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Berlin ringt Dragons nach Verlängerung nieder / München mit Kantersieg

Berlin ringt Dragons nach Verlängerung nieder / München mit Kantersieg

Die Artland Dragons verlangen ALBA BERLIN zum Auftakt der Playoff-Halbfinals alles ab, müssen sich nach einem Overtime-Krimi aber mit 81:79 geschlagen geben. Dem FC Bayern München dagegen gelingt gegen die EWE Baskets Oldenburg ein ungefährdeter 85:67-Erfolg.

Die Ergebnisse im Überblick:

ALBA BERLIN – Artland Dragons 81:79 (n. Verl.)

FC Bayern München – EWE Baskets Oldenburg 85:67

Von: Joshua Wiedmann

ALBA BERLIN – Artland Dragons 81:79 (Boxscore)

ALBA BERLIN startet mit einem Heimerfolg in die Playoff-Halbfinal-Serie gegen die Artland Dragons. Der 81:79-Sieg war allerdings hart erkämpft und kam erst nach einer Verlängerung zustande.

Wie viel Respekt beide Parteien für ihren Gegenüber hatten, zeigte sich an dem vorsichtigen Start, den die Teams aufs Parkett legten. Nach nur fünf Treffern aus den ersten 13 Würfen und einem 6:5 nach sechs Minuten waren es schließlich die „Albatrosse“, die zuerst ins Rollen kamen. Jonas Wohlfarth-Bottermann schloss die erste Berliner Drangphase spektakulär per Slam-Dunk im Fastbreak ab (10:5). Doch auf beiden Seiten prägten auch weiterhin hervorragende Defensiv-Reihen und intensive Zweikämpfe das Bild. Erst auf der Zielgeraden des ersten Abschnitts übernahmen dann die Offensiv-Könner: Erst streute David Holston einen Step-Back-Dreier ein, dann traf Reggie Redding mit der Viertelsirene von „downtown“ zum 15:13.

ALBA blieb aber auch im zweiten Viertel zunächst spielbestimmend. Vor allem an den Brettern (13:3 Rebounds in den ersten 12 Minuten) dominierte Berlin bis dahin. Vor allem Jan Jagla war mit 9 schnellen Punkten und viel Aktivität in der Zone daran beteiligt, dass sich Berlin auf 28:21 absetzte. Und an diesem Rückstand hatten die Dragons im weiteren Viertelverlauf zu knabbern: Defensiv erlaubten die Drachen ALBA immer wieder einfache Würfe, offensiv wurden die Gäste hauptsächlich durch Einzelaktionen gefährlich. Als Sven Schultze zwei Dreier in Folge einstreute, war der Berliner Vorsprung auf 12 Zähler angewachsen (42:30). Quakenbrück hatte es vor allem David Holston (12 Punkte) zu verdanken, dass der Rückstand nach 20 Minuten nicht mehr als zehn Punkte betrug.

Nach dem Seitenwechsel schienen die „Drachen“ ihre Mankos abgelegt zu haben. Mit einer giftigeren Defensive, die ALBA wiederholt zu Ballverlusten zwang, kam Quakenbrück rasch auf sechs Punkte heran (48:42). Doch Berlin konnte den ersten Ansturm der Gäste abwehren: Vor allem Reggie Reding und Vojdan Stojanovski bereiten Artland in dieser Phase Probleme; Letzterer kam allein im dritten Viertel auf acht Zähler. Als Quakenbrück gegen Ende des dritten Spielabschnitts fast drei Minuten ohne Korberfolg blieb, schien Berlin wieder davonzuziehen. Ein Buzzerbeater von David Holston, der in bester „Zauberzwerg“-Manier durch die Zone kurvte, brachte die Dragons aber wieder auf neun Punkte heran.

Und als Quakenbrück das Schlussviertel dann mit einem 6:0-Run begannen, stand das Spiel endgültig auf Messers Schneide (60:57). Gegen eine sattelfest stehende Dragons-Verteidigung fand Berlin nun kein Rezept mehr; über sechs Minuten blieben die „Albatrosse“ zu Viertelbeginn ohne Punkt. Und somit ging es auf Augenhöhe in die Crunchtime: Erst ein Dreier von David Holston neun Sekunden vor Schluss ließ Quakenbrück wie den sicheren Sieger aussehen (72:69). Doch Reggie Redding, der anschließend bei einem Drei-Punkte-Wurf gefoult wurde und alle drei fälligen Freiwurfversuche versenkte, schickte die Partie noch in die Verlängerung.

Auch in der Zusatzschicht wechselte die Führung beinahe im Sekundentakt. Nachdem Anthony King 48 Sekunden vor Schluss zum 79:79 ausgeglichen hatte, war erneut Redding der entscheidende Mann für ALBA. Sein Korbleger brachte Berlin erneut in Front. Der letzte Dragons-Versuch, den Ausgleich zu erzielen, vergab Lawrence Hill.

Während die Dragons ihre Trümpfe einmal mehr in Holston (20 Punkte) und dem Distanzwurf (43% Dreier) hatten, dominierte Berlin an den Brettern. Mit 42:27 ging das Reboundduell klar an die „Albatrosse“, die in Redding (19 Punkte) ihren besten Mann hatten.      

Playoffstand: 1:0 für ALBA BERLIN

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