FB Twitter Instagram YouTube Google+
News
Der Weg nach Ulm - Pokal-Qualifikation am Mittwoch: Können die drei großen B durch Oldenburg,...

Der Weg nach Ulm - Pokal-Qualifikation am Mittwoch: Können die drei großen B durch Oldenburg,...

Die drei großen B - Tabellenführer Bayern, Meister Bamberg und Pokalsieger Berlin – haben nach der Auslosung der Pokal-Qualifikation schon einmal das Fahrtziel „Beko BBL TOP FOUR in Ulm“ in ihr Navi eingegeben. Am Mittwoch liegt es nun an den Artland Dragons, den EWE Baskets Oldenburg und den Telekom Baskets Bonn, ihnen diese Tour noch zu vermasseln.

Während die ohnehin besser platzierten Teams von FC Bayern München (1.) und ALBA BERLIN (3.) dabei gegen die Artland Dragons (5.) bzw. die Telekom Baskets Bonn (6.) auch noch auf den Heimvorteil pochen können, steckt in der Neuauflage der Finals der Brose Baskets (2.) bei den EWE Baskets Oldenburg (4.) sicher die größte Brisanz. Beide Teams gehen zudem mental etwas angeschlagen (bzw. mit der nötigen Wut im Bauch) in die Partie. Die Bamberger haben zuletzt im Eurocup eine unerwartete Heimschlappe gegen Ankara erlitten, die Oldenburger müssen die hohe Bundesliga-Klatsche beim Tabellenführer München verdauen.


Mi, 19.00 Uhr: EWE Baskets Oldenburg (4) – Brose Baskets (2)

Status Quo: Der letzte Oldenburger Sieg gegen die Brose Baskets ist schon mehr als vier Jahre her. Seit den beiden Oldenburger Siegen in der Saison 2009/10 haben die Bamberger die EWE Baskets zehnmal in Folge geschlagen. Trotzdem steckt in der Neuauflage des letztjährigen Meisterschaftsfinales viel Feuer, denn für beide Kontrahenten geht es nach enttäuschenden Niederlagen um mehr als nur um das Ticket für das TOP FOUR. Vor allem in Bamberg wetzen Kritiker nach den jüngsten Rückschlägen auf der europäischen Bühne schon ihre Messer. Die Oldenburger wollen endlich ihr Loser-Image im Pokal auslöschen, das sie seit nun schon mehr als zehn Jahren verfolgt.

Duell im Fokus: Die Oldenburger müssen verletzungsbedingt weiter auf Adam Chubb und womöglich auch noch auf Robin Smeulders verzichten. Umso mehr wird es auf den – von den Bambergern – ausgeliehenen jungen Philipp Neumann ankommen, der sicher darauf brennt, im Duell mit Maik Zirbes und D’Or Fischer zu beweisen, dass es ein Fehler war, ihn aus Bamberg in den Norden abzuschieben.

Zahlen, bitte: Bamberg kassiert nur 70 Punkte pro Spiel (gleichauf mit Berlin auf Platz 1) und eine gegnerische Wurfquote von 43 Prozent (Platz 4). Oldenburg erlaubt seinen Gegnern im Schnitt nur 1,9 Assists (Platz 2), eine Wurfquote von 41 Prozent (Platz 2) sowie 75,2 Punkte (Platz 3). In der Offensive treffen die Bamberger deutlich besser aus dem Zweier-Bereich (57:50 Prozent), die Oldenburger sind deutlich besser bei den Dreiern (37:33 Prozent). 

Die Bilanz: In der ewigen Bilanz führt Bamberg 32:13. Am 11. Spieltag gewannen die Brose Baskets in Oldenburg 73:59. D’Or Fischer feierte ausgerechnet gegen seinen Ex-Club mit 16 Punkten, 7 Rebounds und 5 Blocks ein spektakuläres Debüt im Bamberger Trikot. Da die Oldenburger auch aus der Distanz glücklos waren, wurde die Niederlage am Ende recht deutlich.

Pokal-Historie: Die Oldenburger spielen im Pokal zum ersten Mal gegen die Brose Baskets. Den EWE Baskets gelang erst einmal (2002) der Sprung zum TOP FOUR. Seit Einführung des aktuellen Pokal-Modus scheiterten die Oldenburger in der Qualifikationsrunde viermal in Folge (immer auswärts) in Göttingen, Braunschweig, Ulm und Quakenbrück. Die Bamberger gewannen 1992 das letzte Pokalfinale vor der Einführung des TOP-FOUR, das sie in den folgenden Jahren sieben Mal erreichten und von 2010 bis 2012 dreimal in Folge gewannen.

Bewegte Bilder aus dem Hinspiel dieser Saison:


Mi, 20.00 Uhr: FC Bayern München (1) – Artland Dragons (5)

Status Quo: Nachdem die Quakenbrücker am letzten Wochenende gegen Braunschweig zum ersten Mal in der Saison auch ein knappes Spiel verloren haben, fahren sie mit dem Mut der Verzweiflung nach München. Vielleicht ist die Überlegenheit, die der Bundesliga-Tabellenführer am Sonntag mit seinem Kantersieg über Oldenburg einmal mehr unterstrichen hat, im Pokal ja außer Kraft gesetzt? Dass die Dragons genauso gut werfen können wie die Münchener, haben sie in dieser Saison schon mehrfach bewiesen. Die Quakenbrücker Problemzone liegt aber unter den Körben, wo sie in den letzten beiden Spielen Frankfurt und Braunschweig 15 bzw. 17 Offensivrebounds gewährten.

