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Nach Erfolg über Hagen: Ludwigsburg sichert sich das letzte Playoff-Ticket

Nach Erfolg über Hagen: Ludwigsburg sichert sich das letzte Playoff-Ticket

Mit dem Ludwigsburger Erfolg muss der Mitteldeutsche BC seine Playoff-Träume begraben, der gegen Bamberg verlor. Die Bonner sicherten sich den fünften Platz, während Ulm nach dem Sieg über Artland vorerst auf dem sechsten Rang steht – Der 33. Spieltag in der Zusammenfassung.

Die Ergebnisse im Überblick:

Mitteldeutscher BC – Brose Baskets 71:82

MHP RIESEN Ludwigsburg – Phoenix Hagen 90:71

Telekom Baskets Bonn – New Yorker Phantoms Braunschweig 81:77

ratiopharm ulm – Artland Dragons 75:73

Von: Manuel Baraniak

Mitteldeutscher BC – Brose Baskets 71:82 (Boxscore)

Mit kleinen Chancen auf den Playoff-Einzug ausgestattet, wollte der Mitteldeutsche BC mit einem Heimsieg über den amtierenden deutschen Meister seine Ausgangslage verbessern. Den besseren Start erwischten aber die Gäste aus Bamberg:

Während die Hausherren nur zwei ihrer ersten zwölf Wurfversuche im Korb unterbringen konnten, lief es bei Bamberg in der Offensive besser. Auch kontrollierten die Baskets die Bretter, womit sie nach vier Minuten bereits mit 3:12 in Führung lagen.

Fortan spielte sich das Bild wie folgt ab: Der MBC versuchte alles, um seinen Rückstand zu verkürzen, blieb im Spiel, konnte die Bamberger aber nicht wirklich in Gefahr bringen und die Wende herbeileiten.

Malte Schwarz, der den MBC schon zu Beginn des zweiten Viertels geschultert hatte, brachte sein Team aber sechs Minuten vor Schluss auf 61:63 heran – Auszeit Chris Fleming. Und wie ein Meister so auftritt, starteten die Bamberger aus der Auszeit heraus einen 9:0-Lauf – Auszeit MBC. Wenig später zogen die Gäste sogar auf 14 Zähler davon, womit die Vorentscheidung gefallen war.

Mit einer Wurfquote von 52 Prozent präsentierten sich die Bamberger deutlich treffsicherer als die Hausherren (35% FG). Anton Gavel (18 Pkt) und D’Or Fischer (15 Pkt) führten die Gäste beim Scoring an; Marcus Hatten (19 Pkt, 6 Ast) bestimmte das Spiel der Wölfe.

Trotz der Niederlage des MBC beim 15-Uhr-Spiel blieben ihre Playoff-Träume aber noch am Leben …

MHP RIESEN Ludwigsburg – Phoenix Hagen 90:71 (Boxscore)

Doch die MHP RIESEN Ludwigsburg machte diese mit einem deutlichen Heimsieg über Hagen zunichte, womit sie selbst das letzte Playoff-Ticket lösen konnten. In der vergangenen Saison noch sportlich abgestiegen, schaffte die Truppe von Head Coach John Patrick eine unglaublich starke Wende und steht zum ersten Mal nach 2007 wieder in den Playoffs.

Wie heiß die Ludwigsburger auf die Endrunde waren, zeigte schon der Spielbeginn. In einer rasanten Auftaktphase netzten die Hausherren ihre erste fünf Feldwürfe ein – 13:4 stand es nach 3:10 Minuten. Zur Viertelpause hatten die RIESEN bereits 27 Punkte auf dem Konto.

Dass die Hagener aber nicht abreißen ließen, lag vor allem an Larry Gordon, der im zweiten Durchgang neun Punkte markierte. Doch nach der Pause folgte der Einbruch der Westfalen: Über eine Phase von mehr als vier Minuten konnten sie nicht punkten, Ludwigsburg baute seinen Vorsprung von acht auf 18 Zähler aus.

Auch wenn die Hagener zu Beginn des Schlussabschnitts noch einmal aufzuwachen schienen, ließen sich die Ludwigsburger diesen Vorsprung nicht mehr nehmen und fuhren letztlich einen ungefährdeten Heimsieg ein.

Bei treff- und ballsicheren Hausherren überzeugten vor allem Keaton Grant (20 Pkt, 7/11 FG) mit Scorer-Qualitäten, Coby Karl (17 Pkt, 10 Reb, 6 Ast) mit Vielseitigkeit und Patrick Flomo (17 Pkt, 6 Reb, 4 Blk) mit Einsatz in der Verteidigung. Bei den Gästen, die mit dieser Niederlage ebenfalls ihre Playoff-Hoffnungen begraben mussten, punkteten David Bell (15 Pkt) und Larry Gordon (14 Pkt, 9 Reb) im zweistelligen Bereich.

