FB Twitter Instagram YouTube Google+
News
Ludwigsburg um Stockton feiert Auswärtssieg bei Jordans Bonnern

Ludwigsburg um Stockton feiert Auswärtssieg bei Jordans Bonnern

Chris Kramer ist der Held bei Oldenburger Krimi-Sieg/ auch die Artland Dragons gewinnen ein knappes Spiel/ weniger Zittern mussten dagegen die New Yorker Phantoms Braunschweig – Die Partie am Sonntag des 20. Spieltags in der Zusammenfassung.

Die Ergebnisse im Überblick:

TBB Trier – Artland Dragons 64:72

Telekom Baskets Bonn – MHP RIESEN Ludwigsburg 77:88

New Yorker Phantoms Braunschweig – RASTA Vechta 91:72

EWE Baskets Oldenburg – FRAPORT SKYLINERS 68:66

Von: Manuel Baraniak

TBB Trier – Artland Dragons 64:72 (Boxscore)

Nach einer zuletzt knappen Niederlage gegen die New Yorker Phantoms Braunschweig konnten die Artland Dragons diesmal wieder ihre Crunchtime-Qualitäten unter Beweis stellen: Lagen die Gäste aus Quakenbrück vier Minuten vor Schluss noch mit zwei Zählern im Rückstand, hielten sie die Trierer den restlichen Spielverlauf ohne Treffer aus dem Feld. Auf der Gegenseite präsentierte sich Brandon Thomas als Go-to-Guy: 1:09 Minuten vor Schluss traf der ALLSTAR einen Sprungwurf zum 62:66, klaute danach den Trierern den Ball und zog ein Foul, um zumindest einen Freiwurf zu versenken.  

Da Trevon Hughes für die Hausherren im Anschluss nur zwei seiner vier Versuche von der Linie verwandeln konnte, gelang der TBB keine Aufholjagd mehr und sie mussten die vierte Niederlage in Folge einstecken.

Häufig mussten die Gastgeber mit ansehen, wie die Gäste sich immer wieder ein wenig absetzen konnten; zwar gelang Trier häufig der Anschluss, doch immer wieder folgten offensive Durstrecken. Wie beispielsweise im dritten Viertel:

Hatten die Trierer in der ersten Halbzeit jeden ihrer sieben Distanzwürfe verfehlt, versenkten sie in der ersten vier Minuten nach der Pause vier Dreier – und waren auf 43:45 herangekommen. In den darauffolgenden sechs Minuten gelangen ihnen aber nur zwei Zähler. Das Momentum wechselte zunächst nicht die Seite, bis bei 4:47 Minuten auf der Uhr Andi Seiferth im Schlussviertel die Führung Triers herstellte – worauf kurz danach erneut die bereits erwähnte, lange Durststrecke ohne Feldtreffer folgte.

Für die Dragons präsentierte sich Brandon Thomas am treffsichersten, der mit 21 Punkten den Topscorer der Begegnung stellte. David Holston erwischte zwar einen schwachen Tag aus der Distanz (0/5 3P, 8 Pkt), verteilte aber acht Assists. Mit 44:26 entschieden die Drachen das Rebound-Duell deutlich für sich. Trevon Hughes (12 Pkt), Andi Seiferth (10) und Laurynas Samenas (10) punkteten für die TBB im zweistelligen Bereich, die ihrem Physiotherapeut Axel „Aggy“ Mock bei dessem 750. Bundesligaspiel keinen Sieg schenken konnten.

Telekom Baskets Bonn – MHP RIESEN Ludwigsburg 77:88 (Boxscore)

Die Heimschwäche Bonns im Telekom Dome hält an: 5.200 Zuschauer beim Austragungsort des diesjährigen ALLSTAR Day erlebten die siebte Heimniederlage der Baskets im elften Spiel.

Beim Duell der klangvollen Guard-Namen zwischen Stockton und Jordan kristallisierte sich derweil kein klarer Gewinner heraus: Während beide Aufbauspieler je 17 Punkte auflegten, verteilte Jared Jordan immerhin elf Korbvorlagen – und erledigte seine Spielermachenaufgaben gekonntert als sein Gegenüber Michael Stockton (2 Ast).

Es war jedoch ein anderer Akteur, der im Rampenlicht stand: Shawn Huff knüpfe an seine zuletzt starken Leistungen an und zeigte sich als Topscorer mit 21 Punkten enorm treffsicher (7/10 FG, 4/5 3P). Zehn der ersten 14 Zähler der Gäste im Schlussabschnitt gingen auf das Konto des finnischen Nationalspielers; mit zwei erfolgreichen Dreier in Serie brachte er seine Mannschaft vorentscheidend mit 70:80 in Führung. Da den magentafarbenen Hausherren im letzten Durchgang ihr Offensivrhythmus abhanden gekommen war (nur 11 Pkt), kamen sie nicht mehr heran.

