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Neuauflage der Finals: Bamberg – Oldenburg / Per Günther in Hagen / Kopf-an-Kopf-Rennen im...

Neuauflage der Finals: Bamberg – Oldenburg / Per Günther in Hagen / Kopf-an-Kopf-Rennen im...

Die MHP RIESEN Ludwigsburg benötigen aus den noch ausstehenden drei Hauptrunden-Begegnungen noch einen Sieg, um sich das letzte Playoff-Ticket zu sichern. Sollte das Team von John Patrick diesen Erfolg bereits am 32. Spieltag erringen, käme das einer Sensation gleich. Schließlich treten die Schwaben am Donnerstag beim Tabellenführer FC Bayern München an. Weitere Highlights des drittletzten Spieltags sind zwei Duelle bereits für die Playoffs qualifizierter Mannschaften: Die Artland Dragons empfangen die Telekom Baskets Bonn in einem Schlüsselspiel um den fünften Platz, und die Brose Baskets (Meister) bekommen es vor heimischer Kulisse mit den EWE Baskets Oldenburg (Vizemeister) zu tun.

Am Tabellenende könnte medi bayreuth am Freitag als Zuschauer den Klassenerhalt feiern. Die Bayreuther haben ihr Spiel beim MBC bereits am 29. März 90:66 gewonnen und wären bei Niederlagen von Tübingen und Würzburg gerettet. Die Tübinger wiederum müssen ihren 16. Platz gegen die punktgleichen s.Oliver Baskets (in Bremerhaven) verteidigen. Bei (tabellarisch) zwei Siegen Rückstand auf Tübingen und Würzburg ist auch Schlusslicht RASTA Vechta (gegen Frankfurt) noch nicht endgültig raus, denn der Aufsteiger hat die direkten Vergleiche gegen Tübingen wie auch gegen Würzburg gewonnen.


Do, 20.00 Uhr: FC Bayern München (1) – MHP RIESEN Ludwigsburg (8)

TV/Livestream: Als kostenfreier Internetstream ab 19.45 Uhr auf der Homepage des FC Bayern und auf www.Beko-BBL.de.

Status quo: Mit einem Sieg in München können die Ludwigsburger den Einzug in die Playoffs perfekt machen. Verlieren sie, müssen sie den noch fehlenden Erfolg an einem der folgenden zwei Spieltage einfahren. Der Spitzenreiter benötigt noch drei Siege (sofern sich Bamberg keine Blöße gibt), um sicher als Erster in die Playoffs einzuziehen.

Duell im Fokus: Der neue Liga-MVP Malcolm Delaney musste im letzten Bundesliga-Spiel gegen Bremerhaven nur elf Minuten ran. Ob Svetislav Pesic seinen Star auch gegen Ludwigsburgs John Stockton und Keaton Grant schonen kann?

Zahlen, bitte: In der Europaliga war Malcolm Delaney mit 13,9 Punkten Bayerns Topscorer, gefolgt von Nihad Djedovic (11,7), Bryce Taylor (8,5) und John Bryant (7,8). In der Beko BBL ist der Delaney mit im Schnitt 10,3 Punkten nur der viertbeste Scorer der Bayern. Vor ihm rangieren Djedovic (12,2), Deon Thompson (11,2) und Taylor (10,9).

Die Bilanz: In der ewigen Bilanz führen die Münchener 5:0. Am 3. Spieltag gewann der FC Bayern München in Ludwigsburg 95:71. Die von Malcolm Delaney (18 Punkte und 7 Assists) dirigierten Bayern dominierten das Spiel mit sechs zweistelligen Scorern von der ersten bis zur letzten Minute.


Fr, 19.30 Uhr: Eisbären Bremerhaven (13) – s.Oliver Baskets (17)

Status quo: Nachdem Tübingen am letzten Spieltag in Bremerhaven einen Auswärtssieg vorgelegt hat, müssen die Würzburger (ohne den verletzten Maxi Kleber) nachziehen, wenn sie ihren direkten Konkurrenten im Kampf um den rettenden 16. Platz nicht noch weiter davonziehen lassen wollen.

