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58 Fouls: Berlin kämpft Ulm nieder / Tübingen deklassiert Würzburg

58 Fouls: Berlin kämpft Ulm nieder / Tübingen deklassiert Würzburg

Radosavljevic führt Tiger zum Sieg / Elias Harris bester Mann bei Comebacksieg des Meister gegen Eisbären / Harter Kampf bei Berliner Sieg in Ulm / Bayern siegen in Bayreuth / Wölfe schlagen Feuervögel – Der 20. Spieltag in der Zusammenfassung.

Die Ergebnisse im Überblick:

ratiopharm ulm – ALBA BERLIN 87:92

s.Oliver Baskets – WALTER Tigers Tübingen 63:82

Brose Baskets – Eisbären Bremerhaven 78:74

Mitteldeutscher BC – Phoenix Hagen 76:70

medi bayreuth – FC Bayern München 51:75


ratiopharm ulm – ALBA BERLIN 87:92 (Boxscore)

58 Fouls und 76 Freiwürfe - Die Neuauflage des letztjährigen Pokalfinales war der erwartete Kampf zweier starker Europapokalteams. Berlin konnte sich vor 6000 Zuschauern in der ausverkauften ratiopharm arena zwar im zweiten Viertel eine 44:31-Führung erspielen, spürte in der Folge aber immer und bis zur Schlusssirene den Atem der Ulmer im Nacken. Antreiber war dabei der junge Big Man Daniel Theis (23 Punkte), der auf der Vier das Generationsduell der Nationalspieler gegen den früheren DBB-Kapitän Jan Jagla (7) für sich entscheiden konnte.

Trotz des verletzungsbedingten Fehlens von Keaton Nankivil und Nationalspieler Philipp Schwethelm konnten die Gastgeber im vierten Viertel zwei Mal ausgleichen, Berlin aber verschaffte sich mit einem 8:0-Lauf durch David Logan und Clifford Hammonds bei knapp fünf Minuten wieder ein Polster (80:68). 43 Sekunden vor dem Ende traf Ulms Will Clyburn bei zwei Zählern Rückstand nur einen von zwei Freiwürfen, und anschließend sicherte Logan mit vier von vier Freiwürfen den wettbewerbsübergreifend 17 Sieg in Serie für die Albatrosse – Vereinsrekord ausgebaut!

Die besten Scorer für Ulm neben Theis waren Clyburn (18 Punkte), Cameron Long (15) und Per Günther (9). Bei Berlin trafen Logan (24), Reggie Redding und Leon Radosevic (jeweils 14) am besten.

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s.Oliver Baskets – WALTER Tigers Tübingen 63:82 (Boxscore)

Das Kellerduell zwischen Würzburg und Tübingen hatte gleich zwei große Überraschungen parat. Zum einen natürlich, dass die WALTER Tigers mehr als souverän mit 19 Punkten Differenz gewannen. Aber eben auch, wer Spieler des Tages war! Vor der Partie hätten vermutlich viele der 3140 Zuschauer in der ausverkauften s.Oliver Arena auf Tübingens Daequan Cook als Dreierkönig der NBA getippt (sechs Punkte). Und wenn es um einen jungen deutschen Spieler gegangen wäre, wäre wohl Maxi Kleber (zwölf) oder der seit Wochen starke Maurice Stuckey (zehn) genannt worden. Wer aber hätte vorab sein Geld auf Gäste-Center Bogdan Radosavljevic gesetzt? Der 20-Jährige schrieb sich 22 Punkte in den Boxscore (8/13 Würfe), traf dabei drei von drei Dreiern und war neben Alex Harris (21 Punkte, 8/8 Würfe) der entscheidende Mann für einen nie gefährdeten Start-Ziel-Sieg der Mannschaft von Igor Perovic – nach dem dritten Viertel führten die Gäste bereits mit 65:40.

Nach bisher fünf Niederlagen verließ Tübingen damit nach fünf Niederlagen gegen Würzburg erstmals als Sieger das Parkett. Dieser Erfolg ist umso höher zu bewerten, da bei den Tigern neben den verletzten Jonathan Wallace und Anatoly Kashirov kurzfristig auch Aleksandar Nadjfeji krank ausfiel. Bei den Würzburgern spielte der neue Point Guard Dominic Waters als Topscorer mit 17 Punkten erneut eine gute Partie und der frisch verpflichtete Combo-Forward US-Forward Marcellus Sommerville (sechs) setzte erste Akzente. Beide Teams stehen zusammen mit Vechta und Bayreuth weiter im Tabellenkeller.

