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Bamberg wird Hauptrunden-Zweiter / Ulm gewinnt das Rennen um Platz 6

Bamberg wird Hauptrunden-Zweiter / Ulm gewinnt das Rennen um Platz 6

ratiopharm ulm behält am 34. Spieltag im Fernduell mit den Artland Dragons die Oberhand: Mit einem 72:84-Erfolg in Trier sichern sich die Schwaben den sechsten Tabellenrang; Ulm trifft damit im Playoff-Viertelfinale auf ALBA BERLIN, das in eigener Halle gegen die FRAPORT SKYLINERS gewann. Als Hauptrunden-Siebter gehen die Artland Dragons, die den MBC bezwangen, in die „Postseason“. Der achte Platz geht an die MHP RIESEN Ludwigsburg, die allerdings in Oldenburg verloren. Den Brose Baskets schließlich gelang ein Kantersieg gegen Bonn, der dem amtierenden Meister den zweiten Platz nach der regulären Saison einbringt.

Die Ergebnisse im Überblick:

TBB Trier – ratiopharm ulm 72:84

EWE Baskets Oldenburg – MHP RIESEN Ludwigsburg 91:79

Artland Dragons – Mitteldeutscher BC 89:69

Brose Baskets – Telekom Baskets Bonn 88:68

ALBA BERLIN – FRAPORT SKYLINERS 67:59

Von: Joshua Wiedmann

TBB Trier – ratiopharm ulm 72:84 (Boxscore)

ratiopharm ulm schließt die Hauptrunde mit einem Auswärtssieg in Trier ab und startet damit von Rang sechs in die Playoffs. Der Gegner der Schwaben in der ersten Runde heißt ALBA BERLIN.

Dass es für Ulm in Trier aber noch um richtig viel ging, zeigte die Mannschaft von Thorsten Leibenath von Beginn an: Zwei Dreiern von Per Günther folgte eine Phase, in der Daniel Theis mit sechs Punkten seine Ernennung zum Nachwuchsspieler des Jahres unterstrich(14:3). Doch nach der starken Ulmer Anfangsphase war es die TBB, die besser im Spiel war – und sich peu-a-peu an die Gäste heranarbeitete. Doch immer, wenn Trier der Anschluss gelang – etwa in der 14. Minute durch Jermaine Bucknor (24:24) – holten die Schwaben zum Gegenschlag aus. Und auch als der Ex-Ulmer Andreas Wenzl kurz vor der Halbzeit zum 40:43 traf, hatte die ratiopharm-Truppe eine Antwort parat: Mit der Sirene stellte Will Clyburn von „downtown“ den Halbzeitstand her.

Nach dem Seitenwechsel lief dann zunächst Philipp Schwethelm heiß: Drei schnelle Dreier des Nationalspielers schraubten den Vorsprung der Gäste auf 52:62 hoch. Eine Differenz, die Trier im weiteren Spielverlauf nicht mehr wettmachen konnte. Zu schlecht gestaltete sich die Wurfquote der Moselstädter (41 Prozent), und zu stark präsentierte sich vor allem Daniel Theis (19 Punkte, 11 Rebounds).

Neben dem Power Forward überzeugten mit Philipp Schwethelm (17 P) und Per Günther (10) zwei weitere Nationalspieler in Diensten der Schwaben. Auf der Gegenseite traf Matthis Mönninghoff (14) am Sichersten. Für Trier endet eine verletzungsgeplagte Saison auf dem 13. Tabellenrang.

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EWE Baskets Oldenburg – MHP RIESEN Ludwigsburg 91:79 (Boxscore)

Während für die EWE Baskets Oldenburg Abschlussplatzierung (4.) und Playoff-Gegner (Bonn) schon vor dem letzten Spieltag feststand, ging es für die MHP RIESEN noch um eine Verbesserung im Klassement. Die 91:79-Niederlage bedeutet, dass die Schwaben vom achten Platz und damit gegen München in die Endrunde starten.

Die EWE Baskets kamen mit viel Dampf aus der Kabine – vor allem Dru Joyce. Der Aufbauspieler markierte neun der ersten 14 Punkte der „Donnervögel“ und verhalf seiner Mannschaft so zu einem 14:3-Blitzstart. Von diesem Vorsprung zehrte die Mannschaft von Sebastian Machowski die komplette erste Hälfte über: Ludwigsburg kam nun selbst zwar besser ins Spiel, konnte den Angriffswirbel der Hausherren aber nicht bremsen. Ganze 19 Freiwürfe erarbeitete sich Oldenburg in Hälfte eins. Weil Michael Stockton aber mit der Halbzeitsirene einen Dreier einnetzte, betrug der Zwischenstand nach 20 Minuten nur 13 Zähler. 

Und mit diesem Last-Second-Treffer leitete der Point Guard eine Aufholjagd der MHP RIESEN ein: Auf bis zu zwei Zähler kamen die Gäste im dritten Viertel mit einem 3:12-Lauf an Oldenburg heran (61:59). Die EWE Baskets konterten aber im Stile einer Topmannschaft mit einem eigenen 9:1-Run. Auf weniger als fünf Zähler konnten die Gäste den Rückstand anschließend nicht mehr drücken.

Oldenburg präsentierte sich vor allem von der Freiwurflinie zu sicher und routiniert (24/27 FTs) und hatte mit Rickey Paulding, Julius Jenkins und Dru Joyce (zusammen 45 Punkte) ein Dreigespann in ihren Reihen, das Ludwigsburg nicht in den Griff bekam. Die MHP RIESEN dagegen brachten sich mit 16 Ballverlusten um den Lohn ihrer guten Wurfquote (47 Prozent).

