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Oldenburg will in Trier siegen / Derby-Stimmung in Quakenbrück und Weißenfels / Bayern besuchen...

Oldenburg will in Trier siegen / Derby-Stimmung in Quakenbrück und Weißenfels / Bayern besuchen...

Der Auftakt zur „englischen Woche“ steht am 22. Spieltag im Zeichen alter und neuer Derbys. In Weißenfels empfängt der Mitteldeutsche BC ALBA BERLIN zum traditionellen „Ost-Derby“. In Quakenbrück freut man sich unterdessen auf das erst zweite Duell der beiden Nachbarn Artland Dragons und RASTA Vechta. Und für ganz alteingesessene Fans ist ja auch noch das Gastspiel der FRAPORT SKYLINERS bei den Telekom Baskets Bonn ein Derby. Zuschauen müssen an diesem Wochenende die Brose Baskets und ratiopharm ulm. Die Neuauflage des Finales von 2012 musste wegen einer Gesundheitsmesse in der Brose Arena verlegt werden.

Sa, 19.00 Uhr: Phoenix Hagen (10) – s.Oliver Baskets (16)

Status Quo: In der letzten Saison lieferten sich beide Clubs ein heißes Fernduell um die Playoff-Teilnahme. In dieser Saison deutete schon der Hagener 86:79-Auftaktsieg in Würzburg an, dass die Reise in unterschiedliche Regionen gehen könnte, was sich mittlerweile bestätigt hat. Im Rückspiel sind die Hagener in eigener Halle Favorit.

Duell im Fokus: Larry Gordon war mit 31 Punkten der statistische MVP des letzten Bundesliga-Spieltags. Gegen ihn könnte Würzburgs Neuzugang Marcellus Sommerville beweisen, was er drauf hat.

Zahlen, bitte: Phoenix Hagen führt mit einer Quote von 80,9 Prozent die Freiwurf-Statistik der Beko BBL an. Würzburg rangiert hier mit 70,2 Prozent auf dem 16. Platz.

Die Bilanz: In der ewigen Bilanz führt Hagen 3:2. Am 1. Spieltag gewannen die Hagener in Würzburg 79:86. 22 Würzburger Ballverluste und 17 Hagener Offensivrebounds besiegelten den Fehlstart der s.Oliver Baskets in die neue Saison:


Sa, 19.30 Uhr: New Yorker Phantoms Braunschweig (12) – MHP RIESEN Ludwigsburg (8)

Status Quo: Für die Braunschweiger, die in der Tabelle natürlich lieber nach oben als nach unten schauen, wäre ein Sieg in eigener Halle über die Ludwigsburger, die schon mit drei Siegen mehr auf dem achten Platz stehen, geradezu Pflicht, um weiter nach oben gucken zu können. Die Ludwigsburger können umgekehrt mit einem Sieg in Braunschweig ihren Playoff-Platz untermauern.

Duell im Fokus: Keaton Grant war in den letzten sieben Ludwigsburger Spielen viermal der Topscorer der MHP RIESEN. Ein Fall für Braunschweigs Immanuel McElroy?

Zahlen, bitte: Die Ludwigsburger haben seit Weihnachten von sieben Spielen sechs gewonnen und müssen sich mit dieser 6:1-Bilanz kaum hinter den Topteams Berlin (8:1), Bamberg (6:0), München (6:1) und Oldenburg (6:2) verstecken.

Die Bilanz: In der ewigen Bilanz steht es 12:12. Am 5. Spieltag schlugen die MHP RIESEN die Braunschweiger 79:77. Der inzwischen entlassene Gregory Echenique war mit 15 Punkten Ludwigsburgs Topscorer und auch der beste Rebounder (12). Braunschweigs Topscorer war Kyle Visser (23 Punkte und 7 Rebounds):


Sa, 19.30 Uhr: Mitteldeutscher BC (9) – ALBA BERLIN (3)

Status Quo: Insgeheim hatte der Mitteldeutsche BC ja schon darauf gehofft, wie 2001 eine Berliner Siegesserie (damals 24:0 in der Bundesliga) zu kappen, aber da sind ihnen nun andere zuvorgekommen. Trotzdem bleibt das „Ost-Derby“ ein interessantes Duell zwischen zwei Kontrahenten, die in dieser Saison die Erwartungen übertreffen. ALBA nimmt sogar für alle Fälle seinen wieder leicht ins Training eingestiegenen Center Leon Radosevic mit nach Weißenfels. Beim MBC plant der lange verletzte Ex-Berliner Oliver Clay sein Comeback. Ex-Albatros Sascha Leutloff freut sich genauso auf das Duell mit seinem früheren Club.

