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Artland, Bonn und Ulm können Playoff-Ticket buchen / Würzburg, Tübingen und Vechta kämpfen ums...

Artland, Bonn und Ulm können Playoff-Ticket buchen / Würzburg, Tübingen und Vechta kämpfen ums...

Am 31. Spieltag schicken sich nach München, Bamberg, Berlin und Oldenburg drei weitere Mannschaften an, sich einen Platz in den Playoffs zu sichern. Das erste dieser drei Playoff-Tickets könnten schon am Ostersonntag die Artland Dragons mit einem Sieg im TV-Spiel in Berlin buchen. Das große Schlüsselspiel für die Vergabe der Playoff-Tickets findet aber am Ostermontag in Bonn statt, wo die Telekom Baskets ihre Playoff-Teilnahme mit einem Sieg über den MBC unter Dach und Fach bringen können und dabei auch gleich die Artland Dragons mitnehmen (falls die nicht schon in Berlin alles klar gemacht haben).

Schlägt Bonn den MBC, kann zudem auch ratiopharm ulm am Montag mit einem Sieg über Bayreuth seine Playoff-Teilnahme endgültig sichern. Gewinnt hingegen der MBC in Bonn, müssen die Telekom Baskets, ratiopharm Ulm und die Artland Dragons (wenn sie nicht in Berlin gewonnen haben) mit den Playoff-Planungen noch etwas warten. Der MBC könnte dann nämlich noch jeden dieser drei in der Tabelle überrunden und ausstechen. Im unteren Tabellendrittel benötigen Bremerhaven, Braunschweig und Bayreuth nur noch einen Sieg (bzw. eine Tübinger Niederlage), um den Klassenerhalt sicherzustellen. Akut abstiegsgefährdet – und das definitiv über diesen Spieltag hinaus - bleiben deshalb vor allem Würzburg, Tübingen und Vechta.


So, 20.15 Uhr: ALBA BERLIN (3) – Artland Dragons (5)

TV/Livestream: Im TV ab 20.15 Uhr auf SPORT1 und als kostenfreier Internetstream hier auf www.Beko-BBL.de.

Status Quo: ALBA BERLIN würde mit einem Sieg seinen Platz unter den ersten Vier und damit den Heimvorteil in der ersten Playoff-Runde sichern. Die Artland Dragons würden mit einem Sieg ihre Playoff-Teilnahme unter Dach und Fach bringen. Beide könnten diese Ziele auch noch an einem der späteren Spieltage einlösen, aber Sasa Obradovic und Tyron McCoy werden von ihren Spielern fordern, das nicht auf die lange Bank zu schieben. Eventuell kann der Berliner Trainer dabei wieder auf seinen Topscorer David Logan zählen, der sich im letzten Heimspiel gegen Bonn den Knöchel verstaucht hatte.

Duell im Fokus: Das Center-Duell zwischen Anthony King und Leon Radosevic war schon im Hinspiel ein Highlight und wird sicher auch im Rückspiel ein Hingucker.

Zahlen, bitte: Die Artland Dragons verzeichnen in der Beko BBL die meisten Assists (17,6 pro Spiel) – ALBA lässt im Schnitt beim Gegner die wenigsten Assists zu (11,5). Artland erzielt die meisten Dreier pro Spiel (9,2) mit der drittbesten Quote (38 Prozent). ALBA drückt mit seiner Defense am besten die gegnerische Würfe (nur 41 Prozent), tut das aber speziell an der Dreierlinie nicht ganz so erfolgreich (nur Rang sieben mit 35 Prozent).

Die Bilanz: In der ewigen Bilanz führt ALBA 15:11. Am 2. Spieltag gewannen die Artland Dragons gegen ALBA 67:66. Die ersten acht (17:6) und die letzten beiden Minuten (8:0) genügten den Dragons zum glücklichen Sieg. Anthony King glänzte mit 15 Punkten und 11 Rebounds und übertraf damit Leon Radosevic (14 Punkte und sechs Rebounds).


Mo, 16.00 Uhr: Eisbären Bremerhaven (14) – WALTER Tigers Tübingen (17)

Status Quo: Psssst, wir verraten ein Geheimnis: Der Schlüssel zum Klassenerhalt ist an der Nordsee versteckt! Dort spielen die Eisbären ihre letzten drei Heimspiele gegen die drei Abstiegskandidaten Tübingen, Würzburg und Vechta. Siege in Bremerhaven könnten somit am Ende den Unterschied ausmachen. Das wissen natürlich auch die WALTER Tigers Tübingen, die dort am Montag wohl (wegen einer wahrscheinliche Sperre) ohne Daequan Cook auskommen müssen, zu ihrem Glück aber mit Alex Harris noch einen siebten Ausländer im Aufgebot haben, den auf Bank lassen zu müssen Trainer Igor Perovic zuletzt ohnehin etwas schmerzte.