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Artland Dragons – Mitteldeutscher BC 89:69 (Boxscore)

Die Artland Dragons gehen mit einem Erfolgserlebnis in die Playoffs. Der Gegner im Viertelfinale wird dann der deutsche Meister, die Brose Baskets, sein.  

Für den MBC ging es zwar nicht mehr um einen Playoff-Platz, aber trotzdem präsentierten sich die „Wölfe“ von Beginn an hellwach: Vor allem Angelo Caloiaro (9 P im ersten Viertel) sorgte dafür, dass die Gäste nach einem anfänglichen Übergewicht der Dragons die Führung übernahmen (20:24). Und auch im zweiten Viertel war es der US-Amerikaner, der dafür sorgte, dass der MBC den Dragons erfolgreich Paroli bot: Mit zwei Dreiern innerhalb der letzten zwei Minuten sicherte Caloiaro (16 P in Halbzeit eins) dem MBC schließlich eine 41:46-Pausenführung.

Erst im Laufe des dritten Viertels gewannen die Dragons allmählich die Oberhand. Und als Center Kenny Frease seiner Mannschaft mit schnellen fünf Punkten dann einen guten Start ins Schlussviertel ermöglichte (73:67), nahm der Dragons-Express endgültig Fahrt auf. Mit einem 18:2-Lauf brausten die Gastgeber durch die letzten sechs Minuten des Spiels.

MBC-Topscorer Caloiaro war nach einer starken ersten Hälfte von der Drachen-Defensive weitestgehend abgemeldet (19 P). Quakenbrück dagegen traf aus allen Lagen hochprozentig (64 Prozent Nahdistanzquote; 42 Prozent Dreier) und hatte in Antonio Graves (21 P) den besten Punktesammler des Spiels in seinen Reihen.    

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Brose Baskets – Telekom Baskets Bonn 88:68 (Boxscore)

Die Brose Baskets haben die Generalprobe für die Playoffs mit Bravour gemeistert. Auch ohne den Ex-Bonner Jared Jordan, der weiter an einer Fußverletzung laborierte, gewannen die Franken gegen die Telekom Baskets alle vier Viertel und fuhren so zum Abschluss der Hauptrunde einen souveränen Heimsieg ein.

Nach einem 15:6-Start schien schon im ersten Viertel alles auf einen dominanten Auftritt der Brose Baskets hinzudeuten. Vor allem Bonns Center Jamel McLean (10 P in Hälfte eins) sorgte indes dafür, dass die Gäste im zweiten Viertel wieder auf Schlagdistanz waren (26:20). Bamberg ließ die Gäste aber nur kurz am Anschluss schnuppern: Ein 5:0-Lauf stellte prompt wieder den zweistelligen Abstand her, den die Gastgeber fast über die komplette Spieldauer über inne hatten.

Fünf Zähler durch Elias Harris zum Auftakt der zweiten Hälfte erhöhten den Vorsprung Bambergs weiter. Nur, als Florian Koch mit Ablauf des dritten Viertels den Bonner Rückstand auf 12 Zähler reduzierte, schien der Bamberger Sieg noch einmal kurzzeitig gefährdet. Ein 9:0-Start der Brose Baskets in den Schlussabschnitt räumten dann aber alle Zweifel am Ausgang der Partie aus.

Der Meister präsentierte ein starkes Zusammenspiel, das sich in 22 Teamassists manifestierte. Bonn dagegen kam eigentlich nur dann zu Punkten, wenn sich Jamel McLean (17 P) oder Eugene Lawrence (13) durchsetzen konnten. Eine 35-prozentige Wurfquote verhinderte, dass die Gäste den Bambergern wirklich gefährlich wurde.   

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ALBA BERLIN – FRAPORT SKYLINERS 67:59 (Boxscore)

Auch ALBA BERLIN beendet die reguläre Saison positiv. Ohne ihren etatmäßigen Center Leon Radosevic taten sich die Hauptstädter, die in den Playoffs auf ratiopharm ulm treffen, im letzten Hauptrunden-Spiel aber lange Zeit schwer.

Denn obwohl es für die FRAPORT SKYLINERS um nichts mehr direkt ging, zeigten sich die Mainstädter kampfstark und überraschten Berlin mit einer furiosen Anfangsphase. Mit sieben Zählern war es vor allem Aufbauspieler Konstantin Klein, der für einen 5:12-Start der Gäste sorgte. In einem intensiven und von den beiden Abwehrreihen geprägten Spiel fand ALBA anschließend zwar besser ins Spiel, konnte das Momentum aber vorerst nicht herumreißen. Erst ein 9:2-Zwischenspurt brachte die Wende und bescherte Berlin eine knappe Halbzeitführung.

Und als die Hauptstädter nach dem Seitenwechsel einen weiteren Run (10:1) hinlegten, war Frankfurt endgültig ins Hintertreffen geraten. Die SKYLINERS vermochten im Schlussabschnitt nach einem Dreier von Danilo Barthel zwar noch einmal am Anschluss zu schnuppern (65:58), aber das Spiel nicht mehr zu wenden. Dennoch konnten auch die Gäste zum Abschluss noch einen individuellen Erfolg verbuchen: Center Marius Nolte, der im Sommer ins Management der SKYLINERS wechselt, war es vorbehalten, den letzten Korb des Spiels zu erzielen.

Auch ohne Leon Radosevic besaß ALBA ein Übergewicht an den Brettern (36:28 Rebounds). Frankfurt dagegen hatte zwar den besten Punktesammler des Spiels (Konstantin Klein, 16 P) in seinen Reihen, beging aber auch 18 Ballverluste, die Berlin immer wieder zu einfachen Punkten nützte.

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Videos zum Spieltag gibt es in Kürze bei Beko-BBL.TV

 

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