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70:58-Heimsieg beim Klassiker: Berlins Defense zu stark für den Meister

70:58-Heimsieg beim Klassiker: Berlins Defense zu stark für den Meister

Der MBC schlägt Oldenburg, Bayreuth gewinnt Abstiegsduell, Hagen siegt im NRW-Derby gegen Bonn und der Pokalsieger schlägt den Meister – Der 26. Spieltag in der Zusammenfassung.

Die Ergebnisse im Überblick:

ratiopharm ulm – RASTA Vechta 86:67

s.Oliver Baskets – New Yorker Phantoms Braunschweig 75:55

Phoenix Hagen – Telekom Baskets Bonn 82:77

Mitteldeutscher BC – EWE Baskets Oldenburg 99:87

Artland Dragons – Eisbären Bremerhaven 74:78

WALTER Tigers Tübingen – medi bayreuth 69:74

ALBA BERLIN – Brose Baskets 70:58


ratiopharm ulm – RASTA Vechta 86:67 (Boxscore)

Es war die neunte Niederlage in Folge für den Aufsteiger. Ohne Rashad Bishop erzielte Vechta nur neun Punkte im ersten Viertel und lag gegen konzentrierte Ulmer bereits zur Halbzeit klar hinten (45:34). Nationalspieler Philipp Schwethelm (11) und Power Forward Keaton Nankivil (10) hatten bis dahin bereits zweistellig gepunktet. Die Gastgeber waren vor 6000 Zuschauern in der ausverkauften ratiopharm arena stärker beim Rebound (49:37) und punkteten sicher von der Linie (26/30, 87 Prozent), während Vechta einiges liegen ließ (7/13, 54). Nach der 84:92-Niederlage im Hinspiel hat RASTA das Duell gegen Ulm damit deutlich verloren und steckt weiter tief im Abstiegskampf. Die besten Scorer für Ulm waren die drei deutschen Profis Schwethelm (15 Punkte), Per Günther und Theis (jeweils 14). Bei Vechta trafen Isaac Butts (12), Richard Williams (11) und Jacob Doerksen (9) am besten.


s.Oliver Baskets – New Yorker Phantoms Braunschweig 75:55 (Boxscore)

Wenn man im Abstiegskampf steckt wie die Würzburger muss besonders gekämpft werden; auch, wenn das nicht immer schön ist. Gegen die Phantoms gab es in der ersten Halbzeit von beiden Seiten eine schwache Partie, zwei von 21 Dreiern netzten Würzburg und Braunschweig zusammen bis zur Pause ein, dazu gab es noch 21 Ballverluste obendrauf. Ohne Big Man Harding Nana, der wegen einer Sprunggelenksverletzung fehlte, hatte Braunschweig am Brett zu wenig gegenzusetzen und lag bereits vor dem dritten Viertel mit elf Punkten hinten (32:21).

Dann drehten die Gastgeber in der mit 3140 Zuschauern ausverkauften s.Oliver Arena richtig auf, und es ging ganz schnell auf einmal: Zuerst ein 6:0-Run zum 38:21, und nach 25 Minuten stand es bereits 48:28 für Würzburg. Mit 57:34 ging es ins letzte Viertel, in dem die Phantoms nicht mehr in Schlagweite kamen. Würzburg gewann das Duell der Backup-Formationen klar mit 38:3 Punkten von der Bank und hat sich etwas Luft im Abstiegskampf verschafft. Die besten Scorer für Würzburg waren Jason Boone (14) und die jungen deutschen Profis Maurice Stuckey (16 Punkte) und Maxi Kleber (12). Bei Braunschweig trafen Aroon Doornekamp (18), Isaiah Swann (15) und Kyle Visser (10) am besten.


Phoenix Hagen - Telekom Baskets Bonn 82:77 (Boxscore)

Die Partie zwischen Hagen und Bonn war eine Geschichte zweier Halbzeiten, die unterschiedlicher nicht hätten sein können. Gestaltete sich das erste Viertel noch sehr ausgeglichen, so wirkte der Gast im Folgeabschnitt wacher und aggressiver. Dank überragender Feldwurfquote (zeitweise über 80 Prozent) und Teambasketball (sieben Spieler in den Punkten) zogen die Telekom Baskets in der ersten Halbzeit auf mehr als zehn Punkte weg. Hagen durchlebte die ersten 20 Minuten ohne getroffenen Dreier, versuchte jedoch mit mehr gezogenen Fouls und Ballgewinnen die Schwäche aus der Distanz zu kompensieren.

Zu Beginn des dritten Viertels hatte Hagen nach einem Elf-Punkte-Rückstand einen 9:6-Lauf sowie den ersten getroffenen Dreier in dieser Partie durch Larry Gordon (zehn Punkte allein im dritten Abschnitt). Hagen war wesentlich aggressiver, vor allem in der Defense am Brett, was die Zuschauer zurück in die Partie brachte.

