FB Twitter Instagram YouTube Google+
News
ALBA BERLIN löst Playoff-Ticket / MBC knackt gegen Tübingen die Hundert

ALBA BERLIN löst Playoff-Ticket / MBC knackt gegen Tübingen die Hundert

Bayreuth mit wichtigem Sieg / Trier gewinnt das Derby / Bamberg und Oldenburg siegen souverän - Der Samstag des 28. Spieltags in der Zusammenfassung.

Die Ergebnisse im Überblick:

ALBA BERLIN - RASTA VECHTA 91:66

Phoenix Hagen - Brose Baskets 72:81

New Yorker Phantoms Braunschweig - medi bayreuth 82:87

Mitteldeutscher BC - Walter Tigers Tübingen 105:74

EWE Baskets Oldenburg - Eisbären Bremerhaven 82:66

TBB Trier - Telekom Baskets Bonn 75:71

Von: Robert Jerzy

ALBA BERLIN - RASTA VECHTA 91:66 (Boxscore)

Dass sich der Aufsteiger aus Vechta trotz der Niederlagenserie und dem daraus resultierenden letzten Platz in der Tabelle dennoch nicht aufgibt, zeigte unter anderem die Unterstützung der Gäste-Fans in der o2 World in Berlin. In Vechta ist man noch immer überzeugt, den Klassenerhalt zu schaffen.

ALBA BERLIN, mit einem Sieg für die Playoffs qualifiziert, wollte den Herausforderer jedoch gar nicht erst die kleinste Chance einräumen, mit einem Überraschungssieg zurück nach Hause zu fahren. Dementsprechend konzentriert begann die Mannschaft von Sasa Obradovic und holte zu einem 9:2 Start aus. Zwar war Vechta vor allem unter dem Korb über Dirk Mädrich in den ersten Minuten der Partie in der Lage, mit dem furiosen Tempo der Berliner mitzuhalten, spätestens zum Ende des ersten Abschnitts begannen die Albatrosse jedoch, davon zu ziehen.

Wie in den letzten Wochen auch erwirtschaftete der Aufsteiger eine schwache Quote aus der Distanz und zeigte, warum man derzeit auch die meisten Punkte pro Partie zulässt. Speziell gegen einen erneut stark aufspielenden Jan Jagla hatte Vechta kein Mittel. Der Big Man zog mit seinen Dreierwürfen das Spiel der Berliner weit auseinander, was es Vechta schwer machte, Punkte zu verhindern.

Die 15-Punkte Führung des frisch gebackenen Pokalsiegers zur Halbzeit wurde im dritten Viertel dann recht früh auf 20 Punkte erweitert, was es den Berlinern erlaubte, die Kontrolle über die Partie nicht mehr abzugeben. Ein Quote von stellenweise über 70% aus dem Feld sowie über 50% von jenseits der Dreierlinie belegen, dass Vechta zu keiner Zeit der Partie in der Lage war, den Favoriten zu stoppen. Trotz der Niederlage in der Hauptstadt feierten beiden Fan-Lager anschließend miteinander. Mit diesem Erfolg ist ALBA BERLIN bereits frühzeitig für die Playoffs qualifiziert.

Die Top-Scorer auf Seiten ALBA BERLIN waren Jan-Hendrik Jagla (14), Cliff Hammonds (13), sowie David Logan und Leon Radosevic mit jeweils 12 Punkten. Nach zuletzt unauffälligen Leistungen spielte Dirk Mädrich eine sehr gute Partie mit 12 Punkten und acht Rebounds.

Courtside-Reporter Marcel Lubasch berichtete live für euch aus der O2 World


Phoenix Hagen - Brose Baskets 72:81 (Boxscore)

Während die Brose Baskets das Playoff-Ticket bereits vor einigen Tagen einlösten, kämpft Phoenix Hagen in jedem Spiel um die Hoffnung auf Teilnahme. Die Chancen für einen Schritt in Richtung Top-8 der Liga standen vor der Partie auch nicht schlecht, spielte man erstens zu Hause und zweitens gegen ein Bamberger Team, dass ohne Anton Gavel und Spielmacher Jared Jordan auflief.

Dementsprechend zerfahren wirkte die Offensive des Gasts in der ersten Halbzeit. Hagen spielte seinen gewohnt schnellen Basketball und fand speziell in David Bell einen konstanten Unruheherd in der Bamberger Defensive. Zum Ende des zweiten Viertels fand der deutsche Meister dann besser zu seinem Spiel, zwang Hagen in überhastete Würfe und wurde solider in der Wurfausbeute aus der Mittel- und Nahdistanz. Diesen Schwung nahm man dann mit ins dritte Viertel, welches Bamberg mit 26:18 gewann und somit die Kontrolle der Partie übernahm.

