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Europapokal-Vorberichte
Europapokal-Auslosung: Schwere Aufgaben für Bayern und Berlin

Europapokal-Auslosung: Schwere Aufgaben für Bayern und Berlin

Mit der heutigen Auslosung der vier Euroleague-Gruppen in Barcelona ist die vergangene Saison 2013/14 endgültig Geschichte. Alle Augen sind auf die kommende Saison 2014/15 gerichtet, in der die Beko BBL mit acht Clubs in allen drei Wettbewerben (Eurolegaue, Eurocup und EuroChallenge) vertreten ist. Besonders im Rampenlicht werden dabei natürlich der Deutsche Meister FC Meister Bayern München sowie Vizemeister und Pokalsieger ALBA BERLIN in der Turkish Airlines Euroleague stehen, die mit 24 Clubs (in vier Sechsergruppen) am 16./17 Oktober an den Start geht. Reguläre Spieltage sind wie im Vorjahr Donnerstag und Freitag. Die ersten vier aus jeder Sechsergruppe qualifizieren sich für die nach der Weihnachtspause in zwei Achtergruppen ausgespielte „Euroleague TOP16“.

Bayern München in der „Champions-Gruppe“ C

Meister Bayern München landete bei der Auslosung in Barcelona in der Gruppe C, in der sich ausschließlich aktuelle Landesmeister finden, was bemerkenswert genug ist, sind doch nur zwölf Champions in der diesjährigen Euroleague vertreten. Vier davon müssen die Bayern hinter sich lassen, wenn sie  wie im Vorjahr die TOP16 erreichen wollen. Einzig der neue polnische Meister Turow aus der deutsch-polnischen Europastadt Zgorzelec/Görlitz ist dabei ein Euroleague-Neuling. Alle anderen Bayern-Gegner sind etablierte Topteams, für die das Verpassen der TOP16 eine herbe Enttäuschung darstellen würde.

Der zweifache Euroleague-Gewinner FC Barcelona (stand in der letzten Saison im Final Four der Euroleague) und Panathinaikos Athen (sechsfacher Euroleague-Gewinner, zuletzt 2011) dürften sogar mit noch höheren Zielen an den Start gehen. Der türkische Meister Fenerbahce Istanbul und der italienische Meister EA7 Emporio Armani Mailand zählen zu den am stärksten nach oben drängenden Clubs und haben angekündigt, ihre Investitionen zur neuen Saison noch einmal zu erhöhen.

FC BARCELONA
PANATHINAIKOS ATHENS
FENERBAHCE ULKER ISTANBUL
EA7 EMPORIO ARMANI MILAN
FC BAYERN MUNICH
PGE TUROW ZGORZELEC

ALBA BERLIN in Gruppe B gegen Titelverteidiger Maccabi

Vizemeister ALBA BERLIN, dem dank einer Wildcard der harte Gang durch die Euroleague-Qualifikation erspart blieb, trifft in der Gruppe B mit ZSKA Moskau und dem Titelverteidiger Maccabi Tel Aviv auf gleich zwei letztjährige Final-Four-Teilnehmer. Mit zusammen 25 Final-Four-Teilnahmen (ZSKA 13, Maccabi 12) sind die russischen bzw. israelischen Serienmeister zudem so etwas wie die Klassiker der Euroleague, für die die reguläre Saison allenfalls das Warmlaufen für die Kür in TOP16, den Playoffs und dem Final Four darstellt.

Im Kampf um den vierten Gruppenplatz werden die Berliner sich deshalb wohl auf die anderen drei Kontrahenten konzentrieren müssen; zwei von diesen müssen überrundet werden. Unicaja Malaga, Vierter der spanischen Meisterschaft, peilt allerdings seine zehnte TOP16-Teilnahme in Folge an. Auch der kroatische Meister Cedevita Zagreb (dessen Sportdirektor der ehemalige ALBA-Spieler Matej Mamic ist) und der als neuer französischer Meister in die Euroleague zurückgekehrte CSP Limoges sind alles andere als unbeschriebene Blätter in Europa.

CSKA MOSCOW
MACCABI ELECTRA TEL AVIV
UNICAJA MALAGA
ALBA BERLIN
CEDEVITA ZAGREB
LIMOGES CSP


Oldenburg, Artland, Bamberg und Bonn im Eurocup

Im 36 Clubs umfassenden Eurocup spielen neben den beiden Halbfinalisten EWE Baskets Oldenburg und den Artland Dragons auch die Brose Baskets und die Telekom Baskets Bonn. Beide hatten als Fünft- bzw. Sechstplatzierte die direkte Qualifikation zwar verpasst, wurden aber mit einer Wildcard in diesen zweithöchsten Wettbewerb eingeladen. Los geht es im Eurocup ab dem 14. Oktober (jeweils dienstags und mittwochs) mit einer in sechs Sechsergruppen unterteilten Punktrunde. Die ersten vier aus jeder Gruppe erreichen die „Last 32“. Wie im letzten Jahr verstärken dabei auch 2014/15 die acht Europaligisten, die den Sprung in die TOP16 verpasst haben, nach der Weihnachtspause wieder das Teilnehmerfeld in dieser in acht Vierergruppen ausgetragenen zweiten Runde.

Die Gruppen der Eurocup-Punktrunde werden erst Anfang Oktober (nach dem Abschluss der Euroleague-Qualifikation) ausgelost. Dank der vorgegebenen geografischen Aufteilung in drei West- und drei Ost-Gruppen können sich die vier Bundesligisten aber schon im Voraus darauf einstellen, in einer der drei West-Gruppen jeweils auf Gegner aus Spanien (Gran Canaria, Sevilla oder Saragossa), Italien (Rom, Cantu oder Reggio Emilia), Frankreich (Straßburg, Nancy, Dijon, Paris oder Lyon) sowie aus Belgien (Oostende oder Charleroi) oder der Adria-Liga (Ljubljana) zu treffen. Zwei der vier deutschen Vertreter werden wegen dieser geografischen Zuordnung zwangsläufig sogar in derselben Gruppe an den Start gehen.


Ulm und Frankfurt in der EuroChallenge

Mit ratiopharm ulm und den FRAPORT SKYLINERS ist die Beko BBL in der kommenden Saison auch wieder in der von FIBA-Europa organisierten EuroChallenge vertreten. Aufgeteilt in acht Vierergruppen kämpfen 32 Teams ab dem 4. November (bevorzugt dienstags) um den Einzug in die „Last16“ (vier Vierergruppen ab Januar 2015). Bei der Gruppenauslosung am vergangenen Sonntag in München landeten die Ulmer und die Frankfurter in zwei Gruppen, in denen sie zu den Favoriten auf einen der ersten beiden Plätze zählen, die zum Erreichen der zweiten Runde notwendig sind:

In der Gruppe A ist das in der letzten Saison lange als Überraschungsteam in der italienischen Liga gefeierte Enel Brindisi (am Ende mit etwas Pech nur Platz 6) sicher der schärfste Rivale von ratiopharm ulm. Die anderen Ulmer Gegner sind der holländische Vizemeister SPM Shoeters Den Bosch und der schwedische Meister Södertälje Kings.

Die FRAPORT SKYLINERS müssen sich in der Gruppe C mit dem belgischen Vizemeister Okapi Aalstar, dem Dritten der schwedischen Liga, Boras Basket, sowie dem dänischen Meister Bakken Bears Aarhus auseinandersetzen.

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