Die Quote der Bonner sank in der Folge, vor allem aus der Distanz traf der Gast nicht mehr. Hagen verstand es, den schwachen Tag aus der Distanz (5/13 Dreier) mit viel Penetration zu kompensieren, zudem konnte man 27 von 31 Freiwürfen verwandeln.

Von der überlegenen ersten Halbzeit und der allgemeinen Auswärtsstärke der Telekom Baskets war in der zweiten Halbzeit nicht mehr viel zu sehen. Ganze 32 Punkte konnte Bonn erzielen während Hagen 48 Punkte erlaubt wurden –das reichte nicht, um mit einem rosa Zettel zurück an den Rhein zu reisen.

Mark Dorris (22 Punkte), David Bell (19 Punkte), Larry Gordon (16 Punkte) sowie Dino Gregory (12 Punkte und 10 Rebounds) erzielten 69 der 82 Punkte der Hagener. Auf Bonner Seite konnten Tony Gaffney (24 Punkte und 11 Rebounds) sowie Jamel McLean (13 Punkte und 13 Rebounds) überzeugen.

Courtside-Reporterin Ramona Neohoridis berichtete live für euch aus der ENERVIE Arena


Mitteldeutscher BC - EWE Baskets Oldenburg 99:87 (Boxscore)

Mit dem Sieg gegen den Vizemeister wurde es bestätigt: Der Mitteldeutsche BC ist und bleibt die Überraschungsmannschaft der Saison. Die EWE Baskets dagegen zeigten wieder Mal, dass sie ein Team mit zwei Gesichtern sind.

Zwar gelang den Gästen zu Beginn der erste Streich, allerdings konterte der MBC mit einigen Ballgewinnen und schnellen Punkten. Dass die Wölfe in dieser Saison ein seriöser Anwärter auf die Playoffs sind, zeigten sie in der Folge. Das Team von Silvano Poropat gewann das Eröffnungsviertel mit 27:19 dank überragender Quote (60 Prozent aus der Halbdistanz, 50 von der Dreierlinie).

Während der MBC hart spielte, haderte Oldenburg mit der schwachen Quote aus dem Feld. Dank Marcus Hatten, Angelo Caloiaro, Martins Meiers und Adonte Parker schien der Mitteldeutsche BC die Partie früh für sich entscheiden zu können. Oldenburg erwischte zu Beginn des letzten Abschnitts jedoch den besseren Start, schlug Kapital aus Fehlwürfen des Gegners und traf auf der anderen Seite plötzlich. Oldenburg nutzte die Unsicherheit von Poropats Mannschaft. Nachdem Julius Jenkins und Rickey Paulding ihre Distanzwürfe versenkten, lag der MBC mit nur noch zehn Punkten in Führung. Aber die Gastgeber fingen sich wieder, und in der Crunchtime war es Parker, der an der Linie den Überraschungssieg der Wölfe eintütete.

Oldenburg rutscht nach dem Sieg Berlins wieder auf den vierten Platz, nachdem man in der letzten Woche erst durch den Heimsieg gegen die Albatrosse den dritten Rang erkämpft hatte. Für den MBC geht das Märchen hingegen weiter. Durch die Niederlage der MHP RIESEN ist der Mitteldeutsche BC nun wieder näher an den achten Tabellenplatz herangerutscht.

Die Top-Scorer für den MBC waren Angelo Caloiaro (25 Punkte) sowie Adonte Parker (23 Punkte). Martins Meisers erzielte eine Double-Double mit 16 Punkten und 11 Rebounds. Oldenburg wurde angeführt von Rickey Paulding und Julius Jenkins mit jeweils 22 Punkten.


Artland Dragons – Eisbären Bremerhaven 74:78 (Boxscore)

Die Artland Dragons haben die Chance verpasst, in der Tabelle Raum gut zu machen im Kampf um die ersten vier Plätze –zwar verlor Oldenburg überraschend beim MBC, aber da auch die Drachen eine nicht eingeplante Niederlage gegen die Eisbären kassierten, bleibt es bei vier Punkten Abstand für die Mannschaft von Headcoach Tyron McCoy.

Dabei sahen die 3000 Zuschauer in der ausverkauften Artland Arena über weite Strecken eine gute Partie der Hausherren, die auch ohne den verletzten Guido Grünheid (Meniskus)kurz nach der Halbzeitpause mit elf Punkten in Führung gingen. Bremerhavens Trainer Calvin Oldham stoppte die Angriffswelle der Hausherren durch eine Auszeit, die ihre Wirkung nicht verfehlte. Den Quakenbrückern gelang nun fast vier Minuten kein Korb mehr, während die Eisbären sich durch einen Dreier von Philip Zwiener auf 48:45 herankämpften und in der Folge auch wieder vorne lagen. Nach einigen Führungswechseln im letzten Viertel netzte Ligatopscorer Darius Adams bei 24 verbleibenden Sekunden zwei Freiwürfe zum 71:76 ein – Die Entscheidung. Das letzte Viertel gewannen die Gäste mit elf Punkten (15:26). Damit bleibt dieses Duell weiter ein sehr gastfreundliches - Am 1. Mai 2010 schlugen die Eisbären zu Hause die Dragons 82:80, seitdem gewann regelmäßig das Gästeteam.

