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Nord-Derby in Quakenbrück / Schwaben-Derby in Tübingen / Franken-Derby in Bamberg / Keller-Derby...

Nord-Derby in Quakenbrück / Schwaben-Derby in Tübingen / Franken-Derby in Bamberg / Keller-Derby...

Mit dem 24. Spieltag endet am Wochenende die „englische Woche“. Am Derby-Spieltag gibt es das brisanteste zwischen den Artland Dragons und den EWE Baskets Oldenburg als Spiel der Woche bei SPORT1. Hoch her gehen wird es aber mit Sicherheit auch im Schwaben-Derby Tübingen – Ulm und im Franken-Derby Bamberg – Würzburg – auch wenn die beteiligten Clubs gerade in sehr unterschiedlichen Tabellenregionen zu Hause sind. Ans „Eingemachte“ geht es im Keller-Derby zwischen Bayreuth und Vechta. Das Spiel von ALBA BERLIN gegen die FRAPORT SKYLINERS wird an einem noch nicht festgelegten Termin nachgeholt.

Sa, 19.30 Uhr: Telekom Baskets Bonn (6) – Eisbären Bremerhaven (13)

Status Quo: Die Bonner Fans werden sich ihr Karnevalsspiel auch durch den überraschenden Wechsel von Jared Jordan nach Bamberg nicht vermiesen lassen. Trotzdem wird das erste Spiel ohne den langjährigen „Floor General“ den Fokus vielleicht mehr auf das Spielgeschehen lenken als man es von anderen Karnevalsspielen gewohnt ist. Die Eisbären hatten schon vor drei Jahren das Vergnügen, an einem solchen Karnevalsspiel in Bonn teilzunehmen. Die Norddeutschen gewannen 85:77. Auf beiden Seiten ist aber heute kein Akteur von damals mehr dabei.

Duell im Fokus: Ob Bonns neuer Spielmacher Eugene Lawrence auch nur annähernd eine Vorstellung davon hat, welche Atmosphäre ihn am Samstag im Telekom Dome erwartet? Immerhin kennt er die Bonner Arena aus der EuroChallenge 2010/11, als er zusammen mit Benas Veikalas den PC Prostejov (Tschechien) dort zu einem 81:75-Sieg führte. Aber da war kein Karneval. Auf dem Parkett erwartet den Neuen zudem auch kein alltägliches Duell – er wird gegen den Liga-Topscorer Darius Adams spielen.

Zahlen, bitte: Der letzte Heimsieg in Spielen zwischen Bonn und Bremerhaven ist schon fünf Jahre her. Am 14. März 2009 schlugen die Bonner die Eisbären 69:66; seitdem gewann neun Mal das Auswärtsteam.

Die Bilanz: In der ewigen Bilanz führen die Eisbären 10:8. Am 10. Spieltag gewannen die Telekom Baskets in Bremerhaven 80:72. Benas Veikalas machte den Bonner Erfolg an der Nordsee mit fünf von acht Dreiern perfekt. Zudem leisteten sich die Eisbären zu viele Ballverluste (15 gegenüber nur sieben auf Seiten der Bonner).

Am Rande der Bande: Auch in diesem Jahr funktionieren die Telekom Baskets ihr Heimspiel am Karnevalssamstag wieder zu einer jecken Party um. Schon ab 18 Uhr werden die Fans mit karnevalistisch-rheinischen Klängen, dem traditionellen Besuch von Prinz und Bonna und einem närrischen Rahmenprogramm auf das Spiel gegen die Eisbären eingestimmt. Nach dem Match steigt im Foyer die große After-Game-Party mit Fans und dem kompletten Team.

Bewegte Bilder – die letzten Szenen von Jared Jordan im Bonner Trikot:


Sa, 20.00 Uhr: TBB Trier (14) – New Yorker Phantoms Braunschweig (11)

TV/Livestream: Die Kollegen von Basketball-Stream übertragen die Partie als kostenfreien Internetstream ab 19.30 Uhr auf www.tbb-trier.de/livestream und hier auf unserer Homepage.

