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Europa
Deutschland gegen Italien - Zwei Eurocup-Endspiele am Mittwoch: Begleiten Bamberg und Ulm die...

Deutschland gegen Italien - Zwei Eurocup-Endspiele am Mittwoch: Begleiten Bamberg und Ulm die...

Während ALBA BERLIN schon sicher im Achtelfinale steht, machen es die Brose Baskets und ratiopharm ulm im Eurocup bis zum letzten Spieltag spannend (Foto: Harry Langer). Beide können dabei in ihren „Endspielen“ am Mittwoch gegen italienische Gegner aber auf eine kleine „Versicherung“ zählen, die sie sich in der Hinrunde verdient haben. Die Ulmer dürfen gegen Cantu mit bis zu acht Punkten Differenz verlieren, ohne ihr Achtelfinalticket zu gefährden. Die Brose Baskets können sich bei Dinamo Sassari eine Niederlage mit bis zu elf Punkten Differenz erlauben. ALBA BERLIN, das die Last32 gegen Radnicki Kragujevac beendet, wird am Mittwoch mit Interesse auch auf die Begegnung auf Sardinien schauen, denn Bamberg oder Sassari werden im Achtelfinale auf die Berliner treffen.

TV-Termine:

Paarung: Ulm – FoxTown Cantu  (Mi, 19.1., 19.30 Uhr)

Wann: Übertragungsbeginn ist um 19.15 Uhr.

Wo: Als kostenloser Internetstream auf der Homepage von ratiopharm ulm und hier bei uns auf der Homepage.

Paarung: Berlin – Radnicki Kragujevac (Mi, 19.1., 20.00 Uhr)

Wann: Übertragungsbeginn ist um 19:50 Uhr.

Wo: Als kostenloser Internet-Stream auf der Homepage des rbb.

Paarung: Dinamo Sassari - Bamberg (Mi, 19.1., 20.30 Uhr)

Wann: Übertragungsbeginn ist um 20.25 Uhr.

Wo: Im Fernsehen auf TV Oberfranken und auf Eurosport2.


Mittwoch, 19.30 Uhr: ratiopharm ulm – FoxTown Cantu

Die komplizierte Ausgangssituation in der Ulmer Gruppe I löst sich ganz einfach auf, wenn Nanterre und Ulm (beide 3:2 Siege) am Mittwoch ihre Heimspiele gegen Izmir und Cantu (beide 2:3) gewinnen. Die Ulmer qualifizieren sich dann mit einem Sieg über FoxTown Cantu als Gruppenzweiter für das Achtelfinale. Bei einer gleichzeitigen Niederlage Nanterres würde Ulm mit einem Sieg sogar noch Gruppensieger. Verlieren Ulm und Nanterre, beenden alle vier Teams die Gruppe I gleichauf, was den Ulmern dank ihres guten Korbverhältnisses zumindest den zweiten Platz bescheren würde – solange Izmir nicht sehr hoch (mit ca. 30 Punkten) in Paris gewinnt und die Ulmer ihre Heimniederlage in Grenzen halten (nicht höher als mit ca. 15 Punkten). Schlägt Nanterre die Türken, dann muss Cantu mit mehr als acht Punkten in Ulm gewinnen, um die Ulmer noch vom zweiten Platz zu verdrängen.

Mit 7:0 Siegen in Folge (darunter zwei gegen die Artland Dragons) furios gestartet, ist Cantu im Dezember und Januar begleitet von einigem Verletzungspech aus dem Tritt gekommen. Negativer Höhepunkt dieser Schwächephase war die 97:108-Heimniederlage gegen ratiopharm, als die Ulmer im zweiten Viertel in der ungeheizten Arena mit 36:16 heißliefen. Angeführt von Edgar Sosa (24 Punkte und sieben Assists) und Daniel Theis (20 Punkte und acht Rebounds) punkteten gleich sechs Spieler bei den Ulmern für diesen Schlüsselsieg zweistellig:

