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Bamberg ringt Dragons nieder / Bonn siegt trotz Lischkas Comeback

Bamberg ringt Dragons nieder / Bonn siegt trotz Lischkas Comeback

Die Brose Baskets Bamberg sichern sich in einem Krimi den zehnten Beko BBL-Sieg in Folge, Tübingen verliert bei Johannes Lischkas Rückkehr, Bayreuth fertigt Hagen ab, Darius Adams sticht Isaiah Swann im Topscorer-Duell aus und der FC Bayern triumphiert über die TBB Trier: Die Sonntagspartien des 25. Spieltags in der Zusammenfassung.

Eisbären Bremerhaven – New Yorker Phantoms Braunschweig 89:78

Telekom Baskets Bonn – WALTER Tigers Tübingen 80:63

medi bayreuth – Phoenix Hagen 90:71

FC Bayern München – TBB Trier 72:60

Brose Baskets – Artland Dragons 78:72

Von: Joshua Wiedmann

Eisbären Bremerhaven – New Yorker Phantoms Braunschweig 89:78 (Boxscore)

Darius Adams hatte am Sonntagmittag gleich doppelt Grund zur Freude: Der Eisbären-Aufbau behielt nicht nur im Duell der Liga-Topscorer gegen Isaiah Swann die Oberhand, sondern schoss die Gastgeber mit 23 Punkten auch endgültig aus dem Keller heraus. Braunschweig dagegen vergab die vielleicht letzte Chance, noch einmal Anschluss an die Playoff-Plätze zu finden.

Im Duell der Superscorer hatte nach einer ausgeglichenen Anfangsphase (17:17) Darius Adams die Nase vorn – und damit auch sein Team. Während Swanns erste Zähler bis zur 16. Minute auf sich warten ließen, zog Adams (14 Punkte bis zur Halbzeit) gewohnt souverän die Fäden im Bremerhavener Spiel. Ein Korbleger von Nick Schneiders schloss schließlich einen 11:2-Lauf der Gastgeber ab (41:30). Die Phantoms hatten es vor allem dem starken Duo Kyle Visser und James Florence (je 9 P) zu verdanken, dass die Differenz bis zum Seitenwechsel nicht mehr als zehn Zähler betrug.

Und der Braunschweiger Rückstand schmolz im dritten Viertel – auch dank Swann, der in der zweiten Hälfte besser ins Spiel fand – rasch auf bis zu fünf Zähler zusammen (59:54, 25. Minute). Näher sollten die Niedersachsen aber nicht an Bremerhaven herankommen: Immer, wenn die Phantoms noch einmal Morgenluft schnupperten, gelang Bremerhaven prompt der Gegenschlag.

Vor allem aus dem Drei-Punkte-Land setzten die Hausherren immer wieder Nadelstiche (9/22 Dreier). Topscorer Darius Adams war einer von fünf Eisbären-Profis, die zweistellig punkteten. Auf Braunschweiger Seite erhielt das Trio Swann, Florence und Visser, das insgesamt 52 Punkte markierte, zu wenig Unterstützung, um Bremerhaven gefährden zu können.

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Telekom Baskets Bonn – WALTER Tigers Tübingen 80:63 (Boxscore)

Der Positivtrend der Telekom Baskets Bonn hält an. Die Rheinländer setzten sich nach drei ausgeglichenen Vierteln mit einem starken Schlussabschnitt von den WALTER Tigers ab und sicherten sich damit den vierten Erfolg in Serie. Tübingen wartet nach vier Niederlagen in Folge hingegen weiter auf ein Erfolgserlebnis im Abstiegskampf.

Dabei gehörte insbesondere die Anfangsphase den Gästen. Erst nach einem 11:21-Start der WALTER Tigers fand auch Bonn allmählich ins Spiel; bis zur Halbzeit blieben aber die Gäste in Führung – und das sollte auch im dritten Viertel weitestgehend so bleiben.

Erst das Schlussviertel brachte die Wende – und wie: Mit einem viertelübergreifenden 30:6-Lauf bliesen die Telekom Baskets zum Angriff. Vor allem Ryan Brooks fand in dieser Phase Gefallen am Spiel und netzte den Großteil seiner 26 Zähler in der Bonner Drangphase ein. Tübingen suchte sein Heil in diesen Minuten oft aus der Distanz, was jedoch nichts am klaren Übergewicht der Bonner im Schlussviertel (31:15) ändern konnte.

Eine gute Nachricht brachte die Niederlage für Tübingen dann aber doch noch mit sich: Johannes Lischka, der erstmals  wieder im Aufgebot der WALTER Tigers stand, erzielte kurz vor Schluss seinen ersten und einzigen Punkt des Spiel. Der Nationalspieler hatte Anfang Januar sein letztes Spiel bestritten.    

