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Frankfurt bezwingt München daheim dank Kampf und Herz

Frankfurt bezwingt München daheim dank Kampf und Herz

Die FRAPORT SKYLINERS schaffen die Überraschung und siegen gegen den Tabellenführer vor ausverkauftem Haus - Das Sonntagsspiel des 26. Spieltags in der Zusammenfassung.

Von: Robert Jerzy

FRAPORT SKYLINERS - FC Bayern München 67:62 (Boxscore)

Die Frage, ob der FC Bayern München angesichts seines grandiosen Siegs in der Euro League unter der Woche gegen Real Madrid heute in Frankfurt Tribut zollt, musste nach der ersten Halbzeit gestellt werden, fand der Tabellenführer in der Offensive keinerlei Rhythmus und in der Defense kein Rezept gegen den Hausherren. 

Die vielen Verletzungen bei den SKYLINERS trüben das wahre Leistungspotenzial der Mannschaft. Head Coach Gordon Herbert konnte nie mit einer stabilen Rotation arbeiten. Auf der anderen Seite bewies die Mannschaft aufgrund ihrer positiven Moral jedoch, dass sie jeden Gegner zu jeder Zeit mit einer Leistungsexplosion überraschen kann. Und dieses Feuerwerk lieferte der Gastgeber in der ersten Halbzeit ab. Zwar standen die Bayern den Frankfurtern im defensiven Engagement in nichts nach, allerdings verstanden die SKYLINERS es sehr gut, die Ganzfeldpresse der Gäste mit schnellem Ballvortrag und gutem Passspiel auszuhebeln. Head Coach Svetislav Pesic experimentierte immer wieder mit dem defensiven System, um Frankfurt aus dem Rhythmus zu bringen und in den frühen Rückstand zu schneiden. Gordon Herbert stellte seine Mannschaft allerdings exzellent auf die wechselnde Defensive ein, die mit soliden Quoten aus der Distanz antwortete. Gerade ein 6:0 Lauf zu Beginn des zweiten Viertels verschaffte dem jungen Team viel Selbstbewusstsein gegen den Favoriten aus dem Süden. Die SKYLINERS forcierten mehr Ballverluste und erlaubten lediglich eine Trefferquote von 33% aus dem Feld, was in einer 37:25 Führung zur Halbzeit mündete.

Wie erwartet kam der Tabellenführer aggressiv und fokussiert aus der Kabine. Svetislav Pesic beorderte seine Mannschaft zu einer Ganzfeldpresse und erfolgreichem Doppeln der Aufbauspieler. In der Folge produzierte Frankfurt einige Ballverluste in den ersten Angriffen, was München für einfache Fast-Break-Punkte nutzte. Gerade als man dachte, die Partie würde kippen, stellte Frankfurt die eigenen Fehler allerdings ab und ackerte in der Defense. Denn trotz der erhöhten Intensität und des Drucks der Bayern blieb die Korbausbeute der Gäste weiterhin bei unter 35%. Auch aus diesem Grund konnte München nach dem Ende des dritten Viertels lediglich zwei Punkte vom Rückstand abtragen. Dieser Trend setzte sich im vierten Viertel fort. Immer wenn man dachte, dass der FC Bayern zu einem Lauf ausholt, konterte die junge Truppe von Head Coach Gordon Herbert Herz, Einsatz und Team-Basketball. Dass es am Ende spannender wurde als nötig war der Unerfahrenheit der Frankfurter und dem großen Druck der Bayern geschuldet. Die nervöse Schlussphase konnten die FRAPORT SKYLINERS dann jedoch für sich entscheiden, da dem FC Bayern jegliches Wurfglück an diesem Abend fehlte. Frankfurt schafft eine Sensation und bringt dem Tabellenführer eine seltene Niederlage bei, nur wenige Tage nach dem Spiel der Bayern in der Euro League. 

Die besten Scorer auf Seiten Frankfurt waren Ramon Galloway (20 Punkte) sowie Aziz N'Diaye (11 Punkte) und Danilo Barthel bzw. Konsti Klein mit jeweils 10 Punkten. John Bryant führte seine Münchener mit 12 Punkten (darunter zwei späte Dreier) an. Neben Bryant punkteten nur Bryce Taylor und Malcolm Delaney zweistellig (jeweils 10 Punkte).


Videos zum Spieltag gibt es in Kürze bei Beko-BBL.TV

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