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Bonn nach Sieg über den MBC in den Playoffs - Ulm und Artland ebenso

Bonn nach Sieg über den MBC in den Playoffs - Ulm und Artland ebenso

Heimsieg gegen Würzburg katapultiert Ludwigsburg auf den achten Platz / Oldenburg spielt sich in Playoff-Form / Bayreuth kann Klassenerhalt noch nicht sichern - Die Spiele des 31. Spieltags in der Zusammenfassung.

Die Ergebnisse im Überblick:

ratiopharm ulm - medi bayreuth 92:74

EWE Baskets Oldenburg - Phoenix Hagen 92:71

MHP RIESEN Ludwigsburg - s.Oliver Baskets 77:62

Telekom Baskets Bonn - Mitteldeutscher BC 89-78

Von: Robert Jerzy

ratiopharm ulm - medi bayreuth 92:74 (Boxscore)

Dass der Ausfall von Nicolai Simon und Kevin Hamilton auf Seiten des Gasts schwer wiegen würde, war absehbar. Ohne die beiden etatmäßigen Spielmacher traf Bayreuth, welches nur einen Sieg vom Klassenerhalt entfernt ist, heute in Ulm allerdings auf zwei Gegner. Zum einen auf die stark aufspielenden Spatzen, zum anderen auf sich selbst.

Am Ende des Spiels standen 17 Ballverluste auf dem Konto der Gäste. Ein Umstand, den die Franken nicht überkommen konnten. Bayreuth war kämpferisch, stark von der Freiwurflinie (was die Quote von 21/26 Treffer verdeutlichen) und traf über 50% aus dem Feld. Die angesprochenen Ballverluste und die überaus starke Offensive der Ulmer in eigener Halle entschied das Spiel zu Gunsten des Hausherrn zu Beginn des dritten Viertels. Angeführt von Nationalspieler Per Günther (neun Assists) spielte Ulm eine explosive Offensive, bei der bis auf Adam Hess jeder Spieler punktete. Auch wenn die Quote aus der Distanz auf Seiten ratiopharm ulm mit 32% (bei 34 Versuchen) nicht gut war, so konnte Bayreuth aufgrund der eigenen Schwäche (25% Trefferquote) kein Kapital daraus schlagen. Zwar

Top-Scorer der Ulmer war ein mal mehr Edgar Sosa mit 19 Punkten, gefolgt von Philipp Schwethelm (16 Punkte) und Matt Howard (12 Punkte). Bayreuth wurde angeführt von Philipp Heyden (16 Punkte), Dennis Seeley (13 Punkte und acht Rebounds) sowie Brian Qvale und Beckham Wyrick mit jeweils 12 Punkten.


EWE Baskets Oldenburg - Phoenix Hagen 92:71 (Boxscore)

Die EWE Baskets haben nach der Niederlage in der Hinrunde in Hagen erfolgreich Revanche genommen und dank einer starken offensiven Leistung das Spiel früh im dritten Viertel für sich entschieden.

Head Coach Sebastian Machowski sprach in der Pressekonferenz die Rückkehr der Aggressivität und Spielfreude bei seiner Mannschaft an. Ein Umstand, der besonders im ersten und dritten Viertel sichtbar war. Oldenburg spielte wie der Vizemeister in eigener Halle und setzte den Plan, Hagen von Beginn an am Rhythmus aus der Distanz zu stören, perfekt um. Die Stärke der Gäste - der Wurf aus der Distanz - war am heutigen Abend nicht sein Ziel. Das ohnehin schwächste Team in der Kategorie Assists erwirtschaftete lediglich elf und war von Anfang an auf Einzelaktionen von Mark Dorris (17 Punkte), Larry Gordon (12) und Dino Gregory (12) angewiesen. Der Gastgeber wirkte dagegen wie eine gut geölte Maschine, hatte am Ende 23 Vorlagen und Punkte von jedem Spieler auf dem Konto und führte Mitte des dritten Viertels mit über 20 Punkten.

Die schmalen Playoff-Hoffnungen der Hagener sind mit dieser Niederlage nun nicht mehr existent. Die Dominanz der Oldenburger bei Rebound, der eigenen Offense und Defense gegen den Distanzwurf waren am heutigen Abend zu viel für die Mannschaft von Ingo Freyer.

Die besten Akteure der EWE Baskets waren Rickey Paulding (18 Punkte, 5 Assists und 7 Rebounds), Nemanja Aleksandrov (16) sowie Chris Kramer mit 14 Punkten, 6 Assists und 4 Rebounds.


