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Djedovic sichert München den Derbysieg / Frankfurt bezwingt Ulm

Djedovic sichert München den Derbysieg / Frankfurt bezwingt Ulm

Nihad Djedovics Fabelabend (31 Punkte) sichert dem FC Bayern München den Sieg im bayrisch-fränkischen Derby gegen Würzburg, Frankfurt gewinnt dank einer Schlussoffensive von Jacob Burtschi und der MBC bleibt im Rennen um die Playoff-Plätze: Die Sonntagspartien des 27. Spieltags in der Zusammenfassung.

New Yorker Phantoms Braunschweig – Mitteldeutscher BC 72:76

FRAPORT SKYLINERS – ratiopharm ulm 71:67

FC Bayern München – s.Oliver Baskets 98:84

Von: Joshua Wiedmann

New Yorker Phantoms Braunschweig – Mitteldeutscher BC 72:76 (Boxscore)

Der Mitteldeutsche BC bleibt weiter im Playoff-Rennen. Bei den New Yorker Phantoms Braunschweig gelang dem Team von Coach Silvano Poropat der vierte Sieg in Folge, mit dem der MBC dem Achtplatzierten aus Ludwigsburg in der Tabelle weiter auf die Pelle rückt.

Die Partie begann gewissermaßen, wie das Hinspiel aufgehört hatte: nämlich mit einem Michael Cuffee in Spiellaune. Der Forward, der beim 73:71-Hinspielsieg der „Wölfe“ den Gamewinner versenkt hatte, markierte die ersten 10 Punkte seines Teams. Weil außer Cuffee aber zunächst kein MBC-Spieler seinen Rhythmus fand und Braunschweig den Ball gut zirkulieren ließ, gehörte die Anfangsphase den Hausherren (18:10).

Zwei Dreier von Malte Schwarz brachten die Gäste zu Beginn des zweiten Viertels aber rasch wieder auf Schlagdistanz. Und weil Center Martins Meiers vorne im Pick-and-Roll-Spiel glänzte und hinten mit sehenswerten Blocks die Bretter putzte, übernahmen die „Wölfe“ in der 15. Minute erstmals wieder die Führung (25:26). Wirklich absetzen konnte sich bis zur Halbzeitsirene in einer hitzigen Begegnung aber keine Mannschaft.

Und im Gleichschritt ging es auch in die Schlussphase. Nach der zehnten Spielminute betrug die Differenz zwischen beiden Teams nur noch einmal – beim 53:47 – mehr als vier Zähler. Während auf Phantoms-Seite Kyle Visser (15 Punkte) und Immanuel McElroy (18) die Fäden zogen, beackerte auf der Gästeseite nun Center Djordje Pantelic die Bretter (10 Rebounds). Die besseren Nerven hatte dann der MBC: Die „Wölfe“ trafen sieben ihrer letzten acht Freiwurf-Versuche und hatten in Adonte Parker (11 Punkte in den letzten fünf Minuten) den Schlüsselspieler der Schlussphase in ihren Reihen.

Die Phantoms trafen insgesamt nur sechs ihrer 19 Dreier-Versuche. Zwar erwischte das Quartett McElroy, Visser, Doornekamp und Swann (zusammen 57 Punkte) einen starken Tag. Darüber hinaus mangelte es Braunschweig, das erneut ohne den verletzten Harding Nana antreten musste, aber an Alternativen im Angriff. Für den MBC traf Michael Cuffee (17 Punkte) am Verlässlichsten.

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FRAPORT SKYLINERS – ratiopharm ulm 71:67 (Boxscore)

Frankfurt bleibt ein ungünstiges Pflaster für ratiopharm ulm. Die Schwaben, die zuletzt fünf Spiele in Folge gewonnen hatten, verloren bei den FRAPORT SKYLINERS einen Krimi mit 71:67 und damit zum fünften Mal in Folge in der Mainmetropole. 

Die SKYLINERS schienen den Schwung aus dem Bayern-Spiel mitgenommen zu haben und überraschten die Ulmer mit einem 8:2-Start. Die Gastgeber machten hinten die Schotten dicht und erzielten besonders im Schnellangriff wiederholt leichte Punkte. Die Gäste dagegen kamen ohne den angeschlagenen Edgar Sosa kaum zu einfachen Zählern und fanden auch von außen anfangs keinen Rhythmus.

