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Ende der regulären Saison am Sonntag: Berliner „Nachspiel“ in München - Können sich die Bayern...

Ende der regulären Saison am Sonntag: Berliner „Nachspiel“ in München - Können sich die Bayern...

Nachdem das letzte Playoff-Ticket an Ludwigsburg vergeben ist, konzentriert sich das Interesse am letzten Spieltag auf das Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den WALTER Tigers Tübingen und den s.Oliver Baskets um den Klassenerhalt. Beide punktgleichen Mannschaften spielen zu Hause (Würzburg gegen Bayreuth und Tübingen gegen Hagen), aber die Tübinger haben den direkten Vergleich gewonnen und ihr Schicksal somit in eigener Hand. Die s.Oliver Baskets benötigen hingegen zum Klassenerhalt einen eigenen Sieg und eine gleichzeitige Tübinger Niederlage.

Auf den vorderen Plätzen rangeln die Brose Baskets und ALBA BERLIN noch um den zweiten sowie die Artland Dragons und ratiopharm ulm den sechsten Platz. Die Drachen könnten bei einer Niederlage sogar noch auf den achten Platz durchgereicht werden (wenn Ludwigsburg in Oldenburg gewinnt). Hier ein Blick auf die möglichen Paarungen der am 10. Mai beginnenden Playoffs:

FC Bayern München (1) – Ludwigsburg / Artland (8)

Bamberg / Berlin (2) – Artland / Ulm / Ludwigsburg (7)

Berlin / Bamberg (3) – Ulm / Artland (6)

EWE Baskets Oldenburg (4)Telekom Baskets Bonn (5)


Do, 15.00 Uhr: ALBA BERLIN (3) – FRAPORT SKYLINERS (11)

Status Quo: ALBA erhält in einem Nachholspiel des 24. Spieltags Besuch von seinem früheren Trainer Gordon Herbert, der am Donnerstag sicher drei Kreuze macht, dass diese „Seuchensaison“ für seine SKYLINERS endlich zu Ende geht. ALBA, das bei einer gleichzeitigen Bamberger Niederlage gegen Bonn noch eine Chance hat, mit zwei Siegen auf den zweiten Platz vorzurücken, wird dieses Spiel nutzen, um auszuprobieren, wie man ohne Center Leon Radosevic auskommt, der mit einer Fußverletzung für zwei bis drei Wochen ausfällt.

Duell im Fokus: Konstantin Klein war 2009 der Spielmacher von ALBA BERLINs U19-Meisterteam. Jetzt kehrt er als startender Spielmacher der SKYLINERS nach Berlin zurück, wo ihm mit Cliff Hammonds der beste Verteidiger der Liga das Leben schwer machen wird.

Zahlen, bitte: Berlin hat – wettbewerbsübergreifend – seine letzten 19 Heimspiele gewonnen. Die Frankfurter haben ihre letzten drei Spiele gewonnen, vier Siege in Folge wären Saisonrekord für sie.

Die Bilanz: In der ewigen Bilanz führt ALBA 36:21. Am 17. Spieltag gewannen die Berliner in Frankfurt 68:54. Gegen stark ersatzgeschwächte Frankfurter kam ALBA mit 19 Punkten (ohne Fehlwurf) durch Leon Radosevic zu einem ungefährdeten Sieg. Danilo Barthel war mit 17 Zählern bester Frankfurter.


Do, 15.00 Uhr: Brose Baskets (2) – Telekom Baskets Bonn (5)

TV/Livestream: Als kostenfreier Internetstream ab 14.55 Uhr auf der Homepage der Brose Baskets und hier auf www.Beko-BBL.de.

Status Quo: Die spannendste Frage ist, ob Jared Jordan (Fußverletzung) gegen sein ehemaliges Team aufs Parkett zurückkehrt oder ob er mit seinem Comeback bis zu den Playoffs wartet. Die Bamberger würden mit einem Sieg ihren zweiten Tabellenplatz sichern, die Bonner haben ihren fünften Platz bereits in der Tasche.

Duell im Fokus: Benas Veikalas trifft wieder: fünf von sieben gegen Oldenburg, fünf von acht in Quakenbrück und drei von vier gegen Braunschweig. Aber trifft er auch im Duell gegen Anton Gavel?

