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88:63 - München löst Finalticket nach Sieg über Oldenburger Donnervögel

88:63 - München löst Finalticket nach Sieg über Oldenburger Donnervögel

Der FC Bayern München hat mit einem 88:63 das fünfte Spiel der Halbfinalserie dank eines starken dritten Viertels gewonnen. - Das Entscheidungsspiel dieser Serie in der Zusammenfassung

Von: Robert Jerzy

FC Bayern München - EWE Baskets Oldenburg 88:63 (Boxscore)

Der FC Bayern München hat mit einem 88:63-Erfolg über die EWE Baskets Oldenburg im alles entscheidenden Spiel Fünf das Finale der Beko BBL Playoffs erreicht, wo man am Sonntag in eigener Halle auf ALBA Berlin treffen wird.

Dem Tabellenführer der Hauptrunde genügte ein dominantes drittes Viertel, welches man mit 26:11 gewann, um die Partie früh für sich zu entscheiden. Nach dem starken dritten Viertel der Oldenburger in Spiel Vier war die Mannschaft von Svetislav Pesic bemüht, diese zweite Halbzeit zu kontrollieren und das Final-Ticket endgültig zu lösen. Denn was die EWE Baskets nur wenige Tage zuvor auf’s Parkett zauberten gelang dem FC Bayern diesmal vor eigener Kulisse. Dank einer aggressiven Defense, etlichen Ballgewinnen und daraus resultierenden schnellen Abschlüssen konnte der Favorit sich ein großes Polster erspielen, von dem die „Donnervögel“ sich nicht mehr erholen konnten.

Auch das fünfte Foul des bis dahin gut spielenden Malcolm Delaney hatte - anders als in Spiel Drei - keinerlei positive Auswirkung auf das Spiel der Oldenburger. Denn wenn diese hart umkämpfte Serie eines zeigte dann, dass die Kontrolle des Rebounds schlussendlich zur Kontrolle der Serie führt. Der FC Bayern hatte am Ende 21 Offensiv-Rebounds auf dem Konto zu stehen. Speziell Deon Thompson (15 Punkte und 7 Rebounds) war im ersten und dritten Viertel der Fleißigste unter den Brettern. Die daraus resultierenden zweiten Chancen nutzte der Gastgeber entweder für direkte Körbe oder Trips zur Freiwurflinie (20/23 Freiwürfen). Die Mannschaft von Sebastian Machowski war nicht in der Lage, den Kontrahenten dauerhaft aus der Zone zu halten. Speziell die sogenannten 50/50-Bälle wie Abpraller und abgefälschte Bälle fielen größtenteils in Münchener Hände. Zudem produzierte Oldenburg - speziell im entscheidenden dritten Viertel - zu viele Ballverluste bzw. schlechte Wurfpositionen gegen eine konzentrierte Münchener Defensive.

Der FC Bayern München hat nach den zwei aufeinanderfolgenden Niederlagen zurück zum eigenen Spiel und der eigenen Stärke gefunden. Unbeeindruckt von den Auftritten der Oldenburger in den Partien zuvor spielte München abgeklärt in der Defense und zielstrebig in der Offensive. Fünft Aktuere punkteten zweistellig.

Am Sonntag um 16:15 Uhr steigt das erste Finale gegen den Herausforderer aus Berlin, gegen den man in dieser Saison beide Spiele verlor. Besondere Brisanz besitzt der Umstand, dass vier ehemalige Albatrosse seit dieser Saison in Rot und Weiß auflaufen. An der Seitenlinie kommt es zudem zum Duell Lehrer gegen Schüler, gewann ALBA Head Coach Sasa Obradovic als Spieler doch den Koraç Cup unter Svetislav Pesic im Jahr 1995 in Berlin.

Die EWE Baskets können indes mit erhobenem Haupt auf diese Saison zurückblicken. Die starke Vorstellung und der Zusammenhalt im Team macht Hoffnung, dass die Nordlichter sich auch in den kommenden Jahren oben festsetzen können.

Trotz seines fünften Fouls im vierten Viertel führte Malcolm Delaney (17 Punkte) seine Mannschaft im Scoring an, gefolgt von Thompson und Heiko Schaffartzik (11). Auf Oldenburger Seite waren Julius Jenkins (20 Punkte) und Robin Smeulders (10) die einzigen beiden Spieler in zweistelliger Punktzahl.  

Playoffstand: 3:2


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