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Auf zur dritten Runde: Bayern gegen Artland / Braunschweig testet Bamberg, Ludwigsburg empfängt...

Auf zur dritten Runde: Bayern gegen Artland / Braunschweig testet Bamberg, Ludwigsburg empfängt...

Den 23. Spieltag und damit den zweiten Teil der „englischen Woche“ eröffnet am Dienstag die 13. Auflage des Dauerbrenners zwischen dem FC Bayern München und den Artland Dragons. Die Bayern-Verfolger Bamberg und Berlin müssen am Mittwoch in Braunschweig bzw. Ludwigsburg Farbe bekennen. Am Tabellenende spitzt sich unterdessen zum Auftakt des letzten Saisondrittels der Kampf um den Klassenerhalt zu. Trotz der Verpflichtung der Gebrüder Stefan und Michael Koch als Feuerwehr-Coaches suchen die s.Oliver Baskets und medi bayreuth nach wie vor die Erfolgsspur. Das Spiel der FRAPORT SKYLINERS gegen die WALTER Tigers Tübingen findet erst in einem Monat am 14. März statt.

Di, 20.00 Uhr: FC Bayern München (1) – Artland Dragons (5)

TV/Livestream: Als kostenfreier Internetstream ab 19.45 Uhr auf der Homepage des FC Bayern und hier auf unserer Homepage.

Status Quo: Da die Euroleague in dieser Woche nicht pausiert, haben die Bayern mit vier Spielen innerhalb von acht Tagen eine besonders harte „englische Woche“, die sie bislang mit ihren – wenn auch nur knappen – Siegen über Krasnodar (82:79) und in Tübingen (78:70) aber unbeschadet überstanden haben. Vor diesem Hintergrund ist aber auch ein Heimspiel am Dienstag gegen die Artland Dragons nicht ohne.

Duell im Fokus: Der letztjährige Quakenbrücker Bryce Taylor (8 Punkte und 6 Rebounds) und der letztjährige Münchener Brandon Thomas (9 Punkte und 4 Assists) einigten sich in der Pokal-Qualifikation beim Duell in vertauschten Rollen auf ein Unentschieden. Beim Punktspiel Anfang Dezember hatte Taylor nach Punkten 13:2 gewonnen. Ring frei zur dritten Runde!

Zahlen, bitte: Die Bayern sind vor allem dank ihrer Offensive die Nummer eins in der Liga. Sie erzielen die meisten Punkte (89,6 pro Spiel), haben die besten Wurfquoten aus dem Feld (bei den Freiwürfen sind sie nur Zweiter) und geben die meisten Assists (18,1).

Die Bilanz: Vor der 13. Auflage des Dauerbrenners steht es in der ewigen Bilanz 6:6. Am 12. Spieltag gewannen die Bayern in Quakenbrück 92:79. In der Qualifikationsrunde zum Pokal-TOP4 schlugen sie die Dragons am 5. Februar 76:61. Dabei sorgten die Bayern, die mit John Bryant und Deon Thompson (je 18 Punkte) unter den Körben dominierten (41:28 Rebounds) mit einem 13:0-Lauf im dritten Viertel für die Vorentscheidung.


Mi, 19.00 Uhr: s.Oliver Baskets (16) – TBB Trier (14)

TV/Livestream: Als kostenfreier Internetstream ab 18.55 Uhr auf der Homepage der s.Oliver Baskets und hier auf unserer Homepage.

Status Quo: Nach nur zwei Siegen aus den letzten acht Spielen seit Weihnachten ist die Alarmstufe in Würzburg immer noch rot. Ein Sieg in eigener Halle wäre für die s.Oliver Baskets umso wichtiger, weil im März Auswärtsspiele in Bamberg, Ulm und München auf dem Programm stehen. Die Moselstädter können mit drei Siegen Vorsprung vor Würzburg deutlich entspannter in die Partie gehen.