Mit einem 89:74 über Nanterre wahrte Cantu aber in der letzten Woche seine letzte Chance, die Trainer Sacripanti nun im Rückspiel in Ulm mit einem mittlerweile wieder kompletten Team nutzen will. Neben den schon im Hinspiel besten Akteuren, Spielmacher Joe Ragland, dem aus der Distanz gefährlichen Power Forward Maarten Leunen sowie dem bulligen Center Adrien Uter hofft Cantu vor allem auf den wieder genesenen Nationalcenter Marco Cusin mit seinen gefürchteten Blocks. Zusätzliches Selbstvertrauen holte sich Cantu am Wochenende mit einem 83:80 im Spitzenspiel gegen Rom, bei dem nach langer Durststrecke endlich auch einmal wieder Pietro Aradori (Nr. 21) mit 25 Punkten so auftrat, wie man das vom Nationalspieler in Cantu erwartet:

FoxTown Cantu im Stenogramm

Guards: Joe Ragland (24, 182, USA, 15 ppg, 45% Dreier, 5 apg), Stefano Gentile (24, 191, 43% Dreier), Roberto Rullo (23, 190, 51% Dreier).

Forwards: Pietro Aradaori (25, 194, 14 ppg), Michael Jenkins (27, 191, USA, Ex-Tübingen, 44% Dreier), Marten Leunen (28, 206, USA), Marcel Jones (28, 203, USA, 11 ppg), Awudu Abass (20, 196).

Center: Marco Cusin (28, 21, 2 bpg), Adrian Uter (29, 200, JAM, 13 ppg, 6 rpg), Denis Marconato (38, 214).

Headcoach: Stefano Sacripanti (43, seit Sommer zurück, achte Saison in Cantu).


Mittwoch, 20.00 Uhr: ALBA BERLIN - Radnicki Kragujevac

Auch das Spiel in Berlin ist ein Endspiel – allerdings nur für die Gäste aus Serbien, die vom ehemaligen Berliner Marko Marinovic angeführt werden. Der mittlerweile 31-jährige Point Guard spielt bislang eine bärenstarke Saison und ist als bester Passgeber des Eurocups der Führungsspieler der jungen Mannschaft von Radnicki Kragujevac. Auch im Hinspiel vor fünf Wochen war es vor allem Marinovic, der sein früheres Team mit 15 Punkten und acht Assists in die Verlängerung zwang, wo ALBA sich dank einer Galavorstellung von Cliff Hammonds (21 Punkte und 3/4 Dreier) doch noch 85:75 durchsetzte.

Trainer Miroslav Nikolic, der vor 14 Jahren bei Buducnost Podgorica auf Spielmacher Sasa Obradovic setzte, hatte in dieser Saison einige Mühe, sein Team auf eine Linie einzuschwören. Der afrikanische Center Mouphtaou Yarou wurde aus disziplinarischen Gründen entlassen und D. J. Seeley suchte von sich aus das Weite nach Bayreuth. Und beim 76:80 in Straßburg verlorenen Auswärtsspiel in Straßburg ging es in der entscheidenden letzten Auszeit zwischen den Nationalspielern Stefan Bircevic und Nikola Kalinic schon ordentlich zur Sache:

Trotzdem ist es Nikolic gelungen, sein Team in den letzten Wochen zusammenzuschweißen. Mit zwei klaren Heimsiegen über Straßburg und Juschne hat Radnicki die direkten Vergleiche gegen diese beiden Konkurrenten für sich entschieden und kann nun mit einem Sieg in Berlin das Achtelfinalticket lösen. Am Wochenende in der Adria-Liga unterstrich Radnicki beim 85:79-Sieg über Buducnost in Podgorica mit 15 von 32 Dreiern seine größte Stärke. Alle Radnicki-Spieler bis hin zu den Innenspielern Stefan Bircevic, Sava Lesic und Marko Brkic können an der Dreierlinie heißlaufen. Vor zwei Wochen im Pokal-Halbfinale kam sogar der spätere Cupsieger Roter Stern Belgrad gegen Radnicki mächtig ins Schwitzen und rettete nur mit viel Dusel seinen 82:78-Sieg über die Ziellinie:

Radnicki Kragujevac im Stenogramm

Guards: Marko Marinovic (301, 183, Ex-Berlin, 13 ppg, mit im Schnitt 8,5 Assists bester Passgeber des Eurocups), Radenko Pilcevic (27, 188, Ex-MBC und –Gießen), Stefan Jovic (24, 198).

