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Bonn klettert mit Sieg über Artland auf den fünften Platz

Bonn klettert mit Sieg über Artland auf den fünften Platz

Die Telekom Baskets siegen im direkten Duell in Quakenbrück und schnappen sich den 5. Platz in der Tabelle / Würzburg hält die Hoffnung auf den Klassenerhalt mit Sieg in Bremerhaven weiter am Leben / Hagen brennt gegen Ulm ein offensives Feuerwerk ab während Berlin souverän in Trier siegt.

Die Ergebnisse im Überblick:

Eisbären Bremerhaven - s.Oliver Baskets 72:75

Artland Dragons - Telekom Baskets Bonn 65:82

Phoenix Hagen - ratiopharm ulm 104:91

TBB Trier - ALBA BERLIN 61:81

Von: Robert Jerzy

Eisbären Bremerhaven - s.Oliver Baskets 72:75 (Boxscore)

Bereits der Beginn der Partie war ein deutlicher Beleg dafür, dass sich Würzburg seiner Situation bewusst ist und mit aller Macht diesen Sieg in Bremerhaven mitnehmen wollte. Nur so konnte man im Kampf um den rettenden 16. Platz noch mithalten. Dank eines 12:2 Laufs in den ersten vier Minuten der Partie und einer hochprozentigen Dreierquote wollten die s.Oliver Baskets das Spiel früh unter Kontrolle bekommen.

Nachdem man den ersten Abschnitt mit einer 14 Punkte Führung für sich entscheiden konnte, fand Bremerhaven im zweiten Viertel dann jedoch zu seinem Spiel und ging sogar mit einer 3-Punkte-Führung in die Halbzeit. Zwar fiel der Distanzwurf zu keiner Zeit der Partie (lediglich 3/18 für 17%), dafür verlagerten die Eisbären ihr Spiel in die Mittel- und Nahdistanz. Gerade der Offensiv-Rebound erlaubte dem Hausherrn immer wieder zweite Chancen für Punkte.

Die Partie startete ausgeglichen in den Schlussabschnitt, wurde in den ersten knapp sieben Minuten allerdings von Bremerhaven dominiert, das sogar eine 68:63 Führung erspielte. Dann übernahm allerdings Maurice Stuckey das Spiel, versenkte zwei Dreier in den letzten Minuten, den zweiten mit nur noch 14 Sekunden auf der Uhr zu einer 3-Punkte Führung, die bis zur Schlusssirene Bestand hatte.

Mit diesem Erfolg halten die Würzburger ihre Chancen auf den Klassenerhalt am Leben. Dies nachdem bekannt wurde, dass der Verein sich mit sofortiger Wirkung auf eine Vertragsauflösung mit Rocky Harris geeinigt habe. Für die Eisbären hält der Abwärtstrend hingegen an. Es war die sechste Niederlage in Folge für die Seestädter. Die Top-Scorer der Partie waren Adas Juskevicius mit 13 auf Seiten Bremerhaven sowie Moe Stuckey mit 16 Punkten für die s.Oliver Baskets.


Artland Dragons - Telekom Baskets Bonn 65:82 (Boxscore)

Die Voraussetzungen für den Fünft -und Sechstplatzierten der Beko BBL waren klar. Mit einem Sieg festigt man die Chance auf die bestmögliche Ausgangsposition für die Playoffs, mit einer Niederlage droht sogar der Fall auf den siebten Platz. Unter diesen Bedingungen begann die Partie mit Playoff-Charakter in Quakenbrück entsprechend nervös.

Mit den Artland Dragons trafen die Telekom Baskets auf das Team mit den meisten Dreiern pro Spiel. Dass ausgerechnet diese Stärke der Drachen allerdings einem Totalausfall zum Opfer fällt, während Bonn selbst überragende 15/29 für 52% trifft, war der ausschlaggebende Faktor für den Sieg der Gäste in Quakenbrück.