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Brose Baskets – Eisbären Bremerhaven 78:74 (Boxscore)

Aus solch einem Holz ist ein Meister also geschnitzt! Die Brose Baskets lagen vor heimischer Kulisse von 6800 Zuschauern in der ausverkauften Brose Arena fast die ganze Zeit zurück, aber in der Crunchtime drehte der Champion der vergangenen vier Jahre die Partie zu seinen Gunsten. Zuvor hatten die stark aufspielenden Eisbären, bei denen fünf Spieler zweistellig punkteten, mit bis zu zehn Punkten vorn gelegen.

Im vierten Viertel aber kam Bamberg zurück: 02:19 vor dem Ende punktete Nationalspieler Elias Harris nach Steal und Dribbling von von Küste zu Küste per artistischem Korbleger zum 72:70. Bremerhavens Veteran Derrick Allen glich noch aus der Halbdistanz noch mal aus, aber zwei Freiwürfe von Finals-MVP Anton Gavel und ein Fastbreak-Korbleger nach Ballgewinn durch Rakim Sanders stellten den Sieg für die Brose Baskets sicher.

Die besten Scorer für Bamberg waren Harris (21 Punkte), Gavel (19) und Sanders (14). Bei Bremerhaven trafen Allen (14), Devin Searcy (13) und Darius Adams (11) am besten.

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Mitteldeutscher BC – Phoenix Hagen 76:70 (Boxscore)

Kann der Mitteldeutsche BC ein ähnliches Überraschungsteam in der Beko BBL werden, wie es Phoenix Hagen in der vergangenen Saison war? Nach dem 76:70-Heimsieg stehen die Wölfe punktgleich mit den Feuervögeln im Mittelfeld der Tabelle (beide 18:22) und sind nach dem dritten Spieltag der Rückrunde nur vier Punkte von den Playoffs entfernt.

Im ersten Viertel erarbeitete sich das Team von Headcoach Silvano Poropat eine 20:12-Führung und nach einer Schwächephase vor der Pause gab der Start in die zweite Halbzeit dem Spiel die vorentscheidende Wende: Michael Cuffee - nach neun Spielen Pause wegen einer Verletzung zurück - lieferte die ersten neun Punkte für einen 13:0-Lauf der Heimmannschaft zum 52:35. 82 Sekunden vor dem Ende konnte Hagens Henry Dugat sein Team auf drei Zähler heran bringen, aber danach zeigten sich die Hausherren sicher von der Freiwurflinie und fuhren den Sieg ein.

Die besten Scorer für den MBC waren Marcus Hatten (17 Punkte), Michael Cuffee (16) und Angelo Caloiaro (16). Bei Hagen trafen Henry Dugat (18), David Bell (16) und Larry Gordon (14) am besten.

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medi bayreuth – FC Bayern München 51:75 (Boxscore)

Erst Bamberg, dann Berlin, nun München – Der Start in die Rückrunde hätte für Bayreuth nicht härter sein können. Und das dritte Kräftemessens mit den Spitzenteams der Liga hatte ein ähnliches Fazit parat wie in den beiden Partien zuvor: über weite Strecken gut mitgehalten, aber am Ende eben doch verloren.

Zur Halbzeit lag das Team von Trainer Michael Koch vor 3485 Zuschauern nur 30:32 zurück, aber anschließend zogen die Bayern in der Defense an, ließen im dritten Viertel nur 13 und im vierten sogar nur acht Punkte zu. Die Bayreuther Dreierquote von 19 Prozent (3/16) sowie 18 Ballverluste konnte auch durch das gewonnen Reboundduell der Heimmannschaft (36:29) nicht ausgeglichen werden. In der ewigen Bilanz führt München damit 6:0 gegen Bayreuth.

Die besten Scorer für Bayreuth waren Ronnie Burrell (14 Punkte), Kevin Hamilton (12) und Will Conroy (6). Bei München trafen Bryce Taylor (15), Malcolm Delaney (14) und Heiko Schaffartzik (11) am besten.

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Videos zum Spieltag gibt es in Kürze bei Beko-BBL.TV

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