Duell im Fokus: Bryce Taylor (letzte Saison noch ein Dragon) trifft auf Brandon Thomas (letzte Saison noch ein Bayer). Wer hat den besseren Tausch gemacht? Bryce Taylor macht in München im Schnitt 10,0 Punkte (0,7 mehr als sein Vorgänger Thomas). Brandon Thomas markiert in Quakenbrück 12,7 Punkte/Spiel (1,6 weniger als sein Vorgänger Taylor).

Zahlen, bitte: Die Bayern (18,3) und die Artland Dragons (17,1) geben in der Beko BBL die meisten Assists pro Spiel. Bei den Ballverlusten schneiden die Bayern (12,3 / Platz 2) im Vergleich zu den Dragons (13,8 / Platz 12) aber deutlich besser ab. Spitzenwerte bieten beide Teams auch bei den Dreiern, welche die Münchener zu 39,8 Prozent treffen (Platz 1 in der Beko BBL), die Quakenbrücker zu 37,4 Prozent (Platz 3).

Die Bilanz: In der ewigen Bilanz führen die Artland Dragons 6:5. Am 12. Spieltag gewann der FC Bayern in Quakenbrück 92:79. Vor allem Center John Bryant brannte mit 17 Punkten (4/7 Dreier) und 11 Rebounds ein Feuerwerk in der Artland Arena ab. Unter dem Korb klar unterlegen (35:44 Rebounds), trafen die Quakenbrücker nur 12/35 Dreier, die Bayern 11/17. 

Pokal-Historie: Die Artland Dragons und der FC Bayern trafen in der letzten Saison beim TOP-FOUR von Berlin im Spiel um den 3. Platz zum ersten Mal im Pokal aufeinander (Bayern gewann 88:76). Für die Bayern war das die erste Teilnahme an einem TOP-FOUR, für die Artland Dragons die fünfte nach 2006 (4. Platz), 2007 (Finale), 2008 (Pokalsieger) und 2011 (3. Platz).

Bewegte Bilder – Die Dragons haben vergangene Saison im Audi Dome gewonnen und zwar durch einen Buzzerbeater. Der Schütze dieses Zauberwurfs ist diesmal wieder am Start, trägt jetzt allerdings rot-weiß:


Mi, 20.00 Uhr: ALBA BERLIN (3) – Telekom Baskets Bonn (6)

Status Quo: Die alten Rivalen ziehen sich in dieser Saison offenbar wie Magneten an. Nach zwei Spielen im Eurocup und dem Bundesliga-Hinspiel feiert ALBA-Center Jonas Wohlfarth-Bottermann am Mittwoch schon das vierte Wiedersehen mit seinem letztjährigen Club. Die Berliner schwimmen nach wettbewerbsübergreifend 15 Siegen in Folge auf einer Woge des Erfolgs, haben allerdings in der letzten Woche bei einem kräftezehrenden Eurocup-Trip kreuz und quer durch die Ukraine viele Energie verbraucht. Die Bonner haben zwar am Wochenende (nach Verlängerung) gegen Ulm verloren, können sich aber  auf der Fahrt nach Berlin mit ihrer Auswärtsbilanz von 8:1 Siegen trösten.

Duell im Fokus: Es ist kein Geheimnis, dass im Bonner Spiel viele Fäden bei Jared Jordan zusammenlaufen. Entsprechend wird die vom defensivstarken Spielmacher Cliff Hammonds angeführte Berliner Verteidigung alles daran setzen, den Bonner Point Guard aus dem Spiel zu nehmen. In den bisherigen drei Saisonduellen kam Jordan trotzdem im Schnitt immer noch auf 7,7 Punkte und 4,7 Assists.

Zahlen, bitte: Die Statistik bescheinigt den Berlinern das Prädikat „beste Defense“ der Liga. ALBA gesteht seinen Gegnern nur 70 Punkte pro Spiel, nur 11,6 Assists und eine Wurfquote von nur 40 Prozent zu – alles Spitzenwerte. Aber auch die Bonner müssen ihre Liga-Statistik nicht verstecken, wo sie die meisten Ballgewinne (7,5) und die wenigsten Ballverluste (11,3) verzeichnen.

Die Bilanz: In der ewigen Bilanz führt ALBA 39:24 (inkl. der beiden Berliner Siege im diesjährigen Eurocup – 86:65 in Bonn und 76:61 in Berlin). In der Beko BBL schlugen die Bonner ALBA am 7. Spieltag 60:59. Am Ende einer von schwachen Wurfquoten auf beiden Seiten geprägten Defensivschlacht wurde ausgerechnet der Ex-Bonner Alex King Berlins tragischer Held, als er zwei Sekunden vor Schluss Benas Veikalas (18 Punkte) beim Korberfolg foulte und ihm so die Chance gab, mit dem Bonus-Freiwurf den Bonner Siegtreffer zu markieren (Video unten).

Pokal-Historie: Im Pokal trafen sich die beiden Erzrivalen bislang zweimal: 2005 schalteten die Bonner ALBA im Viertelfinale mit 96:85 aus, 2009 schlug ALBA im Finale von Hamburg 69:44. Die Bonner erreichten bislang viermal das TOP-FOUR: 2003 (Halbfinale), 2005 (Finale), 2009 (Finale) und 2012 (Finale). ALBA BERLIN stand schon zehnmal im TOP-FOUR, erreichte dabei acht Mal das Finale und wurde sieben Mal Pokalsieger (1997, 1999, 2002, 2003, 2006, 2009 und 2013).

easyCredit Telekom TipBet Spalding Ranko Simba Dickie Group Kinder plus Sport