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Berlin stellt mit Sieg einen neuen Vereinsrekord auf

Berlin stellt mit Sieg einen neuen Vereinsrekord auf

15. Pflichtspielsieg für Albatrosse in Serie/ Immanuel McElroy schießt Braunschweig zum Sieg nach Verlängerung/ auch Würzburg gewinnt einen Krimi/ und Ludwigsburg dominiert im Schwaben-Derby – Die Samstagspartien des 19. Spieltags in der Zusammenfassung.

Die Ergebnisse im Überblick:

ALBA BERLIN – medi bayreuth 83:73

WALTER Tigers Tübingen – MHP RIESEN Ludwigsburg 57:92

Artland Dragons – New Yorker Phantoms Braunschweig 78:79

RASTA Vechta – s.Oliver Baskets 85:92

Von: Manuel Baraniak

ALBA BERLIN – medi bayreuth 83:73 (Boxscore)

Homer hätte es nicht besser schreiben können. Trotz der winterlichen Odyssee durch die Ukraine bleibt ALBA BERLIN das heißeste Team der Beko BBL. Durch den 83:73-Heimsieg über Bayreuth befinden sich die Albatrosse auf einem Höhenflug von neun Siegen in der Beko BBL in der Serie – seit insgesamt 15 Pflichtspielen sind die Berliner ungeschlagen. Damit hat die Truppe von Head Coach Sasa Obradovic einen neuen Vereinsrekord aufgestellt!

Die Strapazen aus der Eurocup-Auswärtsreise waren den Gastgebern zunächst gar nicht anzumerken: Nach 1:30 Minuten führten die Albatrosse mit 8:0-Lauf. Doch die Gäste aus Oberfranken ließen den Favoriten nicht davoneilen und waren vor allem dank Kyle Weems schnell wieder im Spiel – der US-Amerikaner legte im ersten Viertel elf Punkte auf.

Vor allem im zweiten Durchgang zeichnete sich ein enges Spiel ab, indem es allein sieben Führungswechsel gab und die Partie dreimal ausgeglichen stand. Mit sieben Zählern in Folge schulterte Point Guard Kevin Hamilton die Bayreuther, die mit einer 41:45-Führung in die Kabine gingen.

Doch die Berliner drehten den Spieß kurz nach Wiederanpfiff dank eines 12:2-Laufs schnell wieder um. Im Schlussabschnitt stand die Verteidigung der Albatrosse besser: In den letzten 7:19 Minuten gewährten sie den Bayreuthern nur einen einzigen Treffer aus dem Feld. Mitte des letzten Viertels mussten auf Seiten der Gäste dann die Big Men Brian Qvale und Ronnie Burrell mit fünf Fouls auf der Bank Platz nehmen; 1:44 vor Schluss traf David Logan per Dreier für die 80:73-Vorentscheidung.

Mit 19 Punkten stellte der Shooting Guard den teaminternen Topscorer; fünf weitere Berliner legten mindestens sieben Zähler auf. Darunter versenkte Jan Jagla vier seiner fünf Distanzwürfe für insgesamt 14 Zähler. Mit 41:29 entschieden die Hausherren das Rebound-Duell deutlich für sich; dabei gestatten sie den Gästen nur einen einzigen Offensiv-Rebound. Für Bayreuth punktete Kyle Weems (23 Pkt, 6 Reb, 5 Stl) am häufigsten; Kevin Hamilton erzielte zwölf seiner 14 Punkte in der ersten Halbzeit.

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WALTER Tigers Tübingen – MHP RIESEN Ludwigsburg 57:92 (Boxscore)

Doch die Ludwigsburger versalzten den Tübingern beim Saisondebüt von Neuzugang Daequan Cook die Suppe gewaltig. Ab Mitte des Anfangsabschnitts übernahmen die RIESEN die Kontrolle über die Partie; die Tübinger präsentierten sich im Schwaben-Derby nervös und setzten jeden ihrer neun Distanzwürfe im ersten Viertel daneben.

Als sich die Hausherren auch immer wieder Ballverluste leisteten und fast sechs Minuten ohne Korberfolg blieben, zogen die Gäste mit einem 13:0-Lauf im zweiten Viertel auf 19 Punkte davon. So war aus dem Schwaben-Derby bereits zur Halbzeit (23:42) ein wenig die Luft raus.

Letztlich konnten die Hausherren noch Schlimmeres verhindern: 5:22 Minuten vor Schluss stand es 40:82, doch danach gelangen den Tigers immerhin noch 17 Zähler zur Ergebniskosmetik.