Die besten Scorer für Quakenbrück waren Lawrence Hill (14 Punkte), David Holston (12) und Antonio Graves (11). Bei Bremerhaven trafen Darius Adams (13), Philip Zwiener (12) und Devin Searcy (12) am besten.


WALTER Tigers Tübingen – medi bayreuth 69:74 (Boxscore)

Elf Niederlagen aus den vergangenen zwölf Partien und sechs Punkte Abstand auf einen Nichtabstiegsplatz – für Tübingen wird es nach der Heimniederlage gegen Bayreuth bei verbleibenden neun Spielen immer schwerer im Tabellenkeller.

Dabei gab es lange Hoffnung für die Tigers, sie lagen vor dem letzten Viertel 56:52 vorne, agierten bis dahin auf Augenhöhe. Aber im letzten Abschnitt drehten die Gäste auf, gewannen das Viertel mit neun Punkten (13:22) und konnten so die Partie drehen. Sieben Sekunden vor dem Ende sorgte Kyle Weems mit zwei Freiwürfen zum 69:74 für die Entscheidung. Trotz eins gut aufgelegten Daequan Cook (20 Punkte), der das Duell der Small Forwards gegen Weems (7) gewinnen konnte, reichte es in der ausverkauften Paul Horn-Arena (3132 Zuschauer) für Headcoach Igor Perovic und seine Akteure am Ende also nicht für den zweiten Heimsieg der Saison. Die Bayreuther dagegen konnten den ersten Auswärtserfolg feiern und haben nun vier Punkte Vorsprung vor dem Tabellenvorletzten Vechta.

Die besten Scorer für Tübingen waren Daequan Cook (20 Punkte), Tyrone Nash (11) und Brane Ratkovica (10). Bei Bayreuth trafen DJ Seeley (20), Kevin Hamilton (19) und Brian Qvale (11) am besten.


ALBA BERLIN - Brose Baskets 104:66 (Boxscore)

Ein Sieg gegen den Meister im Beko BBL Champions Cup, eine knappe Niederlage in Bamberg, aber nun der starke Auftritt im Heimspiel gegen das Team von Chris Fleming – die junge Mannschaft von ALBA BERLIN scheint bereit für das Pokalhalbfinale gegen die Brose Baskets am 20. März in Ulm.

Berlin überzeugte von Beginn an durch mehr Kampf und viele Punkte durch zweite Chancen. Bamberg dagegen agierte gegen die Defense der Berliner oft ideenlos – und das trotz der Umstellung in der Startformation: Mit Jared Jordan, John Goldsberry und Anton Gavel standen drei Point Guards zu Beginn auf dem Parkett für den Meister vergangenen vier Jahre. Den großen Auftritt hatte dafür auf Seiten des Gastgebers Jan Jagla, der einen Großteil seiner elf Punkte im zweiten Viertel erzielte und fünf seiner insgesamt sechs Würfe versenkte. Als Resultat ging ALBA mit einer 45:31 Führung in die Kabine.

Auch wenn Bamberg in der zweiten Halbzeit einen Schub durch Rakim Sanders hatte, hatte ALBA stets eine Antwort parat. Im letzten Viertel versuchte der Meister sich in Schlagdistanz zu kämpfen und konnte in der Zone Boden gut machen, aber dann war Berlins Leon Radosevic zur Stelle. Erst traf der Center einen Mitteldistanzwurf und einen Angriff später holte er einen Offensivrebound, welcher in einem Dreier von David Logan mündete. Spätestens nach diesem Treffer war die Partie entschieden. Durch den Sieg gegen Bamberg und die Niederlage Oldenburgs in Weißenfels ist Berlin wieder auf den dritten Platz in der Tabelle zurückgekehrt

Für den Gastgeber waren David Logan (14 Punkte), Leon Radosevic sowie Jan Jagla (beide 11) die Topscorer der Partie. Auf Seiten Bamberg punkteten lediglich Rakim Sanders (19) und Anton Gavel (12) zweistellig. . In zwei Wochen gibt es beim Beko BBL TOP FOUR in Ulm im Halbfinale die nächste Aufführung des derzeit größten Duells der Liga.

Videos zum Spieltag gibt es in Kürze bei Beko-BBL.TV

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