Duell im Fokus: Den gerade als besten Offensivspieler der Beko BBL ausgezeichneten Darius Adams zu stoppen, wäre die halbe Miete für einen Sieg in Bremerhaven. Kandidaten für diesen Job gibt es im Würzburger Aufgebot genug: John Little, Ben Jacobsen, Dominic Waters, Maurice Stuckey, Jimmy McKinney ... Freiwillige vor!

Zahlen, bitte: Nach 7:3 Siegen von Mitte Januar bis Mitte März scheint bei den Eisbären die Luft raus zu sein. Zuletzt kassierten die Norddeutschen fünf Niederlagen in Folge. Seit Maxi Kleber (6,7 Rebounds pro Spiel) wieder verletzt ist, haben die Würzburger kein Rebound-Duell mehr gewonnen.

Die Bilanz: In der ewigen Bilanz führen die s.Oliver Baskets 4:1. Am 7. Spieltag gewannen die Würzburger gegen die Eisbären 77:63. Maxi Kleber feierte nach langer Verletzungspause mit 15 Punkten und 9 Rebounds ein furioses Comeback.


Fr, 19.30 Uhr: Artland Dragons (5) – Telekom Baskets Bonn (6)

Status quo: Wäre da nicht noch ratiopharm ulm als potenzieller lachender Dritter, wäre dies schon das Endspiel um den fünften Platz. So oder so mindert der Verlierer dieses Schlüsselspiels seinen Chancen auf den fünften Platz erheblich und könnte am Ende sogar auf den siebten Rang zurückfallen.

Duell im Fokus: So wie Jamel McLean am letzten Spieltag gegen den MBC mit 20 Punkten (14/16 Freiwürfe) der überragende Bonner Akteur war, glänzte Anthony King mit 20 Punkten (10/12 Freiwürfen) als bester Quakenbrücker in Berlin. Am Freitag tragen beide ihr Center-Duell hoffentlich nicht nur an der Freiwurflinie aus.

Zahlen, bitte: Die Artland Dragons treffen in der Beko BBL die meisten Dreier (9,1 pro Spiel) – und sie tun das mit der drittbesten Trefferquote (38,5 Prozent). Was kann man gegen eine solche Präzision tun? Am besten, man nimmt ihnen den Ball vorher weg: Die Telekom Baskets „stehlen“ die zweitmeisten Bälle in der Liga (7,0 pro Spiel).

Die Bilanz: In der ewigen Bilanz führen die Artländer 14:11. Am 17. Spieltag gewannen die Artland Dragons in Bonn 71:64. Bonns Trainer Mathias Fischer ließ nach dem Spiel in ungewohnter Deutlichkeit kein gutes Haar an seiner Mannschaft, die allerdings mit einer Trefferquote von nur 31 Prozent (Tony Gaffney 1/9 aus dem Feld) auch ihre Fans enttäuscht hatte. Die von David Holston (17 Punkte) angeführten Gäste trafen besser (45 Prozent) und gewannen auch das Rebound-Duell 46:33.


Fr, 19.30 Uhr: Phoenix Hagen (10) – ratiopharm ulm (7)

TV/Livestream: Als kostenfreier Internetstream ab 19.15 Uhr auf der Homepage von Phoenix Hagen und auf www.Beko-BBL.de.

Status quo: Hagens Playoff-Chancen sind nur noch theoretisch (Phoenix müsste seine letzten drei Spiele gewinnen, dazu müssten Ludwigsburg und der MBC ihre noch ausstehenden Partien allesamt verlieren).Gleichwohl können die Ulmer mit einem Sieg in Hagen ihre Chancen auf den fünften Platz wahren. Per Günther besucht seinen Jugend-Club und Adam Hess sein letztjähriges Team.

