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Europapokal-Vorberichte
Bayern mit „Vier-Punkte-Spiel“ gegen Galatasaray: Zum vierten Duell gegen München setzt Istanbul...

Bayern mit „Vier-Punkte-Spiel“ gegen Galatasaray: Zum vierten Duell gegen München setzt Istanbul...

In der Tabelle der Turkish Airlines Euroleague gibt es bekanntlich anders als in der Beko BBL oder bei der FIBA keine Spalte, in der Punkte ausgewiesen werden. Nach spanischem Vorbild genügen Siege, Niederlagen und die Korbdifferenz, um die Rangfolge zu ermitteln. Trotzdem ist die Bedeutung des Gastspiels vom FC Bayern München bei Galatasaray Istanbul am 11. Spieltag der TOP16 wohl am besten umschrieben mit dem hierzulande geläufigen Begriff „Vier-Punkte-Spiel“. Mit einem Sieg können die Bayern den türkischen Meister mit dann zwei Siegen mehr auf dem Konto nämlich endgültig abhängen. Gelingt ein Sieg mit mehr als sechs Punkten Differenz, hätten die Münchener zusätzlich auch noch den direkten Vergleich auf ihrer Seite. Umgekehrt droht eine Niederlage die Bayern vom vierten auf den sechsten Platz zurückzuwerfen.

TV-Termin:

Paarung: Galatasaray – Bayern München (Fr, 21.3., 19.00 Uhr)

Wann: Übertragungsbeginn ist um 18.55 Uhr.

Wo: Im Fernsehen auf SPORT1 und als kostenfreier Internetstream hier auf unserer Homepage.


Manuchar Markoishvili feierte in Krasnodar grandioses Comeback

Aber auch für Galatasaray ist dieses vierte Saisonspiel gegen die Bayern (2-1 für Istanbul bisher) ein Schlüsselspiel, wenn nicht schon ein „Endspiel“. Entsprechend werden die Türken keine Mühen scheuen und dafür sorgen, dass die 11.400 Zuschauer fassende Abdi-Ipekci-Arena am Freitag aus allen Nähten platzt und zum Hexenkessel wird. Schon das Hinspiel am 23. Januar war von beiden Seiten als „Vier-Punkte-Spiel“ identifiziert worden. Da erwies sich Galatasaray im Audi Dome mit einem Blitzstart und Carlos Arroyo (21 Punkte) und Zoran Erceg (19 Punkte und 11 Rebounds) als das abgeklärtere Team und gewann 72:66.

Am letzten TOP16-Spieltag war Galatasaray beim dritten Mitbewerber für den vierten Platz in der Gruppe E, Lokomotiv Kuban Krasnodar, zu Gast und legte auch da mit einem 18:4-Blitzstart den Grundstein für einen 67:66-Sieg. Dabei hatten die Russen wohl vor allem den zuvor monatelang verletzten Manuchar Markoishvili nicht auf ihrer Rechnung, denn der Georgier legte mit 19 Punkten (5/8 Dreier) ein grandioses Comeback hin.

Der mittlerweile 27-jährige georgische Nationalspieler absolvierte schon mit 16 Jahren sein erstes Euroleague-Spiel für Benetton Treviso und stand in derselben Saison ab Januar als Leihgabe für den Mitteldeutschen BC an der Seite von Wendell Alexis, Stephen Arigbabu und Misan Nikagbatse kurz auf dem Bundesligaparkett. Im Oktober hatte er sich an der Achillessehne verletzt und musste mehr als vier Monate pausieren. Zwar erholte sich Krasnodar im weiteren Spielverlauf noch von den Nackenschlägen, die der Joker Markoishvili ihnen verpasst hatte. Aber Galatasaray rettete den wichtigen Auswärtssieg ins Ziel – wieder Mal angeführt von Arroyo und dessen großer Erfahrung:

Ergin Ataman hat seine Zwölfer-Rotation wieder komplett

In der türkischen Liga hatte Galatasaray vier Tage zuvor im Spitzenspiel beim Tabellenführer Banvit Bandirma mit einer 72:83-Niederlage einen Rückschlag erlitten und steuert jetzt als Tabellenvierter schon fürs Halbfinale auf ein Playoff-Duell zu gegen das Überraschungsteam der türkischen Liga. Vor allem Cenk Akyol erwischte gegen Banvit mit einem von neun Würfen einen schwachen Tag, was Arroyo (15), Erceg (14) und US-Forward Malik Hairston (13) nicht ausgleichen konnten:

Nachdem Galatasaray in der ersten Saisonhälfte von großem Verletzungspech verfolgt wurde und einige Spiele sogar in Notbesetzung bestreiten musste, steht Trainer Ergin Ataman pünktlich zur entscheidenden Saisonphase schon wieder eine runde Zwölfer-Rotation zur Verfügung, die die Türken am Freitag unberechenbarer macht als in den ersten drei Saisonspielen gegen die Bayern. Dass in dieser Zwölfer-Rotation sieben Ausländer stehen, zwingt Ataman dazu, am Wochenende in der Liga jeweils zwei Spieler pausieren zu lassen. Am vergangenen Sonntag beim lockeren 79:56 über den Außenseiter Selcuk durften Arroyo und Markoishvili zuschauen, womit schon einmal klar ist, welche Akteure Ataman am Freitag besonders ausgeschlafen sehen möchte.

Galatasaray Istanbul im Stenogramm

Guards: Carlos Arroyo (34, 188, PUR, 14 ppg, 5 apg, im Hinspiel 21 Punkte), Ender Arslan (31, 188), Sinan Güler (30, 192), Hüseyin Köksal (23, 195).

Forwards: Manuchar Markoishvili (27, 197, GEO, 46% Dreier, fehlte im Hinspiel), Malik Hairston (27, 198, USA), Cenk Akyol (26, 197, 49% Dreier), Henry Domercant (33, 193, USA).

Center: Zoran Erceg (29, 211, SRB, 10 ppg, im Hinspiel 19 Punkte und 10 Rebounds), Furkan Aldemir (22, 207, 6 rpg, 1 bpg, fehlte im Hinspiel), Milan Macvan (24, 206, SRB), Pops Mensah-Bonsu (30, 206, GB, 8 rpg).

Headcoach: Ergin Ataman (47, zweite Saison für Galatasaray).

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