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Aufsteiger Vechta holt vierten Sieg / Bonn gewinnt Thriller beim MBC

Aufsteiger Vechta holt vierten Sieg / Bonn gewinnt Thriller beim MBC

Ulm siegt dank starkem dritten Viertel / Braunschweig dreht Partie / Ludwigsburg schlägt die Dragons - Der 16. Spieltag in der Zusammenfassung.

Die Ergebnisse im Überblick:

ratiopharm ulm - Phoenix Hagen 105:90

New Yorker Phantoms Braunschweig - s.Oliver Baskets 65:58

Mitteldeutscher BC - Telekom Baskets Bonn 66:69

Artland Dragons - MHP RIESEN Ludwigsburg 76:82

RASTA Vechta - Eisbären Bremerhaven 89:70

Von: Robin Hahn


ratiopharm ulm - Phoenix Hagen 105:90(Boxscore)

Nach zwei Niederlagen gegen die FRAPORT SKYLINERS und den FC Bayern München wollten es die Ulmer vor heimischer Kulisse heute besser machen. Dies gelang ihnen dank einer starken Teamleistung, weshalb sie gegen Phoenix Hagen mit 105 zu 90 gewannen.

Foto: Nicolai SchaalBeide Mannschaften fanden recht schnell ihren Rhythmus, ein Dreier von Daniel Theis wurde wenig später mit einem Dreier von David Bell gekontert. Nach etwas mehr als drei Minuten stand es schon 9:9, anschließend folgte ein 8:0-Lauf der Ulmer. Ingo Freyer reagierte mit einer Auszeit und so schafften es die Gäste noch den Rückstand bis zum Viertelende zu halbieren (21:17).
Im weiteren Spielverlauf wurde sich wenig geschenkt, es blieb ein enges Spiel (Halbzeit 51:46). Aus dem Zwei-Punkte-Bereich trafen beide Mannschaften mehr als jeden zweiten Wurf, nur aus der Distanz taten sich sowohl die Ulmer als auch die Hagener zunächst schwer. Im dritten Viertel gelang es ratiopharm ulm sich etwas abzusetzen (79:66), wovon sich die Hagener nicht mehr erholten. Zwei große Unterschiede waren die Ballverluste (12 zu 18) und die Freiwürfe (Ulm hatte 16 Freiwürfe mehr als Hagen), was den Hausherren mit Sicherheit half den Sieg einzufahren.

Dino Gregory, der 34 Minuten für Phoenix Hagen auf dem Parkett stand, gelang ein Double Double (12 Punkte, 11 Rebounds), bester Werfer der Hagener war allerdings Larry Gordon mit 18 Zählern. Bei Ulm kamen fünf Spieler in den zweistelligen Punktebereich, Will Clyburn hatte die größte Ausbeute (18 Punkte, 7 Rebounds).


New Yorker Phantoms Braunschweig - s.Oliver Baskets 65:58(Boxscore)

Vor dem Spiel richteten sich viele Augen auf das Duell der Veteranen Immanuel McElroy und Jimmy McKinney. McElroy erzielte 19 Punkte, McKinney hingegen keinen einzigen, und so gewannen die Braunschweiger nicht nur dieses Duell, sondern auch die Partie (65:58).

Jeweils sieben Dreier wurden im ersten Viertel von den beiden Mannschaften geworfen, kein einziger fand das Ziel. Und da Braunschweig und Würzburg im Zwei-Punkte-Bereich ähnlich effizient agierten, war es nicht verwunderlich, dass sich eine knappe und spannende Partie entwickelte (Halbzeit 28:31). Im dritten Viertel traf James Florence den ersten Dreier der Partie, sechs Minuten später gelang es mit Demond Carter auch endlich einem Würzburger Spieler einen Wurf von jenseits der Dreierlinie zu verwerten. Mit einer knappen Führung gingen die Gäste in das letzte Viertel, aber ein 12:0-Lauf der Phantoms veränderte alles. Zwei Minuten vor Schluss war die Partie gedreht (58:53). Jason Boone verwertete im nächsten Angriff einen Wurf, obwohl er dabei gefoult wurde. Doch James Florence antwortete mit einem Dreier. Weniger als eine Minute war noch zu spielen und so sahen sich die s.Oliver Baskets gezwungen den Gegner an die Freiwurflinie zu schicken, aber die Braunschweiger Spieler behielten der Nerven und sicherten sich den knappen Sieg.

