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Löst Ludwigsburg gegen Hagen das letzte Playoff-Ticket? Kopf-an-Kopf-Rennen um den Klassenerhalt...

Löst Ludwigsburg gegen Hagen das letzte Playoff-Ticket? Kopf-an-Kopf-Rennen um den Klassenerhalt...

Am vorletzten Spieltag fällt in Ludwigsburg eine Vorentscheidung im Kampf um das achte und letzte Playoff-Ticket. Den MHP RIESEN Ludwigsburg genügt ein Sieg über Phoenix Hagen, um dieses zu ergattern. Gewinnen hingegen die Hagener in Ludwigsburg wird es am letzten Spieltag richtig spannend, denn dann gibt es dort einen Dreikampf zwischen Ludwigsburg, Hagen und dem MBC um den achten Playoff-Startplatz.

Am Tabellenende bleibt der Kampf um den Klassenerhalt spannend. Sollten Tübingen und Würzburg am Sonntag erneut siegen, geht es richtig rund, denn dann müssen sogar Braunschweig (so sie nicht in Bonn gewinnen) und Bayreuth (selbst bei einem Sieg über Trier) wieder zittern. Allerdings stehen Tübingen (in Oldenburg) und Würzburg (in Berlin) am Sonntag nicht gerade vor den leichtesten Aufgaben. Gelingt nur einem ein Überraschungssieg, wäre das für diesen Sieger natürlich ein großer (im Falle von Tübingen bei einem gleichzeitigen Bayreuther Sieg sogar endgültiger) Schritt in Richtung Klassenhalt. Verlieren beide, vertagt sich die Entscheidung genauso auf den letzten Spieltag wie es bei gleichzeitigen Siegen der Fall wäre – nur mit dem Unterschied, dass Braunschweig dann nicht mehr in Gefahr wäre, ebenso wie Bayreuth bei einem Sieg über Trier.


So, 15.00 Uhr: Mitteldeutscher BC (9) – Brose Baskets (2)

Status Quo: Aus eigener Kraft kann der MBC die Playoffs nicht mehr erreichen, aber der Plan vom „Trainer des Jahres“ Silvano Poropat ist trotzdem nicht unrealistisch: Hagen gewinnt in Ludwigsburg und Tübingen, die Ludwigsburger wiederum verlieren in Oldenburg. Dann würde dem MBC sogar ein Sieg aus den letzten beiden Spielen (gegen Bamberg und in Quakenbrück) genügen. Der Haken an der Kalkulation: Sobald Ludwigsburg nur ein Spiel gewinnt, platzt der Playoff-Traum des MBC. Die Brose Baskets, die am letzten Spieltag gegen Bonn spielen, riskieren bei einer Niederlage in Weißenfels, ihren schon sicher geglaubten zweiten Platz noch in Gefahr zu bringen. Beide Kontrahenten gehen mit einer Niederlage ins Spiel, aber der MBC hatte eine Woche Zeit, seine Schlappe in Bonn zu verarbeiten, die Bamberger nur einen Tag, um ihre Niederlage gegen Oldenburg aus dem Kopf zu kriegen.

Duell im Fokus: Sollten die Bamberger Jared Jordan für dieses Spiel wieder fit bekommen, wird dessen Duell gegen Marcus Hatten im Fokus stehen. Aber auch die Frage, wie sich Sharrod Ford und Elias Harris gegen Angelo Caloiaro schlagen, dürfte spielentscheidend sein.

Zahlen, bitte: Sucht man nach Ursachen für Bamberger Niederlagen, landet man immer wieder bei der Dreier-Quote. Nur 20 Prozent (4/20) trafen die Brose Baskets bei ihrer Niederlage gegen Oldenburg am Freitag. Über die Saison gesehen rangieren die Brose Baskets bei den Dreiern mit 34,2 Prozent nur auf Rang 13. In ihren vier Meisterjahren waren sie in dieser Statistik mit rund 40 Prozent regelmäßig die Nummer eins.

Die Bilanz: In der ewigen Bilanz führt Bamberg 12:5. Am 1. Spieltag schlugen die Brose Baskets den MBC 87:70. Der mittlerweile nicht mehr zum Team gehörende Zack Wright war mit 23 Punkten Bambergs Topscorer.


So, 17.00 Uhr: ALBA BERLIN (3) – s.Oliver Baskets Würzburg (17)

Status Quo: Wenn es für die Würzburger ganz dumm läuft (gleichzeitige Siege von Bayreuth und Tübingen), dann fahren sie nach einer Niederlage in Berlin sogar als Absteiger zurück nach Hause. Derart mit dem Rücken zur Wand werden die s.Oliver Baskets alles daran setzen, ihre Gnadenfrist mit einem Überraschungssieg in der Hauptstadt zu verlängern. Allerdings spielen auch die Berliner dieses Spiel nicht zum Spaß. ALBA würde mit einem Sieg seinen dritten Platz endgültig unter Dach und Fach bringen und könnte – wenn die Brose Baskets weiter schwächeln – sogar noch nach dem zweiten Platz greifen.

