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Bayern bleiben Heimmacht / Ulm sichert Sieg dank Punkteexplosion von Long

Bayern bleiben Heimmacht / Ulm sichert Sieg dank Punkteexplosion von Long

Der FC Bayern München bleibt auch nach dem elften Heimspiel der Saison in eigener Halle ungeschlagen, Ulms Cam Long erzielt 17 Punkte im Schlussviertel und die Brose Baskets gewinnen einen Thriller in Tübingen: Die Sonntagspartien des 21. Spieltags im Überblick.

Die Ergebnisse im Überblick:

Eisbären Bremerhaven – ratiopharm ulm 72:89

WALTER Tigers Tübingen – Brose Baskets 84:86

FC Bayern München – Telekom Baskets Bonn 96:84

Von: Joshua Wiedmann

Eisbären Bremerhaven – ratiopharm ulm 72:89 (Boxscore)

ratiopharm ulm gewinnt dank eines fulminanten Schlussviertels auch das Hauptrunden-Rückspiel gegen die Eisbären Bremerhaven. Shooting Cameron Long lief in der Crunchtime heiß und führte Ulm mit 17 Punkten im letzten Viertel zu einem letztlich deutlich Auswärtssieg.  

Beide Teams mussten auf wichtige Stützen verzichten: Während auf Gäste-Seite Philipp Schwethelm (Schulterverletzung) und Keaton Nankivil (Todesfall in der Familie) fehlten, mussten bei den Eisbären Philip Zwiener (Wirbelblockade) und Nick Schneiders (Sprunggelenksverletzung) passen. Dem Spielfluss taten die Ausfälle allerdings keinen Abbruch; beide Teams zeigten in der ersten Hälfte ein wahres Offensivfeuerwerk (48:50). Vor allem die Point Guards Darius Adams (15 P) und Edgar Sosa (16) lieferten sich in den ersten 20 Minuten einen spektakulären Schlagabtausch.

Und ähnlich ausgeglichen, wenn auch weniger furios, ging es nach dem Seitenwechsel weiter. Mehr als drei Punkte Vorsprung konnte sich bis Mitte des Schlussviertels keine Seite erarbeiten. Die Initialzündung war schließlich ein Drei-Punkte-Wurf von Cameron Long (66:69) – sowohl für ihn, als auch für ratiopharm ulm. Mit 13 Punkten binnen zweieinhalb Minuten war der Ulmer Shooting Guard maßgeblich an einem 19:4-Lauf der Gäste beteiligt, der für die Vorentscheidung sorgte.

Cam Long erzielte als Ulmer Topscorer 17 seiner 22 Punkte im letzten Viertel. Auf Seite der Eisbären, denen im letzten Viertel (8:28) die Puste ausging, reichte auch eine starke Leistung der Troika Darius Adams (19 P), Devin Searcy (18) und Adas Juskevicius (17) letztlich nicht zum Sieg.

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WALTER Tigers Tübingen – Brose Baskets 84:86 (Boxscore)

Die Brose Baskets bleiben in Besitz der aktuell längsten Siegesserie in der Beko BBL. Beim Tabellenschlusslicht aus Tübingen mussten die Franken allerdings bis in die Schlusssekunden zittern, ehe der siebte Erfolg in Folge feststand.

Arg viel schlechter hätten die Vorzeichen für die Tigers vor dem Duell mit dem Meister kaum sein können: Denn mit Jonathan Wallace, Aleksandar Nadjfeji, Johannes Lischka und Anatoly Kashirov fehlten den Schwaben vier Leistungsträger. Doch nach einem 4:9-Start der Brose Baskets fingen sich die Tigers und gingen nach einem Dreier von Branislav Ratkovica nach elf Minuten erstmals in Führung (24:23). Insbesondere Jüngling Bogdan Radosavljevic (7 Punkte im 1. Viertel) schlug sich im Duell mit dem Bamberger Center-Duo Maik Zirbes und D’or Fischer anfangs bravourös. Und auch zur Halbzeitpause waren die Gastgeber auf Augenhöhe, nachdem Nils Mittmann mit Ablauf der Vierteluhr einen Dreier zum 34:37-Anschluss eingenetzt hatte.

Nach dem Seitenwechsel konnten sich die Brose Baskets dann erstmals ein Polster erspielen. Doch auch auf den 12:1-Lauf des Meisters zum 40:51 hatten die Tigers die passende Antwort parat: Vor allem dank des Flügel-Duos Daequan Cook und Alex Harris (je 17 P) gelang Tübingen viereinhalb Minuten vor Schluss erneut der Ausgleich (74:74). Die größere Abgeklärtheit in der Crunchtime demonstrierte dann aber der Meister: Zwei Sprungwürfe von D’or Fischer (15 P, 11 Reb) und Körbe von Anton Gavel (18 P) sowie Casey Jacobsen sorgten in den Schlussminuten für den knappen (aber entscheidenden) Vorsprung für die Brose Baskets.

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FC Bayern München – Telekom Baskets Bonn 96:84 (Boxscore)

Der FC Bayern München hatte am Sonntagabend gleich doppelt Grund zur Freude: Zum einen feierten die Bayern beim Heimspiel gegen Bonn eine gelungene Live-Stream-Premiere. Zum anderen bedeutete der 96:84-Erfolg über die Telekom Baskets den elften Sieg im elften Heimspiel der Saison.

Es dauerte allerdings bis Anfang des zweiten Viertels, ehe die Bayern Übergewicht in einer bis dato ausgeglichenen Partie bekamen. Dank eines 13:0-Laufs konnten sich die Gastgeber auf 34:21 absetzen. Die Mannschaft von Coach Svetislav Pesic ließ allerdings die letzte Konsequenz vermissen – und die Telekom Baskets zeigten, wieso sie das beste Auswärtsteam der Liga sind: Nach dem Seitenwechsel legten die Magentafarbenen ihrerseits einen 8:0-Run aufs Parkett, der ihnen erstmals seit der Anfangsphase wieder die Führung einbrachte (48:49). Sieben Bayern-Punkte in Folge brachten das Momentum aber sofort wieder auf Seiten der Gastgeber, die sich allerdings – auch, weil Bonn immer wieder von „downtown“ einnetzte (insgesamt 13 Dreier) – vorerst nicht entscheidend absetzen konnten.

Erst zwei Bayern-Dreier in Folge zu Beginn des vierten Viertels brachten die Gäste schließlich auf Abstand (74:62). Die Bayern trafen insgesamt 53 Prozent ihrer Drei-Punkte-Würfe; sechs Münchener punkteten zweistellig. US-Guard Malcolm Delaney markierte nicht nur ein Double-Double (14 P, 11 As), sondern stellte im Duell der Floor Generals auch Bonns Assist-Maschine Jared Jordan (9 P, 10 As) in den Schatten.    

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Videos zum Spieltag gibt es in Kürze bei Beko-BBL.TV

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