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Oldenburg siegt mit Jubilar Jenkins / Ulm schlägt Würzburg

Oldenburg siegt mit Jubilar Jenkins / Ulm schlägt Würzburg

Frankfurt verliert in den letzten Sekunden / Vechtas Aufholjagd reicht nicht aus - Der 25. Spieltag in der Zusammenfassung.

Die Ergebnisse im Überblick:

ratiopharm ulm - s.Oliver Baskets 89:76

MHP RIESEN Ludwigsburg - FRAPORT SKYLINERS 77:76

EWE Baskets Oldenburg - ALBA BERLIN 82:73

RASTA Vechta - Mitteldeutscher BC 70:72

Von: Robin Hahn


Foto: Dominic Stiefelratiopharm ulm - s.Oliver Baskets 89:76 (Boxscore)

Das Hinspiel zwischen dem ratiopharm ulm und den s.Oliver Baskets war noch ein richtiger Krimi, bei dem die Ulmer 81 zu 80 gewinnen konnten, doch im zweiten Aufeinandertreffen der Saison ließen die Gastgeber nie etwas anbrennen.

Zwei Minuten vor Ende des ersten Viertels stand es 16 zu 16. Darauf folgte allerdings ein viertelübergreifender 11:2-Lauf der Ulmer, neun dieser Punkte wurden von Per Günther und Philipp Schwethelm erzielt. Auch danach ließ Günther nicht nach, sodass er zur Halbzeitpause (48:37) schon 12 Punkte auf dem Konto hatte.
Das dritte Viertel zeigte ein unverändertes Bild, Ulm baute den Vorsprung Schritt für Schritt weiter aus. Der größte Vorsprung betrug 21 Punkte, allerdings gelang es den Gästen aus Würzburg im vierten Viertel noch, diese Differenz ein wenig zu verkleinern.

Trent Plaisted war der Topscorer der Partie mit 18 Zählern, auf Seiten der s.Oliver Baskets erzielte Marcellus Sommerville die meisten Punkte (16).
Bemerkenswert waren außerdem die vier Blocks von Daniel Theis.

 


MHP RIESEN Ludwigsburg - FRAPORT SKYLINERS 77:76 (Boxscore)

Die FRAPORT SKYLINERS konnten im Jahr 2014 noch kein Spiel für sich entscheiden, und auch in der Partie bei den MHP RIESEN Ludwigsburg verschenkten sie den Sieg in den letzten Sekunden.

Ludwigsburg startete die Partie wesentlich besser, sodass die RIESEN nach zehn gespielten Minuten mit neun Punkten führten (24:15). Die Frankfurter konnten sich in dieser Phase nur dank Freiwürfen im Spiel halten, neun der 15 Punkte kamen von der Linie.
Im zweiten Viertel stabilisierte sich die Verteidigung der Gäste, aber offensiv taten sie sich weiterhin schwer. Nichtsdestotrotz kamen die Skyliners bis auf zwei Punkte heran, allerdings traf Adam Waleskowski einen Dreier 22 Sekunden vor der Halbzeitpause, sodass die Teams mit 33 zu 28 in die Kabinen gingen.
Ludwigburg schaffte es im weiteren Verlauf nicht mehr sich eindeutig abzusetzen, im vierten Viertel holten sich die Frankfurter, angeführt von Dane Watts, sogar die Führung (Watts erzielte die ersten acht Punkte des vierten Viertels).
Doch das Spiel wurde in den letzten Sekunden entschieden: Fünf Sekunden vor Ende verschuldete Quantez Robertson ein unsportliches Foul. Beim Spielstand von 72:76 für die Frankfurter hatten die Ludwigsburger nun zwei Freiwürfe und Ballbesitz. Coby Karl verwandelte nur den ersten (73:76), allerdings wurde er im darauf folgenden Angriff gefoult, sodass er bei noch drei Sekunden Spielzeit ein weiteres Mal an die Freiwurflinie musste. Wieder traf er nur den ersten, Adam Waleskowski konnte sich aber den Offensivrebound sichern. Er machte den Korbleger und wurde dabei gefoult (76:76). Waleskowski zeigte sich eiskalt, machte den Freiwurf (77:76) und drehte somit die Partie.

