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Berliner Schwarmdefense bringt Sieg gegen Zauberzwerg und seine Drachen

Berliner Schwarmdefense bringt Sieg gegen Zauberzwerg und seine Drachen

Nach dem 74:68 führt ALBA BERLIN mit 2-1 im Halbfinale gegen die Artland Dragons – Das dritte Halbfinalspiel in der Zusammenfassung.

ALBA BERLIN – Artland Dragons 74:68 (Boxscore)

Berlin kann am Dienstag in Quakenbrück den Finaleinzug perfekt machen – das ist das Ergebnis des zweiten Heimsiegs der Albatrosse im Halbfinale gegen die Artland Dragons. Über weite Teile war die Partie eine Blaupause der ersten beiden Duelle – Berlin führte, aber die Drachen blieben lange zumindest so weit dran, dass sich die Gastgeber nicht sicher fühlen konnten

Vor 11.122 Zuschauern lag Berlin in der o2 World nach dem ersten Viertel mit 21:18 und zur Halbzeit mit 41:35 vorne. Bis dahin hatten sich vor allem Levon Kendall (zwölf Punkte bis dahin) und Reggie Redding (zehn) stark präsentiert, zudem stand sieben Ballverlusten der Gäste nur einer auf Berliner Seite gegenüber.

Zum Ende des dritten Viertels hatte sich Berlin nach zwei Freiwürfen von Clifford Hammonds eine erste deutlichere Führung herausgearbeitet (57:48) und erlebte zu Beginn des Schlussabschnitts den großen Auftritt von David Logan: Der Shooting Guard baute mit sieben Punkte in Serie den Vorsprung auf 64:52 aus.

Als Artlands Zauberzwerg David Holston fünf Minuten vor dem Ende sein viertes Foul kassierte, stellte Dragons-Headcoach Tyron McCoy auf eine Zonenverteidigung um, was Sven Schultze aber umgehend bestrafte: Nachdem der ALBA-Kapitän bereits von der Bank kommend direkt einen Halbdistanzwurf getroffen hatte, netzte er anschließend einen Dreier zum 71:59 ein.

Aber wie in dieser verrückten Serie nicht anders zu erwarten kamen die Drachen erneut zurück: Mit einem 8:0-Lauf verkürzten sie auf 73:68 bei zwei Minuten auf der Uhr. Nach einem Steal durch Antonio Graves schien die Wende möglich, aber dann trat erneut Logan auf die Bühne: Berlins Veteran jagte Graves mit schnellen Fingern den Ball ab – und das während dieser beim Fastbreak mit vollem Tempo auf den Berliner Korb zudribbelte.

Anschließend spielte ALBA vorne souverän die Uhr herunter und ließ in der eigenen Hälfte Holston nicht mehr an den Ball kommen. Neben einer überragenden Leistung von Redding (17 Punkte, 6/8 Würfe, sieben Rebounds, drei Assists und fünf Steals) war der sichere Spielaufbau Berlins entscheidend (9:19 Ballverluste)

Neben Redding waren die besten Scorer für ALBA Kendall (15) und Logan (elf). Bei Artland trafen Lawrence Hill (18), Graves (14) und Holston (elf) am besten.

Am Dienstag gehen beide Halbfinalserien weiter: Artland vs. Berlin 19.30 Uhr und Oldenburg vs. München 20.30 Uhr (SPORT1 überträgt im Fernsehen wieder überlappend, per kostenfreiem Livestream sind beide Spiele komplett zu sehen).

Videos zum Spieltag gibt es in Kürze bei Beko-BBL.TV

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