Duell im Fokus: Andreas Seiferth hat sich zum zweiten Go-to-Guy neben Trevon Hughes gemausert. Man darf gespannt sein, ob Würzburgs Trainer Stefan Koch vor diesem Hintergrund wie gegen Hagen erneut Jason Boone als siebten Ausländer draußen lässt oder ob er dem deutschen Nationalcenter mit Boone und Chris McNaughton begegnet und dafür einen anderen Ausländer draußen lässt.

Zahlen, bitte: Die s.Oliver Baskets verzeichnen die wenigsten Steals (4,6 pro Spiel) und die zweitwenigsten Blocks (1,9). In der letzten Saison belegten die Würzburger bei den Steals den 2. Platz (7,5) in der Liga und bei den Blocks den 10. Platz (2,5).

Die Bilanz: In der ewigen Bilanz führen die s.Oliver Baskets 3:2. Am 12. Spieltag schlug TBB Trier die Würzburger 82:77. Auch 25 Punkte durch Ricky Harris konnten die Würzburger Niederlage an der Mosel nicht verhindern, weil Trier als Team mit 12/28 Dreiern (43 Prozent) noch etwas besser traf als die s.Oliver Baskets (9/22, 41 Prozent):


Mi, 19.30 Uhr: Eisbären Bremerhaven (13) – Phoenix Hagen (9)

Status Quo: Phoenix Hagen hat mit seinem Zittersieg über die s.Oliver Baskets wohl endgültig alle Zweifel am Klassenerhalt beseitigt und kann den Blick befreit auf die Playoff-Ränge richten. Die Eisbären sind trotz 4:2 Siegen aus den letzten sechs Spielen (Niederlagen gegen Ulm und in Bamberg) noch nicht ganz so weit. Ein Heimsieg über Hagen wäre für die Norddeutschen aber ein großer Schritt in diese Richtung.

Duell im Fokus: Der athletische US-Center Devin Searcey ist in Bremerhaven der Spieler der Stunde mit im Schnitt 15,5 Punkten und 8,3 Rebounds aus den letzten sechs Spielen. Auf den drei Zentimeter kleineren Keith Ramsey wartet ein schwerer Job, bei dem er allenfalls von Bernd Kruel Unterstützung erwarten kann.

Zahlen, bitte: Phoenix Hagen hat den FC Bayern vom ersten Platz verdrängt! Zwar nur in der Freiwurf-Statistik, aber das ist doch auch schon mal eine Ansage: Hagen 80,9 Prozent, Bayern 80,8.

Die Bilanz: In der ewigen Bilanz führt Bremerhaven 5:4. Am 8. Spieltag gewannen die Eisbären in Hagen 93:89. Darius Adams warf die Eisbären nach sieben Auftaktniederlagen mit 28 Punkten zum ersten Saisonsieg.

Weise Worte: „Jetzt sind es ja nur noch zwei Punkte zum Playoff-Rang.“ (Hagens Manager Oliver Herkelmann in der WAZ)

Bewegte Bilder, die für sich sprechen - Mark Dorris am vergangenen Spieltag mit dem Buzzer:


Mi, 19.30 Uhr: New Yorker Phantoms Braunschweig (11) – Brose Baskets (2)

Status Quo: „Hurra, wir leben noch“ fiel am letzten Spieltag nicht nur der Braunschweiger Zeitung ein großer Stein vom Herzen. Mit dem Sieg über Ludwigsburg haben sich die Südniedersachsen im Kampf um die Playoff-Plätze zurückgemeldet. Ob auch der Meister Brose Baskets den Sturm überlebt hat, der das Team nach dem (für Bamberger Ansprüche) frühen Eurocup-Aus erwischt hat, wird man am Mittwoch in der Volkswagenhalle sehen.

Duell im Fokus: Vor fünf Jahren spielten sie gemeinsam für ALBA BERLIN, aber auch aus fünf anderen Bundesligajahren bei gegnerischen Clubs kennen sich Casey Jacobsen und Immanuel McElroy wahrscheinlich gegenseitig schon auswendig. Das Duell auf Position drei wird dadurch noch interessanter.

