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Oldenburg schlägt Trier / Dorris mit Gamewinner / Berlin dominiert

Oldenburg schlägt Trier / Dorris mit Gamewinner / Berlin dominiert

Eisbären siegen auswärts / Hagen gewinnt in letzter Sekunde / Ludwigsburg verliert gegen Braunschweig / Artland Dragons besiegen Aufsteiger Vechta

Die Ergebnisse im Überblick:

Phoenix Hagen - s.Oliver Baskets 75:73

New Yorker Phantoms Braunschweig - MHP RIESEN Ludwigsburg 84:78

Mitteldeutscher BC - ALBA BERLIN 61:85

medi bayreuth - Eisbären Bremerhaven 67:77

Artland Dragons - RASTA Vechta 86:76

TBB Trier - EWE Baskets Oldenburg 80:82

Von: Robin Hahn


Phoenix Hagen - s.Oliver Baskets 75:73(Boxscore)

In einem packenden und Nerven zerraufendem Duell zwischen Phoenix Hagen und den s.Oliver Baskets war es Mark Dorris, der mit einem Treffer zum Ertönen der Schlusssirene die Partie zu Gunsten der Hagener entschied.

Im ersten Viertel taten sich vor allem die Gäste aus Würzburg schwer, nach zehn gespielten Minuten standen für sie nur 10 Punkte auf der Anzeigetafel (20:10). Stefan Koch, Trainer der s.Oliver Baskets, konnte mit diesem Start nicht zufrieden sein, aber seine Mannschaft kämpfte sich mit viel Einsatz zurück in die Partie, der Vorsprung der Hagener schrumpfte von Minute zu Minute. Nachdem Maximilian Kleber mit einem Korbleger die Partie ausglich (31:31), traf David Bell in den nächsten zwei Angriffen jeweils einen Dreier und sicherte den Fans der Heimmannschaft einen Grund zufrieden in die Halbzeit zu gehen (39:32).
Im darauf folgenden Viertel ging es hin und her. Hagen versuchte sich deutlicher abzusetzen, aber es wollte nicht gelingen. Letztendlich kam es zum "Showdown" im vierten Viertel, nachdem Jimmy McKinney 90 Sekunden vor Abpfiff den Dreier zum Ausgleich traf (73:73). Die letzten Aktionen des Spiels waren zum Teil wild und so gelang es keinem der beiden Teams noch einmal zu punkten, jeder rechnete mit der Verlängerung. Mark Dorris hatte allerdings etwas dagegen und verwandelte mit dem Ertönen der Schlusssirene den Mitteldistanzwurf zum Sieg.

Spieler des Spiels war dementsprechend Mark Dorris, der nicht nur den Gamewinner machte, sondern seine Mannschaft auch in Punkten und Assists anführte (16 Punkte, 6 Assists, 5 Rebounds). Für die s.Oliver Baskets war Ricky Harris der Mann mit dem meisten Zähler (18), Maximilian Kleber sammelte die meisten Rebounds seiner Mannschaft (13 Punkte, 8 Rebounds).

Foto: Joerg Laube

Courtside-Reporterin Ramona Neohoridis berichtete live für euch aus der ENERVIE Arena


New Yorker Phantoms Braunschweig - MHP RIESEN Ludwigsburg 84:78 (Boxscore)

Im Kampf um die hinteren Playoffplätze wollte keine der beiden Mannschaften klein beigeben, mit dem 84:78-Sieg der New Yorker Phantoms Braunschweig wurde der Blick auf die Tabelle noch einmal interessanter, die beiden Teams rückten nach diesem Spiel enger zueinander.

