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Europa
Bamberg muss in eigener Halle gegen Gravelines gewinnen / Berlin zu Gast bei Frankreichs...

Bamberg muss in eigener Halle gegen Gravelines gewinnen / Berlin zu Gast bei Frankreichs...

Meister Bamberg in eigener Halle gegen BCM Gravelines (Frankreich) in der Pflicht, Berlin und Ulm auf eher entspannter Auswärtsmission beim französischen Tabellenführer Straßburg bzw. beim türkischen Pokalsieger. Das ist die Ausgangslage des deutschen Eurocup-Trios vor dem vorletzten Spieltag in der „Last 32“. Während ALBA BERLIN in der Gruppe N mit 4:0 Siegen schon als Gruppensieger feststeht und ratiopharm ulm sich in der Gruppe I mit 3:1 Siegen ebenfalls auf einem sehr guten Kurs befindet, wird es für die in der Gruppe J mit 2:2 Siegen rangierenden Brose Baskets auf der Zielgeraden richtig eng.

TV-Termine:

Paarung: SIG Straßburg – ALBA BERLIN (Di, 11.2., 20.30 Uhr)

Wann: Übertragungsbeginn ist um 20.25 Uhr.

Wo: Als kostenloser Internet-Stream auf rbb-online.de/sportplatz sowie im TV auf Eurosport2.

Paarung: Bamberg - BCM Gravelines (Mi, 11.2., 20.00 Uhr)

Wann: Übertragungsbeginn ist um 19.55 Uhr.

Wo: Im Fernsehen auf TV Oberfranken


Dienstag, 20.30 Uhr: SIG Straßburg – ALBA BERLIN

Die Berliner können am Dienstag ganz gelassen in der 6.100 Zuschauer fassenden „Rhenus Sport“-Arena auflaufen: Mit 4:0 Siegen haben sie den ersten Platz in der Gruppe N bereits in der Tasche. Im Hinspiel gegen den Euroleague-Absteiger kam Berlin vor fünf Wochen ganz schön ins Schwitzen und gewann 72:70 dank acht von zwölf Dreiern von David Logan und eines schwarzen Tages von Europameister Antoine Diot (0/9 aus dem Feld):

Die Franzosen haben sich von diesem Fehlstart aber nicht aus der Bahn werfen lassen und sich in den letzten Wochen mit 4:1 Siegen in Frankreich sogar auf den ersten Tabellenplatz vorgearbeitet. Beim 75:58-Sieg in Paris gelang Spielmacher Louis Campbell dieser „goldene Wurf“:

Aber die Hoffnungen der Straßburger (1:3 in der Zwischenrunde) noch das Achtelfinale zu erreichen wird nicht nur genährt durch den zweiten Frühling des langjährigen Bundesligaspielers. Zwar ist ein Sieg gegen Berlin zwingend notwendig, aber Nationaltrainer Vincent Collet hat sich dem NBA-erfahrenen australischen Nationalcenter David Andersen geangelt. Damit wurde das letzte offene Wechselfenster im Eurocup vor dem Beginn der Last32-Rückrunde genutzt, um sich einen angemessenen Ersatz für den in die NBA abgewanderten Nationalcenter Alexis Ajinca zu angeln. Gleich bei seinem Debüt gegen Le Mans begeisterte der neue Center die französischen TV-Kommentatoren mit 20 Punkten (8/10 aus dem Feld).

SIG Straßburg im Stenogramm

Guards: Louis Campbell (34, 191, USA, 14 ppg, Ex-Gießen, -BHV, -Oldbg. und –Tübingen, im Hinspioel 12 Punkte und 12 Assists), Antoine Diot (24, 192), Paul Lacombe (23, 190, 2 spg).

Forwards: Axel Toupane (21, 198), Bootsy Thornton (36, 195, USA, 13 ppg, 50% Dreier), Ricardo Greer (36, 196, DOM, 4 apg), Jeremy Leloup (26, 200).

Center: Romain Duport (27, 218, 13 ppg, 6 rpg, 1 bpg, im Hinspiel 19 Punkte und 8 Rebounds), Tim Abromaitis (24, 203, USA), David Andersen (33, 212, AUS, neu im Team), Xavier Francois (19, 203).

Headcoach: Vincent Collet (50, dritte Saison in Straßburg)


Mittwoch, 19.00 Uhr: Karsiyaka Izmir – ratiopharm ulm

Noch ist ratiopharm ulm in der Gruppe I nicht zu hundert Prozent auf der sicheren Seite, aber die Ausgangssituation ist sehr gut: Mit 3:1 Siegen steht Ulm gleichauf mit dem Tabellenführer Nanterre, gegen den der direkter Vergleich allerdings verloren ist. Cantu und Karsiyaka Izmir haben nämlich nicht nur erst einen Sieg auf dem Konto, sondern ihre Hinspiele auch deutlich gegen Ulm verloren (Cantu sogar in eigener Halle). Ein Sieg aus den letzten beiden Spielen in Izmir und daheim gegen Cantu reicht den Ulmern zum Einzig ins Achtelfinale. Selbst zwei knappe Niederlagen würden den Ulmern genügen, um dem zweiten Platz zu verteidigen. In Izmir können sich die Ulmer am Mittwoch sogar eine Niederlage mit bis zu 18 Punkten Differenz erlauben – dank des 83:64 im Hinspiel:

