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Holston führt Dragons zum Sieg / Bayreuth gewinnt Kellerduell

Holston führt Dragons zum Sieg / Bayreuth gewinnt Kellerduell

David Holston gewinnt das Spielmacher-Duell gegen Bonns Jared Jordan, medi bayreuth gelingt nach acht Niederlagen in Folge im Kellerduell gegen Tübingen der Befreiungsschlag, München zwingt Braunschweig in die Knie und Bremerhaven gelingt zum Abschluss der Hinrunde der zweite Heimsieg: Die Sonntagspartien des 17. Spieltags in der Zusammenfassung.

Die Ergebnisse im Überblick:

Eisbären Bremerhaven – TBB Trier 85:80

FC Bayern München – New Yorker Phantoms Braunschweig 96:92

medi bayreuth – WALTER Tigers Tübingen 68:53

Telekom Baskets Bonn – Artland Dragons 64:71

Von: Joshua Wiedmann

Eisbären Bremerhaven – TBB Trier 85:80 (Boxscore)

Die Eisbären Bremerhaven fahren zum Abschluss der Hinrunde den zweiten Heimsieg der Saison ein. Mit einem 20:4-Zwischenspurt im zweiten Viertel erspielte sich Mannschaft von Calvin Oldham gegen die TBB Trier ein Polster, von dem die Gastgeber bis zum Schluss zehrten.

Es dauerte allerdings bis zur sechsten Spielminute, ehe die Gastgeber ins Spiel fanden: Einen frühen 3:9-Rückstand egalisierten die Eisbären in der 9. Minute durch einen Dreier von Jusuf El Domiaty (12:12). Den letzten „punch“ im Auftaktviertel setzten aber wieder in Gäste, und zwar in Person von Point Guard Jermaine Anderson, der mit Ablauf der Vierteluhr von außen zum 16:19 für Trier traf.

Und die Moselstädter präsentierten sich auch im zweiten Viertel zunächst treffsicherer: Ein 2:7-Lauf untermauerte die Überlegenheit der Gäste. Doch die Eisbären blieben vor allem dank guter Arbeit am offensiven Brett (17 Offensiv-Rebounds) auf Tuchfühlung – und schließlich begannen auch die Distanzwürfe der Hausherren zu fallen. Mit einem furiosen 20:4-Lauf – an dem vor allem Philip Zwiener (16 P) und Adas Juskevicius (13) erheblichen Anteil hatten – beschloss Bremerhaven die erste Halbzeit.

Während die Eisbären nun Selbstvertrauen getankt hatten, lief bei Trier in der zweiten Hälfte nicht viel zusammen. Die TBB schnitt sich mit zweiten Wurfchancen für Bremerhaven und Ballverlusten – bedingt durch eine aggressive Verteidigung der Gastgeber – immer wieder ins eigene Fleisch. Als Darius Adams in der 27. Minute von „downtown“ zum 76:62 einnetzte, schien die Vorentscheidung gefallen zu sein. Trier kam mit sieben Punkten binnen 20 Sekunden zwar noch einmal auf Schlagdistanz, konnte letztlich aber nur Ergebniskosmetik betreiben.   

FC Bayern München – New Yorker Phantoms Braunschweig 96:92 (Boxscore)

Der FC Bayern München beendet die Hinrunde 2013/14 als Tabellenführer der Beko BBL. Die Bayern mussten sich nach der jüngsten Niederlage in Oldenburg gegen starke New Yorker Phantoms aber strecken, ehe der 15. Saisonerfolg in trockenen Tüchern war.

Der Start in die Partie gehörte zwar den Bayern (13:6), doch anschließend präsentierten sich die Phantoms als ebenbürtiger Gegner. Vor allem James Florence, Kyle Visser und Immanuel McElroy stellten die Verteidigung des Tabellenführers zunächst vor unlösbare Probleme; 32 der 40 Phantoms-Punkte bis zum Seitenwechsel gingen auf das Konto des US-Trios. Die leichten Vorteile für die Gastgeber in den ersten 20 Minuten resultierten vor allem aus einem Übergewicht am Brett und bei den Freiwürfen.