Die wenig durchdachte, viel zu verfrüht abgeschlossene Offensive des Gastgebers führte sich in Halbzeit Zwei fort. Speziell im dritten Viertel waren die Brose Baskets wesentlich effizienter in der Offensive und schraubten ihre Quote aus der Mitteldistanz um 20% nach oben. Hagen hingegen warf öfter auf den Korb, konnte jedoch nur 40% davon verwerten.

Bamberg drehte das Spiel dank einer effizienten und routinierten zweiten Halbzeit, in der vor allem Kirk Goldsberry (10 Punkte und 11 Assists) in der Lage war, den Ausfall von Jared Jordan zu kompensieren.

Top-Scorer war einmal mehr D’Or Fischer mit 20 Punkten sowie Jamar Smith mit 16 Zählern. Für Hagen war es angesprochener David Bell mit 19 Punkten und acht Assists bzw. Larry Gordon mit elf Punkten.

Courtside-Reporterin Ramona Neohoridis berichtete live für euch aus der ENERVIE Arena


New Yorker Phantoms Braunschweig - medi bayreuth 82:87 (Boxscore)

medi bayreuth hat einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt getan. Eine Woche nach dem Erfolg in Weißenfels überkamen die Franken einen schlechten Start im ersten Abschnitt und erkämpften sich den Auswärtserfolg dank starker Defense in Halbzeit Zwei.

Bis dahin wirkte Braunschweig jedoch wie die Mannschaft, die am heutigen Abend die andauernde Niederlagenserie beenden möchte. Speziell Isaiah Swann und Aaron Doornekamp trafen in den ersten 20 Minuten hochprozentig aus der Distanz. Nach einem Start von 1/7 aus dem Feld kam Bayreuth dann besser in die Partie. Erst startete man einen 12:3 Lauf, dann nahm man diesen Schwung mit in das zweite Viertel, in welchem der Gast vor allem aus der Mitteldistanz wesentlich effizienter agierte als die Braunschweiger.

Bis zum vierten Viertel hin gestaltete sich die Partie absolut ausgeglichen. Die fortwährenden Fouls des Gasts brachten die New Yorker Phantoms zwar sukzessiv an die Freiwurflinie, allerdings damit auch komplett aus dem offensiven Konzept. Diese Strategie wirkte zermürbend und verschaffte Bayreuth die Kontrolle über das Spiel. Das vierte Viertel gewann man mit 21:15 dank Abschlüssen nahe am Brett und überragender Quote aus dem Feld (62%). Auf der anderen Seite erlaubte man Braunschweig in Halbzeit Zwei lediglich 31 Punkte, was den Ausschlag über Sieg und Niederlage brachte.

Während medie bayreuth weiterhin um den Erhalt in die Liga Eins kämpft, verliert Braunschweig das sechste Spiel in Folge und ist endgültig im Mittelmaß der Tabelle angekommen.

Für das Team von Head Coach Michael Koch war es erneut eine Mannschaftsleistung, die den Erfolg einbrachte. Alle Spieler der Ersten Fünf punkteten zweistellig, angeführt von Kyle Weems und Ronald Burrell. Für Braunschweig war es ein mal mehr Isaiah Swann mit 26 Punkten.


Mitteldeutscher BC - Walter Tigers Tübingen 105:74 (Boxscore)

Der Mannschaft von Silvano Poropat merkte man den Frust angesichts der Niederlage in der letzten Woche daheim gegen Bayreuth an. Darunter zu leiden hatten die Walter Tigers, die hofften, nach dem Erfolg in Frankfurt einen weiteren Auswärtssieg folgen zu lassen. Weißenfels entzündete jedoch ein Feuerwerk, welches die Partie recht früh entschied.

Der MBC eröffnete die Partie mit einem 11:0 Lauf und blickte fortan nicht mehr zurück. Dank der gewohnten Stärke aus der Mitteldistanz und am Brett wuchs der Vorsprung der Gastgeber im zweiten Viertel auf 19 Punkte und im dritten Viertel auf 30 Punkte. Weißenfels traf 82% aller Versuche aus der Nah- und Mitteldistanz und sicherte sich dank einer geschlossenen Teamleistung die Chance auf die Playoffs. Tübingen war zu keiner Zeit in der Lage, die fokussierten Hausherren in der Offensive zu stören. Beide Teams gehören zu den schlechteren Defensiv-Mannschaften der Liga, was lediglich der MBC ausnutzte.