Duell im Fokus: Tübingens Jonathan Wallace stellte am letzten Spieltag mit 37 Punkten in Vechta einen neuen Liga-Saisonrekord auf. Wir warten am Montag auf die Antwort von Bremerhavens Liga-Topscorer Darius Adams.

Zahlen, bitte: Die Eisbären spielten erst am Samstagabend in München und waren folglich am Ostersonntag wie die Tübinger „on the road“. Dabei mussten die Bremerhavener auf dem Weg zu ihrem Heimspiel mit 637 Kilometer Luftlinie eine größere Strecke zurücklegen als die Gäste aus Tübingen (560).

Die Bilanz: In der ewigen Bilanz führt Tübingen 9:8. Am 12. Spieltag gewannen die Eisbären in Tübingen 99:83. Die eine Woche zuvor in Berlin siegreichen Eisbären setzten ihren Siegeszug in Tübingen fort und führten zur Halbzeit schon 51:23. Darius Adams glänzte mit 29 Punkten, vier Assists und vier Steals.


Mo, 16.00 Uhr: ratiopharm ulm (7) – medi bayreuth (15)

Status Quo: Die Bayreuther benötigen noch einen eigenen Sieg oder eine Tübinger Niederlage, um den Klassenerhalt nagelfest zu machen. Entsprechend gelassen können die Oberfranken in Richtung Ulm aufbrechen, obwohl ihnen dort mit Nicolai Simon und Kevin Hamilton (verletzte sich am Donnerstag im Spiel gegen Artland wieder an seinem Problem-Knöchel) womöglich gleich zwei Spielmacher fehlen werden. Für die Ulmer wäre ein Sieg die halbe (eventuell sogar schon die gesamte) Miete zum Playoff-Ticket.

Duell im Fokus: Kyle Weems stellte am letzten Spieltag mit 34 Punkten gegen Artland einen neuen Liga-Saisonrekord auf (um dann gleich am selben Abend von Tübingens Jonathan Wallace wieder entthront zu werden). Trotzdem: Welcher Ulmer soll Bayreuths aus allen Lagen korbgefährlichen Superathleten stoppen? Der junge Will Clyburn wird Unterstützung vom erfahrenen Adam Hess und von Philipp Schwethelm benötigen.

Zahlen, bitte: In der Gesamttabelle liegen zwischen Ulm und Bayreuth acht Plätze. In der Rückrunde haben die Ulmer (7:6 Siege) gerade mal einen Sieg mehr errungen als die Bayreuther (6:8).

Die Bilanz: In der ewigen Bilanz führt Ulm 8:1. Am 7. Spieltag gewannen die Ulmer in Bayreuth 88:78. Die Bayreuther fanden keine Antwort auf den Ulmer Dreierhagel (13/30). Vor allem Cameron Long (5/8) und Edgar Sosa (4/4) warfen die Gastgeber zur Verzweiflung.


Mo, 17.00 Uhr: Brose Baskets (2) – RASTA Vechta (18)

TV/Livestream: Ab 16.55 Uhr auf brosebaskets.tv und hier auf www.Beko-BBL.de.

Status Quo: Was geht noch an den verbleibenden Spieltagen? Während die Brose Baskets lediglich auf Fehltritte des FC Bayern angewiesen sind, um noch Punktrunden-Erster zu werden, benötigt Vechta Niederlagen gleich zweier Konkurrenten (Würzburg und Tübingen), um mit eigenen Überraschungssiegen noch den Klassenerhalt zu schaffen.

Duell im Fokus: Maik Zirbes verlor am Donnerstag an alter Wirkungsstätte das Duell gegen seinen dortigen Nachfolger Andreas Seiferth nach Punkten. Gegen Vechta trifft der Nationalcenter auf den Ex-Bamberger Dirk Mädrich, der am Donnerstag mit 18 Zählern (3/5 Dreier) Topscorer der RASTA-Männer beim Sieg über Tübingen war.