Zahlen, bitte: Krise in Bamberg? Die Tabelle der Beko BBL, wo die Brose Baskets mit 17:3 Siegen(zuletzt 9:1) Zweiter sind, spricht eine andere Sprache. Aber wahrscheinlich ist es genau das: In Bamberg hat man sich offenbar in den letzten Jahren daran gewöhnt, Erster zu sein.

Die Bilanz: In der ewigen Bilanz führt Bamberg 30:9. Am 8. Spieltag schlugen die Brose Baskets die Phantoms 79:77. Für die in eigener Halle noch ungeschlagenen Bamberger war das der bislang knappste Heimsieg in dieser Saison. Zack Wright traf zwölf Sekunden vor Schluss nur einen von zwei Freiwürfen zum 79:77, aber James Florence traf im letzten Braunschweiger Angriff seinen offenen Dreier nicht.


Mi, 19.30 Uhr: MHP RIESEN Ludwigsburg (8) – ALBA BERLIN (3)

TV/Livestream: Als kostenfreier Internetstream ab 19.25 Uhr auf der Homepage der MHP RIESEN Ludwigsburg und hier auf unserer Homepage.

Status Quo: ALBA BERLIN hat mit seinem Sieg in Weißenfels am Wochenende bewiesen, dass man sich von einer gerissenen Siegesserie nicht aus dem Konzept bringen lässt. Die Ludwigsburger werden nach dem Reißen ihrer jüngsten Siegesserie dasselbe versuchen. Zu verschenken haben beide Mannschaften im Kampf um den vierten bzw. achten Platz nichts.

Duell im Fokus: David Logan (17 Punkte) und Keaton Grant (15) waren die Topscorer des Hinspiels. Es wäre keine Überraschung, wenn das Rückspiel genauso endet.

Zahlen, bitte: Die Stärke der Berliner Verteidigung schlägt sich eindrucksvoll in den Zahlen nieder: ALBA erlaubt seinen Gegnern im Schnitt die wenigsten Punkte (70,9 pro Spiel), die geringste Wurfquote (40 Prozent), die wenigsten Rebounds (31,7) und die wenigsten Assists (11,3).

Die Bilanz: In der ewigen Bilanz führt ALBA 23:5. Am 4. Spieltag schlugen die Berliner die MHP RIESEN 83:52. Berlins bislang höchster Saisonsieg markierte zugleich Ludwigsburgs bisher höchste Niederlage 2013/14. Topscorer:


Mi, 19.30 Uhr: ratiopharm ulm (7) – Mitteldeutscher BC (10)

Status Quo: Ausgeruhte Ulmer (am Wochenende spielfrei), die Spiele unter der Woche aus dem Eurocup gewohnt sind, gegen ein Team aus Weißenfels, das in dieser Saison keines seiner drei bisherigen Mittwochspiele gewonnen hat und zudem am Wochenende durch die klare Heimniederlage gegen Berlin auf den Boden der Realität zurückgeholt worden ist.

Duell im Fokus: 16 Punkte (und zehn Rebounds) in Bonn, 23 Punkte gegen Berlin, dann aber nur zwei Punkte gegen Bremerhaven - Daniel Theis wird darauf brennen, gegen den MBC wieder seine Sonnenseite zu zeigen, trifft aber auf der Vier auf den effektivsten Spieler der Liga, Angelo Caloiaro.

Zahlen, bitte: Der MBC verzeichnet mit 41,5 Prozent die zweitschwächste Feldwurfquote in der Beko BBL (nur Schlusslicht Tübingen trifft noch schlechter). Dafür, dass der MBC zudem seinen Gegnern in der Defense die besten Wurfquoten (48 Prozent aus dem Feld) gewährt, stehen die Mitteldeutschen in der Tabelle erstaunlich gut da.