Duell im Fokus: Will Clyburn und Larry Gordon waren im Hinspiel die auffälligsten Akteure und dürften sich auch im Rückspiel erneut ein heißes Duell liefern.

Zahlen, bitte: Ulm sammelt die drittmeisten Rebounds (37,4 pro Spiel) in der Beko BBL. Hagen stiehlt die meisten Bälle (7,5). Mit im Schnitt 82,7 (Ulm) und 80,2 Punkten (Hagen) zählen beide zudem zu den korbhungrigsten Teams der Beko BBL.

Die Bilanz: In der ewigen Bilanz führt Ulm 6:3. Am 16. Spieltag schlugen die Ulmer Hagen 105:90. 18 Hagener Ballverluste waren zu viel, um die mit 27 Assists gut harmonierenden Ulmer in Verlegenheit zu bringen. Topscorer waren mit je 18 Punkten Ulms Will Clyburn und Hagens Larry Gordon.


Fr, 20.00 Uhr: TBB Trier (12) – ALBA BERLIN (3)

TV/Livestream: Als kostenfreier Internetstream ab 19.30 Uhr auf www.tbb-trier.de/livestream und auf www.Beko-BBL.de.

Status quo: ALBA benötigt noch zwei Siege aus seinen letzten vier Spielen, um sicher Dritter zu werden. Die Trainer Henrik Rödl und Sasa Obradovic holten einst als Spieler zusammen die ersten Titel nach Berlin. ALBA-Power-Forward Levon Kendall trifft auf gleich drei Landsleute (Jermaine Anderson, Jermaine Bucknor und Warren Ward).

Duell im Fokus: Trevon Hughes, mit im Schnitt 2,2 Steals der beste „Balldieb“ der Beko BBL, trifft auf den gerade als „Bester Verteidiger der Beko BBL“ ausgezeichneten Clifford Hammonds. Der Scouter, der für die Ballverluste zuständig ist, sollte seinen Stift gut anspitzen. 

Zahlen, bitte: ALBAs Defensivstärke schlägt sich in vielen Statistiken nieder. Die Berliner gestatten ihren Gegnern die wenigsten Assists (11,5), die wenigsten Rebounds (31,9), die geringste Wurfquote (40,8 Prozent) und die zweitwenigsten Punkte (70,3).

Die Bilanz: In der ewigen Bilanz führt ALBA 27:4. Am 13. Spieltag schlug ALBA die Moselstädter 87:72. Auch ohne den verletzten David Logan setzte sich ALBA schnell 22:6 ab und behauptete diese Führung mit je 17 Zählern durch Levon Kendall und Cliff Hammonds.


Fr, 20.00 Uhr: RASTA Vechta (18) – FRAPORT SKYLINERS (11)

Status quo: Dank der gewonnenen direkten Vergleiche gegen Tübingen und Würzburg sind Vechtas Chancen auf den Klassenerhalt besser als der erste Blick auf die Tabelle vermuten lässt. Sollten die Niedersachsen verlieren und einer der beiden Mitkonkurrenten (Würzburg, Tübingen) gewinnen, wäre der Abstieg besiegelt.

Duell im Fokus: Brandon Bowman überzeugte in den vergangenen drei Spielen für Vechta mit im Schnitt 19 Punkten und 7 Rebounds. Am Freitag fordert ihn der gerade zum „Most Improved Player“ gekürte Danilo Barthel heraus.

Zahlen, bitte: Die FRAPORT SKYLINERS (3:11 Siege) und RASTA Vechta (1:13) sind die schwächsten Mannschaften der Rückrunde.

Die Bilanz: Im ersten Aufeinandertreffen gewannen die FRAPORT SKYLINERS am 15. Spieltag gegen Vechta 70:67. Mit „durchgewurschtelt“ beschrieb die Frankfurter Rundschau treffend den glücklichen Frankfurter Sieg. 19 Punkte und 7 Rebounds von Jacob Doerksen hätten dem Aufsteiger fast zum Sieg verholfen. 