Dieses Spiel hatte es von Anfang an in sich. Im ersten Viertel betrug die größte Vorsprung nur vier Zähler, es gab alleine in diesem Abschnitt schon vier Führungswechsel. Nach zehn Minuten stand es 20:18 für die Hausherren aus Braunschweig. Es gelang der Mannschaft von Raoul Korner diesen  minimalen Abstand im zweiten Viertel etwas zu vergrößern, sodass sie mit einem 5-Punkte-Polster in die Halbzeitpause gehen konnten (42:37).
In den nächsten Minuten wurde sich nichts mehr geschenkt, einen kurzen Lauf der Braunschweiger konterten die Ludwigsburger mit einem Lauf ihrerseits. 9 Minuten vor Spielende war es Shawn Huff, der mit einem 3 Punkte Wurf das Spiel noch einmal so richtig eng machte (61:59). Allerdings präsentierten sich die Braunschweiger heute in einer sehr abgezockten Form und ließen nichts mehr anbrennen. Selbst die am Ende angewandte Strategie die Braunschweiger zu foulen und somit die Zeit zu stoppen glückte nicht, der Sieger in diesem Duell um die Playoffplätze lautete New Yorker Phantoms Braunschweig.

Topscorer der Sieger war Kyle Visser (17 Punkte), für Ludwigsburg lieferte Michael Stockton eine sehr überzeugende Leistung (22 Punkte, 67% FG).

Foto: New Yorker Phantoms Braunschweig


Mitteldeutscher BC - ALBA BERLIN 61:85 (Boxscore)

Vor ausverkauftem Haus waren es die Gäste aus Berlin, die sich im Vergleich zum MBC sowohl in der Offensive als auch in der Defensive besser präsentierten und somit einen relativ ungefährdeten 61:85-Auswärtssieg einfuhren.

Der Mitteldeutsche BC erwischte den etwas besseren Start ins Spiel (4:0), doch nach einem getroffenem Dreier von Clifford Hammonds waren die Gastgeber im gesamten Spiel kein einziges Mal mehr in Führung (8:11). Langsam aber sicher, kontinuierlich, wuchs der Vorsprung an, sodass die beiden Mannschaften schon zur Halbzeit 15 Punkte trennten (22:37).
Doch auch in der zweiten Hälfte ließen die Berliner nicht nach. Nachdem der Mitteldeutsche Basketball Club den dritten Spielabschnitt sogar für sich gewinnen konnte, lieferte ALBA BERLIN im letzten Viertel noch einmal eine sehr starke Leistung ab und gingen somit verdient als Sieger vom Parkett.

Reggie Redding war mit 16 Zählern der Topscorer für Berlin (dazu 4 Assists und 4 Rebounds), auf der Gegenseite war es Michael Cuffee, der trotz schwacher Quoten auf 14 Punkte kam (3/10 2P%).

Foto: Matthias Kuch


medi bayreuth - Eisbären Bremerhaven 67:77 (Boxscore)

In den sechs Spielen seit dem Trainerwechsel ist den Bayreuthern erst ein Sieg gelungen. Auch heute, im siebten Spiel, hatten wieder die nur die Gegner Grund zum Feiern, die Eisbären siegten 67 zu 77.

Kevin Hamilton eröffnete die Partie mit einem Treffer von jenseits der Dreipunktelinie, doch der anschließende Verlauf des Spiels konnte ihm nicht schmecken. Die nächsten zehn Punkte gingen alle auf das Konto der Eisbären aus Bremerhaven, fünf Minuten dauerte es bis medi bayreuth wieder ein Korberfolg hatte. Aber auch nach einem weiteren Dreier besserte sich die Lage nicht, Bremerhaven hatte die passende Antwort parat. Und genau so lief das gesamte Spiel ab. Vor allem an den Brettern zeigten sich die Gäste deutlich besser, 44 zu 28 lautete die Rebound-Überlegenheit aus Sicht von Bremerhaven.
Kurz vor Ende wurde es allerdings noch einmal knapp. Dennis Seeley verkürzte den Abstand mit einem getroffenem Korbleger auf vier Zähler (58:62). Hoffnung war in den Gesichtern der Fans zu sehen, doch diese wurde kurze Zeit später von Devin Searcy und Philip Zwiener im Keim erstickt, die Gewinner dieser Partie waren die Eisbären Bremerhaven.

Die meisten Punkte im gesamten Spiel erzielte der eben genannte Devin Searcy (19), medi bayreuths Kyle Weems kam auf 17.

