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Europapokal-Vorberichte
Aufgrund von Schneestürmen: Albatrosse sitzen in Kiew fest, Partie in Yuzhne abgesagt / Bamberg...

Aufgrund von Schneestürmen: Albatrosse sitzen in Kiew fest, Partie in Yuzhne abgesagt / Bamberg...

Nachdem ratiopharm ulm (in Paris) und die Brose Baskets (in Ankara) in der letzten Woche ihre ersten Niederlagen in der Eurocup Last32 kassiert haben, trifft es sich gut, dass der Spielplan die Rückspiele gegen diese Kontrahenten gleich eine Woche späte auf die Agenda setzt. Ulm und Bamberg erhalten somit die Chance, ihren noch frischen Ärger über die Niederlagen gleich im Rückspiel vor den eigenen Fans in positive Energie gegen JSF Nanterre und Aykon TED Ankara umzusetzen. ALBA BERLIN trägt noch die weiße Weste, muss diese aber am Mittwoch beim heimstarken Khimik Yuzhne in der Ukraine verteidigen.

TV-Termine:

Paarung: Ulm – Nanterre (Di, 28.1., 19.30 Uhr)

Wann: Übertragungsbeginn ist um 19.15 Uhr.

Wo: Als kostenfreier Internetstream auf der Homepage von ratiopharm ulm.

Paarung: Khimik Yuzhne – ALBA BERLIN (Mi, 29.1., 17.00 Uhr)

Wann: Übertragungsbeginn ist um 16.50 Uhr.

Wo: Als kostenloser Internet-Stream auf rbb-online.de.

Update: Da das Team von ALBA BERLIN aufgrund der Schneestürme in der Ukraine Probleme bei der Anreise hat, wird die Partie definitiv nicht am Mittwoch stattfinden. Stattdessen wird das Spiel am Donnerstag um 19:00 Uhr ausgetragen. Der Livestream des rbb startet um 18:55 Uhr.

Paarung: Brose Baskets - TED Ankara (Mi, 29.1., 20.00 Uhr)

Wann: Übertragungsbeginn ist um 17.55 Uhr.

Wo: Im Fernsehen auf TV Oberfranken


Dienstag, 19.30 Uhr: JSF Nanterre - ratiopharm ulm

In der Gruppe I mit 2:1 Siegen hinter den ungeschlagenen Franzosen geht es für ratiopharm ulm im Rückspiel um sehr viel. Mit einem Sieg würden die Ulmer nicht nur ihre Chance auf den ersten Gruppenplatz wahren, sondern würden dem Achtelfinale einen ganz großen Schritt näher kommen. Geht hingegen auch das Rückspiel gegen den französischen Überraschungsmeister verloren, ist der erste Platz wohl endgültig futsch und es könnte dann sogar bezüglich des zweiten Platzes noch einmal eng werden – vor allem, wenn gleichzeitig Cantu (1:2) in Izmir (0:3) punktet. Im Hinspiel nutzten die Franzosen ein furioses zweites Viertel (32:16) mit aggressiver Verteidigung und hoher Dreierquote (11/20 im gesamten Spiel), um die Ulmer aus der Bahn zu werfen.

Ganz im Gegensatz zur weißen Weste in der Eurocup Last32 stehen bei Nanterre hingegen die letzten Auftritte in der unberechenbaren französischen Liga, wo der Meister am Wochenende mit einem 71:82 im Hauptstadt-Derby gegen Paris-Levallois schon seine vierte Niederlage in Folge kassiert hat, die umso schmerzlicher war, weil man nun das Attribut „Nummer 1 in Paris“ an den Rivalen verloren hat. Trent Meacham war mit 16 Punkten (4/5 Dreier) als bester Rebounder (8) und bester Passgeber zu sehr Alleinunterhalter, um das Spiel aus dem Feuer zu reißen. Umso mehr ist Trainer Pascal Donnadieu auf Erfolge im Eurocup angewiesen, um dem aufkommenden Gerede von einer Krise etwas entgegenzusetzen.

JSF Nanterre im Stenogramm

Guards: Trent Meacham (28, 190, USA, Ex-Göttingen, 4 apg), Kevin Lisch (27, 188, USA), Xavier Corosine (28, 183), Jeremy Nzeulie (22, 187).

Forwards: David Lighty (25, 195, USA, 11 ppg, im Hinspiel 21 Punkte), Sergei Gladyr (25, 197, UKR, 11 ppg), Will Daniels (27, 203, USA, 11 ppg), Marc Judith (26, 193), Deshaun Thomas (22, 201, USA).

Center: Johan Passave-Ducteil (28, 200), Mouhammadou Jaiteh (19, 208)

Headcoach: Pascal Donadieu (49, 27. Saison in Nanterre)


Mittwoch, 17.00 Uhr: Khimik Yuzhne – ALBA BERLIN

Die Berliner haben sich mit ihrem 87:71-Sieg im Spitzenspiel der Gruppe N über Khimik Yuzhne (2:1 Siege) mit nunmehr 3:0 Siegen eine gute Ausgangsposition geschaffen. Ein Sieg im Rückspiel im kleinen, aber sehr modernen 2.000 Zuschauer fassenden Olymp-Sportkomplex von Yuzhne könnte unter Umständen sogar schon zur vorzeitigen Qualifikation für das Achtelfinale ausreichen, wenn anschließend SIG Straßburg (1:2) bei Radnicki Kragujevac (0:3) verliert. Allerdings fehlte den Ukrainern vor einer Woche in der o2 World Paul Delaney an allen Ecken und Enden. Seitdem hat der US-Aufbauspieler aber seine Muskelverletzung überwunden und wird am Mittwoch in Yuzhne wieder mit von der Partie sein. Trotzdem wünscht sich ALBA-Trainer Sasa Obradovic, der am Mittwoch 45 wird, zum Geburtstag natürlich einen Sieg in der Ukraine.

