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88:81 für Bayern - Berlin mit starkem Auftakt, München mit stärkerem Finish

88:81 für Bayern - Berlin mit starkem Auftakt, München mit stärkerem Finish

Der FC Bayern München startet mit einem Heimerfolg in die Final-Serie gegen ALBA BERLIN: Nach einer starken Anfangsphase der Hauptstädter legten die Bayern im zweiten Viertel (20:9) zu und fuhren nicht zuletzt dank 39 Treffern von der Freiwurflinie einen 88:81-Sieg ein. Spiel zwei der Finals steigt am Donnerstag (ab 18.15 Uhr) in Berlin; SPORT1 überträgt die Begegnung live.

Von: Joshua Wiedmann

FC Bayern München – ALBA BERLIN 88:81 (Boxscore)

Der FC Bayern München setzt im Finale um die Deutsche Meisterschaft den ersten Schlag! Die Mannschaft von Svetislav Pesic überstand dabei einen Blitzstart der Berliner, die zunächst fast alles getroffen und im ersten Viertel mit 21:8 vorgelegt hatten.

Auf was es in der Serie ankommen könnte, zeigten schon die ersten Minuten: Während München mit einer starken Einzelaktion von Robin Benzing, der in die Anfangsformation gerückt war, die ersten Final-Punkte markierte, war es für die Gäste aus Berlin ihre Defense, die zu einfachen Punkten führte. Einen Steal verwertete Alex King umgehend per Layup zum 2:5. Aber obwohl Benzing weiter Vollgas gab für die Bayern (6 Punkte in drei Minuten), waren es die „Albatrosse“, die schnell die Kontrolle über das Spiel übernahmen: Die Gäste gestatteten den Bayern nicht nur kaum offene Würfe, sondern traten auch offensiv extrem abgeklärt auf. Vor allem die Treffsicherheit der Gäste machte in der Anfangsphase den Unterschied (10/14 Feldwürfe). Nach dem dritten ALBA-Dreier durch Reggie Redding (6. Minute) war der Berliner Vorsprung auf 13 Zähler angewachsen (8:21). Doch gerade, als Berlin volle Kontrolle über das Geschehen zu haben schien, setzte München zu seiner ersten Drangphase an: Bryce Taylor schloss einen 7:0-Run der Hausherren zum 20:26-Anschluss ab. Von nun trafen beide Teams mit nahezu traumwandlerischer Sicherheit, so dass es mit 24:30 in die erste Viertelpause ging.

Aber was sich schon in der Schlussphase des Auftaktabschnitts angedeutet hatte, wurde dann im zweiten Viertel Gewissheit: München spielte nun offensiv wie defensiv mit mehr Zug, und glich die Partie mit einem schnellen 8:2-Lauf zum 32:32 aus. Spätestens, als John Bryant ein Pick & Roll mit Malcolm Delaney per Slam-Dunk zur ersten Bayern-Führung abschloss, war das Momentum endgültig auf die Gastgeber-Seite übergegangen. Und weil Bryant nun im Bayern-Angriff dominierte und Berlin vorübergehend völlig den Faden verlor, gingen 14 der ersten 16 Zähler im zweiten Viertel aufs Konto der Gastgeber. Richtig absetzen konnten sich die Bayern aber nicht: Zum einen ließen sie in dieser Phase einige Freiwürfe ungenutzt, zum anderen stand nun auch die ALBA-Defensive wieder besser. Nach hitzigen letzten Minuten und einem Layup des starken Reggie Redding (11 Punkte in Hälfte eins) ging es mit 44:39 in die Katakomben.     

Nach dem Seitenwechsel setzte sich das Münchener Übergewicht aber fort. Die Bayern trafen nicht nur weiter hochprozentig aus allen Lagen, sondern hängten Schlüsselspielern der Gäste auch einige schnelle Fouls an; so wurde Levon Kendall bereits nach zwei Minuten und zwei raschen Pfiffen auf die Bank beordert. Dazu kam, dass ALBA nach drei Dreiern im ersten Viertel bis Ende des dritten Viertels gegen eine starke Münchener Defensive kein Distanztreffer mehr gelang (0/10 Dreier). Als Vojdan Stojanovski die Dreierflaute der „Albatrosse“ in der 28. Minute schließlich beendete, war München bereits auf bis zu 18 Zähler davongezogen (66:48). Vor allem die hohe Anzahl an Freiwurfversuchen (insgesamt 39/50) sorgte dafür, dass Berlin den Bayern in dieser Phase nicht hinterherkam. Erst ein 9:4-Lauf mit Ablauf des dritten Spielabschnitts brachte ALBA wieder auf Schlagdistanz (70:57).   

Und auch der Start ins Schlussviertel ließ sich gut an für die „Albatrosse“. Nach einem Dreier von Cliff Hammonds stand die Bayern-Führung nur noch bei zehn Zählern. Doch wie so oft an diesem Abend verpassten es die Hauptstädter, nach eigenen Treffern direkt nachzulegen – zumal auch die Angriffsmaschinerie der Bayern in dieser Phase nicht mehr so rund lief wie noch zuvor. Reggie Redding brachte ALBA zwar mit drei Freiwürfen auf bis zu 72:65 heran, ließ aber auch drei Versuche vom „Stripe“ ungenutzt. Und als Berlin wenig später drei offene Dreier-Versuche in Folge nicht nutzen konnte und Malcolm Delaney im Gegenzug aus der Halbdistanz traf, hatte die Partie eine vorentscheidende Richtung eingeschlagen (76:66).

Doch genau in diesem Moment erschien ALBA noch einmal auf der Bildfläche: Zwei Dunks durch Hammonds und Redding verkürzten 110 Sekunden vor Schluss auf 79:71. Weil Bryce Taylor aber in der Folge an der Freiwurflinie cool blieb (6 Punkte) und Berlin die letzten Chancen auf ein wundersames Comeback verstreichen ließ, ging München als Sieger vom Parkett.

Neben 39 Treffern von der Freiwurflinie war es über weite Strecken auch die Münchener Treffsicherheit aus dem Feld (46% Feldquote), die ALBA Probleme bereitete. Mehr noch brachten sich die Spreestädter allerdings mit schwachen Wurfquoten (31 Prozent Dreier bzw. 59 Prozent Freiwürfe) um ihre Siegchance. Individuell stellte Berlin mit Reggie Redding (22 Pkte, 7 Reb, 4 As) indes den besten Spieler des Abends.

Schon am Donnerstag hat Berlin die Chance, die Serie auszugleichen. Um 18.15 Uhr startet in der O2 World Spiel zwei der Finals; SPORT1 überträgt die Partie live.

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