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Europa
Letzter Auftritt in der Euroleague: Der FC Bayern verabschiedet sich am Schwarzen Meer aus der...

Letzter Auftritt in der Euroleague: Der FC Bayern verabschiedet sich am Schwarzen Meer aus der...

Die TOP16-Runde in der Turkish Airlines Euroleague geht für den FC Bayern München am Donnerstag mit einer Auswärtsreise ans Schwarze Meer zu Ende. Im russischen Krasnodar können die Münchener sich zwar mit einem Sieg bei Lokomotiv-Kuban noch auf den 5. Platz in der Gruppe F verbessern (bzw. mit einer Niederlage auf den 7. Platz zurückfallen), aber einen wirklichen Unterschied macht das nicht aus, denn nur die ersten Vier qualifizieren sich für die Euroleague-Playoffs.

Ganz anders ist die Situation für die Gastgeber: Die müssen nicht nur gewinnen, um ihre letzte Playoff-Chance zu wahren, sondern müssen das auch möglichst hoch tun, denn der Rivale um den vierten Platz, Galatasaray Istanbul, ist mit den Russen punktgleich und auch der direkte Vergleich ist unentschieden. Gewinnen Galatasaray (spielt in Istanbul mit einer Stunde Verspätung gegen Partizan Belgrad) und „Loko“ am Donnerstag beide ihre Spiele, entscheidet somit die TOP16-Korbdifferenz über den Einzug in die Playoffs. Aktuell ist Galatasaray diesbezüglich mit –2 noch deutlich besser aufgestellt als die Russen (-26). Gewinnt nur einer der beiden, ist er damit automatisch für die Playoffs qualifiziert. Verlieren beide, kommt es zum Dreiervergleich mit den Bayern, aus dem Galatasaray als Sieger hervorgehen würde.

TV-Termin:

Paarung: Lokomotiv-Kuban – Bayern München (Do, 10.4., 18.00 Uhr)

Wann: Übertragungsbeginn ist um 17.55 Uhr.

Wo: Im Fernsehen auf SPORT1+ und als kostenpflichtiger Internetstream hier auf Sport1.de.


Viertelfinale ist das Ziel des letztjährigen Eurocup-Gewinners

Wie die Bayern spielt der letztjährige Eurocup-Gewinner aus Russland zum ersten Mal in der Euroleague und kann die Saison schon jetzt als Erfolg verbuchen. Trotzdem trauern die Russen natürlich den vielen verpassten Chancen in der TOP16 nach: Lokomotiv-Kuban verlor in eigener Halle nur 74:78 gegen Real Madrid und 66:67 gegen Galatasaray sowie auswärts 93:94 in Moskau und auch die 79:82-Niederlage im Hinspiel in München war für das Team aus Krasnodar eine bittere Pille.

Jeder Sieg in einem dieser knapp verlorenen Spiele würde „Loko“ jetzt in der Tabelle besser aussehen lassen. Vor allem müsste Krasnodar dann nicht einen hohen Sieg über die Bayern anpeilen. Wenn man mit der Vorgabe in ein Spiel geht, den Gegner möglichst hoch schlagen zu müssen, geht das oft nach hinten los. Zu den Spielern, die am ehesten das Zeug haben, viele Punkte in kurzer Zeit zu machen, zählen US-Center Richard Hendrix, der kroatische Shooting Guard Krunoslav Simon und der eine starke Euroleague spielende US-Power Forward Derrick Brown, der im folgenden Video ein paar Einblicke in sein Leben in Krasnodar gibt:

In der auch für nicht-russische Clubs aus ganz Osteuropa offenen russischen United League hat Lokomotiv-Kuban die Punktrunde mit 12:6 Siegen als Fünfter hinter Khimki, Kazan, ZSKA Moskau und Rytas Vilnius abgeschlossen und trifft Ende April in den Playoffs auf den Aufsteiger Volgograd, gegen den es an den letzten beiden Wochenenden im russischen Pokal-Halbfinale eine Generalprobe gab, die „Loko“ mit zwei Siegen (81:72 und 71:69) erfolgreich meisterte. Matchwinner beim 71:69 am Montag waren die beiden Flügelspieler Andrey Zubkov und Valeriy Likhodey mit jeweils drei von vier Dreiern. Likhodey ist mit einer Dreierquote von 56 Prozent in dieser Saison sogar der beste Dreierschütze in der Euroleague.

In einem im Vergleich zur Vorsaison nahezu unveränderten Kader finden sich einzig auf der Spielmacher-Position mit dem US-Amerikaner Marcus Williams und Anton Ponkrashov Neuzugänge, die auf der Spielmacherposition aber nicht die Verluste von Nick Calathes (wechselte im Sommer in die NBA zu den Memphis Grizzlies) und Sergey Bykov (verkrachte sich zu Weihnachten mit Trainer Pashutin) kompensieren konnte. Umso mehr kommt es im Spielaufbau auf den litauischen Nationalspieler Mantas Kalnietis an, der im folgenden Video verrät, wie man ein guter Point Guard wird:

Lokomotiv Kuban Krasnodar im Stenogramm

Guards: Mantas Kalnietis (27, 195, LTU, 5 apg), Marcus Williams (28, 191, USA, 4 apg), Anton Ponkrashov (27, 200, im Hinspiel noch nicht im Team), Maxim Grigoryev (23, 195).

Forwards: Krunoslav Simon (29, 197, CRO, 10 ppg, im Hinspiel), Simas Jasaitis (31, 202, LTU, 10 ppg), Derrick Brown (26, 201, USA, 14 ppg), Valeriy Likhodey (27, 203, mit 56% bester Dreierschütze der Euroleague). 

Center: Richard Hendrix (27, 203, USA, 11 ppg, 7 rpg), Aleks Maric (29, 211, AUS), Andrey Zubkov (22, 205).

Headcoach: Evgeniy Pashutin (45 Jahre, zweite Saison in Krasnodar, dritte Euroleague-Saison).

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