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München behauptet Tabellenführung, siegt als erstes Team in Bamberg

München behauptet Tabellenführung, siegt als erstes Team in Bamberg

Ludwigsburg erobert den Playoff-Platz zurück, Oldenburg steht sicher in der Endrunde, und Bayreuth setzt seine Erfolgsserie auswärts fort. – Die Sonntagspartien des 29. Spieltags in der Zusammenfassung.

Die Ergebnisse im Überblick:

Brose Baskets – FC Bayern München 75:76

EWE Baskets Oldenburg – s.Oliver Baskets 83:75

Eisbären Bremerhaven – MHP RIESEN Ludwigsburg 76:82

FRAPORT SKYLINERS – medi bayreuth 64:72

Von: Manuel Baraniak

Brose Baskets – FC Bayern München 75:76 (Boxscore)

Es war das Spitzenspiel um die Tabellenführung, und so es wurde auch gebührend beendet: mit dem letzten Angriff. Beim Stand von 75:76 hatten die gastgebenden Bamberger die Chance auf den Sieg. Im ersten Versuch sollte es nicht klappen, doch D’Or Fischer sicherte mit einem Offensiv-Rebound seinem Team die zweite Wurfchance. Doch so recht konnten sich die Oberfranken keine gute Wurfmöglichkeit herausspielen, und so musste Jamar Smith nach einem Drive einen schwierigen Wurf mit Brett nehmen, der sein Ziel verfehlte.

Damit feierten die Bayern nicht nur einen knappen Sieg, um die Tabellenführung zu behaupten und sich für das verlorene Spiel um Platz drei beim Beko BBL TOP FOUR zu revanchieren; auch fügten die Münchener den Bambergern deren erste Heimniederlage der laufenden Saison zu.

In der ersten Halbzeit konnten sich die Gäste zunächst leichte Vorteile erspielen: sowohl in der Zone durch ein starkes Auftreten des Big-Men-Duos um John Bryant und Deon Thompson, als auch aus der Distanz durch Nihad Djedovic, der dem Fieber trotzte. Doch kurz vor der Pause rissen die Bamberger das Momentum auf ihre Seite: Mit einem 13:4-Lauf beendeten sie den zweiten Durchgang, bei dem sie auch zu ihrem Wurfrhythmus von „Downtown“ fanden.

In der zweiten Hälfte setzte der amtierende deutsche Meister seinen Offensivrhythmus durch gute Ballbewegungen fort, um sich offene Würfe herauszuspielen. Bei den Bayern wachte anschließend Malcolm Delaney auf, der erst nach knapp 28 Spielminuten seine ersten Zähler markierte – dies durch ein Drei-Punkte-Spiel. Im anschließenden Angriff besorgte Yassin Idbihi die Führung Münchens.

Fortan sollte sich keine Mannschaft mit mehr als fünf Punkten Differenz absetzen, ehe die Münchener eine Schlussoffensive zu starten schienen: Deon Thompson und Bryce Taylor markierten fünf Punkte in Folge (68:76, bei noch 2:25 Minuten). Dann drehte jedoch Rakim Sanders auf und erzielte seinerseits sieben Zähler hintereinander – Bamberg war auf 75:76 dran. Doch punkten sollte keines der Teams mehr.

Spielentscheidend zu Gunsten der Gäste war deren Arbeit am offensiven Brett, wo sie sich 13 Bälle abgreifen konnten. Außerdem leisteten sich die Bayern über die gesamte Begegnung nur vier Ballverluste. Die Bamberger hingegen zeigten an der Freiwurflinie Schwächen, wo sie nur 14 ihrer 23 Versuche versenken konnten. Bryce Taylor (15 Pkt) auf Seiten Münchens und D’Or Fischer (13 Pkt) in Reihen Bambergs stellten die Topscorer. Bei den Gastgebern lief Anton Gavel trotz seiner Knieblessur auf.

EWE Baskets Oldenburg – s.Oliver Baskets 83:75 (Boxscore)

Die EWE Baskets Oldenburg stehen sicher in den Playoffs! Jedoch hatten die Niedersachsen dafür ordentlich zu kämpfen. 11:16 Minuten vor Spielende stand die Partie noch ausgeglichen – dann folgte ein viertelübergreifender 11:0-Lauf, womit sich die Oldenburger vorentscheidend absetzen konnten.

