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Oldenburg gewinnt Playoff-Neuauflage bei Ulm dank starkem Schlussviertel

Oldenburg gewinnt Playoff-Neuauflage bei Ulm dank starkem Schlussviertel

ALBA BERLIN feiert siebten Sieg in Serie/ die Brose Baskets beweisen Nervenstärke/ und der Mitteldeutsche BC und RASTA Vechta machen die ausschließlichen Auswärtserfolge komplett – Der erste Teil des 17. Spieltags in der Zusammenfassung.

Die Ergebnisse im Überblick:

FRAPORT SKYLINERS – ALBA BERLIN 54:68

ratiopharm ulm – EWE Baskets Oldenburg 77:88

Phoenix Hagen – Mitteldeutscher BC 73:80

s.Oliver Baskets – RASTA Vechta 52:61

MHP RIESEN Ludwigsburg – Brose Baskets 69:80

Von: Manuel Baraniak

ratiopharm ulm – EWE Baskets Oldenburg 77:88 (Boxscore)

Basketball ist ein Spiel der Läufe. Und dass ein solcher Lauf eine Partie entscheiden kann, bewiesen die Gäste aus Oldenburg eindrucksvoll im Schlussabschnitt: Nach einem Dreier Per Günthers führten die Gastgeber 69:64, ehe Oldenburg über die nächsten gut vier Minuten einen 15:0-Lauf hinlegte und sich eine zweistellige Führung erspielte. Vor allem Andrea Crosariol trumpfte dabei groß auf und legte acht seiner insgesamt 20 Punkte in jener Phase auf. An diesem Polster der Donnervögel versuchten die Ulmer vergeblich zu knabbern. Letztlich entschied der Vorjahresfinalist den finalen Durchgang mit 30:17 für sich.

Schon nach der Halbzeitpause hatten die Niedersachsen durch einen 11:0-Lauf einen Führungswechsel herbeiführen können. In der ersten Hälfte war es noch Ulm, das Vorteile auf seiner Seite wusste und zeitweise mit elf Zählern Differenz führte. Vor allem Per Günther spielte zu Beginn stark auf und hatte nach dem Anfangsabschnitt bereits acht Zähler und fünf Assists auf seinem Konto.

Letztlich präsentierten sich die Gäste treffsicherer aus der Distanz (11/22 3FG) und mit Vorteilen an den Brettern. Somit wiederholten die Donnervögel den Ausgang des letztjährigen Playoff-Halbfinales, das sie auch für sich entscheiden konnten. Für Oldenburg punkteten hinter Crosariol (20 Pkt, 7 Reb) Rickey Paulding (18 Pkt) und Chris Kramer (14 Pkt, 4 Reb, 5 Ast) am häufigsten. In Reihen Ulms überzeugten Matt Howard (21 Pkt) und Per Günther (16 Pkt, 8 Ast).

Courtside-Reporter Felix berichtete live für euch aus der ratiopharm arena

FRAPORT SKYLINERS – ALBA BERLIN 54:68 (Boxscore)

Auch wenn die Frankfurter ihre zweite Niederlage im neuen Jahr einstecken mussten, hatten sie Grund zur Freude: Nach seiner langen Verletzungspause kehrte Quantez Robertson auf das Parkett zurück und feierte seinen ersten Einsatz seit dem 9. Oktober 2013. 20 Minuten stand der US-Amerikaner auf dem Feld und erzielte dabei sechs Zähler.

Dass die Hessen Robertsons Rückkehr nicht auch mit einem Sieg feiern konnten, lag unter anderem an der Berliner Verteidigung. So hielt der amtierende Pokalsieger die Hausherren im zweiten Spielabschnitt fast fünf Minuten lang ohne Korberfolg – nach einem 11:0-Lauf waren die Albatrosse auf 13:29 davongeeilt. Zwar zeigten sich die Skyliners kämpferisch und konnten das dritte Viertel sogar knapp für sich entscheiden; ein vierteleröffnender 10:0-Lauf brachte die Berliner aber im Schlussabschnitt früh auf die Siegerstraße.

Mit dem Auswärtserfolg bleibt ALBA das heißeste Team der Liga und ist seit nunmehr sieben Partien ungeschlagen. Dominant präsentierte sich vor allem Leon Radosevic, der jeden seiner acht Würfe aus dem Feld versenkte und 19 Zähler einsammelte. Bester Werfer in Reihen Frankfurts – die erneut ohne ihre Routiniers Andy Rautins und Jacob Burtschi antreten mussten – war Danilo Barthel (17 Pkt, 7 Reb).