Die Bilanz: In der ewigen Bilanz führt der MBC 6:5. Am 5. Spieltag gewann ratiopharm ulm in Weißenfels 98:66. Im zweiten Heimspiel der Saison sah der MBC wie ein Absteiger und Ulm mit 50:22 Rebounds (!) wie ein Titelkandidat aus.


Mi, 20.00 Uhr: EWE Baskets Oldenburg (4) – medi bayreuth (17)

Status Quo: Die Oldenburger ließen sich auch „ohne drei“ - neben Dominik Bahiense de Mello fehlten auch Philipp Neumann (Hüftprellung) und Julius Jenkins (muskuläre Probleme) – in Trier nicht die Butter vom Brot nehmen. Bayreuth kassierte unterdessen in eigener Halle gegen Bremerhaven die fünfte Niederlage in Folge und sogar einige Buhrufe enttäuschter Fans. Die Oldenburger hoffen, am Mittwoch wieder auf Jenkins und Neumann zurückgreifen zu können.

Duell im Fokus: Oldenburgs neuer Center Travon Bryant gibt in diesem Spiel sein Heimdebüt. Als auch auf der Vier einsetzbarer Spieler könnten sich dabei seine Wege unter dem Korb (und an der Dreierlinie) durchaus mit denen des Ex-Oldenburgers Ronnie Burrell kreuzen.

Zahlen, bitte: Vor acht Wochen (am 1. Januar) trat Michael Koch das Traineramt in Bayreuth an. Mit nur einem Sieg aus sieben Spielen unterscheidet sich seine Startbilanz kaum von der seines Vorgängers Predrag Krunic (3:12).

Die Bilanz: In der ewigen Bilanz führt Oldenburg 5:2. Am 5. Spieltag gewannen die Oldenburger in Bayreuth 78:65. Innerhalb von nur drei Minuten drehten die Oldenburger um Rickey Paulding und Robin Smeulders (je 17 Punkte) das Spiel von 53:45 auf 55:60 und bescherten den damals noch von Predrag Krunic trainierten Franken die erste Heimniederlage der Saison. Ronnie Burrell war mit 16 Zählern Bayreuths Topscorer.

Weise Worte: „Jeder, der in der Halle war, hat gesehen, dass wir ein mentales Problem haben“ (Michael Koch am Sonntag nach der Heimniederlage gegen Bremerhaven.


Mi, 20.00 Uhr: RASTA Vechta (15) – Telekom Baskets Bonn (6)

Status Quo: Die Niederlage in Quakenbrück markierte zwar schon Vechtas fünfte in Folge, aber RASTA-Coach Pat Elzie schöpfte angesichts der verbesserten Verteidigung seiner Mannschaft trotzdem neuen Optimismus aus dem Derby. Umgekehrte Situation bei den Bonnern, wo die Stimmung trotz des Sieges über Frankfurt angesichts der Gerüchte über einen möglichen Wechsel von Spielmacher Jared Jordan nach Bamberg für eine Karnevalswoche ungewohnt angespannt ist.

Duell im Fokus: Ausgerechnet Ryan Brooks war am Sonntag gegen sein Ex-Team aus Frankfurt Bonns Topscorer. Am Mittwoch trifft Brooks in Vechta auf den Ex-Bonner Brandon Bowman. Der war am Samstag in Quakenbrück Vechtas Topscorer.

Zahlen, bitte: Wer die Bretter dominiert, gewinnt am Ende? Vechta holt die meisten Rebounds in der Liga (39,1 pro Spiel), Bonn die wenigsten (31,7). Vechta ist auf Platz 15, Bonn auf Platz sechs …

Die Bilanz: Am 3. Spieltag bezwangen die Telekom Baskets im ersten Duell zwischen beiden Clubs RASTA Vechta in Bonn 96:83. Dirk Mädrich sorgte mit fünf von sechs Dreiern dafür, dass der Aufsteiger bis zum 69:65 dran blieb, aber am Ende gewannen doch die von Ryan Brooks (20 Punkte, 6 Assists und 5 Steals) angeführten Bonner.

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