Delaney, der wettbewerbsübergreifend Khimiks Topscorer, bester Passgeber und bester Balldieb ist, kehrte schon am Samstag im Pokalspiel für 20 Minuten aufs Parkett zurück, konnte dabei aber auch nicht das überraschende Aus des Tabellenführers (12:2 Siege) der ukrainischen Superliga im Viertelfinale gegen Goverla Iwano-Frankiwsk zu verhindern. Khimik schaffte es zwar mit 23 Punkten und 9 Rebounds des lettischen Nationalcenters Rolands Freimanis und 20 Punkten des ehemaligen Trierers Jamal Shuler in der regulären Spielzeit mit 74:66 die im Hinspiel erlittene Achtpunkt-Niederlage auszugleichen. Aber in der notwendigen Verlängerung verkürzte Goverla auf 87:81. Nach diesem bitteren Pokal-Aus hofft Khimik jetzt auf mehr Glück im Eurocup.

Khimik Yuzhne im Stenogramm

Guards: Paul Delaney (27, 188, USA, 13 ppg, 5 apg, im Hinspiel verletzt), Jamal Shuler (27, 191, USA, 13 ppg, 4 apg, Ex-Trier), Oleksandr Riabchuk (24, 189), Oleksandr Prokopenko (21, 190).

Forwards: Sergiy Popov (25, 194), Romeo Travis (29, 201, USA, 13 ppg, 6 rpg, 2 spg, Ex-Ulm und –Tübingen, im Hinspiel 24 Punkte und 8 Rebounds), Matt Gatens (24, 195, USA, 13 ppg, 47% Dreier).

Center: Artem Pustovyi (21, 216, 1 bpg), Vitaliy Kovalenko (29, 203), Rolands Freimanis (25, 206, LAT), Stanislav Zavadskyi (26, 213).

Headcoach: Karlis Muiznieks (49, LAT, erste Saison in Yuzhne).


Mittwoch, 20.00 Uhr: Brose Baskets - Aykon TED Ankara

Die Brose Baskets haben mit ihrer 68:81-Niederlage bei TED Ankara in der letzten Woche die Chance verspielt, vorzeitig die Weichen in Richtung Achtelfinale zu stellen. Beide Mannschaften weisen jetzt vor dem Rückspiel 2:1 Siege auf und spüren Sassari und Gravelines (je 1:2) im Nacken, wobei vor allem die in der letzten Woche auswärts auf Sardinien erfolgreichen Franzosen wieder Morgenluft wittern. Um den Einzug in die nächste Runde nicht weiter zu gefährden, müssen die Brose Baskets jetzt ihr Heimspiel gegen Ankara gewinnen. Optimal wäre dabei natürlich, wenn die Bamberger mit einem hohen Sieg (mindestens 13 Punkte Differenz) gleich noch den direkten Vergleich holen.

TED Ankara hat zwar in der türkischen Liga seine letzten vier Spiele verloren, rangiert aber mit nunmehr 8:8 Siegen immer noch auf dem achten Tabellenplatz. Allerdings ist der Sicherheitspuffer zur unteren Tabellenhälfte jetzt auch aufgebraucht, weshalb die am Sonntag beim Aufsteiger Trabzon erlittene 65:78-Niederlage dem Team von Trainer Ercüment Sunter schon wehtat. Vor allem, dass ihr Center Vladimir Golubovic wegen früher Foulprobleme nur elf Minuten spielen konnte (4 Punkte + 3 Rebounds), sorgte für Sand im Getriebe der Hauptstädter, bei denen auch der am Mittwoch gegen Bamberg noch so starke serbische Power Forward Vanja Plisnic (6 + 4) enttäuschte. Einzig Kristaps Valters (16) und Clay Tucker (15) punkteten zweistellig.

Aykon TED Anakara im Stenogramm

Guards: Kristaps Valters (32, 188, LAT, Ex-Oldenburg und –Artland, 6 apg), Berent Kavaklioglu (27, 186, Ex-Frankfurt), Aleksandar Rasic (29, 195, SRB, Ex-Berlin, 44% Dreier, 4 apg), Erdal Bibo (36, 194), Muhammed Baygul (21, 191).

Forwards: Clay Tucker (33, 195, USA, 15 ppg, 5 apg, 2 spg), Caner Erdeniz (26, 198), Berkay Candan (20, 205).

Center: Vanja Plisnic (33, 207, SRB, 11 ppg, 51% Dreier, 1 bpg, im Hinspiel 23 Punkte und 11 Rebounds), Vladimir Golubovic (27, 212, MNE, 20 ppg, mit 10 rpg bester Rebounder und, effektivster Spieler im Eurocup, im Hinspiel 16 Punkte und 13 Rebounds), Davud Kamer (aka David Dixon, 35, 211, US/TUR).

Headcoach: Ercüment Sunter (58, zweite Saison für TED Ankara)

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