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Herzschlagfinale: Bonn bezwingt Bremerhaven im Karnevalsspiel

Herzschlagfinale: Bonn bezwingt Bremerhaven im Karnevalsspiel

Die WALTER Tigers Tübingen ärgern ratiopharm ulm im Derby, verlieren aber knapp, und die TBB Trier feiert einen Zwei-Punkte-Erfolg gegen die New Yorker Phantoms Braunschweig – Die Samstagspartien des 24. Spieltags in der Zusammenfassung.

Die Ergebnisse im Überblick:

Telekom Baskets Bonn – Eisbären Bremerhaven 80:79

TBB Trier – New Yorker Phantoms Braunschweig 78:76

WALTER Tigers Tübingen – ratiopharm ulm 77:81

Von: Manuel Baraniak

Telekom Baskets Bonn – Eisbären Bremerhaven 80:79 (Boxscore)

Eugene Lawrence hätte sich wohl kein schöneres Debüt für die Baskets vorstellen können: Vor überwiegend kostümierten 6.000 Zuschauern im ausverkauften Telekom Dome traf der neuverpflichtete Point Guard im Karnevalsspiel 67 Sekunden vor Schluss einen wichtigen Dreier zum 80:76. Zwar verkürzte Bremerhavens Darius Adams im darauffolgenden Angriff auf 80:79, während die Bonner anschließend nicht zum Abschluss kamen. Doch den letzten Angriff der Gäste verteidigten die Hausherren stark, sodass Derrick Allen seinen Wurfversuch vergab.

Die Schlussphase deutete es an: Es war eine Partie auf Augenhöhe, in der sich keine Mannschaft mit mehr als sieben Zählern Differenz absetzen konnte. Wurfstarke Gäste erwischten dabei den besseren Start, während die Bonner durch eine aggressivere Verteidigung im zweiten Viertel die Begegnung ausgeglichen gestalten konnten. In den letzten fünf Minuten der Partie ereigneten sich dann sechs Führungswechsel und vier Gleichstände, ehe Lawrence sein ersten und bis dato wichtigsten Dreier in der Beko BBL traf.

Aus der Distanz präsentierten sich über das Spiel vor allem die Gäste aus der Hansestadt stark: Neun ihrer 13 Versuche von „Downtown“ versenkten die Eisbären. Allen voran Adas Juskevicius (15 Pkt, 3/4 3P), inklusive zwei Buzzerbeater mit der Viertelsirene, und Darius Adams (15 Pkt, 3/4 3P) trumpften hierbei auf. Auf Bonner Seite überzeugte Jamel McLean (14 Pkt, 10 Reb) mit einem Double-Double; der in die Startformation gerückte Ryan Brooks folgte mit 13 Zählern. Damit gewann beim Duell der Bonner gegen Bremerhaven zum ersten Mal seit dem 14. März 2009 wieder die Heimmannschaft.

TBB Trier – New Yorker Phantoms Braunschweig 78:76 (Boxscore)

Am Karnevalssamstag hatte es den Anschein, als hätte sich ALLSTAR-MVP Isaiah Swann als Mikrowelle verteidigt: 14 Punkte hatte der Braunschweiger Shooting Guard nach dem ersten Viertel auf dem Konto; 22 der 36 Zähler der Gäste wurden zur Halbzeitpause ihm gutgeschrieben. Doch irgendwann kühlen auch einmal Mikrowellen ab – seinen starken Offensivrhythmus konnte Swann in der zweiten Halbzeit nicht ganz fortsetzen.

Dennoch war es Swann, der den 2.827 Zuschauern noch einmal den Atem stocken ließ: Mit 1,5 Sekunden auf der Uhr traf er aus der Auszeit heraus einen Dreier mit Brett zum 77:76-Anschlusstreffer. Auf der Gegenseite verwandelte Trevon Hughes den ersten, vergab aber klug den zweiten Freiwurf, sodass sich die Gäste keine gute Wurfgelegenheit mehr erarbeiten konnten.

Die Moselstädter zeigten sich dabei hartnäckig und ließen sich nicht beirren, erst Anfang des vierten Viertels das erste Mal in Führung zu gehen. Dann drehte Andi Seiferth auf, markierte sechs Trierer Zähler in Folge, um die Hausherren mit sechs Punkten in Führung zu bringen. Diesen knappen Vorsprung behauptete die TBB, ehe Seiferth mit einem erfolgreichen Hakenwurf zwölf Sekunden vor Schluss das vorentscheidende 75:71 besorgte.

Mit 23 Zählern (zudem 8 Reb) stellte Seiferth den Topscorer Triers und traf dabei neun seiner 13 Feldwürfe. Laurynas Samenas folgte mit 17 Punkten. Swann beendete die Partie mit 29 Zählern, als er sechs seiner 14 Dreier einnetzte; Aaron Dornekamp (10 Pkt, 10 Reb) verbuchte ein Double-Double. Nach drei Heimniederlagen in Folgte konnte Trier damit das erste Mal seit dem 3. Januar wieder die Punkte in der Eifel lassen.

WALTER Tigers Tübingen – ratiopharm ulm 77:81 (Boxscore)

19 Minuten waren gespielt, als die Tübinger vor einer deutlichen Niederlage im Schwaben-Derby standen und sich mit einem 24-Punkte-Rückstand konfrontiert sahen. Doch welche Worte Tigers-Coach Igor Perovic in der Kabine auch gewählt haben mag, sie fruchteten: Wie ausgewechselt kamen die Hausherren aus der Kabine, entschieden den dritten Durchgang mit 27:12 für sich und präsentierten sich auf einmal auch aus der Distanz gefährlich (1/12 3P in der ersten Hälfte).

Kontinuierlich verkürzten die Gastgeber ihren Rückstand, sodass die mit 3.132 Zuschauern ausverkaufte Paul Horn-Arena auf eine spannende Schlussphase zusteuerte. Nach einem 7:0-Lauf führten die Tigers zweieinhalb Minuten vor Schluss gar mit 75:73. Doch danach folgten zwei punktelose Minuten, die die Ulmer zur Vier-Punkte-Führung nutzten. Edgar Sosa stellte an der Freiwurflinie bei zwölf Sekunden auf der Uhr schließlich den Endstand her.

Damit haben sich die Tübinger wie schon zuletzt gegen München und Bamberg teuer gegen eine Spitzenmannschaft verkauft, dennoch setzte es die dritte Heimniederlage in Serie. Daequan Cook zeigte seine bisher beste Leistung im Tübinger Trikot, als der ehemalige NBA-Spieler zehn seiner 17 Zähler (zudem 8 Reb) im Schlussviertel auflegte. Bester Werfer der Tigers war Jonathan Wallace (18 Pkt); Bogdan Radosavljevic (13 Pkt, 10 Reb) markierte ein Double-Double. Auf Seiten Ulms schulterten vor allem Edgar Sosa (19 Pkt, 4 Ast, 4 Stl) und Matt Howard (18 Pkt, 7 Reb) die Offensive.

Videos zum Spieltag gibt es in Kürze bei Beko-BBL.TV

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