Top-Scorer des Siegers waren Marcus Hatten (20) sowie Michael Cuffee (18). Auf Tübinger Seite konnte lediglich Bogdan Radosavljevic (24) dagegen halten.

 


EWE Baskets Oldenburg - Eisbären Bremerhaven 82:66 (Boxscore)

Die Playoffs sind nah für den Vize-Meister aus dem Norden. Auch wenn man sich dank des Erfolgs des Mitteldeutschen BC am aktuellen Spieltag noch nicht für die Playoffs qualifizieren konnte, so macht Oldenburg große Schritte in Richtung Post-Season.

Ausreichend dafür war ein bärenstarkes Viertel, in welchem man die Ausgangssituation der Partie komplett umkehrte und am Ende einen ungefährdeten Sieg einfuhr. Es war der dritte Abschnitt, in welchem die EWE Baskets ihre leichte Unkonzentriertheit aus der ersten Halbzeit abschüttelte und einen Vorsprung von 20 Punkten erspielte. Bis dahin waren die Gäste aus Bremerhaven allerdings vorn und boten eine abgeklärte Leistung an. Speziell aus der Mitteldistanz waren die Eisbären sehr effektiv, die noch immer die Playoffs im Auge haben.

Oldenburg konnte die Überlegenheit der Auswärtsmannschaft lediglich durch gute Arbeit beim Offensiv-Rebound kompensieren. Nach der Pause legte die Mannschaft von Sebastian Machowski dann den sprichwörtlichen Schalter um, zwang Bremerhaven in sechs Ballverluste und nur zwei Treffern bei 15 Versuchen aus dem Feld. Mit 25:5 gewann der Hausherr das dritte Viertel und damit die Partie. Auch wenn Head Coach Machowski mit der Leistung seiner Mannschaft in Halbzeit Eins nicht zufrieden war, die Darbietung in den letzten 20 Minuten macht Hoffnung im Hinblick auf die Playoffs.

Top-Scorer der Oldenburger waren Dru Joyce und Julius Jenkins mit jeweils 15 Punkten. Auch eine starke Partie von Darius Adams (22 Punkte und 10 Rebounds) konnte den Kollaps der Eisbären nicht verhindern.


TBB Trier - Telekom Baskets Bonn 75:71 (Boxscore)

Der Erfolg der TBB Trier im Derby gegen die Telekom Baskets Bonn fußt auf drei Faktoren. 15 Offensiv-Rebounds (und hierdurch etliche Punkte aus zweiten Chancen), 18 Bonner Ballverluste sowie kontinuierliches Spiel über die großen Leute.

Die Mannschaft von Henrik Rödl war zu Beginn an im Vorteil dank der Unkonzentriertheit der Gäste und einfachen Trier Punkten aus Ballgewinnen. Zwar war Bonn in der Lage, einen zweitweise großen Rückstand zur Halbzeit aufzuholen, hatte in den wichtigen Momenten dann allerdings nicht den nötigen Fokus, um die Partie an sich zu reißen. Trier spielte über die gesamten 40 Minuten hinweg sehr konzentriert und engagiert, was die Dominanz beim Rebound (+10, nur ein zugelassener Offensiv-Rebound für Bonn) deutlich unterstreicht. Nach dem 71:71 Gleichstand wenige Minuten vor dem Ende war es Trevon Hughes, der erst nach verworfenem Versuch den Rebound angelt und im zweiten Nachfassen erfolgreich ist und dann den wohl wichtigsten Ballgewinn der Partie gegen Benas Veikalas holt und somit den knappen Erfolg für Trier sichert.

Die Telekom Baskets müssen im Hinblick auf die Playoffs eine herbe Niederlage einstecken. Letztendlich war die Leistung der Mannschaft von Matthias Fischer nicht konstant genug, um mit einem Sieg zurück nach Hause zu fahren.

Neben dem angesprochenen Trevon Hughes (16 Punkte und acht Assists) waren es vor allem Stefan Schmidt (13) und Andreas Seiferth (12), die an diesem Abend unter dem Brett nicht zu stoppen waren. Neben Ryan Brooks (21 Punkte) und Benas Veikalas (12) punktete kein anderen Bonner zweistellig.


Videos zum Spieltag gibt es in Kürze bei Beko-BBL.TV

easyCredit Telekom TipBet Spalding Ranko Kinder plus Sport