Fr, 20.00 Uhr: WALTER Tigers Tübingen (16) – New Yorker Phantoms Braunschweig (14)

Status quo: Die Tübinger um den Ex-Braunschweiger Nils Mittmann müssen dieses Heimspiel gewinnen, wenn sie ihren gerade erklommenen 16. Tabellenplatz nicht umgehend wieder in Gefahr bringen wollen.

Duell im Fokus: Branislav Ratkovica machte am letzten Spieltag in Bremerhaven mit 23 Punkten und 5 Assists sein bisher bestes Saisonspiel. Ob er dieses Level halten oder sogar noch ausbauen kann, wird nicht unwesentlich davon abhängen, ob die Braunschweiger James Florence und Immanuel McElroy für dieses Spiel wieder fit bekommen.

Zahlen, bitte: Braunschweigs letzter Auswärtssieg (am 1. Februar in Quakenbrück) ist schon fast drei Monate her. In Tübingen ist die Erinnerung an die letzte Heimniederlage (gegen Bayreuth am 15. März) noch etwas frischer.

Die Bilanz: In der ewigen Bilanz führt Braunschweig 16:6. Am 7. Spieltag gewannen die Tübinger in Braunschweig 88:83. Tyrone Nash und Aleksandar Nadjfeji waren mit je 17 Zählern die Erfolgsgaranten für Tübingen.


Fr, 20.05 Uhr: Brose Baskets (2) – EWE Baskets Oldenburg (4)

TV/Livestream: Im TV ab 20.00 Uhr auf SPORT1 und als kostenfreier Internetstream hier auf www.Beko-BBL.de.

Status Quo: So wie die Brose Baskets nur noch geringe Chancen haben, bis zum Beginn der Playoffs vom zweiten Platz wegzukommen (direkter Vergleich gegen München ist verloren), sind die Oldenburger auf dem vierten Platz festgenagelt (direkter Vergleich gegen Berlin verloren). In den Playoffs können sich die beiden letztjährigen Finalisten somit aller Voraussicht nach frühestens im Finale wiedersehen. Trotzdem bleibt es ein interessantes Duell zweier Titelkandidaten, das die Oldenburger nutzen werden, um ihren Rückkehrer Adam Chubb einzuspielen.

Duell im Fokus: Der an die Oldenburger ausgeliehene Philipp Neumann spielt zum ersten Mal als Gast in der brose ARENA, wo er auf Maik Zirbes und Sharrod Ford trifft, die am vergangenen Spieltag mit zusammen 33 Punkten und 8 Rebounds den Sieg gegen Vechta einfuhren. Auch Neumann punktete gegen Hagen zweistellig (12 Punkte und 4 Rebounds in nur 12 Minuten).

Zahlen, bitte: Die Oldenburger erzielen pro Spiel 80,9 Punkte (Platz 4), die Bamberger 79,8 (Platz 6). Interessant ist dabei, wie die Trefferquoten beider Teams auseinander klaffen: Bei den Dreiern führen die Oldenburger mit 39,6 % sogar die Statistik der Beko BBL an, während die Brose Baskets mit 34,6 % nur Zehnter sind. Bei den Zwei-Punkt-Würfen sind hingegen die Bamberger auf Platz 1 (56,4 %), die EWE Baskets nur auf Rang 14 (49,3 %). Bei den Freiwürfen sind die Oldenburger Achter (73,9 %), die Bamberger nur auf Platz 16 (71,6 %).

Die Bilanz: In der ewigen Bilanz führen die Brose Baskets 33:13. Am 11. Spieltag gewannen die Bamberger in Oldenburg 73:59. D’Or Fischer legte gegen sein Ex-Team mit 16 Punkten und 5 geblockten Würfen ein tolles Debüt im Bamberger Trikot hin. In der Pokal-Qualifikation gewannen die Bamberger in Oldenburg 90:83. Philipp Neumann machte 21 Punkte gegen sein ehemaliges Team, in dem jedoch gleich sechs Akteure zweistellig punkteten.

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