Tweet of the Game:

Alle anderen Statistiken waren fast deckungsgleich. Nicht so der Distanzwurf, der auf Seiten des Gastgebers acht mal sein Ziel fand bei 29 Versuchen. Bereits zu Halbzeit rannte man einem 15-Punkte Rückstand hinterher den man angesichts der starken Leistung der Bonner in der Folge auch nicht mehr aufholen konnte. Die Telekom Baskets positionieren sich mit diesem wichtigen Auswärtssieg vor den Dragons auf Platz 5 in der Tabelle und gewinnen zudem den direkten Vergleich. Beste Bonner Werfer war Benas Veikalas mit 20 Punkten sowie Ryan Brooks mit 15. Auf Quakenbrücker Seite punktete lediglich Anthony King (15) zweistellig.


Phoenix Hagen - ratiopharm ulm 104:91 (Boxscore)

Dass das Duell dieser beiden Teams Offensive pur verspricht, war im Vorlauf dieser Partie klar. Hinzu kam jedoch die besondere Ausgangsposition der Kontrahenten. Während Hagen seine dünnen Playoff-Chancen wahren möchte, schielte Ulm mit einem Auge auf die Partie in Quakenbrück. Mit einem eigenen Erfolg wäre man wieder voll im Rennen um den fünften Platz in der Tabelle.

 

Entsprechend engagiert begannen die Spatzen dieses Spiel. Nachdem man jedoch eine frühe Führung herausspielte, kam Hagen vor eigenem Publikum immer besser ins Spiel. Das hohe Tempo begünstigte die Spielweise der Feuervögel, die auf ihre Hauptwaffe - den Distanzwurf - setzen konnten. Ulm stand dieser Feuerkraft allerdings in nichts nach und gestaltete die Partie in der Ferne bis in den letzten Abschnitt hinein eng. Den großen Unterschied machte die Freiwurfbilanz der Hagener. Zwar war die Ausbeute von 19/28 für 68% alles andere als ideal, allerdings ausreichend, um die Ulmer am Ende auf Distanz zu halten, die selbst lediglich 11/17 trafen.

Tweet of the Game:

Phoenix Hagen feuerte in den letzten zehn Minuten aus allen Lagen. Allein sieben der 19 Freiwürfe fielen im vierten Viertel. Hinzu kam ein exzellent aufgelegter David Bell (29 Punkte, 6 Assists und 8 Rebounds), der fünf seiner acht Dreier verwandelte uns insgesamt sechs Hagener in zweistelligen Punkten anführte. Diese Aggressivität konnte Ulm nicht mitgehen und gab das vierte und entscheidende Viertel mit 23:39 ab. Im Kampf um die beste Playoff-Positionierung konnte Ulm keinen Boden gut machen. Hagen hält die Hoffnungen auf eine Playoff-Teilnahme nach der Niederlage der MHP RIESEN am Leben.


TBB Trier - ALBA BERLIN 61:81 (Boxscore)

Im Fokus dieser Partie stand das Duell der Trainer und ehemaliger Teamkollegen bei ALBA BERLIN. Sasa Obradovic und Henrik Rödl gewannen einst zusammen Titel in der Hauptstadt. Nun stand man sich erneut an der Seitenlinie gegenüber und sah eine Berliner Mannschaft, die zu Beginn an die defensive Daumenschraube ansetzte und in der Offensive auch dank des wieder genesenen David Logan eine zweistellige Führung im ersten Viertel herausspielte.

Der Pokalsieger bewies hierbei, warum er bei vielen Experten mittlerweile ganz oben auf der Liste der Favoriten steht. Das vielseitige Spiel aus allen Distanzen konnte vom Hausherrn zu keiner Zeit gestört oder unterbunden werden. Trier traf in Halbzeit Eins nicht einen Diatanzwurf und produzierte 12 Ballverluste gegen die Starke Verteidigung der Albatrosse. Auch der Rebound ging mit 38-29 an den Gast, der zur Halbzeit bereits mit 16 Punkten führte und dies nach 30 Minuten sogar auf 26 Punkte ausbaute. Auf Trierer Seite konnten lediglich Vitalis Chikoko (13 Punkte und 9 Rebounds) sowie Jermaine Anderson (16) und Jermaine Bucknor (14).

Dem entgegen stand eine geschlossene Berliner Leistung mit fünf Spielern im zweistelligen Bereich (angeführt von Jonas Wohlfarth-Bottermann mit 13). Für den Gast war es ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Playoff-Platzierung. Trier hingegen ist der Klassenerhalt bereits sicher.


Videos zum Spieltag gibt es in Kürze bei Beko-BBL.TV

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