MHP RIESEN Ludwigsburg - s.Oliver Baskets 77:62 (Boxscore)

Wenn man in der ersten Halbzeit keinen einzigen Wurf aus der Distanz trifft und auswärts einem 15-Punkte-Rückstand hinterher rennen muss, wird es schwer, im Kampf um den Klassenerhalt das rettende Ufer zu erreichen. Vor allem, wenn man bei einer Mannschaft mit großen Chancen auf die Playoffs antritt. Zwar bewies Würzburg einmal mehr in dieser Saison großen Kampf im dritten Viertel, allerdings war die schwache Wurfausbeute von der Dreierlinie, gepaart mit zu vielen Unkonzentriertheiten im Ballvortrag eine Hypothek, die die Mannschaft von Stefan Koch nicht vor der Niederlage bewahrte.

Dabei waren die Chancen für den abstiegsbedrohten Club durchaus vorhanden, das Spiel enger zu gestalten. Einzig das Wurfglück fehlte, sowohl aus der Distanz als auch der Freiwurflinie, wo man acht Punkte ließ und mitunter dadurch bis auf das vierte Viertel alle anderen im Vergleich verlor. Ludwigsburg kontrollierte hingegen von Beginn an den Rebound, zwang die s.Oliver Baskets immer wieder in Ballverluste und nutzte diese zu schnellen Punkten im Fast Break.

Durch diesen überzeugenden Auftritt sind die MHP RIESEN nun auf dem achten Platz der Tabelle und in der Lage, die Playoffs aus eigener Kraft zu erreichen. Speziell auf Coby Karl, der seinen Vater George Karl zu Gast hatte, konnte Head Coach John Patrick heute setzen. Der vielseitige Small Forward erzielte 14 Punkte - darunter einen Treffer zur Halbzeitsirene von jenseits der Dreipunktelinie - 7 Assists und 8 Rebounds. Karl war einer von fünf Akteuren, die auf Seiten Ludwigsburg zweistellig punkteten, angeführt von Keaton Grant mit 15 Punkten. Durch den Sieg der WALTER Tigers spitzt sich die Situation für Würzburg auch nach dieser Niederlage weiter zu.


Telekom Baskets Bonn - Mitteldeutscher BC 89:78 (Boxscore)

Die Telekom Baskets Bonn haben sich mit einem Heimsieg über den Mitteldeutschen BC vorzeitig für die Playoffs qualifiziert. Für die Bonner ist es die 16. Teilnahme im 18 Jahren Bundesliga. Insbesondere die Rückkehr von Jamel McLean gab der Mannschaft einen besonderen Schub gegen eine motivierte Weißenfelser Mannschaft, die mit der gefährlichsten Quote aus der Distanz nach Bonn reiste und gewillt war, einen weiteren Ausnahmesieg in Richtung Playoff-Teilnahme zu holen.

In der ersten Halbzeit etablierte der Gastgeber allerdings die Grundlage für den Erfolg über den Kontrahenten dank guter Defense am Perimeter gegen die Schützen des MBC sowie eigener offensiver Stärke, die teilweise über 70% der Treffer aus der Mittel- und Nahdistanz versenkte. Speziell der 7-0 Lauf zu Beginn des zweiten Abschnitts und die sinkende Trefferquote des Gasts ließ Bonn zur Halbzeit auf 16 Punkte davon ziehen.

Die Halbzeitansprache von Silvano Poropat rüttelte den MBC allerdings noch einmal wach, was die zweite Halbzeit weit enger gestaltete. Speziell die bis dahin nicht in Erscheinung getretenen Oliver Clay und Angelo Caloiaro spielten fortan besser und versuchten den Ball, mehr ans Brett zu bringen. Als man im dritten Viertel dann das Gefühl hatte, dass sich das Blatt wendet würde und Bonn den Fuß zu früh vom Gas nahm, stellte ein 5-0 dank vier schnellen Punkten von Ryan Brooks wieder ein komfortableres Polster her.

Über die gesamte Partie hinweg fand der Mitteldeutsche BC weder zu der gewohnten Wurfstärke aus der Distanz, noch ein Mittel gegen die Bonner Offensive. 45% von jenseits der Dreipunktelinie, gepaart mit einer Freiwurfbilanz von 25/32 war schlussendlich der ausschlaggebende Faktor für den Sieg der Telekom Baskets.

Der schon angesprochene Jamel McLean führte seine Bonner im Rückkehrspiel mit 20 Punkten und 9 Assists an, gefolgt von Eugene Lawrence (11) sowie Ryan Brooks mit 10 Punkten, 4 Assists und 5 Rebounds.


Videos zum Spieltag gibt es in Kürze bei Beko-BBL.TV

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