Zahlen, bitte: Eugene Lawrence glänzte am Sonntag gegen Braunschweig ganz in der Art seines Vorgängers mit elf Assists. In nunmehr zehn Spielen gab er im Schnitt 6,3 Assistenten. Einen besseren Schnitt hat in der Liga-Statistik nur ... Jared Jordan mit 7,8 in 23 Spielen für die Telekom Baskets und 6,6 in acht Spielen für die Brose Baskets.

Die Bilanz: In der ewigen Bilanz führt Bamberg 34:23. Am 9. Spieltag gewannen die Brose Baskets in Bonn 83:69. Ohne den verletzten Zack Wright (mit Gavel und Goldsberry als Spielmacher) nahmen die Bamberger um Jamar Smith (15 Punkte) und Damir Markota (14) das Spiel mit 35:24 Rebounds im zweiten und dritten Viertel unter ihre Kontrolle. Benas Veikalas (16) führte die Bonner Scorer an. Jared Jordan kam auf 5 Punkte und 8 Assists.


Do, 15.00 Uhr: New Yorker Phantoms Braunschweig (15) – FC Bayern München (1)

Status Quo: Dieses Nachholspiel des 31. Spieltags hat keine Auswirkungen auf die Playoff-Konstellation. Trotzdem interessant: Münchens Co-Trainer Emir Mutapcic, Heiko Schaffartzik und Yassin Idbihi kehren an ihre alte Wirkungsstätte zurück.

Duell im Fokus: Mit nur neun Zählern am letzten Spieltag verpasste Isaiah Swann zum erst dritten Mal in der Saison einen zweistelligen Score. In der Volkswagenhalle will er sich sicher nicht so gegen Nihad Djedovic und Bryce Taylor aus der Saison verabschieden.

Die Bilanz: In der ewigen Bilanz führen die Braunschweiger 5:4. das Hinspiel gewann der FC Bayern am 17. Spieltag 96:92. Svetislav Pesic monierte nach dem Spiel die „Überheblichkeit“ seiner Spieler, die den Gästen um Swann (23 Punkte) fast eine Sensation erlaubt hätten. Die Phantoms trafen 16/38 Dreier (42 Prozent).


Do, 15.00 Uhr: Eisbären Bremerhaven (13) – RASTA Vechta (18)

Status Quo: Seine Abschiedsvorstellung gibt der Absteiger ausgerechnet bei dem Club, gegen den ihm in dieser Saison der höchste Sieg gelang. Die Eisbären haben ihre letzten sieben Spiele alle verloren.

Duell im Fokus: Darius Adams müsste an diesem letzten Spieltag fünf Punkte mehr erzielen als Isaiah Swann gegen die Bayern, um die Saison als Topscorer der Beko BBL zu beenden. Werden ihm die Vechtaer um Richard Williams „Schützenhilfe“ leisten oder als Spielverderber auftreten?

Die Bilanz: Das Hinspiel gewann RASTA Vechta am 16. Spieltag 89:70. Der klare Sieg weckte im ersten Spiel des neuen Jahres in Vechta Hoffnungen auf den Klassenerhalt, die sich nicht erfüllen sollten. Brandon Bowman war mit 22 Punkten Topscorer.


Do, 15.00 Uhr: Artland Dragons (7) – Mitteldeutscher BC (9)

Status Quo: So schnell kann das gehen. Nach 30 Spieltagen träumten manche im Artland noch vom vierten Platz. Jetzt droht bei einer Niederlage (und einem gleichzeitigen Ludwigsburger Erfolg in Oldenburg) gar der Absturz auf den achten Platz. Mit einem Sieg (bei einer gleichzeitigen Ulmer Niederlage) können die Artland Dragons aber auch noch auf den sechsten Platz vorrücken.

Duell im Fokus: Artlands Spielmacher David Holston (2/10 Würfe) und MBC-Guard Adonte Parker (3/11 Würfe) erwischten am letzten Spieltag bei den Niederlagen ihrer Clubs einen schwarzen Tag. Wetten, dass beide es am Donnerstag besser machen?

Zahlen, bitte: Mit den Artland Dragons (9,2 pro Spiel) und dem MBC (8,6) treffen die beiden Mannschaften aufeinander, die die meisten Dreier in der Beko BBL erzielen.