Courtside-Reporterin Lena Wiemer berichtete für euch live aus dem Telekom Dome

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medi bayreuth – Phoenix Hagen 90:71 (Boxscore)

Normalerweise ist medi bayreuth nicht für Punkteexplosionen bekannt. Doch am Sonntag brannte die Mannschaft von Michael Koch – besonders eine Halbzeit lang – ein wahres Offensivfeuerwerk ab: Dank 12 Treffern aus den ersten 15 Wurf-Versuchen konnten die Franken nach zehn Minuten einen überraschenden 28:12-Start verbuchen. Und die Gastgeber ließen sich auch von einem kurzen Aufflackern der Hagener Offensive (10:0-Lauf) nicht aus der Fassung bringen: Ihrerseits legten die medi-Korbjäger einen 18:2-Run hin, der Bayreuth bis zur Halbzeitsirene auf 51:28 davon brachte. Vor allem Kyle Weems (20 P) bekam Hagen bis dahin nicht ansatzweise in den Griff.

Wie schnell Hagen indes „zurückschlagen“ kann, zeigte der 16:4-Lauf, mit dem die Gäste noch einmal auf 14 Punkte aufschlossen (61:47). Drei Dreier von Beckham Wyrick binnen 90 Sekunden raubten den Gästen aber prompt wieder die Hoffnung auf ein Comeback.

Gegen Kyle Weems (27 Punkte, 10/16 Würfe) fand Hagen defensiv kein Mittel. Auch in Korbnähe boten die Phoenix-Korbjäger den Gastgebern nur wenig Gegenwehr; insgesamt fanden 70 Prozent aller Bayreuther Wurfversuche ihr Ziel. Während die Hausherren als Team nahezu perfekt harmonierten (23 Assists), fand bei Hagen einzig Larry Gordon (19 P) seinen Rhythmus.

Bayreuth gelingt damit nach dem Heimsieg über Vechta der nächste wichtige Sieg im Abstiegskampf; Hagen dagegen verliert mit der dritten Pleite in Folge den Anschluss an die Playoff-Ränge.

Courtside-Reporter Frank Wein berichtete für euch live aus der Oberfrankenhalle

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FC Bayern München – TBB Trier 72:60 (Boxscore)

Der FC Bayern München löst als erstes Team das Ticket für die Playoffs 2014! Mit dem 72:60-Heimerfolg über die TBB Trier stehen die Bayern bereits am Ende des 25. Spieltags sicher in der diesjährigen Endrunde.

Und dass der Tabellenführer auch unbedingt von der Spitzenposition in die Playoffs gehen will, zeigte die Mannschaft von Svetislav Pesic mit einem schnellen 9:0-Start. So einfach wie es sich zunächst anließ, sollte es für die Bayern indes nicht werden: Bis zur ersten Viertelpause hatte die TBB auf 20:14, und bis zur Halbzeit gar auf 38:30 verkürzt.

Doch immer dann, wenn Trier auf Tuchfühlung zu kommen schien, wartete München mit der passenden Antwort auf: Vor allem durch Offensivrebounds (16:7) und von der Freiwurflinie (22:8 Versuche) erarbeiteten sich die Bayern ein deutliches Plus. In Abwesenheit von John Bryant, auf den Headcoach Svetislav Pesic in diesem Spiel verzichtete, arbeiteten vor allem Boris Savovic (14 P) und Yassin Idbihi stark am Brett. Trier konnte einen zwischenzeitlichen 17-Punkte-Rückstand (54:37) zwar noch mehrfach in den einstelligen Bereich bringen, der Anschluss gelang aber nicht mehr.

Robin Benzing und Bryce Taylor gingen als Topscorer (je 16 P) in die Statistik ein. Auf Seiten der TBB kam Trevon Hughes auf 13 Zähler.

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Brose Baskets – Artland Dragons 78:72 (Boxscore)

Die Brose Baskets bleiben das Team der Stunde in der Beko BBL. Der deutsche Meister sicherte sich in einem hochklassigen Spiel gegen die Artland Dragons den zehnten Sieg in Folge.

Nach einem anfänglichen Übergewicht der Gastgeber dauerte es allerdings bis in die Schlussphase, ehe der Bamberger Heimerfolg endgültig feststand. In einer hochklassigen Partie schnupperten die Dragons im letzten Viertel mehrmals an der Führung: Zwei Dreier durch Bastian Doreth und Chad Topper stellten in der 32. Minute (57:57) ebenso den Anschluss her wie 50 Sekunden vor Schluss Freiwürfe von Brandon Thomas (72:69). In den entscheidenden Momenten unterliefen den Dragons, die mit guter Reboundarbeit (15 offensiv) und einer 48-prozentigen Dreierquote im Spiel blieben, aber zu viele Fehler (15 Turnover).

Die Brose Baskets dagegen konnten sich vor allem auf das starke Playmaking von Jared Jordan (13 Assists) und einen blendend aufgelegten Rakim Sanders (18 Punkte) verlassen. Besonders in der ersten Hälfte hatte auch Elias Harris zu überzeugen gewusst; insgesamt vier der fünf Dreierversuche des Nationalspielers ihren Weg durch die Reuse. Auf der Gegenseite kam Lawrence Hill auf 15 Zähler.

Während Bamberg Tabellenführer München damit auf den Fersen bleibt, findet die Siegesserie der Dragons (zuletzt drei Erfolgserlebnisse hintereinander) ein Ende.    

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Videos zum Spieltag gibt es in Kürze bei Beko-BBL.TV

 

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