Duell im Fokus: Seit dem Ausfall von Maxi Kleber ist Marcellus Sommerville Würzburgs erste Option auf der Vier. Dort trifft der Zwei Meter große US-Forward aber gegen Levon Kendall (2,09) und Jan Jagla (2,13) auf deutlich größere Gegenspieler. Gehen diese Mismatches zu Ungunsten der Berliner aus, kann Trainer Obradovic auch den Ex-Würzburger Alex King (2,00) auf Sommerville ansetzen.

Zahlen, bitte: Mittlerweile führt ALBA alle defensive Statistiken der Beko BBL an. Die Berliner erlauben ihren Gegnern die wenigsten Punkte (70,0), Rebounds (31,1), Assists (11,4) und zwingen sie zur schwächsten Wurfquote (40,6 Prozent).

Die Bilanz: In der ewigen Bilanz führt Würzburg 5:4. Die s.Oliver Baskets sind damit der einzige Bundesligist, der gegen ALBA auf eine positive Bilanz verweisen kann. Am 5. Spieltag gewann ALBA in Würzburg 75:67. Vor allem auf David Logan (16 Punkte, 6 Rebounds, 5 Assists und 3 Steals) fanden die Würzburger keine Antwort.

Bewegte Bilder - Cliff Hammonds über seine Auszeichnung als bester Verteidiger der Liga:


So, 17.00 Uhr: FRAPORT SKYLINERS (11) – Eisbären Bremerhaven (13)

TV/Livestream: Als kostenfreier Internetstream ab 16.45 Uhr auf der Homepage der FRAPORT SKYLINERS und auf www.Beko-BBL.de.

Status Quo: Im einzigen Spiel des 33. Spieltags, in dem es um nichts mehr geht, steht das Abschiedsspiel von Center Marius Nolte in der FRAPORT Arena im Blickpunkt. Der 33-jährige Center spielte seit 2009 für die SKYLINERS.

Duell im Fokus: Kevin Bright lief am Freitag mit 7/12 Dreiern und 23 Punkten in Vechta heiß. Wird es dem Nationalspieler Philip Zwiener gelingen, den Youngster auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen?

Am Rande der Bande: Die SKYLINERS haben den Vertrag mit Ramon Galloway aus disziplinarischen Gründen wegen unprofessionellen Verhaltens vorzeitig aufgelöst. Der US-Combo Guard ist bereits in seine Heimat zurückgekehrt.

Bewegte Bilder – Unter der Woche wurde Darius Adams als „Best Offensive Player“ ausgezeichnet, Danilo Barthel als „Most Improved Player“:


So, 17.00 Uhr: EWE Baskets Oldenburg (4) – WALTER Tigers Tübingen (16)

Status Quo: Die WALTER Tigers können mit einem Sieg unter bestimmten Umständen (gleichzeitige Siege von Bayreuth und Berlin) schon am Sonntag an der Hunte den Klassenerhalt feiern. Da trifft es sich vielleicht gut, dass Jonathan Wallace und Branislav Ratkovica sich an alter Wirkungsstätte noch etwas auskennen, wo sie allerdings noch auf die Körbe in der alten EWE-Arena spielten. Solange die EWE Baskets aber noch eine kleine Chance auf den dritten Platz haben, werden sie kaum Geschenke an ihre Ex-Spieler verteilen.

Duell im Fokus: Die Verpflichtung von Daequan Cook hat sich für die WALTER Tigers schon jetzt ausgezahlt. Am Freitag gegen Braunschweig war der ausgebuffte US-Profi einmal mehr Tübingens Matchwinner mit 22 Punkten (6/12 Dreier) und 7 Rebounds. Der Vergleich mit seinem nächsten Gegenspieler lässt ein rassiges Duell erwarten: Rickey Paulding glänzte in Bamberg mit 20 Punkten (5/7 Dreier) und 5 Assists.

Zahlen, bitte: Die Tübinger schockten Braunschweig am Freitag mit 15/29 Dreiern (52 Prozent). Über die gesamte Saison gesehen treffen die EWE Baskets mit 39,7 Prozent in der Beko BBL die Dreier am besten. Tübingen ist mit nun 35,1 Prozent immerhin Achter.

Die Bilanz: In der ewigen Bilanz führen die EWE Baskets 14:8. Am 8. Spieltag gewannen die Oldenburger in Tübingen 96:60. Das Heimdebüt des nachträglich verpflichteten Branislav Ratkovica endete mit dem höchsten Saisonsieg der in allen Belangen überlegenen Oldenburger.