Die Bilanz: In der ewigen Bilanz führen die Artland Dragons 5:4. Am 7. Spieltag gewannen die Dragons beim MBC 76:71. David Holston führte die Dragons mit 19 Punkten und fünf Assists zum ersten Quakenbrücker Sieg in Weißenfels – trotz 23 Punkten und neun Rebounds von Michael Cuffee.


Do, 15.00 Uhr: EWE Baskets Oldenburg (4) – MHP RIESEN Ludwigsburg (8)

Status Quo: Die MHP RIESEN sind mit ihrer aggressiven Verteidigung vielleicht ein gar nicht so unpassender Gegner für Oldenburg für eine letzte Generalprobe vor dem Playoff-Duell gegen Bonn. Die Ludwigsburger können bei einem Sieg in der Tabelle noch die Artland Dragons vom 7. Rang verdrängen, wenn die gegen den MBC verlieren.

Duell im Fokus: Seit sein Vater ihn auf der Tribüne anfeuert, ist Coby Karl noch besser geworden. Gegen Hagen glänzte er mit 17 Punkten, zehn Rebounds und sechs Assists. Aber auch Rickey Paulding ist heiß (zuletzt 20 Punkte in Bamberg und 19 gegen Tübingen).

Zahlen, bitte: Wenn die EWE Baskets am Donnerstag nicht einen ganz schwachen Tag aus der Distanz erwischen, gehen sie als das Team mit der besten Dreierquote in die Playoffs (39,4 Prozent). Die Ludwigsburger sind von den acht Playoff-Teams an der Dreierlinie mit 35,4 Prozent immerhin das viertbeste.

Die Bilanz: In der ewigen Bilanz führt Oldenburg 18:5. Am 7. Spieltag gewannen die Oldenburger in Ludwigsburg 90:86. In einem umkämpften Spiel standen beide Seite jeweils 35 Mal an der Freiwurflinie. Die Oldenburger trafen 31, die Ludwigsburger 25. Topscorer waren Julius Jenkins (22) für die EWE Baskets und C. J. Harris (23) für die MHP RIESEN.


Do, 15.00 Uhr: TBB Trier (12) – ratiopharm ulm (6)

TV/Livestream: Als kostenfreier Internetstream ab 14.30 Uhr auf www.tbb-trier.de/livestream und auf www.Beko-BBL.de.

Status Quo: Ohne die verletzten Trevon Hughes und Laurynas Samenas wird es für die Trierer schwer, eine Niederlage zum Saisonabschluss zu vermeiden – zumal die Ulmer sich keine Niederlage an der Mosel erlauben dürfen, weil sie damit riskieren würden, ihren sechsten Platz an die Artland Dragons zu verlieren.

Duell im Fokus: Daniel Theis feierte am Sonntag gegen Artland mit 15 Punkten und 5 Rebounds in 17 Minuten ein vielversprechendes Comeback. Andy Seiferth tat sich da mit sieben Punkten und sechs Rebounds in 26 Minuten in Bayreuth schwerer.

Zahlen, bitte: Ulm sammelt die drittmeisten Rebounds in der Beko BBL (37,7 pro Spiel), Trier die zweitwenigsten (32,1).

Die Bilanz: In der ewigen Bilanz führt Ulm 17:8. Am 6. Spieltag gewannen die Trierer in Ulm 84:79. Ohne den verletzten Andy Seiferth überraschte Trier die Ulmer mit einem 11:0-Blitzstart. Die geschockten Ulmer um Per Günther (24 Punkte) benötigten bis zur 32. Minute, um erstmals in Führung zu gehen, aber Jermaine Anderson (18) und Jermaine Bucknor (13) führten Trier am Ende doch zum Überraschungssieg.


Do, 15.00 Uhr: WALTER Tigers Tübingen (16) – Phoenix Hagen (10)

TV/Livestream: Im TV ab 14.55 Uhr auf SPORT1 und als kostenfreier Internetstream auf www.Beko-BBL.de.

Status Quo: Um erstklassig zu bleiben, müssen die WALTER Tigers „nur“ noch dieses Spiel gewinnen. Notfalls tut es auch eine gleichzeitige Würzburger Niederlage.

Duell im Fokus: Der 37-jährige Bernd Kruel trifft in seinem letzten Bundesligaspiel auf den 19-jährigen Bogdan Radosavljevic.

