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Nach Sieg in Bremerhaven: Tübingen verlässt die Abstiegsränge

Nach Sieg in Bremerhaven: Tübingen verlässt die Abstiegsränge

RASTA Vechta kann in Bamberg keine Zähler gegen den Abstieg einfahren. Frankfurt sichert sich mit einem Heimerfolg über Trier den vorzeitigen Klassenerhalt – Der 31. Spieltag in der Zusammenfassung.

Die Ergebnisse im Überblick:

Eisbären Bremerhaven – WALTER Tigers Tübingen 78:85

Brose Baskets – RASTA Vechta 88:78

FRAPORT SKYLINERS – TBB Trier 67:56

Von: Manuel Baraniak

Eisbären Bremerhaven – WALTER Tigers Tübingen 78:85 (Boxscore)

Dass die Tübinger offensiv heiß laufen können, bewiesen sie zuletzt mit 99 Punkten in Vechta und 104 Zählern gegen Artland. Und auch gegen die Eisbären kühlte der Tigers-Motor nicht ab – zumindest im Schlussviertel.

Denn dort legten die Gäste 31 Punkte auf und drehten die Partie. Ein 15:3-Lauf bescherte den Gäste 83 Sekunden vor Schluss die 68:76-Führung. Fortan lieferten sich beide Teams ein Freiwurfduell – doch von insgesamt 20 Versuchen fielen 19 durchs Netz, womit die Tübinger ihren Vorsprung verwalten konnten.

Dabei hatten die Gäste nur schwer ins Spiel gefunden und zu Beginn einige Ballverluste begangen; doch ihr Rückstand wuchs nie in den zweistelligen Bereich an. Mit einem viertelbeendenden 18:4-Lauf schienen die Hausherren das Momentum vor dem letzten Durchgang auf ihre Seite zu ziehen, doch die Tigers präsentierten sich bissig genug, um den wichtigen Auswärtserfolg einzufahren.

Ohne den gesperrten Daequan Cook trumpften bei den Tigers vor allem Branislav Ratkovica (23 Pkt, 6 Reb, 5 Ast) und Tryone Nash (14 Pkt, 10 Reb, 6 Ast) auf. In Reihen Bremerhavens punkteten fünf Spieler im zweistelligen Bereich; Darius Adams (15 Pkt, 10 Ast) legte ein Double-Double auf.

Brose Baskets – RASTA Vechta 88:78 (Boxscore)

RASTA Vechta konnte es den Tübingern hingegen nicht gleich tun. Mit der sieben Auswärtsniederlage in Folge machten die Niedersachen keine Punkte im Kampf um den Klassenerhalt gut. Doch erneut zeigte der Aufsteiger gegen den Favoriten eine couragierte Leistung.

Über weite Strecken gestalteten die Gäste die Partie ausgeglichen; nach vier Freiwürfen in Serie lagen sie 13 Minuten vor Spielende nur 55:54 zurück. Doch anschließend starteten die Bamberger einen 11:4-Lauf, mit dem der amtierende deutsche Meister die Verhältnisse klarstellte. Zwar kam Vechta noch einmal auf fünf Zähler heran, doch die letzten zwei Minuten blieben sie ohne Feldkorberfolg. Nach einem Offensiv-Rebound war Sharrod Ford 46 Sekunden vor Schluss für die 86:78-Vorentscheidung zur Stelle.

Zwar fiel beim Gastgeber der Dreier nicht so stark wie gewohnt, doch in der Zone dominierte die Truppe von Chris Fleming. Maik Zirbes netzte sieben seiner acht Würfe für einen team-internen Bestwert von 17 Punkten ein. Sharrod Ford folgte mit 16 Zählern und acht Rebounds. Obwohl Jared Jordan geschont wurde, gaben sich die Bamberger im Spielaufbau keine Blöße (30 Assists, neun Ballverluste). Bei den Gästen stellte Brandon Bowman (18 Pkt, 8 Reb, 4 Ast) den Topscorer.

FRAPORT SKYLINERS – TBB Trier 67:56 (Boxscore)

Ganz sicher nichts mit dem Abstieg werden die FRAPORT SKYLINERS zu tun haben, die sich mit einem 67:56-Heimerfolg vor 3.620 Zuschauern den Klassenerhalt vorzeitig gesichert haben. Den Grundstein für den Sieg legten die Hessen dabei im Schlussviertel:

Mit 22:8 sicherten sich die Hausherren jenen Abschnitt und gestatteten den Gästen fast fünf Minuten lang keine Punkte. Der daraus resultierende 9:0-Lauf bescherte den Frankfurtern eine komfortable Führung, die Danilo Barthel in der Schlussminute per Nahdistanzwurf und Dunking in einen sicheren Sieg ummünzte.

Mit 15 Zählern führte der deutsche ALLSTAR sein Team auch bei der Punkteausbeute an; Jarred DuBois folgten mit zehn Punkten. Auch wenn ihr Distanzwurf nicht so recht fallen wollte, dominierten die Skyliners immerhin die Bretter. Eine weitere erfreuliche Nachricht war die Rückkehr von Kevin Bright, der das erste Mal seit dem 11. Januar wieder in der heimischen Fraport Arena auf dem Parkett stand.

Auf Trierer Seite konnte vor allem Trevon Hughes mit 18 Punkten, fünf Assists und fünf Steals überzeugen. Die Gäste hatten dank einer variablen Verteidigung erste Vorsteile zu verzeichnen; doch im Schlussabschnitt geriet die eigene Offensive entscheidend ins Stocken.

Videos zum Spieltag gibt es in Kürze bei Beko-BBL.TV

 

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