Adam Waleskowski machte neben den alles entscheidenden Punkten am Schluss des Spiels noch 21 weitere (24 Punkte, 11 Rebounds), Frankfurts Quantez Robertson kam auf 15 Punkte und fünf Rebounds.

Foto: MHP RIESEN Ludwigsburg


EWE Baskets Oldenburg - ALBA BERLIN 82:73 (Boxscore)

Vor der Partie richteten sich alle Augen auf das Duell zwischen Julius Jenkins und David Logan. Jenkins, dessen 300. Ligaspiel diese Partie war, gewann dieses Duell und verhalf dementsprechend seiner Mannschaft zum Sieg.

Foto: EWE Baskets OldenburgOldenburg erwischte den besseren Start in das Spiel, nach einem Dreier von Chris Kramer stand es 12:5. Allerdings ließ sich ALBA BERLIN von diesem frühen Rückstand nicht einschüchtern und erspielte sich bis zum Ende des ersten Viertel eine 2-Punkte-Führung (18:20).

Dies sollte die letzte Führung der Berliner bleiben, die EWE Baskets eröffneten das zweite Viertel mit einem 9:0-Lauf und blickten von diesem Zeitpunkt an nicht mehr zurück. Jenkins, der im ersten Viertel keinen einzigen Punkt erzielte, machte in den zweiten zehn Minuten 11 von Oldenburgs 30 Zählern (Halbzeitstand 48:36). 

Im dritten Viertel wuchs der Vorsprung weiter an, zwischenzeitig waren es 29 Punkte Differenz. Berlin konnte diesen Rückstand zwar noch deutlich verkleinern, zu einem Sieg hatte es aber nicht gereicht.

Julius Jenkins konnte bei seinem Jubiläum 25 Punkte erzielen (5/6 Dreier), auf der Gegenseite hatte Reggie Redding die beste Punkteausbeute (23).


RASTA Vechta - Mitteldeutscher BC 70:72 (Boxscore)

Vor der Partie war RASTA Vechta zum ersten Mal in dieser Saison auf einem Abstiegsplatz. Der Aufsteiger wollte vor ausverkauftem Haus dementsprechend unbedingt gewinnen, aber nach einer packenden Aufholjagd verloren sie trotzdem.

Im ersten Viertel (15:15) ließ sich schon erahnen, dass dies eine enge Partie werden könnte. Fünf Mal hatten beide Mannschaften die gleiche Anzahl an Punkten, vier Zähler waren die größte Differenz.
Es ging ähnlich weiter, wenn auch der MBC gegen Ende des zweiten Viertels seine knappe Führung stets aufrecht erhalten konnte. Eine Sekunde vor der Halbzeitpause traf Adonte Parker einen Dreier, sodass der Vorsprung zur Pause fünf Zähler betrug (36:41).
Dies schien den Gästen Schwung zu geben, da sie das dritte Viertel mit einem 7:0-Lauf starteten. Pat Elzie nahm sofort eine Auszeit, nach der sich Vechta wieder stabilisierte. Zu Beginn des vierten Viertels führte der MBC mit sieben, aber ein 10:0-Lauf der Hausherren stellte die Partie auf den Kopf (63:62). Nachdem Marcus Hatten einen Mitteldistanzwurf verwandelte, stand es 39 Sekunden vor Schluss 67:69 für den MBC. Danach wurde nur noch von der Freiwurflinie gepunktet, an der sich der Mitteldeutsche BC in dieser Partie, speziell in den letzten Sekunden, sicherer präsentierte.

Im gesamten Spiel traf Vechta nur 56 Prozent der Freiwürfe, bei Weißenfels waren es 63 Prozent. Für die Aufsteiger war Jacob Doerksen Topscorer (24), beim MBC brachte Marcus Hatten die meisten Punkte auf den Statistikbogen (18).

Foto: Christian Becker

 

Videos zum Spieltag gibt es in Kürze bei Beko-BBL.TV

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