Duell im Fokus: Man muss kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass Clifford Hammonds sich um MBC-Spielmacher Marcus Hatten kümmern wird. Gegen Angelo Caloiaro mühten sich schon im Hinspiel abwechselnd der kleinere Alex King und der größere Levon Kendall ohne allzu großen Erfolg ab.

Zahlen, bitte: Der MBC nimmt mehr Dreier als jeder andere Bundesligist (27 pro Spiel). Die dabei erzielte Wurfquote (32,4 Prozent = Platz 16) rät den Mitteldeutschen aber, vielleicht beim Wurf doch etwas dichter an den Korb zu rücken?

Die Bilanz: In der ewigen Bilanz führt Berlin 15:2. Am 6. Spieltag schlugen die Berliner den MBC 86:73. Ohne den verletzten Center Leon Radosevic musste ALBA lange kämpfen, bevor die Gäste um Angelo Caloiaro (21 Punkte und 9 Rebounds) sich ergaben:


Sa, 19.30 Uhr: medi bayreuth (17) – Eisbären Bremerhaven (14)

Status Quo: In den sechs Spielen seit dem Trainerwechsel ist den Bayreuthern erst ein Sieg (gegen Schlusslicht Tübingen) gelungen. Langsam muss doch der neue Besen anfangen besser zu kehren? Die  Eisbären sind in dieser Situation ein denkbar unbequemer Gegner (aktuell besser als ihr Tabellenstand), müssen aber um die Einsätze von Philip Zwiener (Rücken) und Nick Schneiders (Sprunggelenk) bangen.

Duell im Fokus: Beide Teams hatten am letzten Spieltag in ihren Spielmachern Kevin Hamilton (19 Punkte in Ludwigsburg) und Darius Adams (19 Punkte gegen Ulm) ihre Topscorer.

Zahlen, bitte: Die Bilanz der Eisbären ist mit 7:14 Siegen nach wie vor durch den katastrophalen 0:7-Fehlstart getrübt. In den letzten 14 Spielen kamen die Bremerhavener aber auf eine ausgeglichene Bilanz von 7:7 Siegen. Hätte die Saison erst am 10. November begonnen, stünden die Eisbären mit dieser Bilanz in der Tabelle gleichauf mit den Artland Dragons auf dem 7. Platz.

Die Bilanz: In der ewigen Bilanz führt Bremerhaven 6:1. Am 9. Spieltag schlugen die Eisbären Bayreuth 87:74. Durch verletzungsbedingte Ausfälle von Kevin Hamilton und Bryan Bailey vor allem im Backcourt geschwächt, reichten 18 Punkte durch Ronnie Burrell den Bayreuthern nicht zum Sieg über die Eisbären.

Am Rande der Bande: Die Trainer Calvin Oldham und Michael Koch spielten von 1988 bis 1990 gemeinsam für Bayreuth und stehen für den Gewinn des „Doubles“ 1989 und damit für die erfolgreichste Saison in der Bayreuther Basketball-Geschichte. Aus diesem Anlass bieten die Bayreuther, jedem Zuschauer, der in einem Original-Trikot oder Fanshirt aus jener Saison erscheint, eine kostenlose Stehplatzkarte an.


Sa, 20.00 Uhr: Artland Dragons (5) – RASTA Vechta (15)

Status Quo: Seit dem Hinspiel hat sich beim Aufsteiger einiges verändert. Anstelle von Dylan Talley, Marcus Neal und Steven Esterkamp stehen nun Brandon Bowman, Rashad Bishop und William Conroy im Vechtaer Aufgebot. Während Trainer Pat Elzie seine Karten kräftig durchgemischt hat, geht Artlands Tyron McCoy mit demselben Blatt in die zweite Auflage des Derbys.