Status Quo: Statt des erhofften Siegs im „Vierpunkt-Spiel“ in Würzburg kehrten die Trierer mit einer Niederlage und verlorenem direkten Vergleich zurück, was Trainer Henrik Rödl zwingt, nach nunmehr sechs Niederlagen aus den letzten sieben Spielen in der Tabelle verstärkt nach unten zu schauen. Nur ein Sieg über Braunschweig könnte die Stimmung an der Mosel am Karnevals-Wochenende noch retten.

Duell im Fokus: Mit Isaiah Swann (17,7 Punkte pro Spiel) und Trevon Hughes (15,8) treffen zwei der sechs besten Scorer der Liga direkt aufeinander. Swann nimmt mehr Dreier, hat aber trotzdem mit 40 Prozent eine bessere Wurfquote als Hughes (38 Prozent).

Zahlen, bitte: Die Braunschweiger Bank produziert in der Beko BBL die mit Abstand wenigsten Punkte (15,1 pro Spiel). Triers Bankspieler kommen im Schnitt auf 27,9 Punkte (Platz elf in der Statistik). Bei den Startern ist Braunschweig umgekehrt mit 62,2 Punkten pro Spiel die Nummer eins, Trier mit 52,8 Siebter.

Die Bilanz: In der ewigen Bilanz führt Braunschweig 20:14. Am 2. Spieltag gewannen die Phantoms gegen Trier 67:58. Nach einem schwachen Start (44:22) kam der vom Ex-Braunschweiger Jermaine Anderson (17 Punkte und vier Assists) angeführte Trierer Endspurt in den zweiten zwanzig Minuten zu spät. Bester Braunschweiger: James Florence (15 Punkte und vier Assists).

Bewegte Bilder – vergangene Saison hassten die Trierer diesen Wurf von Jermaine Anderson, dieses Jahr würden sie sich freuen:


Sa, 20.00 Uhr: WALTER Tigers Tübingen (18) – ratiopharm ulm (7)

Status Quo: So teuer wie die Tübinger sich in ihren letzten beiden Heimspielen gegen Bamberg (84:86) und München (70:78) verkauft haben, muss ihnen vor dem Gastspiel des Erzrivalen eigentlich nicht bange sein. Allerdings ist auch klar, dass ehrenvolle und knappe Niederlagen den WALTER Tigers nicht aus dem Tabellenkeller helfen; das tun nur Siege.

Duell im Fokus: Große Hoffnungen ruhen bei den bedrängten Tübingern auf dem Neuzugang Daequan Cook, der diese am letzten Spieltag allerdings mit nur vier Punkten gegen den FC Bayern (und Bryce Taylor) noch nicht bestätigen konnte. Gegen Ulm muss der ehemalige NBA-Profi sich mit Will Clyburn auseinandersetzen.

Zahlen, bitte: Die WALTER Tigers erzielen im Schnitt die wenigsten Punkte in der Beko BBL (70,6), die Ulmer die zweitmeisten (84,7). Die Tübinger beklagen auch die schwächste Wurfquote in der Liga (41,1 Prozent). Hier sind die Ulmer mit 46,4 Prozent Fünfter.

Die Bilanz: In der ewigen Bilanz führt Ulm 11:4. Am elften Spieltag gewannen die Ulmer gegen Tübingen 92:55. Der höchste Erfolg in der Geschichte des Schwaben-Derbys zeichnete sich schon zur Halbzeit (51:20) ab. Cameron Long war mit 16 Zählern Topscorer einer sehr ausgeglichenen Ulmer Mannschaft.

Weise Worte: „Ich hätte nicht gedacht, dass meine Mannschaft so schlecht spielen kann.“ (Tübingens Trainer Igor Perovic nach dem Hinspiel am 29. November).

Am Rande der Bande: Das Freie Radio Wüste überträgt das Derby mit einer gehörigen Portion Lokalkolorit live im Sendegebiet auf der Frequenz 97,45 Mhz und als Audio-Stream im Internet (www.wueste-welle.de).