Erst ein Slam Dunk von Daniel Theis – gefolgt von einem Dreier durch Cameron Long (18 Punkte) – brachte Ulm Mitte des zweiten Viertels ins Laufen. Und kurze Zeit später besorgte der starke Will Clyburn, der auch defensiv viel Druck auf die SKYLINERS-Guards ausübte, die erste Führung für die „Spatzen“ (28:30). Ein 16:7-Laufe bescherte den Gästen dann auch zur Halbzeit eine knappe Führung.  

Erneut waren es aber die Frankfurter, die besser aus der Kabine kamen: Ramon Galloway (18 Punkte) schloss einen 10:2-Run der Gastgeber per Druckkorbleger spektakulär ab. Dass sich ratiopharm ulm davon schnell erholte, lag vor allem an Per Günther (16 Punkte), der an den nächsten zehn Ulmer Zählern beteiligt war und insgesamt 12 Punkte im dritten Viertel erzielte.

Dass in einer Partie, die bis in die Schlussphase auf Augenhöhe ausgetragen wurde, letztlich die Gastgeber jubelten, hatten diese vor allem Jacob Burtschi zu verdanken: Zwei Dreier des US-Forwards innerhalb von 80 Sekunden brachten die SKYLINERS auf 68:60 in Führung. Als Jarred DuBois noch einen weiteren Distanztreffer nachlegte, war die Messe in der Fraport Arena gelesen.

Ulm brachte dagegen insgesamt nur sechs von 21 Dreier-Versuchen im Korb unter und leistete sich in der Crunchtime zu viele Ballverluste. Zum Wiedersehen mit Dane Watts kam es übrigens nicht: Der Ex-Ulmer im Trikot der Frankfurter musste nach seinem Nasenbruch weiter pausieren.

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FC Bayern München – s.Oliver Baskets 98:84 (Boxscore)

Der FC Bayern München hat sich nach zuletzt zwei Niederlagen (in Frankfurt und Istanbul) vor eigenem Publikum rehabilitiert. Der Tabellenführer übernahm im Derby gegen Würzburg nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte mehr und mehr die Kontrolle und gewann letztlich vor allem dank eines glänzend aufgelegten Nihad Djedovic (31 Punkte).

In den ersten 20 Minuten liefen die Bayern stark aufspielenden Würzburgern aber noch häufig hinterher. Besonders Maurice Stuckey und Marcellus Sommerville erwischten die Münchner immer wieder eiskalt. Wäre Djedovic nicht gewesen, der früh die Zügel im Bayern-Spiel in die Hand nahm, wäre die Würzburger Halbzeitführung wohl deutlicher ausgefallen als nur zwei Punkte (43:45).   

Erst das Ende des dritten Viertels brachte die Wende: Ein 9:2-Lauf, an dem Robin Benzing maßgeblich beteiligt war, brachte den Bayern erstmals in der Partie ein kleines Polster ein. Dieses schmolz zu Beginn des Schlussviertels aber schnell auf sechs Zähler zusammen. Zwei Bayern-Dreier durch Lucca Staiger und den allgegenwärtigen Nihad Djedovic initiierten dann aber den nächsten Bayern-Lauf, der die Gastgeber auf bis zu 13 Punkte in Führung brachte.

Auch wenn die Gäste daraufhin noch mehrfach am Ausgleich schnupperten, ließen sich die Bayern den Sieg in den Schlussminuten nicht mehr nehmen. Neben dem überragenden Djedovic, der zehn seiner 31 Punkte an der Freiwurflinie erzielte, wussten auch John Bryant (13 P) und Robin Benzing (12) zu gefallen. Auf der Gegenseite traf Maurice Stuckey am Sichersten. Besonders die schwache Reboundleistung (33:19 für München) verbaute Würzburg indes die Chance, in München für eine Überraschung sorgen zu können.

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Videos zum Spieltag gibt es in Kürze bei Beko-BBL.TV

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