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Bayreuth feiert den Klassenerhalt / München sichert sich Platz eins

Bayreuth feiert den Klassenerhalt / München sichert sich Platz eins

medi bayreuth feiert am 33. Spieltag den vorzeitigen Klassenerhalt: Ein 80:61-Heimsieg über die TBB Trier bringt die Franken einen Spieltag vor Hauptrunden-Ende aus der unmittelbaren Abstiegszone. Um ihre Bundesliga-Zugehörigkeit müssen dagegen weiter die WALTER Tigers Tübingen und s.Oliver Baskets bangen, die nach Niederlagen in Oldenburg bzw. Berlin punktgleich die Tabellenplätze 16 und 17 belegen. Am anderen Ende des Klassements ist derweil klar, dass der FC Bayern München als Tabellenerster und ALBA BERLIN als Dritter in die Playoffs gehen werden. Und auch die erste Endrunden-Paarung steht schon fest: Die EWE Baskets Oldenburg und Telekom Baskets Bonn treffen im Viertelfinale aufeinander.

Die Ergebnisse im Überblick:

RASTA Vechta – FC Bayern München 58:82

ALBA BERLIN – s.Oliver Baskets 85:74

EWE Baskets Oldenburg – WALTER Tigers Tübingen 94:86

medi bayreuth – TBB Trier 80:61

FRAPORT SKYLINERS – Eisbären Bremerhaven 72:65

Von: Joshua Wiedmann

RASTA Vechta – FC Bayern München 58:82 (Boxscore)

Dem FC Bayern München ist einen Spieltag vor Hauptrunden-Ende der erste Tabellenplatz nicht mehr zu nehmen. Beim 58:82-Sieg über das bereits abgestiegene RASTA Vechta, das sein letztes Beko BBL-Heimspiel bestritt, dauerte es aber anderthalb Viertel, ehe München in die Gänge kam.

Nach zerfahrenen ersten 15 Minuten war es Heiko Schaffartzik, der den Bayern mit zwei Dreiern eine 24:32-Führung einbrachte. Und von da an setzten sich die Gäste im Eiltempo von Vechta ab: Ein 3:15-Lauf bescherte den Bayern gegen Ende des dritten Viertels die erste 20-Punkte-Führung. Vechta gestaltete das Duell der beiden besten Rebounding-Mannschaften der Liga zwar offen, konnte dem starken Teamplay der Gäste (16 Assists) aber nur wenig entgegensetzen: Lediglich acht Assists und eine 30-prozentige Trefferquote sorgten dafür, dass die Bayern frühzeitig den Schongang einlegen konnten.

Nihad Djedovic (15 P) und Heiko Schaffartzik (14) machten RASTA vom Perimeter aus große Probleme; im Kollektiv trafen die Münchener dagegen nur 30 Prozent ihrer Dreier-Versuche. Auf Seiten Vechtas waren Richie Williams (13 P) und Center Dirk Mädrich (12) die verlässlichsten Punktelieferanten.   

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ALBA BERLIN – s.Oliver Baskets 85:74 (Boxscore)

Die s.Oliver Baskets müssen bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt zittern. Für ALBA BERLIN dagegen bedeutet das 85:74, dass die „Albatrosse“ von Rang drei aus in die Playoffs gehen werden. 

Dabei begannen die s.Oliver Baskets, wie es sich für ein Team in größter Abstiegsnot gehört: Mit gehörig Druck auf den Favoriten! Mehrere frühe ALBA-Ballverluste nutzten die Franken zu einem schnellen 2:8-Start. Doch der Pokalsieger kämpfte sich rasch zurück, glich aus und setzte sich bis zum Beginn des zweiten Viertels immer mehr ab (36:28). Vor allem Jan Jagla (9 P) und Reggie Redding (8) bekamen die Gäste in dieser Phase nicht in den Griff. Doch weil Berlin anschließend rund vier Minuten ohne Korberfolg blieb und bei Würzburg Dominic Waters (insgesamt 15 Punkte) stark Regie führte, kämpfte sich Würzburg wieder auf zwei Punkte heran. Doppelt bitter für ALBA in dieser Phase: Leon Radosevic musste angeschlagen vom Feld.

Doch auch ohne ihren Center blieb ALBA nach der Halbzeitpause in Führung – und legte sogar noch einen Ganz zu. Mit einem 29:14 im dritten Viertel war die Mannschaft von Sasa Obradovic vor dem Schlussabschnitt auf und davon. Würzburg kämpfte vor 10.433 Zuschauern in der O2 World zwar bravourös, vermochte den Rückstand aber nicht mehr entscheidend zu drücken.

Neben Jan Jagla, der aus dem Zwei-Punkte-Bereich ohne Fehlwurf blieb (7/7), gefiel auf Seiten ALBAS vor allem Cliff Hammonds (10, 5 As). Würzburg fand neben Waters und Sommerville (beide 15 P) kaum eine konstante Option im Angriff. 

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EWE Baskets Oldenburg – WALTER Tigers Tübingen 94:86 (Boxscore)

Der Playoff-Viertelfinalgegner der EWE Baskets Oldenburg heißt Telekom Baskets Bonn. Durch den 94:86-Heimerfolg der „Donnervögel“ gegen Tübingen und dem zeitgleichen Sieg Bonns über Braunschweig steht die erste Playoff-Paarung bereits am 33. Spieltag fest. Die WALTER Tigers dagegen stehen am letzten Spieltag vor einem Fernduell mit den s.Oliver Baskets um den Klassenerhalt.