Duell im Fokus: Im Hinspiel gewann Richard Williams (19 Punkte und 13 Assists) sein Duell gegen David Holston (14 Punkte und 7 Assists), aber nicht das Spiel. Im Rückspiel hat Vechtas Spielmacher jetzt in Will Conroy einen starken neuen Mitstreiter an seiner Seite, der ihn schon am letzten Spieltag gegen Trier mit 19 Punkten und sechs Assists effektiv unterstützte.

Zahlen, bitte: Vechta hat in dieser Saison schon viermal jeweils vier Spiele in Folge verloren (ergibt 16 Niederlagen), hat aber dann stets die fünfte Niederlage abwenden können. Vor dem Derby ist es nach Niederlagen in Ludwigsburg und Braunschweig sowie gegen Würzburg und Trier wieder so weit: Kassiert Vechta erstmals in der Saison fünf Niederlagen in Folge?

Die Bilanz: Das erste Punktspiel zwischen beiden Clubs gewannen die Artland Dragons in Vechta. Das am 5. Spieltag ausgetragene Derby zwischen den beiden niedersächsischen Dorfclubs wird aber kaum zu toppen sein. Viele Punkte, ein dramatischer Spielverlauf und ein Fotofinish – Vechtas letzter Wurf hatte schon in den Korb geschaut, bevor er wieder heraus hüpfte und die Artland Dragons mit 102:101 zum glücklichen Sieger machte. Topscorer waren der ehemalige Quakenbrücker Dirk Mädrich (24) für Vechta und Brandon Thomas (28) für die Dragons:


Sa, 20.00 Uhr: TBB Trier (13) – EWE Baskets Oldenburg (4)

TV/Livestream: Als kostenfreier Internetstream ab 19.30 Uhr auf Basketball-Stream.de und hier auf unserer Homepage.

Status Quo: Das ist natürlich kein Derby, wäre aber angesichts der vielen Querverbindungen ein sehr schönes. Oldenburgs Assistenztrainer Ralph Held begleitete einst Don Beck von Trier nach Oldenburg (und holte später sogar die Trierer Legende Carl Brown nach). Auch Spielmacher Dru Joyce fand vor zwei Jahren den Weg von der Mosel an die Hunte und die Trainer Sebastian Machowski und Henrik Rödl spielten in ihrer aktiven Zeit gemeinsam für ALBA BERLIN.

Duell im Fokus: In der letzten Woche hielt Oldenburgs defensivstarkes Guard-Duo Dru Joyce / Chris Kramer Braunschweigs Topscorer Isaiah Swann bei nur 13 Punkten (fünf unter seinem Schnitt). Droht dasselbe nun auch Triers Topscorer Trevon Hughes (16 Punkte pro Spiel)?

Zahlen, bitte: Die Oldenburger haben sich am letzten Spieltag mit ihren 16 Dreiern gegen Braunschweig auf den zweiten Platz der Liga-Statistik vorgeschoben (38,7 Prozent aus der Distanz), aber auch die Trierer rangieren mit 35,5 Prozent in dieser Kategorie in der oberen Hälfte (Platz 8).

Die Bilanz: In der ewigen Bilanz führt Oldenburg 16:15. Am 4. Spieltag schlugen die Oldenburger Trier 81:75. Die Oldenburger hatten den Sieg angesichts einer 71:52-Führungen offenbar etwas zu früh abgehakt, was die Moselstädter um Trevon Hughes (30 Punkte) zu einer furiosen Aufholjagd nutzten.

Weise Worte: „Gegen den Vizemeister bist du erst mal Außenseiter“ (Henrik Rödl).