Bewegte Bilder aus dem Hinspiel:


So, 15.00 Uhr: Mitteldeutscher BC (10) – MHP RIESEN Ludwigsburg (8)

Status Quo: Der MBC unterlag am Samstag ALBA BERLIN 61:85, die MHP RIESEN schlugen am Mittwoch dieselben Berliner 89:77. Am Sonntag wird man sehen, ob das ein Berliner Problem war oder ob die MHP RIESEN wirklich soviel besser sind als der MBC. Bei einer dritten Niederlage in der englischen Woche kann der MBC seine gerade aufgekeimten Playoff-Hoffnungen schon wieder begraben.

Duell im Fokus: Koby Carl machte am Mittwoch gegen Berlin mit 22 Punkten, sieben Rebounds, vier Assists und drei Steals sein bisher bestes Spiel. Aber auch sein Gegenüber auf Seiten des MBC, Michael Cuffee, sah am Mittwoch in Ulm mit 18 Punkten, zehn Rebounds und drei Assists gut aus.

Zahlen, bitte: Mit 5:1 Siegen sind die MHP RIESEN neben dem FC Bayern (5:1), Oldenburg (5:1) und Bamberg (4:0) das bislang beste Team der Rückrunde.

Die Bilanz: In der ewigen Bilanz führt der MBC 7:6. Am 9. Spieltag schlugen die MHP RIESEN den MBC 81:51. Mit einer Wurfquote von nur 26 Prozent war der MBC in Ludwigsburg chancenlos. Michael Stockton (18) und Keaton Grant (16) waren die Topscorer für die MHP Riesen, Angelo Caloiaro (15) für den MBC.


So, 15.00 Uhr: medi bayreuth (17) – RASTA Vechta (16)

Status Quo: Ein echtes Keller-Derby zwischen zwei Mannschaften, die seit sechs Spieltagen ohne Sieg sind. Vechta hat am Mittwoch nur unglücklich 80:82 gegen Bonn verloren – Bayreuth wirkte beim 78:111 in Oldenburg sehr verunsichert.

Duell im Fokus: Dirk Mädrich knüpfte nach einer längeren Durststrecke am Mittwoch mit 19 Punkten und zehn Rebounds gegen Bonn endlich wieder an seine Leistungen an, die ihn im November und Dezember ins Rampenlicht rückten. Auch die Formkurve von Brian Qvale ist im Februar eingeknickt. Der Bayreuther Center wartet aber noch darauf, dass es wieder aufwärts geht.

Zahlen, bitte: Mit einer Freiwurfquote von 69,3 Prozent zieren die Vechtaer weiterhin das Ende der Freiwurf-Statistik. Aber die Tendenz zeigt nach oben: In den letzten drei Spielen traf der Aufsteiger seine Freiwürfe zu 81 Prozent.

Die Bilanz: Im ersten Aufeinandertreffen beider Clubs schlug Vechta am 11. Spieltag die Bayreuther 85:80. Fast zwei Monate mussten die RASTA-Fans auf diesen ersten Heimsieg in der Beko BBL warten. Jacob Doerksen sorgte mit 30 Punkten (13/15 Würfe) dafür, dass der Knoten platzte:


So, 17.00 Uhr: Brose Baskets (2) – s.Oliver Baskets (15)

TV/Livestream: Die Brose Baskets übertragen ihre Partie als kostenfreien Internetstream – zu sehen hier auf ihrer Homepage.

Status Quo: Gemessen am Tabellenstand und auch an der jüngsten Bilanz (Bamberg 7:0 und Würzburg 3:6 Siege seit Weihnachten) ist das eine klare Sache. Aber im Franken-Derby wird die Luft trotzdem knistern. Wird Chris Fleming seinen neuen Spielmacher gleich ins kalte Wasser werfen?

Duell im Fokus: Elias Harris hat schon einmal ein bisschen NBA-Luft geschnuppert, Maxi Kleber möchte da noch hin. Am Sonntag kann der drei Jahre jüngere Würzburger im direkten Duell zeigen, ob das realistisch ist.

Zahlen, bitte: Mit nur 71,4 gegnerischen Punkten haben die Brose Baskets ALBA BERLIN an der Spitze der Defensiv-Statistik (71,7) abgelöst. Aber auch die Würzburger Verteidigung zeigt immer mehr Wirkung (76,0 / Platz 4).