Phoenix Hagen – Mitteldeutscher BC 73:80 (Boxscore)

Der Mitteldeutsche BC bleibt kein gern gesehener Gast – denn die Weißenfelser konnten ihren dritten Auswärtserfolg in Serie einfahren. Grundstein für den Erfolg war ein starkes Anfangsviertel, in dem der MBC 31 Punkte auflegen konnte. Im Anschluss lagen die Gäste nicht mehr im Rückstand, auch wenn Hagen noch einmal eine Aufholjagd startete.

Nachdem Angelo Caloiaro 4:43 Minuten vor Schluss das 60:71 für den MBC markiert hatte, sollte den Wölfen danach kein Korberfolg mehr aus dem Feld gelingen. Angeführt von Henry Dugat – der zehn der letzten 14 Zähler Hagens erzielte – kamen die Feuervögel bis auf drei Zähler heran. Doch an der Freiwurflinie sicherten sich die Weißenfelser den Sieg, indem sie in den letzten 30 Sekunden sieben ihrer acht Versuche versenkten.

Die dritte Niederlage Hagens lag auch in deren Schwäche aus der Distanz begründet: Nur einen ihrer 16 Dreier konnten die Westfalen verwandeln. Henry Dugat (21 Pkt in 26 Min), ALLSTAR Larry Gordon (18 Pkt, 15 Reb) und David Bell (16 Pkt) stemmten sich am ehesten gegen die Niederlage. Für den MBC punkteten fünf Spieler im zweistelligen Bereich, darunter Marcus Hatten (16 Pkt, 9 Reb) am häufigsten.

s.Oliver Baskets – RASTA Vechta 52:61 (Boxscore)

RASTA Vechta kann seine erste Siegesserie der Saison verzeichnen: Durch den Auswärtserfolg in Würzburg hat der Aufsteiger zwei Partien in Folge gewonnen. Und die Niedersachsen brachten dies mit Verteidigung zustande: Markierten die Gastgeber im zweiten Spielabschnitt noch 20 Zähler, um mit einer Acht-Punkte-Führung in die Kabine zu gehen, hielten die Gäste die Franken in der kompletten zweite Hälfte bei lediglich acht Punkten.

Musste Vechtas Trainer Pat Elzie Mitte des Schlussabschnitts eine Auszeit nehmen, da Würzburg auf 47:49 verkürzte hatte, schien er die richtigen Worten gefunden zu haben: Innerhalb von 71 Sekunden legten die Niedersachsen einen 6:0-Lauf hin, um Würzburg zur Auszeit zu zwingen. Doch die schienen ihrer Offensivrhythmus nicht mehr zu finden und blieben die letzten zweieinhalb Minuten ohne Korberfolg.

Der Top-Performer des Monats Oktober, Richard Williams (13 Pkt, 9 Reb, 4 Ast), Rashad Bishop (12 Pkt, 6 Reb) und Jacob Doerksen (10 Pkt, 8 Reb) verbuchten für die Gäste eine zweistellige Punkteausbeute. Dies gelang bei Würzburg Maurice Stuckey (12 Pkt, 8 Reb) und Jason Boone (11 Pkt, 10 Reb).

MHP RIESEN Ludwigsburg – Brose Baskets 69:80 (Boxscore)

Die Elf-Punkte-Niederlage wird der Leistung Ludwigsburgs nicht gerecht. Denn die Hausherren hielten über die gesamte Partie gut mit und hatten in einer spannenden Schlussphase durchaus Chancen auf den Sieg.

Dabei nahm Keaton Grant das Heft in die Hand und verkürzte nach einem erfolgreichen Dreier auf 65:66. Im Anschluss musste Coby Karl mit seinem fünften Foul auf die Bank – Anton Gavel traf seine beiden Freiwürfe. Erneut war auf der Gegenseite Grant per Korbleger zur Stelle, doch die Bamberger legten in Form von D’Or Fischer nach. Grant suchte danach erneut das Eins-gegen-Eins, verlor aber den Ball, fiel dabei und foulte Zack Wright – dies hatte ein unsportliches sowie das fünfte persönliche Foul für Grant zur Folge. Nachdem Wright sicher von der Linie war und Anton Gavel einen Distanzwurf traf (67:75), war dies eine Minuten vor Schluss die Vorentscheidung.

Mit je 24 Punkten schulterten Anton Gavel (12/15 FT) und Zack Wright (9/14 FG, 7 Reb, 3 Stl) den amtierenden Meister offensiv, der nun seit vier Begegnungen ungeschlagen ist. Keaton Grant trug die Ludwigsburger mit 19 Zählern.

Videos zum Spieltag gibt es in Kürze bei Beko-BBL.TV

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