Bewegte Bilder vom Hinspiel:


So, 17.00 Uhr: Telekom Baskets Bonn (7) – FRAPORT SKYLINERS (11)

Status Quo: Die Hessen müssen ohne ihren Topscorer Andy Rautins (zur Behandlung in die USA geflogen) und ohne den ebenfalls verletzten Jarred DuBois an den Rhein reisen. Hinter den Einsätzen von Kevin Bright und Konstantin Klein stehen Fragezeichen. Angesichts der aktuellen Verletzungsmisere bei den SKYLINERS wird selbst der alte Rivale Bonn Mitleid bekommen, sich das am Sonntag aber kaum anmerken lassen, denn die Punkte aus einem Sieg über die Frankfurter, die 2014 noch kein Spiel gewonnen haben, können die Bonner zur Untermauerung ihres Playoff-Platzes gut gebrauchen.

Duell im Fokus: Zumindest im Frontcourt kann Frankfurts Trainer bis auf den Langzeitverletzten Marius Nolte seit der Verpflichtung von Dane Watts (ersetzt den verletzten Jacob Burtschi) auf sein komplettes Personal zählen. Danilo Barthel und Johannes Voigtmann trumpften schon im Hinspiel mit zusammen 27:15 Punkten und 12:3 Rebounds gegen Tony Gaffney und Jamel McLean auf.

Zahlen, bitte: Der letzte Frankfurter Sieg in Bonn ist schon neun Jahre alt: Am 1. Januar gewannen die Frankfurter – damals noch in der alten Hardtberghalle – 79:68. Inzwischen haben sich die Bonner zehnmal in Folge für diese Niederlage revanchiert.

Die Bilanz: In der ewigen Bilanz führt Bonn 21:20. Am 8. Spieltag gewannen die Bonner in Frankfurt 89:67 und überrollten die Hessen vor allem mit 13 von 22 Dreiern (59 Prozent!). Die SKYLINERS trafen nur sechs von 21 (29 Prozent). Topscorer war für Bonn der letztjährige Frankfurter Ryan Brooks (19):


So, 17.05 Uhr: WALTER Tigers Tübingen (18) – FC Bayern München (1)

TV/Livestream: Im TV ab 17.00 Uhr live auf SPORT1 und als kostenfreier Internetstream hier auf unserer Homepage.

Status Quo: Das Gastspiel des Tabellenführers beim Schlusslicht ist zugleich der Besuch des FC Bayern bei alten Bekannten. Jonathan Wallace, Bogdan Radosavljevic und Aleksandar Nadjfeji spielten im Aufstiegsjahr in der ProA und in der ersten Bundesligasaison für den FC Bayern, letztere wechselten erst im Sommer 2013 nach Tübingen. Wallace und Nadjfeji mussten zuletzt verletzungsbedingt zuschauen, befinden sich aber auf dem Wege der Besserung und hoffen am Sonntag auf ein Comeback. Vor einer Woche nervte Tübingen, das noch nie in eigener Halle gegen die Bayern verloren hat, die Brose Baskets mit einigem Erfolg 40 Minuten lang mit einer Zonenverteidigung und verlor denkbar knapp 84:86.

Duell im Fokus: Tübingens neuer Hoffnungsträger Daequan Cook, der Gewinner des Dreipunkt-Contests beim NBA-Allstar Game 2009, war bei seinem dritten Einsatz am letzten Wochenende mit 17 Punkten gegen Bamberg erstmals Topscorer der Tigers. Auch bei den Bayern spielt der Topscorer des letzten Spieltags, Robin Benzing mit 14 Zählern gegen Bonn, auf der Position drei, ist aber satte zwölf Zentimeter größer.

Zahlen, bitte: Bayerns 105:68 im Hinspiel über die WALTER Tigers markiert  nicht nur den höchsten Saisonsieg der Bayern, sondern nach Korbdifferenz (+37) sogar den generell höchsten in der Beko BBL 2013/14 (bislang 188 Spiele) verzeichneten Sieg.

Die Bilanz: In der ewigen Bilanz führt München 3:2. Beim 105:68 der Bayern über Tübingen am 9. Spieltag war Nihad Djedovic mit 18 Punkten Topscorer. Bayern gewann das Rebound-Duell 48:26.

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