Vor allem Dru Joyce als Vorlagengeber und Robin Smeulders als Vollstrecker spielten während jener Phase stark auf. Jedoch steckten die Gäste aus Franken nicht auf, vor allem in Form von Dominic Waters, der sechs Würzburger Punkte in Folge auflegte. Als Matchwinner bei den Donnervögeln stellte sich dann Chris Kramer heraus: Erst traf der Guard nach einem Offensiv-Rebound zum 81:73 bei 47 Sekunden zu spielen; nach einem Ballgewinn Robin Smeulders’ war er 20 Sekunden vor Schluss für die Entscheidung zuständig.

Mit 26 Zählern punktete Kramer unter allen Spielern auch am häufigsten; Robin Smeulders legte 14 Zähler auf. Dank 18 Offensiv-Rebounds kamen die Oldenburger vermehrt zu zweiten Wurfchancen. Würzburg wurde derweil von Dominic Waters geschultert, der 21 Punkte (8/11 FG) verbuchte.

Eisbären Bremerhaven – MHP RIESEN Ludwigsburg 76:82 (Boxscore)

Was die Oldenburger geschafft haben, wollen die Ludwigsburger noch erreichen: in die Playoffs einziehen. Und sie befinden sich auf einem guten Weg. Mit dem Auswärtssieg in Bremerhaven haben die RIESEN den Mitteldeutschen BC vom achten und letzten Playoff-Rang verdrängt.

Die Gäste drehten die Partie dabei in der zweiten Hälfte: Ganze 50 Punkte legten die Schwaben nach der Pause auf; auf der Gegenseite sank die Punkteausbeute der Eisbären kontinuierlich von Viertel zu Viertel. Dabei waren sie unglaublich heiß in die Partie gestartet und hatten ihren erst acht Würfe aus dem Feld versenkt.

Ohne Glück im Abschluss präsentierten sich in der Schlussphase hingegen beide Teams. Drei Minuten lang gab es keine Punkte, womit es mit einer 74:73-Führung Bremerhavens in die Schlussminute ging. Dort entschieden dann Shawn Huff und Adam Waleskowsi die Partie durch Offensiv-Rebounds – je zwei konnte beide in den letzten 42 Sekunden ergattern. Huff markierte auf diese Weise das 74:75; 20 Sekunden vor Schluss erhöhte Waleskowski auf 74:77. Zweimal stand danach ein Ludwigsburger an der Linie, zweimal saß der erste Freiwurf, während der zweite daneben ging – und zweimal landete der Offensiv-Rebound in den Händen eines Gästespielers.

Was das Scoring betrifft, konnten die Gäste die Punktelast auf vielen Schultern verteilen. Am häufigsten trafen Shawn Huff (17 Pkt) und Coby Karl (16 Pkt). Bei den Eisbären überzeugten Darius Adams (21 Pkt) und Philip Zwiener (15 Pkt) offensiv.

FRAPORT SKYLINERS – medi bayreuth 64:72 (Boxscore)

Stellten die Bayreuther die letzte Mannschaft, die in dieser Saison auswärts gewinnen konnten, sind die Oberfranken nunmehr seit mittlerweile vier Spielen auf auswärtigem Parkett ungeschlagen. Beim Gastspiel in Frankfurt gelang den Gästen dies durch eine starke zweite Halbzeit.

Mit 41:25 entschied die Truppe von Trainer Mike Koch den zweiten Durchgang für sich; vor allem der Frontcourt Bayreuths war für die Wende zuständig. Auf der Gegenseite verloren die Frankfurter ihren Offensivrhythmus – der samt 14:0-Lauf in der ersten Hälfte noch zu erkennen war – und blieben viertelübergreifend sechs Minuten ohne Treffer aus dem Feld.

5:21 Minuten vor Schluss beendete Jarred DuBois diese Durststrecke per Dreier; im nächsten Angriff  war Ramon Galloway ebenfalls von „Downtown“ erfolgreich. Über die letzten viereinhalb Minuten sollte den Skyliners aber kein erfolgreicher Abschluss mehr aus dem Feld gelingen. Mit einem 9:0-Lauf beendeten die Gäste die Begegnung. 16 Sekunden vor Schluss dunkte Ronnie Burrell zur vorentscheidenden Vier-Punkte-Führung ein.

Unter vier zweistellig punktenden Bayreuthern präsentierte sich Kyle Weems (15 Pkt, 9 Reb) am stärksten. In Reihen Frankfurts überzeugten Ramon Galloway (17 Pkt) und Danilo Barthel (15 Pkt).

Videos zum Spieltag gibt es in Kürze bei Beko-BBL.TV

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