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Europapokal-Vorberichte
Kampf um den vierten TOP16-Platz: Bayern müssen Heimspiel gegen russische Eisenbahner aus...

Kampf um den vierten TOP16-Platz: Bayern müssen Heimspiel gegen russische Eisenbahner aus...

Der FC Bayern München geht in der Turkish Airlines Eurolegaue mit einem Heimspiel gegen den letztjährigen Eurocup-Champion Lokomotiv Kuban Krasnodar in die Halbzeit der TOP16-Runde. Dabei stehen die Münchener am Freitag nicht nur wegen zuletzt vier Niederlagen in Folge in eigener Halle unter Zugzwang, denn auch die Tabelle der Gruppe F rät den mit nunmehr 2:4 Siegen auf den sechsten Platz abgerutschten Bayern dringend zu einem Heimsieg.

Da ZSKA Moskau, Maccabi Tel Aviv und Real Madrid erwartungsgemäß mit jeweils 5:1 Siegen die ersten drei Plätze in der Gruppe schon früh gepachtet zu haben scheinen, konzentrieren sich die restlichen Playoff-Kandidaten auf den vierten Platz, wo es sich Lokomotiv Kuban mit 3:3 Siegen (zwei davon auswärts in Belgrad und Istanbul) aber auch schon recht gemütlich gemacht hat. Siegen die Russen nun auch noch in München, droht die Rückrunde in der Gruppe F frühzeitig zu einem toten Rennen zu werden – auch für die Bayern: Krasnodar wäre dann bei zwei Siegen mehr plus einem optimalen Restprogramm (Heimspiele gegen die drei schärfsten Verfolger in der Rückrunde) kaum noch einzuholen.

TV-Termin:

Paarung: Bayern München – Lokomotiv Kuban (Fr, 21.2., 20.15 Uhr)

Wann: Übertragungsbeginn ist um 20.10 Uhr.

Wo: Im Fernsehen auf SPORT1 und als kostenfreier Internetstream hier auf unserer Homepage.


Viertelfinale ist das Ziel des letztjährigen Eurocup-Gewinners

2009 entstanden aus der Fusion von Lokomotiv Rostov und Kuban Krasnodar, schicken sich die „Eisenbahner“ (Hauptsponsor ist die Russische Bahn) aus Südrussland an, die gute Bilanz des Eurocup-Champions in der Euroleague fortzuführen. Die drei vorherigen Eurocup-Sieger erreichten mindestens die TOP16 in der Eliteliga, Valencia und Kazan 2010 und 2011 sogar die Playoffs. Evgeniy Pashutin, der schon mit ZSKA Moskau (2010) und Unics Kazan (2012) das Euroleague-Viertelfinale erreichte, möchte dies jetzt mit Kuban wiederholen. Dass das durchaus realistisch ist, bewies sein Team schon in der regulären Saison, die „Loko“, angeführt von seinem superathletischen Power Forward Derrick Brown, als achtbestes Team (von 24) abschloss.

Dabei lief nicht alles reibungslos in Krasnodar, obwohl man fast das komplette Team zusammengehalten hat. US-Spielmacher Marcus Williams konnte nicht die großen Fußstapfen füllen, die Nick Calathes durch seinen Wechsel in die NBA hinterlassen hat und auch der andere Neuzugang, Krunoslav Simon, kam erst in den letzten Wochen in Schwung. Nationalspieler Sergey Bykov überwarf sich mit Trainer Pashutin und wurde vor zwei Wochen entlassen. Trotzdem präsentierten sich die Russen auch in der TOP16 als geschlossene Einheit und brachten am letzten Spieltag sogar Real Madrid ordentlich ins Schwitzen, bevor sie sich 74:78 geschlagen haben.

Im Frontcourt hat Derrick Brown mit  dem athletischen Richard Hendrix und dem kräftigen Australier Aleks Maric zwei sehr unterschiedliche Fünfer an seiner Seite, deren Duell mit den Bayern-Centern spielentscheidende Bedeutung haben wird. Im Backcourt ist jeder Akteur aus der Distanz sehr korbgefährlich, wobei Valeriy Likhodey sogar die Dreier-Statistik der Euroleague anführt. Auch Mantas Kalnietis und Marcus Williams sind weniger für ihre Spielmacherqualitäten bekannt, dafür aber umso gefährlichere Schützen. Der Litauer rettete mit eben dieser Qualität den wichtigen Auswärtssieg über Galatasaray.

Die Generalprobe für das Schlüsselspiel im Münchener „Audi Dome“ ging für die Russen am Sonntag in Kazan allerdings daneben. Nach einem guten Auftakt gab es im zweiten Viertel (10:27) einen bösen Einbruch. Da man auch nach dem Seitenwechsel zu oft einen Schritt zu spät kam, war die klare 63:9-Niederlage die logische Folge. Mit nur zwei von 16 Dreiern ging aus der Distanz gar nichts und auch unter den Körben war für Krasnodars Center in Kazan nichts zu holen Einzig Mantas Kalnietis (12), Derrick Brown (11) und Maxim Grigoryev (10) punkteten zweistellig. Mit nunmehr 7:6 Siegen ist Lokomotiv Kuban mit seinem auf 15 Millionen Euro bezifferten Budget in der United League hinter Khimki Moskau, (15:0), Unics Kazan (13:1), ZSKSA Moskau (12:2) und Triumph Ljubertsy (9:5) nur noch das fünftbeste russische Team.

Lokomotiv Kuban Krasnodar im Stenogramm

Guards: Mantas Kalnietis (27, 195, LTU, 5 apg), Marcus Williams (28, 191, USA, 4 apg), Maxim Grigoryev (23, 195), Maxim Kolyushkin (23, 192).

Forwards: Krunoslav Simon (29, 197, CRO), Valeriy Likhodey (27, 203, mit 58% bester Dreierschütze der Euroleague),  Derrick Brown (26, 201, USA, 13 ppg), Simas Jasaitis (31, 202, LTU), Andrey Zubkov (22, 205).

Center: Richard Hendrix (27, 203, USA, 11 ppg, 7 rpg, 1 bpg), Aleks Maric (29, 211, AUS), Alexey Zhukanenko (27, 210).

Headcoach: Evgeniy Pashutin (45 Jahre, zweite Saison in Krasnodar, dritte Euroleague-Saison).

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