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Kevin Bright schießt Vechta in die ProA / Oldenburg siegt in Bamberg

Kevin Bright schießt Vechta in die ProA / Oldenburg siegt in Bamberg

Ein Buzzerbeater-Dreier von Frankfurts Kevin Bright besiegelt den Abstieg von RASTA Vechta: Weil die WALTER Tigers Tübingen zeitgleich ihr Heimspiel gegen Braunschweig gewannen, steht Vechta nach der 75:76-Heimpleite gegen die FRAPORT SKYLINERS als erster Absteiger der Saison fest. Derweil beendeten die EWE Baskets Oldenburg ihre Negativserie gegen die Brose Baskets mit einem 75:82-Sieg in der brose ARENA.

Die Ergebnisse im Überblick:

RASTA Vechta – FRAPORT SKYLINERS 75:76

WALTER Tigers Tübingen – New Yorker Phantoms Braunschweig 89:82

Brose Baskets – EWE Baskets Oldenburg 75:82

Von: Joshua Wiedmann

RASTA Vechta – FRAPORT SKYLINERS 75:76 (Boxscore)

RASTA Vechta steht als erster Absteiger der Saison 2013/14 fest. Ein Buzzerbeater-Dreier durch Frankfurts Kevin Bright besiegelte die 26. Saisonniederlage Vechtas; da gleichzeitig die Konkurrenten im Tabellenkeller, Tübingen und Würzburg, gewannen, hat Vechta keine Aussicht mehr auf den Klassenerhalt.

Die Anfangsphase glich einem Kampf um jeden Zentimeter: Nahezu im Sekundentakt wechselte die Führung; während auf RASTA-Seite Richie Williams zunächst Akzente setzte, war es auf der Gegenseite das deutsche Trio Barthel, Voigtmann und Bright, das die ersten 15 Punkte der SKYLINERS erzielte. Dennoch nahm Vechta das Geschehen nun mehr und mehr in die Hand: Ein 11:0-Lauf zu Viertelbeginn, an dem Youngster Daniel Krause mit zwei Dreier erheblichen Anteil hatte, bescherte den Gastgebern die erste zweistellige Führung des Spiels (29:16). Doch dann drehte Frankfurt hinten die Intensität hoch und legte vorne das Spiel in die Hände von Kevin Bright: Zwei Dreier des Flügelspieler plus ein Freiwurf von Quantez Robertson stellten kurz vor der Halbzeitpause wieder den Ausgleich her (33:33).   

Doch auch nach dem Seitenwechsel war Frankfurt den RASTA-Männern zunächst einen Schritt voraus – und schien nach einem Dreier von Johannes Voigtmann zu Beginn des Schlussviertels endgültig das Momentum auf seiner Seite zu haben (54:61). Doch aufgeben kam für den Aufsteiger nicht in Frage: Ein 13:5-Lauf brachte Vechta wieder ins Spiel. Und dann schlug die Stunde von Dirk Mädrich: Sieben Punkte durch den Centerspieler binnen zwei Minuten brachten RASTA mit 75:70 in Front.

Doch einmal mehr hatte Kevin Bright, der mit 23 Punkten überragende Mann, eine Antwort parat: Nach einem Ballverlust Vechtas traf der Frankfurter Flügelspieler mit der Sirene zum 75:76-Endstand.

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WALTER Tigers Tübingen – New Yorker Phantoms Braunschweig 89:82 (Boxscore)

Die WALTER Tigers Tübingen haben einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht. Der 89:82-Erfolg über Braunschweig war nicht nur der dritte in Folge für die Schwaben, sondern in Anbetracht des zeitgleichen Siegs von Tabellennachbar Würzburg auch ein extrem wichtiger. Braunschweig ist derweil rechnerisch ebenfalls noch immer abstiegsbedroht.

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase schienen zunächst die Gastgeber das Ruder an sich zu reißen. Ein 13:7-Run verhalf Tübingen zu einer 25:21-Führung nach zehn Minuten. Doch dass die WALTER Tigers nicht ins Laufen gerieten wie bei ihrem letzten Heimspiel gegen Quakenbrück, war vor allem Kyle Visser geschuldet. Angetrieben vom dem US-Center, der zehn schnelle Zähler einstreute, drehte Braunschweig die Partie und übernahm nach 15 Minuten erstmals wieder die Führung (31:33).

Auch nach dem Seitenwechsel schien Braunschweig zunächst die überlegene Mannschaft, als Immanuel McElroy in der 22. Minute die höchste Phantoms-Führung des Spiels markierte (41:50). Doch Tübingen stürmte, angetrieben von 3132 Zuschauern in der Paul Horn-Arena, ins Spiel zurück: Zwei Dreier in Folge durch Daequan Cook und Tyrone Nash stellten mit Ablauf des dritten Viertels eine 64:63-Führung für die Hausherren her.

Und Cook (22 Punkte) sowie Wallace waren es auch, die im Schlussviertel dafür sorgte, dass Tübingen sich ein Übergewicht erspielen konnte. Ohnehin hatte Braunschweig Probleme mit den treffsicheren Außenschützen der Tigers (15/29 Dreier). Großen Anteil am Sieg hatte aber auch die Verteidigungsleistung gegen Beko BBL-Topscorer Isaiah Swann, der mit 9 Punkten (3/13 FG) blass blieb. 

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Brose Baskets – EWE Baskets Oldenburg 75:82 (Boxscore)

Die „dunkle Serie“ der EWE Baskets Oldenburg gegen die Brose Baskets ist gebrochen! Nach zuletzt elf Niederlagen gegen die Franken war es Rickey Paulding, der seine Mannschaft mit 20 Punkten (5/6 Dreier) zum Sieg im Spitzenspiel des Freitags schoss.

Schon in der Anfangsphase ließ die erstickende Defensive der „Donnervögel“ den Meister kaum zu einfachen Punkten kommen. Auf der Gegenseite profitierte Oldenburg – vor allem in Person von Chris Kramer und Robin Smeulders – wiederholt von Ballverlusten der Brose Baskets (insgesamt 15). Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte war es dann aber Rickey Paulding, der für sein Team nach einem Drei-Punkte-Treffer in der Schlusssekunde des zweiten Viertels eine 34:37-Führung mit in die Kabine nahm.

Und Paulding machte nach dem Seitenwechsel da weiter, wo er aufgehört hatte: 5 Punkte in Folge durch den US-Forward initiierten eine Oldenburger Drangphase, die die Gäste auf bis zu neun Punkte in Führung brachte (43:52). Doch Bamberg war noch nicht geschlagen: Mehrfach markierten die Brose Baskets im Schlussviertel den Anschluss – doch fast jedes Mal folgte postwendend die Antwort der Oldenburger. Zehn Punkte in Folge durch Paulding und Rekonvaleszent Adam Chubb sorgten schließlich für die Vorentscheidung in der brose ARENA (64:72).

Bamberg warf zwar hochprozentig aus dem Zwei-Punkte-Bereich (63 Prozent), fand aber zu keiner Zeit einen Rhythmus von der Dreierlinie (4/20 Dreier). Oldenburg dagegen konnte sich auf seine Feuerkraft aus der Distanz (43 Prozent Dreierquote) und gutes Teamspiel (21 Assists) verlassen. Der Topscorer auf Bamberger Seite war Anton Gavel mit 15 Zählern.   

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