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München mit Arbeitssieg in Tübingen / Frankfurt in Bonn klar unterlegen

München mit Arbeitssieg in Tübingen / Frankfurt in Bonn klar unterlegen

Die Telekom Baskets fegen dezimierte FRAPORT SKYLINERS aus dem Telekom Dome und die WALTER Tigers Tübingen bringen in eigener Halle den nächsten Titelanwärter beinahe ins Straucheln: Die Sonntagspartien des 22. Spieltags in der Zusammenfassung.

Die Ergebnisse im Überblick:

Telekom Baskets Bonn – FRAPORT SKYLINERS 74:54

WALTER Tigers Tübingen – FC Bayern München 70:78

Von: Joshua Wiedmann

Telekom Baskets – FRAPORT SKYLINERS 74:54 (Boxscore)

Die FRAPORT SKYLINERS bleiben im Kalenderjahr 2014 auch weiter ohne Sieg. Ohne Topscorer Andy Rautins und Aufbauspieler Jarred DuBois kamen die Mainstädter in Bonn mit 74:54 unter die Räder.

Nach einem 6:0-Start der Gastgeber schien Frankfurt zunächst in die Partie zurückzufinden. Ein Drei-Punkte-Wurf durch Konstantin Klein stellte in der neunten Minute den Anschluss her (17:13). Von da an lief bei den SKYLINERS offensiv aber nicht mehr viel zusammen: Ein viertelübergreifender 18:7-Lauf der Telekom Baskets, an dem vor allem Flügelspieler Ryan Brooks (insgesamt 21 Punkte) erheblichen Anteil hatte, sorgte zur Halbzeit für klare Verhältnisse (35:23).

Nach dem Seitenwechsel konnten die Gäste den Rückstand kurzzeitig noch einmal unter zehn Punkte drücken (40:31). Dann aber kam Bonn ins Laufen: Zwei Dreier in Folge durch Steve Wachalski und Brooks hievten den Vorsprung der Rheinländer kurz vor der letzten Viertelpause auf über 20 Punkte (56:35). Von da an war Schaulaufen für die Bonner angesagt, an dem neben dem überragenden Brooks vor allem Wurfspezialist Wachalski (9 P im Schlussviertel) Gefallen fand.

Frankfurt fand insbesondere aus der Distanz (3/19 Dreier) kein Mittel gegen die starken Hausherren. Einzig die deutsche Forward-Kombo Danilo Barthel (18 Punkte) und Kevin Bright (12) wusste sich gegen die Übermacht Bonns zu stemmen. Ohne Point Guard DuBois unterliefen den Gästen außerdem im Spielaufbau zu viele Fehler (27 Turnover). 

Tweet of the Game:

Courtside-Reporterin Lena Wiemer berichtete für euch live aus dem Telekom Dome

WALTER Tigers Tübingen – FC Bayern München 70:78 (Boxscore)

Nach Meister Bamberg bringen die WALTER Tigers Tübingen auch den amtierenden Tabellenführer vor heimischer Kulisse an den Rand einer Niederlage.

Obwohl die Bayern die intensive Euroleague-Partie gegen Kuban vom Freitag in den Knochen hatten, gelang den Gästen der bessere Start: Nach einem 2:10 musste Tübingens Coach Igor Perovic seine Mannschaft zur ersten Auszeit bitten – und die schien Wirkung zu zeigen. Bis zur Viertelpause konnte sich das Tabellenschlusslicht auf 16:22 heranarbeiten. Sieben Punkte in Folge durch Point Guard Malcolm Delaney verschaffte München aber prompt wieder einen komfortablen Vorsprung. Und dass der Tabellenführer diesen im zweiten Viertel zeitweise auf bis zu 16 Punkte ausbauen konnte (27:43), hatte vor allem mit der Rebounddominanz (17:24 in der ersten Hälfte) und einem deutlichen Übergewicht bei den Freiwurfversuchen (8:18) zu tun.

Nach der Halbzeit verlor der Tabellenführer dann aber schnell die Kontrolle über das Geschehen: Ein 10:0-Lauf brachte die Tübinger erst auf Augenhöhe (49:49), und einer von zwei Dreiern des überragenden Josh Young bescherte den Gastgebern dann erstmals die Führung (53:51). München hatte es vor allem Heiko Schaffartzik, der seine Mannschaft zu Beginn des Schlussviertels mit zwei eiskalten Distanztreffern in Front hielt, und vielen gezogenen Freiwürfen zu verdanken, dass sich das Blatt aber nicht zu Tübinger Gunsten wendete. Erneut ließen sich die Schwaben aber nicht von einer zweistelligen Bayern-Führung (57:68) einschüchtern: Tyrone Nash und Bogdan Radosavljevic brachten die Tigers 110 Sekunden vor Schluss noch einmal auf Schlagdistanz (66:72). Die letzten Versuche, die Partie zu drehen, verliefen im Sande.

Neben dem starken „one-two-punch“ aus Tyrone Nash (25 Punkte) und Josh Young (16, 9 As) fehlten den Tigers verlässliche Punktesammler. Auch die Bayern verließen sich hauptsächlich auf Bryce Taylor (20), John Bryant (14, 9 Reb) und Malcolm Delaney (13, 7 As), kamen aber auch in der kritischen Phase immer wieder zu Freiwürfen (insgesamt 30) und somit zu leichten Punkten.  

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Videos zum Spieltag gibt es in Kürze bei Beko-BBL.TV

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