Für Ludwigsburg schulterten vor allem Keaton Grant (24 Pkt, 6 Reb, 3 Stl) und Shawn Huff (19 Pkt, 5/6 3P) die Offensivlast. Auf Tübinger Seite präsentierte sich Josh Young (18 Pkt, 4 Reb, 3 Ast, 3 Stl) am überzeugendsten; Daequan Cook kam zwar auf 16 Zähler, der einstige Gewinner des Drei-Punkte-Wettbewerbs der NBA konnte seine Distanzgefahr aber nicht unter Beweis stellen (2/10 3P).

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Artland Dragons – New Yorker Phantoms Braunschweig 78:79 n.V. (Boxscore)

Mit 33 Jahren mag Immanuel McElroy einer der älteren Akteure der Beko BBL sein; der Braunschweiger Small Forward ist dabei aber auch einer der erfahrensten Spieler der Liga. So war es „I-Mac“ vorbehalten, in der Verlängerung bei 3,1 Sekunden auf der Uhr per Layup den spielentscheidenden Wurf zum 78:79-Auswärtssieg für die Phantoms einzunetzen. Im Anschluss setzte Dragons-Aufbauspieler David Holston seinen Distanzwurf daneben. Zuvor hatte Lawrence Hill mit zwei getroffenen Freiwürfen die Hausherren mit 78:77 in Führung gebracht.

Hill war es auch, der die Drachen in die Verlängerung rettete. In der letzten Sekunde der regulären Spielzeit blockte er den Wurfversuch des ALLSTAR-MVPs Isaiah Swann; in der gesamten Partie schickte Hill vier Würfe an den Absender zurück. Mit einem 68:72-Rückstand waren die Gastgeber aus Quakenbrück dabei in die Schlussminute gegangen; doch sowohl Anthony King als auch Antonio Graves zeigten sich nervenstark an der Linie und verwandelten jeweils ihre beiden Freiwürfe – Graves bei 6,5 Sekunden auf der Uhr.

Das Niedersachsen-Duell war von dabei im gesamten Spielverlauf von Spannung geprägt – keine Mannschaft konnte sich mit mehr als acht Zählern Differenz absetzen. Die Braunschweiger hatten zwar 19 Ballverluste zu beklagen, zeigten sich mit 17 Offensiv-Rebounds aber kämpferisch. Die Phantoms verteilten die Punktelast auf sechs Schultern, die jeweils mindestens acht Punkte auflegten. Isaiah Swann stellte mit 19 Zählern den Topscorer; Aaron Doornekamp (12 Pkt, 13 Reb, 3 Stl) markierte ein Double-Double. In Reihen Quakenbrücks dominierte das Big-Men-Gespann um Anthony King (22 Pkt, 11 Reb) und Lawrence Hill (17 Pkt, 8 Reb, 4 Blk).

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RASTA Vechta – s.Oliver Baskets 85:92 (Boxscore)

Die Schlussphase hielt auf den ersten Blick Eigenartiges bereit: Da führten die Gäste aus Würzburg in der Schlussminute mit bis zu acht Zählern Differenz, foulten die Gastgeber aber, um sie an die Freiwurflinie zu schicken. Denn es ging den Gästen nicht mehr nur um den Sieg, sondern um den direkten Vergleich: Vor drei Wochen hatten sich die Würzburger nämlich zuhause mit 52:61 gegen Vechta geschlagen geben müssen.

So erlebten die Zuschauer im ausverkauften RASTA-DOME 30 Freiwürfe in den letzten 40 Sekunden! Da sich aber beide Teams hier kaum eine Blöße gaben, verloren die Niedersachsen zwar die Partie mit 85:92, wissen den direkten Vergleich aber auf ihrer Seite – da sich beide Teams im unteren Tabellendrittel aufhalten, kann dies am Ende der Saison noch von Bedeutung sein.

Dennoch konnten die Würzburger ein wichtiges Erfolgserlebnis feiern, war es für die Franken doch der erste Sieg nach zuletzt vier Niederlagen in Serie. Dabei drehten die Gäste die Partie im dritten Spielabschnitt: Nach einem 16:2-Lauf hatte die Truppe von Trainer Stefan Koch einen Acht-Punkte-Rückstand in eine Sechs-Punkte-Führung verwandelt. Mit Dominic Waters drehte dabei der Würzburger Neuzugang auf; fünf Zähler und zwei Assists verbuchte der Aufbauspieler während jener Phase.

 

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Videos zum Spieltag gibt es in Kürze bei Beko-BBL.TV

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