Foto: medi bayreuth


Artland Dragons - RASTA Vechta 86:76 (Boxscore)

Vechta hatte in dieser Spielzeit schon vier Mal jeweils vier Spiele in Serie verloren, die fünfte Niederlage allerdings immer abwenden können. Auch heute gingen die Gäste wieder mit vier Niederlagen in Folge in die Partie rein, die Artland Dragons bescherten ihnen mit sehr hohen Wurfquoten dieses Mal die fünfte Niederlage.

Die ersten drei Viertel war kaum ein Unterschied zwischen den beiden Mannschaften zu erkennen. Dass Vechta und Quakenbrück vor dieser Partie zehn Tabellenplätze trennte, war nicht zu spüren, zwei Minuten vor Ende des dritten Viertels stand es noch 55 zu 53. Doch dann kam der Einbruch. Die Artland Dragons explodierten in der Offensive und konnten die Aufsteiger in der Defensive zum Verzweifeln bringen, es gelang ihnen in den restlichen zwei Minuten des Viertels kein einziger Punkt mehr.
Angespornt von diesem Lauf nahmen die Dragons diesen Schwung mit in das letzte Viertel, nach Freiwürfen von Chad Topper war die Führung zum ersten Mal im zweistelligen Bereich. Davon konnten sich die Rasta-Männer nicht mehr erholen.   

Richard Williams und David Holston teilten sich die Ehre als Spieler mit den meisten Punkten vom Feld gehen zu dürfen (jeweils 20), Anthony King krallte sich in 29 Minuten Spielzeit die meisten Rebounds (8, dazu 14 Punkte).


TBB Trier - EWE Baskets Oldenburg 80:82(Boxscore)

Beide Mannschaften befanden sich vor dieser Partie unter den Top-8 in Sachen Drei Punkte Quote, die Fans erwarteten also ein Schützenfest. Diese Erwartung konnten die Spieler nicht erfüllen, das Spiel war nichtsdestotrotz enorm spannend. 33 Sekunden vor Ende war es Nemanja Aleksandrov, der die Partie zu Gunsten der EWE Baskets entschied.

Wer sich nach dem Spiel die Grafik des Spielverlaufs ansah wusste, dass dieses Spiel höchsten Entertainment-Status hatte. Unzählige Führungswechsel, kein einziges Mal war der Abstand zwischen den beiden Teams größer als acht Punkte und ganze neun Spieler punkteten zweistellig.
Aber das vierte Viertel stellte all dies in den Schatten. Nach 30 gespielten Minuten führte TBB Trier noch 60 zu 57, Konrad Wysocki brannte zu Beginn des letzten Spielabschnitts allerdings ein kleines Feuerwerk ab. Drei Dreier traf er und war somit für neun der ersten elf Punkte Oldenburgs zuständig (62:68). Nicht nur das, mit diesen Treffern erspielten sich die Gäste auch die Führung. Trier lies selbstverständlich nicht locker und nach einem Tip In von Andreas Seiferth war das Spiel wieder ausgeglichen (75:75). Allerdings war es jener Andreas Seiferth, der wenig später ein entscheidendes Foul beging. Er foulte Nemanja Aleksandrov beim Korbleger. Dieser konnte trotz Foul den Korbleger treffen und verwandelte auch den Freiwurf, um somit die Führung wieder den Oldenburger zu geben (80:81). 16 Sekunden später versuchte sich Jermaine Anderson mit einem Korbleger, aber Aleksandrov blockte diesen Versuch, angelte sich den Ball und spielte ihn zu Dru Joyce. Dieser wurde an die Linie geschickt, verwandelte zwar nur den ersten (80:82), allerdings konnte Trier davon kein Kapital mehr schlagen und verlor diese unglaublich enge Partie.

Topscorer der Trierer war Andreas Seiferth (17 Punkte), Chris Kramer überbot ihn in satten 36 gespielten Minuten um zwei Punkte (19).

Foto: Helmut Thewalt

 

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