Immanuel McElroy war mit 19 Punkten der Topscorer des Spiels (dazu 5 Rebounds), auf Seiten der Würzburger brachte es Jason Boone auf 14 Punkte und 10 Rebounds.

Foto: New Yorker Phantoms Braunschweig


Mitteldeutscher BC - Telekom Baskets Bonn 66:69(Boxscore)

Der MBC gewann zuletzt vier Spiele in Folge und wollte diese Serie gegen den Platz 4 der Liga weiter ausbauen. Allerdings hatten sie mit den Telekom Baskets Bonn einen Gegner, der die komplette Saison über schon erfolgreichen Basketball gespielt hatte. In einem Herzschlagfinale gewannen die Gäste mit 66 zu 69.

Mit einem "And-1" von Jamel McLean gingen die ersten Punkte des Spiels auf das Konto der Bonner. Danach ging es nicht viel besser weiter für die Hausherren, weshalb es nicht verwunderlich war, dass nach etwas mehr als vier gespielten Minuten die erste Auszeit genommen wurde. Die Auszeit brachte nicht den gewünschten Effekt, zum Ende des ersten Viertels stand es bereits 12:20. Den zweiten Spielabschnitt begannen die Spieler des MBC wesentlich besser, mit einem 7:0-Lauf eröffneten sie das Viertel. Danach entwickelte es sich zu einem offenen Schlagabtausch (Halbzeit 29:33). Da sich keine der beiden Mannschaften einen großen Vorsprung erspielen konnte, kam es im vierten Viertel zum "Showdown". Es blieb bis zur letzten Minuten eng, wenn auch Bonn stets die Nase vorn hatte. Drei Minuten vor Schluss waren die Gäste auf acht Punkte weg, doch ein Dreier von Daniel Hain und ein Mitteldistanzwurf von Angelo Caloiaro ließen die Fans des MBC noch einmal hoffen. Man konnte es kaum glauben, aber 56 Sekunden vor Spielende waren die Gastgeber sogar mit einem Zähler vorne (64:63). Im darauf folgenden Angriff zog Jamel McLean allerdings das Foul und verwandelte beide Freiwürfe. Der MBC konnte im Gegenzug nicht treffen und schickte anschließend Jared Jordan an die Linie, der genau wie sein Vorgänger beide Freiwürfe traf. Zwei Sekunden vor Schluss hatte der MBC beim Stand von 66 zu 69 noch die Chance zur Verlängerung, doch der 3 Punkte Wurf von Marcus Hatten fand nicht sein Ziel.

Für den Mitteldeutschen BC füllte vor allem Angelo Caloiaro den Statistikbogen mit 17 Punkten, acht Rebounds, fünf Assists, einem Steal und vier Fouls. Bei den Telekom Baskets Bonn brillierte Jamel McLean mit 22 Zählern und 11 Rebounds.

Foto: Matthias Kuch


Artland Dragons - MHP RIESEN Ludwigsburg 76:82(Boxscore)

Die Artland Dragons und die Gäste aus Ludwigsburg hatten beide jeweils sechs knappe Spiele (mit bis zu sechs Punkten Unterschied). Die Dragons gewannen alle sechs, wohingegen Ludwigsburg fünf verloren. Bei dem heutigen Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften kam es zu einer weiteren engen Partie mit dem glücklicheren Ende für die MHP RIESEN Ludwigsburg (76:82).

