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Münchens Malcolm Delaney ist Euroleague-MVP der Woche

Münchens Malcolm Delaney ist Euroleague-MVP der Woche

Der spektakuläre 85:83-Erfolg in den Euroleague-Top16 über das Starensemble von Real Madrid ist aus mehreren Gründen ein Meilenstein für den FC Bayern Basketball gewesen, zwei Tage später freut sich der Bundesliga-Tabellenführer über eine weitere Anerkennung: Spielmacher Malcolm Delaney wurde zum MVP, also zum wertvollsten Spieler des zehnten Top16-Spieltages gekürt – es ist das erste Mal überhaupt, dass ein Spieler des Euroleague-Neulings FCBB die prestigeträchtige Auszeichnung des „bwin MVP“ erhält.

Der Guard aus Baltimore, der wie sein Team erstmals in der Königsklasse des Basketballs aufläuft, hatte zum Triumph über den Titelfavoriten 20 Zähler beigesteuert, und das mit starken Quoten: Vier seiner sechs Zweier-Versuche fanden das Ziel, zudem zwei von fünf Dreiern, dazu legte der Amerikaner sechs Assists auf und blieb von der Freiwurflinie (6/6) fehlerfrei. Sein Index-Rating zur Effektivität lag bei 24, der höchste Wert eines Profis aus den siegreichen Teams dieser Euroleague-Woche.

„Ich mache mir nie etwas aus persönlichen Auszeichnungen, sondern nur aus Siegen“, kommentierte Malcolm die Nachricht, „aber das ist eine schöne Sache für mich, doch der echte MVP ist die Mannschaft.“ Dass Delaney, der vorige Woche seinen 25. Geburtstag feierte, vor allem ein Teamplayer ist, belegt auch die Statistik: Als Achter liegt er in der Assist-Wertung der Top16 verlässlich in den Top Ten (4,3 pro Spiel). Unvergessen ist schon jetzt sein Pass im Finish gegen Real, als er auf dem Weg zum sicheren Korbleger überraschend noch den an der Dreier-Linie postierten Kollegen Bryce Taylor bediente: Taylors Distanztreffer zum 77:74 brachte Madrid endgültig ins Wanken.

In der Liste der am meisten gefoulten Spieler der Euroleague ist Malcolm derzeit Zweiter; in der Vorrunde war Malcolm sogar der Spieler mit den meisten Freiwurf-Treffern überhaupt (56). Malcolm Delaney wechselte im Sommer vom ukrainischen Meister Budiwelnyk Kiew nach München, im Jahr davor hatte er mit Élan Chalon das französische Double gewonnen.

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