieltag gibt es in Kürze bei Beko-BBL.TV

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