Doch nach dem Pausentee wendete sich das Blatt – vor allem, weil Isaiah Swann nun heiß lief. Mit 15 Punkten im dritten Spielabschnitt sorgte der US-Guard dafür, dass Braunschweig nun das Momentum übernahm. Zu Beginn des Schlussviertels versiegte die Offensiv-Power der Gäste aber: Während die Phantoms viereinhalb Minuten auf ihre ersten Zähler warten mussten, legte München einen 11:0-Lauf hin. Braunschweig meldete sich aber auch von diesem Rückschlag zurück: Erst zwei Freiwürfe des starken Malcolm Delaney (16 P) wenige Sekunden vor Schluss besiegelten den Bayern-Sieg in einem Offensiv-Spektakel.

Insgesamt versenkten die Münchener 63 Prozent ihrer Feldwürfe; sechs Bayern-Profis punkteten zweistellig. Auf Gäste-Seite führte Isaiah Swann, der all seine 23 Punkte in der zweiten Hälfte markierte, das Scoring-Tableau an.      

   

medi bayreuth – WALTER Tigers Tübingen 68:53 (Boxscore)

medi bayreuth schließt die Hinrunde mit einem Erfolgserlebnis ab. Nach zuletzt acht Niederlagen in Folge entschieden die Franken das Kellerduell gegen die WALTER Tigers Tübingen letztlich klar mit 68:53 für sich.

Es dauerte aber einige Zeit, ehe die Gastgeber in der heimischen Oberfrankenhalle in Schwung kamen. In der ersten Hälfte war beiden Mannschaften die Verunsicherung nach einer ungenügenden Hinrunde anzumerken; vor allem Tübingen bekam im Angriff (nur 23 Punkte in Hälfte eins) kaum etwas zustande.

Ein erfolgreicher Drei-Punkte-Wurf durch Kevin Hamilton zum 32:23 zu Beginn der zweiten Halbzeit schien dann die Initialzündung für medi bayreuth zu sein. Die Gäste kämpften sich allerdings wieder auf drei Punkte heran; erst ein Dreier durch den starken Nicolai Simon (12 P) löste die Anspannung und einen Bayreuther 10:3-Lauf aus, von dem sich die Tigers nicht mehr erholen sollten.

Bayreuth traf zwar nur 33 Prozent seiner Wurfversuche, dominierte allerdings an den Brettern (47:32 Rebounds). Die Tigers wiederum hatten ohne den verletzt fehlenden Jonathan Wallace offensiv zu wenige Durchschlagskraft; allein Sasa Nadjfeji (16 P) und Alex Harris (15) erreichten Normalform.

Courtside-Reporter Frank Wein berichtete für euch live aus der Oberfrankenhalle

Telekom Baskets Bonn – Artland Dragons 64:71 (Boxscore)

Den Artland Dragons gelingt im Duell zweier Tabellennachbarn ein wichtiger Erfolg. Nach zuletzt zwei Niederlagen hatten die „Drachen“ im Schlussviertel einer umkämpften Begegnung die entscheidenden Vorteile – und mit David Holston den Mann des Spiels – auf ihrer Seite.

Und nicht nur der Schluss, sondern auch der Start in die Partie gehörte den Gästen: Nach einem 2:8-Auftakt gelang den Telekom Baskets – nicht zuletzt dank zweier schneller Drei-Punkte-Würfe durch Ryan Brooks – bis zum Ende des ersten Viertels jedoch wieder der Anschluss (17:19).

Die Dragons blieben aber vorübergehend die spielbestimmende Mannschaft: Fünf Zähler in Folge durch Kenny Frease bescherten Quakenbrück erneut ein kleines Polster. Richtig absetzen konnten sich die Gäste aber weder zu diesem Zeitpunkt, noch zu Beginn der zweiten Hälfte, als Freases Center-Kollege Anthony King das 36:45 markierte. Stattdessen legte Bonn einen 16:6-Lauf hin, der wieder für offene Verhältnisse sorgte.

Erneut hatten die Dragons aber die passende Antwort bereit – vor allem dank David Holston. Der US-Guard (17 P) leistete sich ein hochklassiges Spielmacher-Duell mit Bonns Jared Jordan (16 P, 8 As), an dessen Ende der Dragons-Profi aber die entscheidenden Akzente setzte. Mit sechs Punkten in den letzten 140 Sekunden sorgte Holston für die Entscheidung zugunsten der „Drachen“.

Courtside-Reporterin Lena Wiemer berichtete für euch live aus dem Telekom Dome

Videos zum Spieltag gibt es in Kürze bei Beko-BBL.TV

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