So, 17.00 Uhr: Telekom Baskets Bonn (5) – New Yorker Phantoms Braunschweig (14)

Status Quo: Die Telekom Baskets benötigen nach ihrem „Big Point“ in Quakenbrück nur noch einen Sieg, um den fünften Tabellenplatz unter Dach und Fach zu bringen. Da sie zum Abschluss der Punktrunde nach Bamberg müssen, liegt es nahe, diesen Sieg schon gegen die Phantoms ins Visier zu nehmen. Die Braunschweiger wiederum, die zum Saisonabschluss Bayern München empfangen, benötigen noch einen Sieg, um die letzten (kleinen) Zweifel am Klassenerhalt zu zerstreuen.

Duell im Fokus: Isaiah Swann genügten am Freitag in Braunschweig mickrige neun Zähler, um seinen Spitzenplatz in der Korbjägerliste mit drei Zählern Vorsprung vor dem auf der Zielgeraden ebenfalls schwächelnden Darius Adams zu verteidigen. Bonns Benas Veikalas zog hingegen mit 20 Punkten (5/8 Dreier) wohl endgültig einen Schlussstrich unter die ihn zuletzt plagende offensive Durststrecke.

Zahlen, bitte: Die Telekom Baskets schockten die Artland Dragons am Freitag mit 15/29 Dreiern (52 Prozent). Über die Saison gesehen gelten die Bonner mit 34,7 Prozent (Platz 11) nicht unbedingt als Dreierspezialisten. Braunschweig ist in dieser Kategorie mit 32,9 Prozent aber sogar Drittletzter.

Die Bilanz: In der ewigen Bilanz führt Bonn 23:12. Am 12. Spieltag gewannen die Braunschweiger gegen die Telekom Baskets 77:66. Ein Dreierquote von 48 Prozent (11/23) der Braunschweiger um Isaiah Swann (23 Punkte) machte gegen die Bonner (4/24 Dreier = 17 Prozent) den Unterschied aus.


So, 17.00 Uhr: RASTA Vechta (18) – FC Bayern München (1)

Status Quo: Die Bundesliga-Party im RASTA-Dome geht mit einem echten Highlight zu Ende. Feiern werden am Ende wohl vor allem die Bayern, die mit einem Sieg endgültig als Punktrundensieger feststehen würden.

Duell im Fokus: Zu den auffälligsten und konstantesten Akteuren zählten in den letzten Spielen auf beiden Seiten die Power Forwards Brandon Bowman und Deon Thompson.

Zahlen, bitte: Vechta (38,6) und der FC Bayern (37,9) sammeln in der Beko BBL im Schnitt die meisten Rebounds. Bei den offensiven Rebounds sind die Vechtaer mit 14,1 deutlich besser – wahrscheinlich, weil die Bayern (10,8) ihre eigenen Würfe so gut treffen, dass sich viel weniger Gelegenheiten für einen Offensivrebound ergeben.

Die Bilanz: Im ersten Aufeinandertreffen beider Teams schlug der FC Bayern am 13. Spieltag Vechta 93:74. Immerhin konnte Vechta die Bayern eine Halbzeit lang mit seinem unorthodoxen Spiel verwirren. Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel aber noch mit 12 Punkten und 10 Rebounds durch Deon Thompson zu einer klaren Angelegenheit.

Bewegte Bilder – Unter der Woche wurde Malcolm Delaney als „Most Valuable Player“ ausgezeichnet:


So, 17.00 Uhr: MHP RIESEN Ludwigsburg (8) – Phoenix Hagen (10)

TV/Livestream: Als kostenfreier Internetstream ab 16.55 Uhr unter http://spardawelt.kmt-karlsruhe.de/spardawelt/mhpriesen.asp und auf www.Beko-BBL.de.

Status Quo: Ludwigsburg kann mit einem Sieg sein Playoff-Ticket endgültig lösen und sollte diese Chance in eigener Halle nutzen. Andernfalls könnte es nämlich eng werden. Die Hagener würden mit einem Sieg den direkten Vergleich gewinnen und hätten dann am letzten Spieltag vielleicht sogar etwas bessere Karten. Da muss Ludwigsburg nach Oldenburg, die Hagener müssen „nur“ nach Tübingen.

Duell im Fokus: Trainer John Patrick ließ seinen wohl besten Verteidiger Keaton Grant am Freitag gegen den FC Bayern pausieren - zum einen, weil der US-Guard unter der Woche Vater wurde, zum anderen sicher auch, weil er ihn für dieses wichtige Spiel möglichst frisch haben wollte. Wer sonst soll Hagens David Bell (29 Punkte gegen Ulm und im Schnitt 16,4) stoppen?