Zahlen, bitte: Vechtas Heimsieg über Tübingen hat die längste Niederlagenserie dieser Bundesligasaison (zwölf in Folge) beendet.

Die Bilanz: Im ersten Aufeinandertreffen beider Clubs gewannen die Brose Baskets am 7. Spieltag in Vechta 79:62. Angeführt von Sharrod Ford (18 Punkte und zwölf Rebounds) machte der Meister das Spiel beim Aufsteiger mit Erfolg langsam.

Am Rande der Bande: Rashad Bishop fällt mit einer Sprunggelenksverletzung für den Rest der Saison aus und ist bereits in seine Heimat zurückgekehrt. Trainer Pat Elzie steht damit nicht mehr vor der Qual der Wahl, welchen Ausländer er auf die Tribüne setzt.


Mo, 17.00 Uhr: FRAPORT SKYLINERS (12) – TBB Trier (11)

TV/Livestream: Als kostenfreier Internetstream ab 16.45 Uhr auf der Homepage der FRAPORT SKYLINERS und auf www.Beko-BBL.de.

Status Quo: Das einzige Spiel des Spieltags, in dem es um gar nichts mehr geht, gewinnt seinen Reiz durch die jungen deutschen Akteure auf beiden Seiten. Die SKYLINERS werden ohne Dane Watts, Trier ohne Laurynas Samenas auskommen müssen (beide verletzt).

Duell im Fokus: Als Henrik Rödl vor fünf Jahren mit ALBAs U19-Mannschaft seinen ersten Meistertitel als Trainer feierte, war Konstantin Klein der Spielmacher seiner Mannschaft. Am Montag tritt der groß gewordene „Konsti“ gegen seinen Ex-Trainer an, dessen Spielmacher in Trier Jermaine Anderson und Trevon Hughes heißen.

Die Bilanz: In der ewigen Bilanz führt Frankfurt 18:12. Am 7. Spieltag gewannen die FRAPORT SKYLINERS in Trier 85:75. Trevon Hughes markierte 29 Zähler für Trier, der mittlerweile verletzt ausgeschiedene Andy Rautins 30 für Frankfurt.


Mo, 17.00 Uhr: EWE Baskets Oldenburg (4) – Phoenix Hagen (10)

Status Quo: Groß sind die Hagener Playoff-Chancen nicht mehr, aber sie sind noch da, zumal das Team von Trainer Ingo Freyer an den letzten drei Spieltagen vor zwar heiklen, aber durchweg nicht unlösbaren Aufgaben steht (zu Hause gegen Ulm sowie in Ludwigsburg und Tübingen). Wenn jetzt noch ein Überraschungssieg in Oldenburg dazukäme, könnte noch was gehen. Für die Oldenburger, die endlich wieder ihren Center Adam Chubb an Bord haben, geht es nur noch darum, den schon ziemlich sicheren Platz unter den ersten Vier endgültig festzuklopfen.

Duell im Fokus: Mit Rickey Paulding (29 Punkte, darunter 5/7 Dreier in Bonn) und Larry Gordon (15 Punkte und neun Rebounds gegen Frankfurt) treffen die beiden am letzten Spieltag heißesten Spieler ihrer Teams auf der Position drei (womöglich aber nicht nur dort) aufeinander.

Zahlen, bitte: Warum noch mit einem Pass Zeit verlieren, wenn man den Korb selber auch schon sieht? Hagen verzeichnet in der Beko BBL die wenigstens Assists (11,7 pro Spiel).

Die Bilanz: In der ewigen Bilanz führt Oldenburg 6:3. Am 12. Spieltag schlug Phoenix Hagen die EWE Baskets 98:78. In einem ihrer besten Saisonspiele fegten die Hagener, angeführt von David Bell (23 Punkte, 4/8 Dreier) und Nikita Khartchenkov (19 Punkte, 3/6 Dreier) die verdutzten Gäste (19 Ballverluste) mit einer 45-prozentign Dreierquote regelrecht aus der Halle.


Mo, 17.00 Uhr: Telekom Baskets Bonn (6) – Mitteldeutscher BC (9)

Status Quo: Die Telekom Baskets, die in diesem Spiel wieder auf Jamel McLean zählen können, können mit einem Sieg über den MBC endgültig ihre Playoff-Teilnahme sicherstellen. Für den MBC um den Ex-Bonner Daniel Hain ist das Gastspiel in Bonn sogar ein echtes Endspiel: Eine Niederlage in Bonn wäre im Kampf um das eigene Playoff-Ticket kaum noch zu kompensieren – erst recht, wenn der Achte Ludwigsburg (hat den direkten Vergleich gegen den MBC gewonnen) gleichzeitig gegen Würzburg gewinnt. Das Restprogramm sieht für den MBC ein Heimspiel gegen die Brose Baskets und ein Gastspiel in Quakenbrück vor.