Foto: Artland DragonsVor ausverkauftem Haus zeigten beide Teams eine engagierte Leistung, allen voran Keaton Grant und Anthony King (jeweils acht Punkte im ersten Viertel). Es ging auf und ab und keiner konnte sich richtig absetzen. Zwei Minuten vor Ende des ersten Viertels hatten die Riesen einen Vorsprung von sieben Punkten, doch mit vier schnellen Punkten hatten die Dragons sofort eine Antwort parat. Das zweite Viertel zeigte einen ähnlichen Ablauf. Sobald eine Mannschaft versuchte sich abzusetzen, kam im Gegenzug eine erfolgreiche Aktion, die den Schwung aus den Segeln nahm (Halbzeit 44:44).
Nach einem Pass von Michael Stockton machte Keaton Grant per Dunking die ersten Punkte der zweiten Halbzeit und setzte gleichzeitig mit dieser Aktion ein Zeichen. Nach drei Minuten hatten die Ludwigsburger einen Vorsprung von sechs Punkten, doch so schnell ließen sich die Drachen nicht abschütteln (Ende drittes Viertel 58:62). Im gesamten Spielverlauf schaffte keine der beiden Mannschaften sich einen zweistelligen Vorsprung zu erspielen, eine Minute vor Schluss stand es 76 zu 78 für die Gäste aus Ludwigsburg. Michael Stockton fand im nächsten Angriff wieder einmal den freien Mitspieler und Shawn Huff traf den Dreier zu 5-Punkte-Führung. Die Dragons versuchten noch einmal den Rückstand aufzuholen, doch es gelang ihnen in dieser kurzen Zeit nicht mehr.

Keaton Grant erzielte für die MHP RIESEN Ludwigsburg 25 Punkte und Michael Stockton kam auf 11 Punkte, fünf Assists und 10 Rebounds. Auf der Gegenseite war Anthony King bester Werfer mit 18 Zählern, Lawrence Hill steuerte 17 Punkte und acht Rebounds bei.


RASTA Vechta - Eisbären Bremerhaven 89:70(Boxscore)

Beide Mannschaften kamen mit einer Serie von Niederlagen im Gepäck zu diesem Spiel, daher waren sowohl die Rasta-Männer als auch die Eisbären bis in die Haarspitzen motiviert dieses Spiel zu gewinnen. Dank einer couragierten Leistung des Teams durften die Aufsteiger aus Vechta und deren Fans sich über den 89 zu 70 Heimsieg freuen.

Zunächst war es eine enge Partie, nach fünf Minuten hatten beide Mannschaften bereits ihre Punktekonto ins Zweistellige befördert (10:12). Doch mit zwei Dreiern von Rashad Bishop konnte Vechta kurz vor Ende des ersten Viertels sich das erste Mal leicht absetzen (20:14). Diesen Schwung nahmen die Hausherren mit ins zweite Viertel und drei Minuten vor Halbzeitpause konnte man das erste Mal eine zweistellige Führung auf der Anzeigetafel bestaunen. Brian Harper und Anthony Smith reduzierten die Differenz bis zur Halbzeitpause wieder etwas (42:34), doch so richtig kam die Mannschaft aus Bremerhaven nicht mehr an die Aufsteiger ran. Im dritten Viertel schafften es die Rasta-Männer die Führung im zweistelligen Bereich zu verwalten und nach zwei aufeinander folgenden Dunkings von Isaac Butts war allen klar, dass Vechta hier nichts mehr anbrennen ließ. Der größte Vorsprung der Partie war zugleich auch das Endergebnis der Partie und mit diesem Sieg konnte Vechta mit Bremerhaven gleichziehen (beide 4 Siege).

Brandon Bowman war der überragende Mann für Vechta mit 22 Punkten, vier Assists und fünf Rebounds, Topscorer der Eisbären war Derrick Allen mit 15 Punkten (7/9 FG, 5 Rebounds).

Foto: RASTA Vechta

 

Videos zum Spieltag gibt es in Kürze bei Beko-BBL.TV

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