Zahlen, bitte: Phoenix Hagens Hochgeschwindigkeits-Basketball manifestiert sich in der Statistik am deutlichsten in der Zahl der genommenen Würfe. Kein anderes Team in der Liga nimmt auch nur annähernd so viele Würfe wie die Hagener (66,4 pro Spiel). Allerdings geht das kompromisslose Vielwerfen zu Lasten der Trefferquote, wo die Hagener mit 42,1 Prozent den vorletzten Platz in der Beko BBL belegen..

Die Bilanz: In der ewigen Bilanz führt Ludwigsburg 6:3. Am 10. Spieltag gewann Phoenix Hagen gegen die MHP RIESEN 85:80. Der überragende Ex-Ludwigsburger Mark Dorris rettete in einem dramatischen Schlagabtausch mit 27 Punkten den wichtigen Heimsieg.


So, 17.00 Uhr: ratiopharm ulm (7) – Artland Dragons (6)

TV/Livestream: Als kostenfreier Internetstream ab 16.45 Uhr auf http://www.live.orangezone.tv/.

Status Quo: Die Ulmer verloren am Freitag in Hagen nicht nur wichtige Punkte, sondern mit einer Sprunggelenksverletzung auch Cameron Long, was nach dem Ausfall von Daniel Theis für ein zweites dickes Fragezeichen hinter der Ulmer Aufstellung sorgt. Ein Sieg am Sonntag wäre aber eine Vorrausetzung um sich noch in der Tabelle auf den sechsten oder gar fünften Platz zu verbessern. Auch die Artland Dragons bangen um den Einsatz von zwei wichtigen Leistungsträgern (Brandon Thomas und Bastian Doreth fehlten schon am Freitag gegen Bonn). Ein Sieg in Ulm würde den Quakenbrückern den sechsten Platz in der Abschlusstabelle sichern. Bei einer Niederlage würden sie auf den siebten Platz durchgereicht.

Duell im Fokus: Bei so vielen Verletzungssorgen auf beiden Seiten ist es schwer, ein handicap-freies Duell hervorzuheben. Die Big Men Anthony King und Keaton Nankivil hinterließen am Freitag noch den fittesten Eindruck.

Zahlen, bitte: Das vom ehemaligen Quakenbrücker Thorsten Leibenath trainierte ratiopharm ulm ist mit nun schon neun Siegen in Folge der Angstgegner der Artland Dragons. Den letzten Sieg über die Ulmer landeten die Dragons vor drei Jahren am 5. Februar 2011 mit 91:87. Damals hieß der Ulmer Trainer noch Mike Taylor.

Die Bilanz: In der ewigen Bilanz führt Ulm 11:8. Am 10. Spieltag gewannen die Ulmer in Quakenbrück 75:62. Ohne die verletzten Anthony King und Lawrence Hill fehlten den Dragons vor allem in der Zone die Durchschlagskraft (31:44 Rebounds).

Bewegte Bilder – Unter der Woche wurde Daniel Theis als bester Nachwuchsspieler 2014 ausgezeichnet:


So, 17.00 Uhr: medi bayreuth (15) – TBB Trier (12)

TV/Livestream: Als kostenfreier Internetstream ab 16.30 Uhr auf www.tbb-trier.de/livestream und auf www.Beko-BBL.de.

Status Quo: Die Gastgeber haben berechtigte Hoffnungen, wieder auf ihren Spielmacher Kevin Hamilton zählen zu können, während die Trierer ohne ihren Spielmacher Trevon Hughes nach Bayreuth kommen. Gute Voraussetzungen für die Gastgeber, mit einem Sieg den (theoretisch noch leicht gefährdeten) Klassenerhalt mit einem Sieg endgültig unter Dach und Fach zu bringen.

Duell im Fokus: Die Ausfälle auf den kleinen Positionen zwingen Henrik Rödl, Jermaine Bucknor verstärkt auf die Position drei zu rücken, wo es für den routinierten Kanadier zum Duell mit Bayreuths Topscorer Kyle Weems kommt.

Zahlen, bitte: Trier ziert mit nur 11,7 Assists pro Spiel das Ende der Statistik der Beko BBL. Bayreuth ist mit 16,1 Assists sogar Vierter. Bei den Ballverlusten rangieren Bayreuth (14,7) und Trier (13,9) beide im unteren Drittel der Statistik.

Die Bilanz: In der ewigen Bilanz führt Trier 5:4. Am 16. Spieltag schlug Trier die Bayreuther 79:71. Michael Koch blieb bei seinem Einstand als neuer Bayreuther Trainer ohne Erfolg. Jermaine Anderson (14 Punkte) dirigierte ein ausgeglichenes Trierer Team zum Arbeitssieg.

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