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Jenkins und Paulding

Jenkins und Paulding "unstoppable": Oldenburg schlägt München

Rickey Paulding und Julius Jenkins tragen die EWE Baskets zu einem wichtigen Sieg - Das Montagsspiel des 16. Spieltags in der Zusammenfassung.

Die Ergebnisse im Überblick:

EWE Baskets Oldenburg - FC Bayern München 87:72

Von: Robert Jerzy

EWE Baskets Oldenburg - FC Bayern München 87:72  (Boxscore)

Die Umstände hätten für die EWE Baskets vor dem Heimspiel gegen den Tabellenführer aus München nicht ungünstiger sein können. Am Freitag verlor man in Berlin deutlich, eine Niederlage die lediglich eine Fortsetzung des durchwachsenen Dezembers war, in welchem Oldenburg nur zwei der fünf Partien gewinnen konnte und aus dem Eurocup ausschied. Zudem musste man auf Dru Joyce verzichten, der aufgrund seiner Tätlichkeit gegen Berlins Akeem Vargas gesperrt war.

Der FC Bayern kam hingegen mit einer Menge Rückenwind in den Norden, gewann man vor wenigen Tagen doch den Auftakt der Euro League TOP16 eindrucksvoll gegen Kaunas. Entgegen dieser Vorzeichen gestaltete sich der Beginn der Spiels allerdings sehr ausgeglichen. Oldenburg spielte wesentlich engagierter als noch zuletzt in Berlin, vor allem in der Rebound-Arbeit sah man bei den Männern von Head Coach Sebastian Machowski mehr Einsatz als zuletzt.

Ungewöhnlich unkonzentriert agierte der Tabellenführer, dessen Ballverluste im ersten Abschnitt einen Rückstand von fünf Punkten einbrachten. Viel gravierender gestaltete sich jedoch der Distanzwurf für die Bayern. Ohne einen getroffenen Dreier bei zehn Versuchen ging man in die Pause, hinzu kamen 41% Trefferquote aus der Mittel- und Nahdistanz. Zur Pause merkten die Zuschauer, dass die EWE Baskets sich nach der Schmach gegen ALBA vorgenommen hatten, ein Ausrufezeichen zu setzen. Denn auch wenn München mit einigen schnellen Punkten die zweite Halbzeit eröffnete, so war es Rickey Paulding auf der Gegenseite, der 13 seiner 15 Punkte im dritten Viertel erzielte, nachdem er in Halbzeit Eins noch punktelos war. Seine Leistungsexplosion war katapultierte die gesamte Mannschaft aus Oldenburg nach vorn und Bayerns Trainer Svetislav Pesic in die Verzweiflung. Allein sechs der insgesamt elf getroffenen Distanzwürfe fielen im entscheidenden dritten Abschnitt der Partie, in der Pesic eigentlich von seiner Mannschaft erwartete, das Defizit abzuarbeiten. Das Selbstvertrauen, welches sich die EWE Baskets in der ersten Halbzeit mühsam gegen eine bis dahin zumindest vorhandene Defense der Bayern erarbeitete, wurde durch Pauldings Leistung endgültig entfacht.

Auch wenn München im dritten Viertel immer wieder schnelle Punkte aus der Transition heraus erzielte, konnte man gegen die Offensive der Oldenburger in der zweiten Halbzeit nichts mehr ausrichten. Nach Paulding übernahm Julius Jenkins in den letzten rund 14 Minuten der Partie das Ruder und erzielte 26 Punkte. Trotz dieser Punkteausbeute war es ein Team-Erfolg für die EWE Baskets, sowohl in der Offensive als auch in der Defensive. Man erlaubte München nie, den Spielfluss zu finden (was die mageren sechs Assists auf Seiten der Bayern unterstreichen), gewann alle Viertel und war wesentlich effektiver in der Wurfauswahl (43% - 33%) und Freiwurfbilanz (83% - 77%).

Die EWE Baskets Oldenburg wurden durch die hohe Niederlage in Berlin am Freitag geweckt und beweist, dass mit ihnen weiterhin zu rechnen ist, während der FC Bayern nach der Gala gegen Kaunas nicht an die Leistung der letzten Wochen anknüpfen konnte. 


Videos zum Spieltag gibt es in Kürze bei Beko-BBL.TV

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