Telekom Baskets Bonn – New Yorker Phantoms Braunschweig 81:77 (Boxscore)

Die Telekom Baskets Bonn hatten zwar schon seit ein paar Tagen das Playoff-Ticket sicher in der Tasche, dennoch stand für die Rheinländer im Heimspiel vor 5.600 Zuschauern etwas auf dem Spiel – nämlich der fünfte Tabellenplatz. Und den konnten sich die Bonner vor dem letzten Spieltag nun auch sichern, womit sie in der ersten Playoff-Runde auf die vierplatzierten EWE Baskets Oldenburg treffen.

Von Begin an entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der die Führung hin- und herwechselte. Erste, leichte Vorteilte konnten sich die Gastgeber Mitte des zweiten Viertels erspielen. Ein 12:0-Lauf brachte den Bonnern eine Siebe-Punkte-Führung ein, bei dem sie vor allem aus der Distanz glänzen konnten. Dies tat auch Eugene Lawrence, der während dieser Phase dreimal per Assist auflegte und einmal selbst aus der Distanz zum Abschluss kam.

Gefahr aus der Distanz? Kann ich auch, dachte sich Isaiah Swann im dritten Abschnitt. Dort netzte der Braunschweiger Topscorer drei Dreier für insgesamt 13 Punkte ein – die Phantoms waren auf 65:62 herangekommen.

Im letzten Durchgang bestimmte eher die Defensive die Partie, beide Teams hatten Schwierigkeiten, zum Abschluss zu kommen. So konnten die Hausherren aber ihre Führung verwalten, die Benas Veikalas 48 Sekunden vor Schluss auf 77:70 ausbauen konnte – die Vorentscheidung.

Zwar konnten die Bonner nicht ganz mit der Treffersicherheit der Braunschweiger (13/23 Dreier) aus der Distanz mithalten, dafür entschieden sie das Rebound-Duell mit 36:24 deutlich für sich. Bester Werfer Bonns war Benas Veikalas mit 19 Zählern; Jamal McLean und Ryan Brooks folgten mit 15 Punkten; Eugene Lawrence (11 Pkt, 11 Ast) kam auf ein Double-Double. Topscorer Braunschweigs war Isaiah Swann mit 24 Zählern.

ratiopharm ulm – Artland Dragons 75:73 (Boxscore)

Mit diesem Sieg können weder ratiopharm ulm noch die Artland Dragons den Bonnern den Rang ablaufen, da Ulm mit 75:73 gewann. Mit 38:28 Punken liegen beide Teams in der Tabelle gleich auf, der direkte Vergleich ist aber auf Ulmer Seite, weswegen die Schwaben sich vorerst auf den sechsten Rang schieben konnten.

Dabei hätte David Holston die Partie zu Gunsten der Gäste entscheiden können. Nachdem Per Günther an der Freiwurflinie nur einen seiner beiden Freiwürfe zum 75:73 traf, besaßen die Dragons den letzten Angriff. Holston dribbelte den Ball nach vorne, musste aber zur Seite ausweichen, und Matt Howard blockte den Versuch Holstons aus der Distanz ins Aus – Sieg Ulm.

Dass die Partie in den Schlusssekunden entschieden werden sollte, bahnte sich über den gesamten Spielverlauf an: Keine Mannschaft konnten sich je zweistellig absetzen. Starteten die Gäste mit einem 8:0-Lauf in das zweite Viertel, lief für Ulm dann Daniel Theis heiß: Der genesene, beste deutsche Nachwuchsspieler legte allein im zweiten Durchgang elf Punkte auf.

Ein kleines Polster konnte die Hausherren ab Ende des dritten Spielabschnitts auf ihrer Seite wissen, als sie viertelübergreifend die Quakenbrücker über vier Minuten ohne Korberfolg hielten. 2:22 Minuten vor Schluss betrug ihr Vorsprung acht Punkte. Doch dann folgte ein von Antonio Graves initiierter 8:0-Lauf, der die Gäste auf 74:73 heranbrachte – doch punkten sollten die Dragons in den letzten 50 Sekunden nicht mehr.

Auch wenn die Dragons (14/29 3P) deutlich stärker aus der Distanz auftraten als Ulm (5/23 3P), konnten sich die Gastgeber durch 17 Offensiv-Rebounds zahlreiche zweite Wurfchancen erarbeiten. Will Clyburn stach mit 17 Zählern und neun Rebounds (fünf am offensiven Brett) heraus, Daniel Theis und Matt Howard folgten mit 15 Zählern. In Reihen der Dragons schulterten Antonio Graves (18 Pkt, 4/5 3P) und Chad Topper (17 Pkt, 5/5 3P) – der erneut für den verletzten Brandon Thomas in der Startformation stand – die Punktelast.

Videos zum Spieltag gibt es in Kürze bei Beko-BBL.TV

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