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Arbeitssieg für ALBA BERLIN / Bamberg triumphiert gegen Frankfurt

Arbeitssieg für ALBA BERLIN / Bamberg triumphiert gegen Frankfurt

Berlin muss in Tübingen hart für den Sieg kämpfen während Bamberg den dezimierten SKYLINERS keine Chance lässt. - Der Sonntag des 16. Spieltags in der Zusammenfassung.

Die Ergebnisse im Überblick:

WALTER Tigers Tübingen - ALBA BERLIN 64:74

Brose Baskets - FRAPORT SKYLINERS 73:43 

Von: Robert Jerzy

WALTER Tigers Tübingen - ALBA BERLIN 64:74 (Boxscore)

Nach dem deutlichen Heimsieg gegen Oldenburg am Freitag reisten Akeem Vargas und Reggie Redding mit nur zwei Tagen Pause im Gepäck zurück an die alte Wirkungsstätte Tübingen. Der Head Coach der Tigers, Igor Perovic hatte seine Mannschaft auf diesen Umstand sehr gut eingestellt und empfing den Gast aus der Hauptstadt mit einer kleinen Aufstellung und Ganzfeldpresse.

Das in den letzten Spielen eindrucksvoll unter Beweis gestellte Selbstvertrauen der Berliner wurde hierdurch merklich gebremst, da die kleine, jedoch schnelle Aufstellung der Tübinger immer wieder Punkte am Brett produzierte und den Gegner in Ballverluste trieb. Beide Faktoren, gepaart mit einer guten Arbeit beim Offensiv-Rebound hielt die WALTER Tigers bis tief in das vierte Viertel im Spiel, trotz einer schwachen Quote aus dem Feld.

Das Team von Sasa Obradovic zeigte bis dahin in der Tat einige Ermüdungserscheinungen. Insgesamt 15 Ballverluste leisteten sich die Berliner, was dem Außenseiter diese spannende Partie erlaubte. Die Unkonzentriertheit setzte sich auf Seiten von ALBA Berlin jedoch auch in der Effizienz fort. Lediglich 60% der Versuche von der Freiwurflinie konnte man verwandeln, während der sonst so zuverlässige Distanzwurf ebenfalls schwächelte.

Erst im letzten Viertel fand der Gast seinen Rhythmus. Nach dem kurzzeitigen Ausgleich holten die Berliner zu einem 15-5 Lauf aus. Plötzlich fielen die Dreier und die Freiwürfe während vor allem Leon Radosevic am offensiven Brett erfolgreich war und ALBA einige Second-Chance-Punkte ermöglichte. Tübingen musste sich nach einem aufopferungsvollen Einsatz in den letzten Minuten geschlagen geben. Die schwächste Offensive der Liga war schlussendlich nicht in der Lage, mit dem Favoriten aus Berlin mitzuhalten. ALBA BERLIN überkommt die Auswirkungen eines harten Spielplans dank einer tiefen Bank und erarbeitet sich den fünften Sieg in Folge im Ligawettbewerb.

Top-Scorer der Partie war David Logan (17) während Leon Radosevic mit 11 Punkten und zehn Rebounds ein Double-Double erzielte.


Brose Baskets - FRAPORT SKYLINERS 73:43 (Boxscore)

Mit einer langen Verletztenliste kamen die SKYLINERS nach Bamberg, in der Hoffnung, die Ausfälle mittels der erstklassigen Offensive aus der Distanz zu überkommen. Denn schaut man auf die Dreierquote der beiden Mannschaften, dann finden sich die Teams am genau entgegengesetzten Ende wieder.

Der Meister konnte in dieser Saison bisher noch nicht zur gewohnten Treffsicherheit zurückfinden. Erst in den letzten Partien kletterte man ein wenig aus dem Shooting-Slump heraus. Die großen Personalsorgen der Frankfurter konnte der Gastgeber ebenfalls nicht teilen. Mit voller Besetzung begann Bamberg stark und setzte sich im ersten Abschnitt früh mit zehn Punkten ab.

Den SKYLINERS merkte man die dünne Rotation an. Der Fluss in der Offensive war nicht gegeben, was sich in lediglich 31% Trefferquote aus dem Feld umschlug. Bambergs Head Coach Chris Flemming stellte sein Team in der Defense wiederum auf die Stärke der Frankfurter - den Distanzwurf - ein und hielt den Gast bei 33%.

Auch wenn Frankfurt Mitte des zweiten Viertels auf sechs Punkte herankam, so waren die Brose Baskets den SKYLINERS aufgrund der Verletzungssorgen in allen Belangen überlegen. Bereits zu Beginn des dritten Viertels entschied man die Partie dank eines 17-3 Laufs und 26 forcierten Ballverlusten über die gesamte Partie hinweg auf Seiten der Gäste.

Elias Harris kam zu Beginn von der Bank, startete jedoch in der zweiten Halbzeit für die Mannschaft von Meister-Trainer Chris Flemming. Der Nationalspieler überzeugte erneut, war der Top-Scorer seiner Mannschaft mit 13 Punkten und findet sich in der Offense der Bamberger immer besser zurecht. Diese scheint im neuen Jahr nun endgültig rund zu laufen, was die 62% aus dem Feld deutlich unterstreichen.

Am Ende war es kein Duell auf Augenhöhe, da Frankfurt ohne Jacob Burtschi und Andy Rautins zu wenig offensive Feuerkraft besaß, um dem Meister in eigener Halle gefährlich zu werden.

Der Mann des Spiels war Anton Gavel mit 12 Punkten und sieben Assists. Konstantin Klein war auf Seiten der SKYLINERS alleiniger Punktesammler im zweistelligen Bereich mit 14 Punkten.

Videos zum Spieltag gibt es in Kürze bei Beko-BBL.TV

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