Nach dem Auswärtssieg in Bamberg ging Oldenburg mit massig Selbstvertrauen ins letzte Heimspiel der Saison. Doch der souveräne 11:2-Start der „Donnervögel“ konnte Tübingen nichts anhaben: Mit vier getroffenen Dreiern und einem 8:24-Run wendeten die Tigers das Spiel binnen sechs Minuten. Insbesondere Daequan Cook fackelte in dieser Phase ein wahres Offensiv-Feuerwerk ab (12 Punkte, 3/3 Dreier). Doch obwohl sich Tübingen in der Folge auf bis zu neun Punkte absetzen konnte, blieb der entscheidende Lauf der ersten Hälfte Oldenburg vorbehalten: Ein 28:9-Run im zweiten Viertel, an dem vor allem Chris Kramer erheblichen Anteil, brachte das Momentum und die Führung auf die Seite der Donnervögel.   

Und nach dem Seitenwechsel machten die Gastgeber endgültig Ernst: Angetrieben von Rickey Paulding setzten sich die EWE Baskets im dritten Spielabschnitt auf bis zu 19 Punkte ab. Tübingen verlor nun nicht nur seine Treffersicherheit aus der Distanz, sondern beging im Angriff immer wieder Leichtsinnsfehler (14 Ballverluste). Die WALTER Tigers konnten in der Folge zwar wieder verkürzen, schafften es aber nicht, den Vorsprung dauerhaft unter die 10-Punkte-Marke zu drücken.

Oldenburg gelang es über den gesamten Spielverlauf an die Freiwurflinie zu kommen und dort sicher abzuschließen (22/27). Neben dem überragenden Paulding (19 Punkte) setzten vor allem Nemanja Aleksandrov (14) und Chris Kramer (13) zahlreiche Akzente. Zudem bekam die Defensive der Hausherren Tigers-Scharfschütze Daequan Cook (15) mit fortschreitender Spieldauer immer besser in den Griff.

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medi bayreuth – TBB Trier 80:61 (Boxscore)

medi bayreuth hat den Klassenerhalt vorzeitig dingfest gemacht. Dank eines souveränen Heimerfolgs gegen die TBB Trier entziehen sich die Franken vor dem letztem Spieltag damit dem Abstiegskampf. 

Und den Gastgebern war von Beginn an anzumerken, wie viel auf dem Spiel stand: Vor allem Kyle Weems nahm die Verantwortung an und war mit 6 frühen Zählern maßgeblich an einem 13:6-Start Bayreuths beteiligt. Und Bayreuth blieb weiter am Drücker: Während neben dem omnipräsenten Weems nun auch Center Philipp Heyden fast nach Belieben punktete, fand Trier vor allem aus der Distanz keinen Zugriff auf das Spiel. Nach einem Heyden-Treffer war die medi-Führung nach 16 Spielminuten auf 15 Zähler angewachsen (37:22).

Nach dem Seitenwechsel schien Trier dann besser ins Spiel zu kommen: Erfolgreiche Abschlüsse von den Big Men Stefan Schmidt und Jermaine Bucknor brachten die TBB auf bis zu elf Punkten heran. Doch Bayreuth ließ sich davon nicht verunsichern: Ein 9:2-Run, den Brian Qvale mit einem Drei-Punkte-Spiel abschloss, brachte Bayreuth Mitte des Schlussviertels vorentscheidend auf 21 Zähler in Front.

Vor allem bei den Rebounds dominierten die Gastgeber ihren Gegner (43:28). Zusätzlich lieferte die Starting-Five plus Backup-Center Philipp Heyden (15 Punkte) mit insgesamt 71 Punkten eine hervorragende Leistung ab. Die dezimierten Trierer dagegen scheiterten ein ums andere Mal an der starken Bayreuther Verteidigung; Jermaine Anderson (14 Punkte) trug sich als TBB-Topscorer in die Statistik ein.

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FRAPORT SKYLINERS – Eisbären Bremerhaven 72:65 (Boxscore)

Die einzige Partie des Spieltags, in der es weder um den Klassenerhalt, noch um eine Playoff-Platzierung ging, stand ganz im Zeichen des Abschieds von Publikumsliebling Marius Nolte. Mit vier Punkte konnte der Center-Routinier in seinem letzten Heimspiel noch einmal Zählbares zum 72:65-Erfolg der FRAPORT SKYLINERS beitragen.

Die Anfangsphase hatte allerdings den Gästen aus Bremerhaven gehört. Ein Korbleger von Topscorer Darius Adams (23 Zähler) besorgte nach sieben Minuten eine 10:19-Führung für die Eisbären. Erst das zweite Viertel brachte die Wende zugunsten Frankfurts: Besonders Jacob Burtschi und Quantez Robertson kurbelten nun die Aufholjagd der SKYLINERS an. Nachdem Frankfurt zwischenzeitlich mit sechs Zählern geführt hatte, sorgte Darius Adams kurz vor der Halbzeitsirene indes für den 39:39-Ausgleich.

Weil Frankfurt aber stärker aus der Kabine kam und Center Johannes Voigtmann einen persönlichen 5-Punkte-Lauf aufs Parkett legte, konnten sich die Gastgeber im dritten Viertel auf bis zu zehn Zähler absetzen (56:46). Bremerhaven vermochte den Rückstand im Schlussviertel zwar noch einmal auf bis zu drei Punkte verringern, aber erneute Zähler von Voigtmann sowie Quantez Robertson (15 Punkte) brachten den SKYLINERS-Sieg in trockene Tücher.

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Videos zum Spieltag gibt es in Kürze bei Beko-BBL.TV

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