Die Bilanz: In der ewigen Bilanz führt Bamberg 5:0. Am 15. Spieltag gewannen die Brose Baskets in Würzburg 61:49. In einem hart umkämpften Derby schnupperten die s.Oliver Baskets 35 Minuten an einer Sensation, mussten sich am Ende aber mit nur 18 in der zweiten Halbzeit erzielten Punkten der besseren Bamberger Defense beugen. 14 Punkte und acht Rebounds durch D’Or Fischer und drei von drei Dreier durch Elias Harris wogen in der punktearmen Defensivschlacht schwer:


So, 18.00 Uhr: Phoenix Hagen (9) – FC Bayern München (1)

Status Quo: Zwei unter der Woche düpierte Kontrahenten auf der Suche nach Wiedergutmachung. Die Bayern kassierten am Dienstag gegen die Artland Dragons ihre erste Heimniederlage, die Hagener wurden am Mittwoch von einer in der Höhe (64:86) überraschenden Pleite in Bremerhaven geerdet. Den Verlierer dieses Spiels erwartet ein verkaterter Rosenmontag.

Duell im Fokus: In den letzten beiden Spielen machten die beiden Stellvertreter Heiko Schaffartzik bei den Bayern und Ole Wendt für Hagen ihre Sache besser als ihre „Vorgesetzten“ Malcolm Delaney und Henry Dugat. Vielleicht belohnen die Coaches die beiden Spielmacher am Sonntag ja mit noch mehr Spielzeit?

Zahlen, bitte: Phoenix Hagen und der FC Bayern sind die beiden sichersten Teams an der Freiwurflinie. Die Münchener treffen 80,8 Prozent, die Hagener 80,5. Die Bayern ziehen in der Liga die meisten gegnerischen Fouls (24,5 pro Spie), Hagen die viertmeisten (22,9).

Die Bilanz: In der ewigen Bilanz führt der FC Bayern 5:0. Am siebten Spieltag gewannen die Münchener gegen Hagen 91:73. Das Spiel war schon zur Pause (54:31) mehr oder weniger entschieden. Chevon Troutman glänzte mit 22 Punkten und acht Rebounds.

Weise Worte: „Wir können uns keine Star-Allüren erlauben, sind nicht unbesiegbar und müssen realistisch bleiben.“ (Svetislav Pesic nach der Niederlage seiner Mannschaft gegen Artland).

Bewegte Bilder aus dem Hinspiel:


So, 20.15 Uhr: Artland Dragons (5) – EWE Baskets Oldenburg (4)

TV/Livestream: Im TV ab 20.15 Uhr auf SPORT1 und als kostenfreier Internetstream hier auf unserer Homepage.

Status Quo: Beide Seiten gehen mit geschwellter Brust ins Nord-Derby, dessen 25. Ausgabe hochbrisant ist. Die Oldenburger haben am Mittwoch Bayreuth mit 111:78 aus der Halle gefegt und die Dragons haben am Dienstag in München gewonnen. Mit einem Sieg könnten die Artländer zum Angriff auf den vierten Platz blasen, während die Oldenburger mit einem Sieg auf den dritten Platz vorrücken würden.

Duell im Fokus: Antonio Graves hat sich in den letzten drei Spielen mit im Schnitt 16 Punkten und sechs Assists zum Go-to-Guy im Backcourt der Artland Dragons gemausert … klingt nach einer Sonderaufgabe für Chris Kramer.

Zahlen, bitte: Dank ihrer Dreier-Show vom Mittwoch gegen Bayreuth (17/27) haben die EWE Baskets mit einer Quote von nunmehr 40,6 Prozent (203/500) in der Dreier-Statistik den FC Bayern (40,3 Prozent) vom Spitzenplatz verdrängt. Artland ist mit 36,8 Prozent Fünfter.

Die Bilanz: In der ewigen Bilanz führt Oldenburg 13:11. Am dritten Spieltag gewannen die Oldenburger gegen die Dragons 86:64. Nach ihrer Teilnahme an der Euroleague-Qualifikation waren die Oldenburger im ersten Heimspiel besser eingespielt und brachten dies vor allem in der Verteidigung zur Geltung. Topscorer für Oldenburg war Chris Kramer (21), für Artland David Holston (16):

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