Duell im Fokus: Gegen Oldenburgs Nemanja Aleksandrov machte Tony Gaffney am Donnerstag ein gutes Spiel. Aber gegen den MBC bekommt er es mit Angelo Caloiaro zu tun, der mit im Schnitt 14,5 Punkten und 6,9 Rebounds der effektivste Spieler der Beko BBL ist!

Zahlen, bitte: Der MBC triumphierte am Donnerstag in Würzburg mit 14 Dreiern (bei einer Trefferquote von 44 Prozent). Nur die Artland Dragons erzielen pro Spiel noch mehr Dreier als der MBC (8,7), der es gleichzeitig besser als jeder andere Bundesligist versteht, den Gegnern die Dreier wegzunehmen: Pro Spiel landen nur sechs Distanzwürfe im MBC-Korb.

Die Bilanz: In der ewigen Bilanz führt Bonn 13:4. Am 16. Spieltag gewannen die Bonner in Weißenfels 69:66. Sein nach der knappen Niederlage losgelassener Kommentar über die Schiedsrichterleistung kostete den MBC-Trainer Silvano Poropat eine Geldstrafe seitens der Beko BBL. Für die Bonner war Jamel McLean mit 22 Punkten und elf Rebounds Vater des Siegs.

Weise Worte: "So, wie wir uns ohne mich präsentiert haben, stehe ich in der Pflicht, gegen den MBC ein gutes Spiel zu machen,“ erklärte Jamel McLean, der wegen einer Sperre gegen Oldenburg zuschauen musste, nach dem Verlängerungssieg gegenüber dem Bonner Generalanzeiger.


Mo, 17.00 Uhr: MHP RIESEN Ludwigsburg (8) – s.Oliver Baskets (16)

TV/Livestream: Als kostenfreier Internetstream ab 16.55 Uhr unter http://spardawelt.kmt-karlsruhe.de/spardawelt/mhpriesen.asp und auf www.Beko-BBL.de.

Status Quo: Für die s.Oliver Baskets wird es jetzt richtig eng. In der Tabelle stehen die Würzburger nur einen Sieg besser da als Tübingen (zwei besser als Vechta), haben aber gegen beide Konkurrenten die direkten Vergleich verloren und im Vergleich zu Tübingen und Vechta nur noch ein Heimspiel. Das Team von Trainer Stefan Koch muss also aller Voraussicht nach auswärts punkten, wenn die Klasse gehalten werden soll – und das ohne den verletzten Maxi Kleber. Die MHP RIESEN, die im Kampf um die Playoffs nichts zu verschenken haben und am Donnerstag sogar Ulm bezwungen haben, sind in dieser Situation ein denkbar unbequemer Gegner, auch wenn bei ihnen mit Adam Waleskowski (verletzte sich gegen Ulm) wahrscheinlich ebenfalls ein Vierer ausfällt.

Duell im Fokus: Auf dem Flügel treffen mit Coby Karl und Marcellus Sommerville zwei nachträgliche Verpflichtungen aufeinander, die ihren Clubs für die zweite Saisonhälfte neuen Schwung gegeben haben. Das werden sie auch am Montag tun müssen.

Zahlen, bitte: Einen einzigen Steal (durch John Little) wies die Statistik den Würzburgern bei der Niederlage gegen den MBC zu. Diese fehlenden Ballgewinne ziehen sich schon durch die gesamte Würzburger Saison. Mit im Schnitt 4,7 Steals zieren sie das Schlusslicht der Liga-Statistik. Ludwigsburg ist mit 5,8 Steals pro Spiel Elfter.

Die Bilanz: In der ewigen Bilanz führt Ludwigsburg 5:3. Am 13. Spieltag schlugen die s.Oliver Baskets die MHP RIESEN 69:58. Stefan Koch feierte mit 18 Punkten durch John Little ein erfolgreiches Trainer-Debüt als neuer Würzburger Headcoach. Trainer John Patrick ärgerte sich an früherer Wirkungsstätte vor allem darüber, dass die Würzburger mehr Einsatz zeigten als sein eigenes Team.

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