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München vor „Sweep“ über Oldenburg / Berlin vor langer Serie gegen Drachen

München vor „Sweep“ über Oldenburg / Berlin vor langer Serie gegen Drachen

Vorschau auf die dritten Halbfinalpartien: Die beiden Serien nehmen offenbar einen ganz unterschiedlichen Verlauf. Während die Serie zwischen dem FC Bayern und den EWE Baskets Oldenburg beim Stand von 2:0 für die Münchener schon kurz vor der Entscheidung steht, geht die Serie zwischen ALBA BERLIN und den Artland Dragons an diesem Wochenende beim Stand von 1:1 erst so richtig los.

Samstag, 17.45 Uhr: FC Bayern München (1) – EWE Baskets Oldenburg (4)

TV/Livestream: Als kostenfreier Internetstream ab 17.30 Uhr hier auf www.Beko-BBL.de sowie im Fernsehen auf SPORT1

Status Quo: Nachdem die EWE Baskets in Spiel zwei am Mittwoch beim 72:74 in eigener Halle eine große Siegchance verschenkt haben, wird es schwer für die mit 0:2 nun schon mit dem Rücken zur Wand stehenden Oldenburger, denn im Audi Dome war der FC Bayern beim 85:67 in Spiel 1 (und auch schon im Viertelfinale gegen Ludwigsburg) nun einmal eine ganze Klasse besser als auswärts.

Zahlen, bitte: In der Punktrunde verzeichneten die EWE Baskets mit 39,3 Prozent die beste Dreierquote der Beko BBL, während der FC Bayern mit 37,2 Prozent nur Dritter war. Im Halbfinale steht die Oldenburger Dreierquote nach zwei Spielen bei nur 28,6 Prozent (-10,7 Prozent), die der Bayern bei 42,1 Prozent (+4,9). Die Topscorer in den ersten beiden Spielen hießen Malcolm Delaney (22 + 16), John Bryant (11 + 15), Heiko Schaffartzik (17 + 9) und Bryce Taylor (14 + 10) für die Bayern sowie Adam Chubb (7 + 16) und Julius Jenkins (16 + 6) für die Oldenburger. Beste Rebounder waren John Bryant (19) und Chris Kramer (13).

Der Schlüssel: Die furiosen ersten Minuten am Mittwoch haben den Oldenburgern gezeigt, dass sie die Münchener mit schnellem und aggressivem Spiel schon überrumpeln können. Allerdings darf dieser Elan am Samstag nicht schon nach wenigen Minuten verloren gehen. Die Erfahrung, dass man auch gut aufgelegte Oldenburger an die Kette legen kann, gibt den Bayern viel Selbstvertrauen für das entscheidende dritte Spiel.

Bewegte Bilder von der zweiten Partie:

Sonntag, 18.35 Uhr: ALBA BERLIN (3) – Artland Dragons (7)

TV/Livestream: Als kostenfreier Internetstream ab 18.30 Uhr hier auf www.Beko-BBL.de und im Fernsehen auf SPORT1

Status Quo: Auf den ersten Blick nahmen die ersten beiden Spiele einen ähnlichen Verlauf, denn ALBA führte jeweils drei Viertel lang mit rund zehn Punkten, um dann im Schlussviertel (beim 81:79 nach Verlängerung in Berlin fast und beim 84:91 in Quakenbrück tatsächlich) gegen starke Dragons doch noch auf die Verliererstraße zu geraten. Aber der erste Blick trügt, denn in Berlin brachte ein mehr als sechsminütiger offensiver Blackout ALBA ins Schleudern, in Quakenbrück verlor die Verteidigung auf Grund großer Foulprobleme entscheidend ihren Biss. Beim Stand von 1:1 erscheint es jetzt offener denn je, wie die Serie weiter geht.

Zahlen, bitte: „Wer die Rebounds kontrolliert, der gewinnt“, lautet eine alte Faustregel im Basketball, deren Gültigkeit in dieser Serie zumindest zweifelhaft ist. Während ALBA das Rebound-Duell in Berlin 42:27 gewann, dominierten die Artland Dragons in eigener Halle die Bretter mit 38:22. Trotzdem wurden beide Spiele erst in der letzten Minute entschieden und hätten genauso gut auch anders herum ausgehen können. Die Topscorer in den ersten beiden Spielen hießen Reggie Redding (19 + 10), Jan Jagla (9 + 18) und Vojdan Stojanovski (16 + 10) für ALBA sowie David Holston (20 + 7), Brandon Thomas (11 + 15) und Antonio Graves (12 + 14) für die Dragons. Beste Rebounder waren Reggie Redding (15) und Anthony King (12).

Der Schlüssel: ALBA wird sein Foul-Management verbessern müssen: 31 Fouls - darunter das frühe vierte und fünfte für den „Verteidigungsminister“ Cliff Hammonds und 41 Freiwürfe für die Artland Dragons (bei nur 20 für die Berliner) - zogen der Berliner Defense in Spiel 2 den Zahn. Die Dragons haben mit ihrer Zonenpresse ein gutes Mittel gefunden, um ALBA zu ärgern, sollten sich aber – speziell in der o2 World – nicht zu sehr auf eine erneute Berliner Schwächephase auf der Zielgeraden verlassen.

Bewegte Bilder von der zweiten Partie:

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