Forwards: Milos Dimic (24, 194), Nikola Kalinic (22, 202, 10 ppg), Dusan Mladjan (27, 198, 12 ppg, 49% Dreier).

Center: Stefan Bircevic (24, 210, 13 ppg, 47% Dreier), Marko Brkic (31, 206), Stefan Balmazovic (24, 202, 47% Dreier), Sava Lesic (25, 205, 12 ppg, Topscorer der Adria-Liga).

Headcoach: Miroslav Nikolic (58, vierte Saison in Kragujevac).


Mittwoch, 20.30 Uhr: Dinamo Sassari - Brose Baskets

Die Brose Baskets stehen am letzten Spieltag der Last32 auf Sardinien vor der schwierigsten Aufgabe - allein schon weil sie auswärts antreten müssen. Dass die Bamberger sich nach dem 83:72 gewonnenen Hinspiel eine Niederlage mit bis zu elf Punkten Differenz erlauben können, wäre gegen viele Gegner ein beruhigendes Polster, aber nicht beim unberechenbaren Dinamo Sassari. Die Bamberger erwartet im 5.000 Zuschauer fassenden PalaSerradimigni von Sassari ein ganz anderes Spiel als vor fünf Wochen, als Anton Gavel und Rakim Sanders die Brose Baskets mit zusammen neun von zwölf Dreiern zum Sieg warfen, während Sassari außer Power Forward Drew Gordon (19 Punkte und 14 Rebounds) nicht viel zu bieten hatte.

Sassari nimmt mehr Dreier als jedes andere Team im Eurocup, pro Partie im Schnitt 31 – und die auch gerne wild und aus hohem Tempo heraus. Dass die klein besetzten Sardinier, wenn sie erst einmal heiß laufen, kaum noch zu stoppen sind, zeigte sich vor zwei Wochen, als Sassari beim italienischen Pokal-Final8 in Mailand nacheinander den Gastgeber (82:80 im Viertelfinale), Reggio Emilia (92:86) und den Meister und Cupverteidiger Siena (80:73 im Finale) bezwang und den ersten Titel seiner Vereinsgeschichte gewann. Spielmacher Travis Diener (fehlte in Bamberg verletzt) wurde zum MVP gekürt:

Dass Sassari nach diesem Parforce-Ritt (drei Spiele Fr-Sa-So) und inklusive Pokalfeier mittwochs im Eurocup in Ankara 75:104 unter die Räder kam, war keine Überraschung - zumal die Italiener von vornherein wussten dass die endgültige Entscheidung erst am letzten Spieltag in eigener Halle gegen Bamberg fällt, wo sie Ankara vor sechs Wochen 103:67 überrollt hatten. Wie schnell man in Sassari gegen den von den beiden Cousins Travis und Drake Diener sowie dem Ex-Trierer Caleb Green angeführten frischgebackenen Pokalsieger unter die Räder kommen kann, erfuhr am Sonntag Vanoli Cremona bei seiner 61:95-Niederlage. Mit 14 von 28 Dreiern war Sassari dabei einmal mehr ganz in seinem Element, wobei mit Massimo Chessa (3/3 Dreier) und Manuel Vanuzzo (3/4) zwei Bankspieler den Vogel abschossen.

Dinamo Banco di Sardegna Sassari im Stenogramm

Guards: Travis Diener (31, 185, 6 apg), Marques Green (31, 165, USA, 44% Dreier, 6 apg, 2 spg), Massimo Chessa (25, 188).

Forwards: Drake Diener (31, 185, USA, 17 ppg, 54% Dreier, bester Dreierschütze der italienischen Liga), Omar Thomas (31, 196, USA, 14 ppg), Caleb Green (28, 203, USA, Ex-Trier, 19 ppg, 6 rpg), Giacomo Devecchi (28, 196), Brian Sacchetti (27, 200), Manuel Vanuzzo (38, 203).

Center: Drew Gordon (23, 205, USA, 13 ppg, 7 rpg, 2 spg, 2 bpg), Amedeo Tessitori (19, 208).

Headcoach: Romeo Sacchetti (60, fünfte Saison in Sassari).

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