Vorsicht ist trotzdem geboten, denn der Fünfte der türkischen Liga ist in der letzten Woche beim „Final 8“ in Ankara in sensationeller Weise heiß gelaufen: Mit Siegen über den Gastgeber Türk Telekom (87:80) sowie die Europaligisten Fenerbahce (82:73 im Halbfinale) und Efes (66:65 im Finale) wurde zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte den türkischen Pokal gewonnen. Die Beobachter kamen dabei aus dem Staunen nicht heraus, wie der Außenseiter mit seinen drei überragenden Stars Bobby Dixon (Spielmacher), John Diebler (gefährlicher Außenschütze) und Esteban Batista (Center) den Millionentruppen aus Istanbul den Schneid abkaufte. Auf jeden Fall werden die Ulmer am Mittwoch auf einen Gegner treffen, der von Wolke sieben in die 5.000 Zuschauer fassende Karsiyaka Arena einschweben wird. Schon in Ankara war der Jubel am Sonntag riesig.

Pinar Karsiyaka Izmir im Stenogramm

Guards: Bobby Dixon (30, 178, USA, 19 ppg, 5 apg, im Hinspiel 18 Punkte und 5 Assists), Can Altintig (26, 195), Soner Sentürk (27, 192), Yunus Sonsirma (21, 192).

Forwards: Jon Diebler (25, 198, USA, 13 ppg, 42% Dreier, im Hinspiel 18 Punkte und 4/6 Dreier), Inanc Koc (24, 202), Baris Hersek (25, 207).

Center: Esteban Batista (30, 208, URU, 17 ppg, 8 rpg, im Hinspiel 13 Rebounds), Mutlu Demir (26, 210), Akif Güven (17, 206).

Headcoach: Ufuk Sarica (41, zweite Saison bei Karsiyaka)


Mittwoch, 20.00 Uhr: Brose Baskets - BCM Gravelines

Die Tabellensituation in der Gruppe J ist durch die beiden Bamberger Niederlagen gegen TED Ankara (3:1 Siege) ziemlich vertrackt. Die nächste Runde erreichen die Brose Baskets aus eigener Kraft nur sicher mit zwei Siegen zum Abschluss der Zwischenrunde: am Mittwoch gegen BCM Gravelines (1:3) und in der folgenden Woche in Sassari (2:2).Gelingt nur ein Sieg, hängt das Bamberger Schicksal von den anderen Resultaten ab. So oder so fällt die Entscheidung erst am letzten Spieltag, an dem die Bamberger beim frischgebackenen italienischen Pokalsieger (!) antreten müssen. Mit einem Heimsieg über Gravelines können die Bamberger aber zumindest schon einmal ausschließen, dass es am Ende zu einem unberechenbaren Vierervergleich kommt.

BCM Gravelines, in der letzten Saison französischer Pokalsieger, zählte mit dem größten Budget auch in dieser Saison zu den Favoriten in Frankreich, versinkt dort aber gerade in einer sportlichen Krise. Mit einer 66:83-Niederlage in Dijon sind die Nordfranzosen mittlerweile auf den zwölften Rang abgerutscht und riskieren damit sogar ihre Playoff-Teilnahme, denn der Achte (Nanterre) hat bereits vier Siege mehr auf dem Konto. Ausgerechnet die Distanzspezialisten Jonathan Rousselle, Steven Gray und Juby Johnson erwischten mit zusammen drei von 14 Dreiern einen schwarzen Tag, so dass auch der starke Center Ousmane Camara mit seinen 20 Punkten und elf Rebounds das Spiel nicht aus dem Feuer reißen konnte.

Die entscheidende Ursache für den Niedergang machen die Beobachter in Frankreich aber in der schwachen Verteidigung aus, die in der letzten Saison die Stärke des „BC Maritime ausmachte, in dieser Saison aber – begleitet von fortwährendem Verletzungspech und vielen personellen Umstellungen – keinen Rhythmus findet. Auch im Eurocup lebte und starb Gravelines zuletzt zunehmend mit seinen Würfen, womit die Spielausgänge oft zur Glückssache wurden. So gewann BCM vor drei Wochen in Sassari überraschend 85:79, um eine Woche später demselben Gegner in eigener Halle 94:95 zu unterliegen. Die Bamberger, im Hinspiel 86:67 siegreich, sind damit hinreichend vor diesem Gegner mit seinen unberechenbaren Distanzschützen gewarnt.

BCM Gravelines-Dunkerque im Stenogramm

Guards: Jonathan Rousselle (23, 188, 44% Dreier), Steven Gray (24, 196, USA, 17 ppg, 43% Dreier, im Hinspiel 18 Punkte), Souleyman Diabate (26, 183, CIV, 4 apg, im Hinspiel noch verletzt), Yannick Bokolo (28, 189, 4 apg).

Forwards: John Holland (25, 196, USA), Yakhouba Diawara (31, 201, 12 ppg), Juby Johnson (32, 198, USA, 44% Dreier).

Center: Ousmane Camara (24, 202, 6 rpg, im Hinspiel 12 Rebounds), Cyril Akpomedah (34, 203, 1 bpg), Cedric Lewis (27, 208, USA, 13 ppg, 7 rpg).

Headcoach: Christian Monschau (55, sechste Saison in Gravelines)

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