Zu Spielbeginn hatten noch die Bonner die Partie durch ihr  Fastbreak-Spiel kontrollieren können, während die Ludwigsburg nicht sorgsam mit dem Leder umging. Nachdem aber auch die Gäste Lücken in der Bonner Verteidigung fanden, gestaltete sich die Begegnung zweier derzeitiger Playoff-Teams ausgeglichen.  

Vorteile konnten sich die RIESEN dabei an den Brettern erkämpfen sowie bei der Quote aus der Distanz erspielen. Bei den Hausherren punkteten neben Jordan Benas Veikalas (19 Pkt) und Tony Gaffney (17 Pkt) am häufigsten.

New Yorker Phantoms Braunschweig – RASTA Vechta 91:72 (Boxscore)

Wie sehr sich zwei Halbzeiten doch unterscheiden können. Vechta präsentierte sich zu Spielbeginn ungemein treff- und ballsicher und verzeichnete bereits nach dem ersten Viertel 26 Punkte – in der gesamten zweiten Halbzeit waren es aber nur 29 Zähler, nachdem sie vor allem im dritten Spielabschnitt abreissen lassen mussten. Mit 29:8 entschieden die Hausherren diesen Durchgang für sich und bauten darauf ihren zweiten Sieg in Folge auf – die erste Erfolgsserie seit den beiden Auftaktspieltagen.

Auch auf Braunschweiger Seite vollzog sich dabei eine 180-Grad-Wende – und das noch vor der Pause. In den letzten 1:38 Minuten starteten die Phantoms einen 10:2-Lauf. Während Kyle Visser jeden seiner bis dahin sieben Zähler in dieser Phase auflegte, markierte Isaiah Swann hierbei seinen ersten Feldtreffer. Der Knoten schien geplatzt zu sein: Denn nach den ersten sechs Minuten des dritten Viertels hatte der ALLSTAR-MVP zwölf weitere Zähler auf seinem Konto und war endgültig heiß gelaufen.  

Während die Braunschweiger ihre zu Beginn schwache Dreier-Quote immerhin noch auf 32 Prozent hochschrauben konnten, zeigten sich die Gäste hinter der 6,75-Meter-Linie zu harmlos (2/15 3P). Einzig Point Guard Richie Williams war von „Downtown“ erfolgreich und kam wie seine Teamkollegen Brandon Bowman (zudem 10 Reb) und Jacob Doerksen auf je 14 Zähler. In Reihen Braunschweigs markierten Swann (5 Reb, 5 Ast) und James Florence je 17 Punkte, Florence hatte dabei schon nach dem Anfangsabschnitt elf Zähler auf seinem Konto.

EWE Baskets Oldenburg – FRAPORT SKYLINERS 68:66 (Boxscore)

Die eindeutig spannendste Partie spielte sich in Oldenburg ab – und als Matchwinner ging dabei Chris Kramer hervor. Die Allzweckwaffe der Donnervögel hatte bis dahin zumindest offensiv eher enttäuscht (6 Pkt, 1/7 FG), klaute aber vier Sekunden vor Spielende Ramon Galloway den Ball, wurde daraufhin gefoult und besiegelte mit zwei Treffern an der Freiwurflinie den Endstand. Der Dreierversuch Jarred DuBois’ im Anschluss verfehlte sein Ziel.

Damit wurde Galloway zur tragischen Figur: Beim Stand von 64:56 dreieinhalb Minuten vor Schluss erzielte der US-Guard sechs Punkte in Folge und brachte bei 32 Sekunden zu spielen mit zwei getroffenen Freiwürfen sein Team sogar mit 64:66 in Führung. Dann beging der stark aufspielende Dane Watts sein fünftes Foul und schickte Robin Smeulders an die Linie, der den Ausgleich besorgte – ehe dann Kramer zum Oldenburger Helden wurde.

Offensiv stach bei Oldenburg vor allem Rickey Paulding heraus, der sechs seiner zehn Dreier verwandelte. Überhaupt präsentierten sich die Gastgeber stark von „Downtown“: Nach 24 Minuten hatten sie bereits elf Dreier versenkt; letztlich waren es 13 getroffene Dreier. Auf Seiten Frankfurts zeigte Neuzugang Dane Watts bei seinem Einstand eine starke Leistung: 15 der 30 Frankfurter Punkte in der ersten Halbzeit gingen auf sein Konto; mit 22 Zähler (zudem 8 Reb, 3 Stl) war er der beste Punktesammler. Ramon Galloway legte währen der erneuten Abstinenz von Topscorer Andy Rautins 21 Punkte auf.

Videos zum Spieltag gibt es in Kürze bei Beko-BBL.TV

Telekombasketball.de

Alle Spiele LIVE und in HD!

easyCredit Telekom TipBet Spalding Ranko Kinder plus Sport