Zahlen, bitte: Mit Hagen (42,1 Prozent) und Tübingen (41,9 Prozent) treffen die beiden Bundesligisten mit der schwächsten Trefferquote aufeinander.

Die Bilanz: In der ewigen Bilanz führt Tübingen 6:3. Am 13. Spieltag gewannen die Tigers in Hagen 95:78. Gegen die vom überragenden Branislav Ratkovica (31 Punkte und sieben Assists) angeführten Tübinger kassierten die Hagener ihrer höchste Heimniederlage der Saison.


Do, 15.00 Uhr: s.Oliver Baskets (17) – medi bayreuth (14)

TV/Livestream: Als kostenfreier Internetstream ab 14.45 Uhr auf der Homepage der s.Oliver Baskets und auf www.Beko-BBL.de.

Status Quo: Um noch den Klassenerhalt zu schaffen, benötigen die s.Oliver Baskets nicht nur einen eigenen Sieg, sondern auch eine gleichzeitige Tübinger Niederlage gegen Hagen. Für ein zusätzliches Handicap auf Würzburger Seite sorgt die Sperre gegen ihren US-Center Jason Boone (Folge der Disqualifikation beim Spiel in Berlin).

Duell im Fokus: Das Duell der beiden Brüder Stefan und Michael Koch hat schon angenehmere Begleitumstände erlebt. Schieben ausgerechnet die von Michael Koch trainierten Bayreuther die von Stefan Koch trainierten Würzburger in die ProA?

Zahlen, bitte: Bayreuth steht mit einer Feldwurfquote von 45,9 Prozent (Platz 5) und 16,1 Assists pro Spiel (Platz 4) in der Statistik deutlich besser da als man angesichts des Tabellenplatzes vermuten würde.

Die Bilanz: In der ewigen Bilanz führt Würzburg 3:2. Am 8. Spieltag schlug Bayreuth die s.Oliver Baskets 90:77. Bayreuth entschied das Spiel mit einem 21:2-Lauf nach der Pause. Es war das letzte Würzburger Spiel unter Trainer Marcel Schröder.


So, 17.20 Uhr: FC Bayern München (1) – ALBA BERLIN (3)

TV/Livestream: Im TV ab 17.30 Uhr auf SPORT1 und als kostenfreier Internetstream hier auf www.Beko-BBL.de.

Status Quo: Das Hinspiel schlug noch wochenlang hohe Wellen auf Spree und Isar. Das Rückspiel könnte etwas entspannter werden – vor allem, wenn es am Sonntag drei Tage nach dem letzten Spieltag in diesem „Nachspiel“ um nichts mehr geht (z. B., weil Bamberg am Donnerstag seinen zweiten Platz schon angesichert hat). Trotzdem setzt dieses Spiel angesichts so vieler personeller Querverbindungen und Vorgeschichten einen brisanten Schlusspunkt unter die Punktrunde 2013/14. Der Ausfall von Leon Radosevic dürfte dabei gerade auswärts ein großes Handicap für die Berliner sein.

Duell im Fokus: Der beste Verteidiger der Beko BBL, Cliff Hammonds, gegen den MVP, Malcolm Delaney – gibt es ein spektakuläreres Match-up in der Liga?

Zahlen, bitte: ALBA erlaubt seinen Gegnern im Schnitt die wenigsten Punkte (70,1), die wenigsten Assists (11,3), die wenigsten Rebounds (31,7) und die geringste Wurfquote (41,0 Prozent). Bayern dominiert – wenn auch nicht ganz so krass - die entsprechenden offensiven Statistiken: Platz eins bei den erzielten Punkten (87,0), Platz 1 bei den Assists (17,5), Platz zwei (hinter Vechta) bei den Rebounds (38,1) und Platz drei (hinter Bamberg und Berlin) bei der Wurfquote (47,5 Prozent).

Die Bilanz: In der ewigen Bilanz führt ALBA 5:4. Am 8. Spieltag schlugen die Berliner den FC Bayern 94:74. Vor allem die Höhe der ersten Münchener Saisonniederlage war der Paukenschlag. Ohne den verletzten Leon Radosevic (aber mit dem Ersatzmann Uros Slokar) gewann ALBA die Rebounds 40:27. Topscorer waren Vojdan Stojanovski (21) für Berlin und Malcolm Delaney (19) für München:

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